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Prof. Dr. med. Julika Loss

Lebenslauf

  • 1991-1998 Studium der Humanmedizin, Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
  • 1998-2001 Ärztin im Praktikum und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Innere Medizin, Abt. Gastroenterologie und Hepatologie, MHH
  • 1999 Promotion zum Dr. med.
  • 2001-2008 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth
  • 2005-2006 Forschungsaufenthalt am Australian Centre for Health Promotion, University of Sydney, Australien (DFG-Forschungsstipendium)
  • 2007 Venia legendi für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften Universität Bayreuth, Thema der Habilitation: „Qualitätssicherung in der Prävention und Gesundheitsförderung“
  • 2008-2010 Akademische Oberrätin am Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth
  • Seit 2010 Professorin für Medizinische Soziologie, Universität Regensburg

Forschungsschwerpunkte

  • Strategien und Qualitätsmanagement von präventiven Maßnahmen
  • Empowerment und Partizipation in der Gesundheitsförderung
  • Methoden der Evaluation von Prävention und Gesundheitsförderung
  • Gesundheitskommunikation, Social Marketing
  • Einflussfaktoren auf Patientencompliance
  • Motive ärztlichen Handelns

Wissenschaftliche Tätigkeiten

Laufende Projekte

  • GENIESSER Oberpfalz – Gesunde Ernährung nachhaltig implementieren – Empowerment und Partizipation im Setting stärken und evaluieren: Region Oberpfalz. BMBF-Fördermaßnahme „Ernährungsforschung – für ein gesundes Leben; Modul: Innovationen und neue Ideen für den Ernährungssektor“
  • Projekt VisuaL – Möglichkeiten der Verbesserung intersektoraler Zusammenarbeit am Beispiel der Versorgung kolorektaler Lebermetastasen, gefördert durch Siemens Healthcare
  • Projekt „SPOntAn – Strukturen und Prozesse in der Organentnahme und -allokation – Status Quo und Ansatzpunkte zur Steigerung der Transplantation gemeldeter Organe am Beispiel der Pankreastransplantation“, gemeinsam mit der Klinik u. Poliklinik für Chirurgie, Universitätsklinikum Regensburg (UKR), Eurotransplant / Leiden (NL) und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) Bayern.
  • Projekt „Trampolin– transplantiert und empowert, leben mit der neuen Niere“ – Durch Empowerment die Compliance und das Transplantatüberleben von nierentransplantierten Jugendlichen verbessern, gemeinsam mit Universität Bayreuth, Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften (Bettina Kunze). Gefördert durch das E.N.D.I. European Nephrology and Dialysis Institute, Bad Homburg (seit 2009)
  • Projekt Polyqualy – Ergebnis nach Polytrauma in einem zertifizierten Traumanetzwerk, gemeinsam mit der Abteilung für Unfallchirurgie und dem Zentrum Klinische Studien. Gefördert durch das BMBF (seit 02/2012)
  • Facebook Studie – Status Quo von präventionsrelevanten Gesundheitsthemen im sozialen Onlinenetzwerk Facebook – Eine Inhaltsanalyse (2012)
  • Regensburger Adhärenzstudie – Rheumatoide Arthritis – Beliefs about Medicines, psychosoziale Faktoren und Adhärenz bei Patienten mit rheumatoider Arthritis
  • Barrieren Munhöhlenkarzinom – Früherkennung von Mundhöhlenkarzinomen: Barrierenanalyse bei niedergelassenen Zahnärzten
  • Prävention im post-genomischen Zeitalter - Mediale Kommunikation von genetischen Risiken für Volkskrankheiten am Beispiel der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Genetische Epidemiologie, dem Institut für Humangenetik und der Klinik für Augenheilkunde, UKR. BMBF-Fördermaßnahme „Ethische, rechtliche und soziale Aspekten des Wissenstransfers zwischen den modernen Lebenswissenschaften und der Gesellschaft“
  • DACAPO  (Das schwere akute Lungenversagen des Erwachsenen: Einfluss der Versorgungsqualität und individueller Patientenmerkmale auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Überlebenden), gemeinsam mit der Klinik für Anästhesiologie, UKR, und dem ARDS-Netzwerk. BMBF-Fördermaßnahme Versorgungsforschung
  • Rezept für Bewegung – Umsetzung des Rezeptes für Bewegung als Präventionsmaßnahme durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in der Oberpfalz und Niederbayern – eine quantitative Erhebung.

Abgeschlossene Projekte (Auswahl)

  • Gesamtevaluation und Qualitätsmanagement der bayernweiten Gesundheitsförderungsinitiative „Gesund.Leben.Bayern.“, gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (StMUGV) (2005-2010)
  • Qualitatives Forschungsprojekt „Evaluation als Instrument für Strategie und Qualitätssicherung in der gemeindenahen Gesundheitsförderung“, am Australian Centre for Health Promotion, University of Sydney, gefördert durch die DFG (2005–2006)
  • Exploratives Projekt „Der Einfluss der Strukturen des deutschen Gesundheitssystems auf die Compliance am Beispiel der Pharmakotherapie der Hypertonie“, gefördert durch die Novartis Pharma AG (2006-2008)
  • Mit-Betreuung des Projekts „BEO’S – Bewegung und Ernährung in Oberfrankens Schulen“ (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaften sowie der Forschungsstelle für Lebensmittelrecht der Universität Bayreuth), gefördert durch die Oberfrankenstiftung und die Techniker Krankenkasse (2007-2010)
  • Ergebnisevaluation des „KlarSicht“-Mitmach-Parcours zu Tabak und Alkohol, gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (2007-2008)
  • Qualitatives Forschungsprojekt „HIV- und STD-Prävention im ärztlichen Sektor“ (mit A. Wolf), gefördert durch die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (2007-2009)
  • Ergebnisevaluation des Modellprojektes „Gesundes Karlshuld“, Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen, gefördert durch das Bayerische StMUGV (2008-2009)


Publikationen (Auszüge)

Brandstetter S, Rüter J, Curbach J, Loss J. A systematic review on empowerment for healthy nutrition in health promotion. Pub Health Nutrition 2015, doi:10.1017/S1368980015000270

Thanner M, Nagel E, Loss J. Komplementäre und alternative Heilverfahren im vertragsärztlichen Bereich: Ausmaß, Struktur und Gründe des ärztlichen Angebots. Gesundheitswesen 2014, DOI: 10.1055/s-0033-1364013

Loss J, Lindacher V, Curbach C. Online social networking sites - a novel setting for health promotion? Health Place 2014 (in Druck)

Loss J, Drewitz KP, Schlitt HJ, Loss M. Accept or refuse? Factors influencing the decision-making of transplant surgeons who are offered a pancreas: results of a qualitative study. BMC Surgery 2013; 13(1):47 (epub ahead of print)

Loss J, Lindacher V, Curbach J. Do social networking sites enhance the attractiveness of risky health behavior? Impression management in adolescents’ communication on Facebook and its ethical implications. Pub Health Ethics 2013; doi: 10.1093/phe/pht028

Loss M, Drewitz KP, Apfelbacher CJ, van Rosmalen MD, Rahmel A, Schlitt HJ, Loss J. Why offered pancreases are refused in the allocation process – a descriptive study using routine data from Eurotransplant. Transplantation 2013; 95(9):1134–41

Brandstetter S, McCool M, Wise M, Loss J. Australian health promotion practitioners’ perceptions on evaluation of empowerment and participation. Health Promot Int 2013, epub ahead of print (doi:10.1093/heapro/das046)

Thanner M, Nagel E , Loss J. Möglichkeiten und Grenzen einer Zusammenarbeit mit Heilpraktikern aus ärztlicher Sicht. Forsch Kompl med 2013; 20:23–32

Eichhorn C, Bodner L, Liebl S, Scholz U, Wozniak D, Möstl M, Ungerer-Röhrich U, Nagel E, Loss J. BEO’S – Bewegung und Ernährung an Oberfrankens Schulen. Konzept und Erfahrungen bei der Umsetzung eines ressourcenorientierten, systemischen Ansatzes zur schulischen Gesundheitsförderung. Gesundheitswesen 2012; 74:104-11

Loss J, Leitzmann M. Ansätze zur verhältnisorientierten Adipositasprävention bei Kindern und Jugendlichen. Bundesgesundheitsbl 2011; 54:281-289.

Seibold C, Steinke B, Nagel E, Loss J. Erfolgsfaktoren auf dem Weg zur Gesunden Hochschule. Eine Fallstudienanalyse. Präv Ges förder 2010; 5: 195-202

Loss J, Nagel E. Social Marketing – Verführung zum gesundheitsbewussten Verhalten? Gesundheitswesen 2010; 72:54-62

Loss J, Eichhorn C, Donhauser J, Gehlert J, Staber J, Nagel E. Gemeindeanalyse als Planungsgrundlage für ein gemeindenahes Gesundheitsförderungsprogramm – Ergebnisse einer Bevölkerungsbefragung in Karlshuld. Gesundheitswesen 2009; 71:232-41

Loss J, Nagel E. Probleme und ethische Herausforderungen bei der bevölkerungsbezogenen Gesundheitskommunikation. Bundesgesundheitsbl 2009; 52:502–511

Loss J, Böhme M, Nagel E. Finanzierung von Gesundheitsförderung auf kommunaler Ebene: Potenziale von Fundraising und Public Private Partnerships. Präv Gesundheitsförd 2009; 4:195-206

Loss J, Wise M. Evaluation von Empowerment – Perspektiven und Konzepte von Gesundheitsförderern. Ergebnisse einer qualitativen Studie in Australien. Gesundheitswesen 2008; 70:755-63

Eichhorn C, Loss J, Nagel E. Aktueller Kenntnisstand von bayerischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Thema UV-Strahlung und Sonnenschutz. Hautarzt 2008; 59(10): 821-27

Loss J, Eichhorn C, Reisig V, Wildner M, Caselmann W, Nagel E. Qualitätsmanagement in der Gesundheitsförderung – Entwicklung eines multidimensionalen Qualitätssicherungsinstruments für eine landesweite Gesundheitsinitiative. Präv Gesundheitsförd 2007; 2:199-206

Loss J, Eichhorn C, Gehlert J, Donhauser J, Wise M, Nagel E. Gemeindenahe Gesundheitsförderung – Herausforderung an die Evaluation. Gesundheitswesen 2007; 69:77-87

King L, Loss J, Wilkenfeld R, Pagnini D, Booth M, Booth S. Australian GPs’ perceptions about child and adolescent overweight and obesity: The Weight of Opinion Study. Br J Gen Pract 2007; 57:124-129.

Loss J, Eichhorn C, Nagel E. The effects of promoting colorectal cancer screening on screening utilization: evaluation of the German campaign “Aktiv gegen Darmkrebs” (Action against Colorectal Cancer). Z Gastroenterol 2006; 44:1127-1134.

Loss J, Lang K, Ultsch S, Eichhorn C, Nagel E. Das Konzept des Social Marketing-Chancen und Grenzen für die Gesundheitsförderung und Prävention in Deutschland. Gesundheitswesen 2006; 68(7):395-402

Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Gesundheitsförderer

Loss J, Seibold C, Eichhorn C, Nagel E: Programmplanung in der gemeindenahen Gesundheitsförderung – Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Gesundheitsförderer. Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, München, 2008.

Seibold C, Loss J, Eichhorn C, Nagel E: Partnerschaften und Strukturen in der gemeindenahen Gesundheitsförderung – Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Gesundheitsförderer. Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, München, 2008.


Kommissionsarbeiten

  • Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) e. V.
  • Vorstandsmitglied des Bayerischen Forschungs- und Aktionsverbund Public Health e. V.
  • Sprecherin der Arbeitsgruppe „Empowerment in der Gesundheitsförderung“ der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) e. V.
  • Mitglied des Beirats der Zeitschrift „Das Gesundheitswesen“
  • Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Public Health Forum“
  • Mitglied des externen Beirats für die BMBF-Studie: „Langzeit-Evaluation und Transferpotential des Präventionsprogramms „Lenzgesund“, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Institut für Medizin-Soziologie, Universität Hamburg

Curriculum vitae (English)

  1. Fakultät für Medizin

Prof. Dr. Julika Loss

Professur für Medizinische Soziologie

Loss Julika 140411

Telefon: 0941 944-5220
Telefax: 0941 944-5252
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