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Lebensqualität bei Patienten mit Handekzem

Entwicklung und Validierung eines neuen krankheitsspezifischen Lebensqualitätsinstruments für Patienten mit Handekzem


Förderung:

Nachwuchsakademie Versorgungsforschung Baden-Württemberg

Laufzeit:

seit 09/2011

Kurzbeschreibung:

Der durch den Patienten berichtete Therapieerfolg gewinnt in der klinischen Forschung zunehmend an Bedeutung. Hierzu werden spezifische validierte Erfassungsbögen benötigt, die alle relevanten Beeinträchtigungen im Alltag des Patienten erfassen. Bisher wurden diese Beeinträchtigungenn häufig mit Instrumenten erfasst, die allgemein für Hautkrankheiten gültig sein sollen. Neuere Forschungsergebnisse legen jedoch nahe, dass die so gewonnen Daten oft nicht aussagekräftig bzw. die Fragebögen schlecht anwendbar sind (ein Patient mit Akne hat beispielsweise ganz andere Problemfelder als ein Patient mit einem Handekzem). Gleichzeitig werden die Fragen in verschiedenen Ländern oft unterschiedlich interpretiert.

Aus diesem Grund wurde in der Abteilung Klinische Sozialmedizin, Heidelberg in Kooperation mit der Medizinischen Soziologie, Regensburg zusammen mit einer Expertengruppe aus 5 Ländern (Australien, Dänemark, Finnland, Japan und Schweden) ein Instrument entwickelt, dass die gesundheitsbezogenen Lebensqualität (in Englisch: Health-related Quality of Life (HrQoL)) bei Handekzempatienten erfassen soll: das Quality of Life in Hand Eczema Questionnaire (QOLHEQ). Die Erfassung der HrQoL erfolgt dabei anhand von Beeinträchtigungen in den folgenden 4 Domänen: Symptome, Emotionen, Funktionen sowie Behandlung/Prävention.
Konstruktvalidität, Reliabilität und Änderungssensitivität des Instruments wurden in einer Validierungsstudie an 316 Patienten überprüft. Zurzeit erfolgt die Analyse von Grenzwerten für die klinische Interpretierbarkeit sowie die Validierung in weiteren Sprachen.

Projektleitung:

Priv.-Doz. Dr. Christian Apfelbacher PhD
Robert Ofenloch, Heidelberg
Prof. Dr. Thomas Diepgen, Heidelberg

Weitere am Projekt beteiligte Wissenschaftler/innen:

Prof. Dr. Elke Weisshaar, Heidelberg
Dr. Anne-Katrin Dumke, Falkenstein
Prof. Peter Elsner, Jena
Dr. Sonja Molin, München
Prof. Tove Agner, Kopenhagen /Dänemark
Prof. Keiko Minamoto, Kumamoto /Japan
Prof. Rosemary Nixon, Mealbourne /Australien
Prof. Päivikki Susitaival, Joensuu /Finnland
Prof. Åke Svensson, Malmö/Schweden

Projektdurchführung:

Robert Ofenloch, Heidelberg

Publikationen:

Ofenloch RF, Weisshaar E, Dumke AK, Molin S, Diepgen TL, Apfelbacher C: The Quality of Life in Hand Eczema Questionnaire (QOLHEQ): Validation of the German version of a new disease-specific measure of quality of life for patients with hand eczema. British Journal of Dermatology 2014 Jan 7 [Epub ahead of print]
Ofenloch RF, Diepgen TL, Weisshaar E, Elsner P, Apfelbacher CJ: Assessing Health-related Quality of Life in Hand Eczema Patients: How to Overcome Psychometric Faults when Using the Dermatology Life Quality Index. Acta Dermato-Venereologica 2014 Mar 7 [Epub ahead of print]

Kontakt:

Universität Regensburg
Fakultät für Medizin
Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin, Medizinische Soziologie
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
D-93053 Regensburg
Telefon: +49 941 944-5234
Telefax: +49 941 944-5202
christian.apfelbacher@klinik.uni-regensburg.de

  1. Fakultät für Medizin

Professur für Medizinische Soziologie

Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin

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