Zu Hauptinhalt springen
Startseite UR

Literarische Performanz

Konzept

Was hat man sich eigentlich unter einer Performanz vorzustellen? Eine Performanz ist eine „szenische Kunstpraxis“, die an der Grenze zwischen Popkultur und Kunst angesiedelt ist und „aufgrund ihrer multimedialen Inszenierungsstile die Festschreibung der Künste nach Gattungen in Frage“ (Klein/Sting) stellt. Flapsig formuliert heißt das: „Anything goes!“ Tiefgründiger betrachtet ist die performative Kunst eine Strömung, die sich vom traditionellen Theater und der strikten Trennung der Künste insofern abhebt, da sie die Grundvoraussetzungen eines Theaterabends neu beleuchtet. Darsteller sind nicht nur Darsteller und Zuschauer nicht nur Zuschauer. Im Laufe eines Abends können sich die Rollen umdrehen oder auch nicht. Performances wollen vor allem durch ihren Montage- und Collage-Charakter neue Perspektiven öffnen. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Von der szenischen Lesung, über szenische Collagen, Video-Projekten und Hörspiel-Aufnahmen ist alles möglich.

Die ‚Literarische Performanz’ wurde im Wintersemester 2008 von Simone Merk ins Leben gerufen und ist dem Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft von Frau Professor Regener am Institut für Germanistik zugeordnet.  Augenblicklich wird die „Literarische Performanz“ aus theoretisch-akademischer Perspektive unter dem Titel „Vom Happening zum postdramatischen Theater: Performance – Performativität – Literarische Performanz“ als Übung angeboten.

Projekte:

  • Sommersemester 2013: „Götterdämmerung oder Die letzten Tage der Menschheit“
  • Wintersemester 2011/12: „Die Winterreise“ frei nach Wilhelm Müller und Franz Schubert,.
  • Sommersemester 2011: „mit KLEISTer und schere“ .
  • Sommersemester 2010: „Agenda 2012! Krise war gestern – morgen Weltuntergang?“
  • Wintersemester 2009/10: „RAUSCH.GELD.ENGEL. Die ultimative Adventsfeier“
  • Sommersemester 2009: „Wir feiern 60 Jahre BRD und vieles mehr“ und „KunstSein“ (Performanz im L.E.D.E.R.E.R.)
  • Wintersemester 2008/09: „Den Worten Taten folgen lassen“

  1. Kultur & Freizeit

Literarische Performanz

 

Performanz
Kontakt

Simone Merk

E-Mail