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Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
der Universitär Regensburg am Bezirksklinikum
Universitätsstraße 84
93053 Regensburg
Telefon 0941 941-2056
Telefax0941 941-2075
Email peter.eichhammer@medbo.de
Geboren 1961 in Burglengenfeld. Studium der Humanmedizin an der Universität Würzburg. Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie in Gießen und Regensburg. 2004 Habilitation an der Universität Regensburg, von 2005 bis 2006 Visiting Associate Professor am Molecular and Bahavioral Neuroscience Institute an der University of Michigan, Ann Arbor. Seit 2001 oberärztliche Funktionen, seit 2006 Aufbau einer Abteilung mit dem Schwerpunkt, Stress, Angst und somatoforme Störungen, seit 2012 Ltd. Oberarzt des Bereiches Psychosomatik am Zentrum I des Bezirksklinikums Regensburg.
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
der Universitär Regensburg am Bezirksklinikum
Universitätsstraße 84
93053 Regensburg
Station 18E
Telefon 0941 941-5006
Email volker.busch@medbo.de
Geboren am 02.12.1971 in Neuwied, ist Facharzt für Neurologie sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universitätsklinik in Regensburg. Er besitzt mehrere ärztliche Zusatzbezeichnungen, u.a. Sportmedizin, Ernährungsmedizin und Naturheilverfahren. Er arbeitet ärztlich an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Regensburg und leitet mit Prof. Dr. Eichhammer zusammen die wissenschaftliche Arbeitsgruppe „Psychosozialer Stress und Schmerz“. Die derzeitigen universitären Forschungsprojekte beinhalten neurophysiologische Grundlagen psychosozialer Stresserkrankungen einschließlich chronischer Schmerzen, sowie die emotionale Verarbeitung von Stress- / Schmerzsymptomen und psychosomatischen Beschwerden. Er ist Buchautor und hat zahlreiche Publikationen über seine Forschungsthemen veröffentlicht.
Im Zentrum unseres Interesses steht ein verbessertes Verständnis chronischer, insbesondere somatoformer Schmerzerkrankungen, welche eine Kerngruppe psychosomatischer Erkrankungsbilder darstellen. Charakteristisch für diese Erkrankungsformen ist die Tatsache, dass nachweislich somatische Veränderungen nur sehr schwer das Leiden der Patienten erklären können. Aus diesem Grunde erforschen wir psychosomatische Erkrankungsbilder mit dem Leitsymptom Schmerz aus einer dualistischen Perspektive. Zum einen untersuchen wir, inwieweit wir den „objektivierbaren“ somatischen Schmerz noch präziser anhand unterschiedlicher Messverfahren definieren können, den Schwerpunkt unserer Arbeit sehen wir jedoch in der Erweiterung eines Schmerzverständnisses, das Schmerz als interpersonelles Geschehen begreift. So wird am Beispiel des Trennungsschmerzes exemplarisch sichtbar, dass sich dieser Schmerz somatisch niederschlägt, häufig als Ganzkörperschmerz oder unspezifischer Rückenschmerz in Erscheinung tritt, jedoch nur dann wirklich verstanden wird, wenn er als Konsequenz einer interpersonellen Veränderung (in diesem Falle die Trennung zweier sich näherstehender Personen) betrachtet wird. Trennung kann in diesem Verständnis als psychosozialer Stressor definiert werden. Neue, insbesondere bildgebende Methoden ermöglichen es, neurobiologische Korrelate dieser interpersonell verursachten Schmerzen in Form veränderter Netzwerkaktivitäten sichtbar zu machen und ermöglichen es, somatoformen Schmerz in seinen biologischen und psychosozialen Dimensionen besser zu verstehen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit ist klinisch ausgerichtet und umfasst folgende Fragestellungen: