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„Verdammt, wir leben noch!“ – so lautet das Motto des Germanistentheaters der Universität Regensburg. Ohne Aufführung ist fast jeder Dramentext unvollständig und unbelebt; die Charaktere auf dem Papier zählen zu den Scheintoten. Das Germanistentheater hat sich deshalb im Sommersemester 2005 auf den Weg gemacht, Leben in die Literatur zu bringen.
Die Gruppe wird geleitet von Simone Merk und ist dem Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft von Frau Professor Regener am Institut für Germanistik zugeordnet und erweitert dort das Lehrveranstaltungsangebot der Angewandten Literaturwissenschaft. Obwohl sich das Ensemble überwiegend aus Germanistik-Studenten zusammensetzt, sind Studierende aller Fachrichtungen herzlich willkommen. Das Germanistentheater erarbeitet jedes Semester eine Produktion, die jeweils am Ende der Vorlesungszeit im Theater an der Universität zur Aufführung gelangt. Das Repertoire der Gruppe ist weit gefächert und reicht von eigener Textproduktion über kabarettistische Performance bis hin zu moderner Interpretation klassischer Dramentexte. Die Optionen des Theaterspiels werden so in voller Bandbreite ausgelotet. Die Inszenierungen des Germanistentheaters umfassen zudem sämtliche Facetten performativer Möglichkeit: Neben den unterschiedlichen darstellerischen Mitteln vom Sprechen zum Gesang bis hin zum Tanz kommen auch die neuen Medien zum Einsatz. Die Tonstudio-Aufnahmen und Videofilme, die im Rahmen der Aufführungen Verwendung finden, werden während der Probenphase selbst entworfen und produziert.