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MiKADO

Missbrauch von Kindern: Aetiologie, Dunkelfeld, Opfer


MiKADO ist ein Verbund-Projekt mehrerer Forschungszentren zum Thema der sexuellen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche.  Website

Finanziert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend arbeiten mehrere ärztliche, psychologische und kriminologische Forschungsteams zusammen, um das Verständnis der Entstehungsbedingungen sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen zu verbessern, sowie die Prävalenz von (ungemeldeten) Sexualstraftaten und pädosexuellen Neigungen zu schätzen. Außerdem wird ein besonderes Augenmerk auf die zunehmende Bedeutung neuer Medien für die sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche gelegt.

Ziel des Projektes ist die Beschreibung und Quantifizierung von sexuellem Kindesmissbrauch in Deutschland und dessen Folgen für die Opfer. Die Ergebnisse sollen Ansätze zur Entwicklung von konkreten Maßnahmen liefern, um Kinder und Jugendliche besser vor sexueller Gewalt schützen zu können.

MiKADO besteht aus drei übergeordneten Modulen, welche aufgeteilt sind in verschiedene Unterprojekte mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten:

Modul 1    Erhebung der Viktimisierungsraten und -bedingungen durch sexuelle Gewalt bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen; Gefahreinschätzung für Kinder und Jugendliche, Folgen von sexuellem Missbrauch

Modul 2    Vorbedingungen von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche: Identifikation von Ansatzpunkten für primärpräventive Maßnahmen

Modul 3    Sekundärpräventive Maßnahmen in Bezug auf sexuelle Übergriffe in den neuen Medien

Das MiKADO-Projekt ist eine Zusammenarbeit von deutschen Forschungsgruppen sowie Kollegen aus Finnland, deren individuelle Forschungsexpertisen genutzt werden, um in verschiedenen Themenmodulen produktiv zusammenzuarbeiten.

Projektnehmer:
Prof. Dr. Osterheider, Abteilung für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Regensburg

Projektleitung:
Janina Neutze, Abteilung für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Regensburg

Kooperationspartner:
Prof. Dr. Banse, Institut für Psychologie, Sozial- und Rechtspsychologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn [Website]
Prof. Dr. Briken, Institut und Poliklinik für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf [Website]
Prof. Dr. Fegert/ Prof. Dr. Goldbeck, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm [Website]
Prof. Dr. Hoyer, Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Technische Universität Dresden [Website]
Prof. Dr. Santtila, Abteilung Psychologie/Exzellenzzentrum für Verhaltensgenetik, Åbo Akademi Universität, Turku/Finnland [Website]

  1. Abteilung für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie am Bezirksklinikum Regensburg

MiKADO

DE / EN

Sekretariat:
Sabine Wolfsmüller
Tel.: + 49 941 941 1089
Fax: + 49 941 941 1095

Flur

Universität Regensburg Abteilung für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie am Bezirksklinikum Regensburg
Universitätsstraße 84
D-93053 Regensburg