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Tagung: "Ephesos – eine Metropole der hellenistischen und römischen Welt"

Donnerstag 7. Dezember 2017 – Freitag 8. Dezember 2017

Eine Veranstaltung des Instituts für Klassische Archäologie in Kooperation mit dem Themenverbund „Urbane Zentren und europäische Kultur in der Vormoderne“ und dem Graduiertenkolleg „Metropolität in der Vormoderne“ unterstützt von der Universitätsstiftung Hans Vielberth.

Mit der Neugründung der Stadt Ephesos im frühen 3. Jh. v. Chr., vor allem jedoch während der römischen Kaiserzeit steigerte sich die Bedeutung des schon jahrhundertealten politischen, ökonomischen und religiösen Zentrums stark. Der Seehafen wurde zu einem der wichtigsten Warenumschlagplätze des Mittelmeers und zog zahlreiche Händler, u. a. aus Italien und Rom an. Diese wirtschaftliche Entwicklung und die folgende Erhebung zur römischen Provinzhauptstadt, verbunden mit weiterem Zuzug von Neubürgern aus verschiedenen Reichsteilen und Bevölkerungswachstum, schufen Voraussetzungen dafür, dass Ephesos ein Zentrum des frühen Christentums und ein Zielort christlicher Pilger wurde. Im Rahmen der Tagung sollen unterschiedliche Aspekte dieser Entwicklung auf der Grundlage aktueller Forschungen beleuchtet werden.

Programm am Donnerstag, 7. Dezember 2017 (H24):

13.00 Uhr:
Workshop für Doktoranden des GRK „Metropolität in der Vormoderne“, der Klassischen Archäologie und der Alten Geschichte, geleitet von PD Dr. Sabine Ladstätter (Österreichisches Archäologisches Institut, Wien) und Prof. Dr. Dirk Steuernagel (Universität Regensburg)

17.45 Uhr:
Einführung und Begrüßung

18.00 Uhr:
Grußwort des Präsidenten der Universität Regensburg, Prof. Dr. Udo Hebel

18.15 Uhr:
Prof. Simon Keay (University of Southhampton):
The Portus Romae and the Portus Ephesiorum: A Tale of Two Ports

Programm am Feitag, 8. Dezember 2017 (H26):

9.00 Uhr:
Prof. Dr. Dirk Steuernagel (Universität Regensburg):
Die Obere Agora von Ephesos als metropolitaner Raum

9.50 Uhr:
Prof. Dr. Thekla Schulz-Brize (TU Berlin):
Der Serapis-Tempel von Ephesos - ein antiker Monumentalbau

10.40 Uhr:
Kaffeepause

11.00 Uhr:
Dr. Lilli Zabrana (WIen):
Das Artemision in römischer Zeit: Neueste Forschungsergebnisse aus dem Artemis-Heiligtum

11.50 Uhr:
PD Dr. Martin Steskal (Österreichisches Archäologisches Institut):
Nekropolen als Spiegel der Gesellschaft? Zur Entwicklung der ephesischen Sepulkrallandschaft

12.45 Uhr:
Mittagspause

14.15 Uhr:
PD Dr. Nikolaus Schindel (Österreichische Akademie der Wissenschaften):
Zu den Fundmünzen von Ephesos

15.05 Uhr:
Dr. François Kirbihler (Université de Lorraine):
Ephesos, eine Metropole am Beispiel senatorischer Familien

15.55 Uhr:
Kaffeepause

16.15 Uhr:
Dr. Christoph Baier (Österreichisches Archäologisches Institut, Zweigstelle Athen):
Ephesos als Statthaltersitz. Gestalt und Bedeutung einer Verwaltungsresidenz im städtischen Gefüge

17.05 Uhr:
PD Dr. Sabine Ladstätter (Österreichisches Archäologisches Institut, Wien):
Dem Heiligen ganz nahe sein. Ephesos im Lichte seiner frühchristlichen Pilgerstätten

18.00 Uhr:
Schlussdiskussion


Voranmeldung erwünscht unter: Sekretariat_Archaeologie@uni-regensburg.de

Weitere Informationen

Veranstaltungsort

Universität Regensburg, Vielberth-Gebäude, Hörsaal H 24 und H 26

Informationen/Kontakt

Universität Regensburg
Institut für Klassische Archäologie
Prof. Dr. Dirk Steuernagel
Telefon 0941 943-155, -3756
E-Mail Sekretariat_Archaeologie@uni-regensburg.de

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