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Langzeitstudie zur Leistung der DePuy PROXIMA™-Hüfte

In einem internationalen Entwicklerteam aus europäischen, amerikanischen und asiatischen Spezialisten hat Prof. Dr. Grifka, Direktor der Orthopädischen Klinik für die Universität Regensburg, einen neuen Kurzschaft für ein künstliches Hüftgelenk bis zur Serienreife mitentwickelt. Die Grundlage für diesen neuen Prothesentyp war ein individuell angefertigtes Modell (custom made), mit dem seit zehn Jahren bei mehr als 130 Versorgungen sehr gute Erfahrungen gesammelt worden sind.

Die ab März 2005 weltweit durchgeführten Implantationen des Serienmodells werden sorgsam im Rahmen einer Studie über 15 Jahre kontrolliert.

Der besondere Vorteil dieser Kurzschaftprothese gegenüber herkömmlichen Hüftimplantaten ist ihre Eignung für einen altersmäßig sehr breiten Empfängerkreis (18 bis 70 Jahre). Ausführliche biomechanische Untersuchungen unter Extrembelastungen in einem experimentellen Labor in Hamburg haben die hervorragende sofortige Stabilität (Primärstabilität) dieser kurzen Prothese bestätigt.
Da die neuartige Prothese über einen besonders kurzen Schaft verfügt, muss beim Ersteingriff nur wenig ursprünglicher Knochen entfernt werden. So bleibt von der eigenen Knochensubstanz soviel wie möglich erhalten. Dies schafft für einen eventuellen Wechsel der Schaftprothese gute Bedingungen. Eine später möglicherweise durchzuführende Zweitoperation kann dann ähnlich einer heutigen Erstoperation durchgeführt werden.

Ein weiterer Vorteil der PROXIMA™ Kurzschaftprothese liegt darin, dass sie in einem sehr breiten Erkrankungsspektrum angewendet werden kann. Sowohl bei Arthrose, als auch bei völlig zerstörten Oberschenkelköpfen und auch bei Durchblutungsstörungen im Hüftkopf findet sie Einsatz.
Die neuartige Prothese kann bei gutem Knochen auch für Personen verwendet werden, die bereits in jüngeren Jahren ein neues Hüftgelenk benötigen, und bei denen im Laufe der Jahre ein Wechsel ansteht. Auch bei älteren Menschen kommt dies aufgrund der zunehmenden Lebenserwartung heute häufiger in Frage.


Prox 01Spacer 5Proxima Rechts06Spacer 5Prox 03

Abb. von links nach rechts: herkömmliche Langschaftprothese, implantierte Proxima™-Hüfte, Proxima-Implantat


Studienarzt: Dr. Renkawitz

Die Studie wird betreut von Frau Karin Seidl.
Tel. 09405.18 2306
Email k.seidl[at]asklepios.com

  1. Fakultät für Medizin

Klinische Studien

Experimentelle Orthopädie
Ganglabor
Studienkoordination

Karin Seidl

Telefon 09405 18-2306
E-Mail