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Aktuelles und Termine


Inhalt


9.10.2017

Nachholprüfung zur Vorlesung von Prof. Löffler im SS 2017

Die Anmeldung zur Nachholprüfung für die Vorlesung

„Das Land der Bayern. Territoriale Entwicklung, Raumvorstellungen und politische Landschaften im modernen Bayern (19./20. Jhdt.)"

aus dem Sommersemester 2017 ist vom 16.10. bis 29.10.2017 über FlexNow möglich.

Die mündliche Prüfung findet am

Mittwoch, den 15. November 2017 um 9.30 Uhr

in PT 3.1.44 statt.

(Prof. Dr. Bernhard Löffler)


9.10.2017

Nachholprüfungen zu den Grundkursen von Dr. Köglmeier im SS 2017

Die Anmeldung zu den Nachholprüfungen für die Grundkurse

„Bayerische Geschichte von den Anfängen bis 1180" (33 194)

und

"Bayerische Geschichte in der Frühen Neuzeit (1500-1800)" (33 195)

aus dem Sommersemester 2017 ist vom 16.10. bis 29.10.2017 über FlexNow möglich.

Die Nachholprüfungen finden am

Mittwoch, den 15. November 2017 statt.

Die Form der Prüfungen wird am 30.10.2017 bekannt gegeben. Bei mehr als acht Kandidaten findet eine Klausur statt, bei bis zu acht Kandidaten eine mündliche Prüfung.

(Dr. Georg Köglmeier)


Zedler-prinzen2
27.9.2017

Neuerscheinung: Andrea Zedler/Jörg Zedler (Hrsg.): Prinzen auf Reisen. Die Italienreise von Kurprinz Karl Albrecht 1715/16 im politisch-kulturellen Kontext

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit darf ich Sie auf folgende Neuerscheinung aufmerksam machen:

Andrea Zedler/Jörg Zedler (Hrsg.): Prinzen auf Reisen. Die Italienreise von Kurprinz Karl Albrecht 1715/16 im politisch-kulturellen Kontext.

Die Reise nach Italien ist in der Frühen Neuzeit ein wichtiger Bestandteil der adeligen und fürstlichen Erziehung. In dieser Tradition steht auch der neunmonatige Grand Tour des 18jährigen wittelsbachischen Kurprinzen Karl Albrecht, nachmaliger Kaiser Karl VII., zu dem er am 3. Dezember 1715 aufbrach. Sich als Mitglied der höfischen Gesellschaft zu präsentieren, die Bildung zu verfeinern und bedeutende Stätten von Kunst und Kultur zu besichtigen, sind Ziele der Reise. Vor allem aber sollten politische Beziehungen gestärkt und neue geknüpft werden – schließlich sind die dynastischen Interessen der Wittelsbacher weiterhin hochfliegend, ungeachtet des bayerischen Desasters im gerade beendeten Spanischen Erbfolgekrieg.

Indem der Band das konkrete Beispiel der Reise von 1715/16 in größere zeitliche und geographische Kontexte stellt, macht er zentrale Motive des Reisetypus Prinzenreise anschaulich. Ausgehend von den zentralen Aufenthalten in Venedig und Rom fragt er etwa nach der Bedeutung der zeremoniellen Rahmenbedingungen (Inkognito, Empfänge, Herrschaftsgesten u.a.) und zeigt so die Verflechtung von Unterhaltung, Repräsentation und Politik.

Aus dem Inhalt

  1. Andrea Zedler/Jörg Zedler, Einleitung
  2. Eva Bender, Die Prinzenreise als Karrierestrategie hochadeliger Dynastien an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert
  3. Winfried Siebers, Prinzenreisen im 18. Jahrhundert. Typen – Entwicklungslinien – Beispiele
  4. Gerhard Immler, Die Wittelsbacher und Italien vom 12. bis zum 16. Jahrhundert. Vom Kriegszug zur Kavalierstour
  5. Volker Barth, Wittelsbach inkognito. Reisepraktiken bayerischer Prinzen vom 16. bis zum 18. Jahrhundert
  6. Harriet Rudolph, Nach dem großen Krieg. Das Kurfürstentum Bayern unter Max II. Emanuel im europäischen Mächtesystem (1714–1726)
  7. Stephan Deutinger, Die „Klagenfurter Rais“ der bayerischen Prinzen im Jahr 1706. Karl Albrecht und seine Brüder auf dem Weg ins Exil
  8. Evelyn Korsch, „Le ceremonie per occasion di venute de Prencipi“. Das Empfangszeremoniell der Serenissima im Kontext der Zeremonialbücher (1450–1600)
  9. Tobias C. Weißmann, Der verkleidete Staat. Venezianische Repräsentationsstrategien anlässlich von Herrscherbesuchen im 17. und 18. Jahrhundert
  10. Andrea Zedler, Opernlogen und Menuett. Bayern und Sachsen im Netz der (musikalischen) Symbolpolitik Venedigs
  11. Matthias Schnettger, Ansprüche und Realitäten. Das Papsttum in der Zeit Clemens’ XI.
  12. Jörg Zedler, Zeremoniell und Kalkül. Der Aufenthalt Karl Albrechts am Papsthof als politische Inszenierung
  13. Jörn Steigerwald, Karl Albrechts Diarien oder: Was ist ein Reisetagebuch?
  14. Carola Finkel, „gegen abend aber vor Seiner Durchlaucht in dem palast ein adel voller bal gehalten worden“. Barocke Tanzkultur im Kontext von Karl Albrechts Italienreise
  15. Eva-Bettina Krems, Fürsten auf Reisen: Kunstgenuss als Herrschaftsgeste
  16. Holger Kürbis, Die Reise des Prinzen Friedrich von Sachsen-Gotha nach Frankreich und Italien in den Jahren 1667 und 1668. Anmerkungen zu einer Edition


28.7.2017

Änderungen bei den Ferienprechstunden von Herrn Köglmeier

Die Sprechstunde von Herrn Köglmeier am 21.9.2017 wird um eine Stunde vorverlegt. Sie findet nicht von 10-11 Uhr, sondern von 9-10 Uhr statt.

Die Sprechstunde vom 12.10.2017 entfällt.


25.7.2017

Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit (Juli bis Oktober 2017)

Prof. Dr. Bernhard Löffler

  • Mi, 9.8.2017, 10-11
  • Di, 29.8.2017, 10-11
  • Mi, 27.9.2017, 10-11

Dr. Georg Köglmeier

  • Mo, 31.7.2017, 11-12
  • Fr, 11.8.2017, 9-10
  • Di, 29.8.2017, 10-11
  • Do, 21.9.2017, 9-10 (Änderung!)
  • Do, 28.9.2017, 10-11
  • Mo, 9.10.2017, 10-11
  • Di, 10.10.2017, 10-11
  • Do, 12.10.2017, 10-11 entfällt
  • und nach Vereinbarung

Dr. Jörg Zedler

  • Di, 22.8.2017, 13-14
  • Fr, 15.9.2017, 11-12
  • Di, 10.10.2017, 13-14

Konrad Zrenner M.A.

  • Di, 1.8.2017, 10‑11
  • Di, 22.8.2017, 10‑11
  • Di, 19.9.2017, 10‑11
  • Di, 10.10.2017, 10‑11

Prinzenrollen
7.10.2016

Neuerscheinung: Andrea und Jörg Zedler (Hrsg.), Prinzenrollen 1715/16. Wittelsbacher in Rom und Regensburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit darf ich Sie auf folgende Neuerscheinung aufmerksam machen:

Andrea Zedler/Jörg Zedler (Hrsg.), Prinzenrollen 1715/16. Wittelsbacher in Rom und Regensburg, München 2016, 392 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, 29,80 €.

Am Anfang stand Regensburg: Denn bevor der Wittelsbacher Clemens August ab 1732 als Kurfürst-Erzbischof von Köln und zugleich als Fürstbischof von Münster, Paderborn, Hildesheim und Osnabrück sowie als Hoch- und Deutschmeister zu einem der wichtigsten geistlichen Fürsten seiner Zeit aufsteigen konnte, hatte er von 1716 bis 1719 den Stuhl des hl. Wolfgang inne. Dies war nicht nur sein erstes Bistum, es bildete zudem den Auftakt der noch immer ambitionierten Reichskirchenpolitik seines Vaters Max II. Emanuel nach dem Spanischen Erbfolgekrieg. So ist es kein Zufall, dass die Regensburger Wahl von Papst Clemens XI. just in jenen Tagen bestätigt wurde, als der älteste Bruder von Clemens August, Kurprinz Karl Albrecht, im Zuge seiner ersten Italienreise in Rom weilte, um dem Pontifex persönlich die ungebrochene bayerische Anhänglichkeit zu versichern.

Der Band widmet sich der Italienreise (1715/16) und dem Regensburger Pontifikat (1716–1719) der jungen wittelsbachischen Hoffnungsträger in der wechselseitigen Bedeutung für die (Reichskirchen-)Politik Bayerns und wird von Beiträgen zum frühneuzeitlichen Reisen flankiert, die ›mental maps‹ und Sehnsuchtsorte Italiens ebenso in den Blick nehmen wie musikalische Höhepunkte der Karwoche und päpstliche Ehrerweisungen in Rom.

Inhalt

Vorwort (S. 7-8)

Andrea Zedler und Jörg Zedler:
Prinzenrollen: Wittelsbachische Hoffnungsträger in Rom und Regensburg (S. 9-32)

Christian M. König: Imaginäre Geographien: Das Italienbild auf europäischen Landkarten um 1700 (S. 33-62)

Andrea Zedler:
Reiselust und Reisefrust: Kurprinz Karl Albrechts Aufenthalt in Venetien (S. 63-92)

Wolfgang Horn:
Der sächsische Thronfolger Friedrich August auf Reisen: Notizen aus Dresdner Akten der Jahre 1715–1717 (S. 93-116)

Tobias Appl:
Die bayerische Reichskirchenpolitik in der Frühen Neuzeit (S. 117-147)

Bettina Scherbaum:
Funktion und Bedeutung der bayerischen Gesandtschaft in Rom zu Beginn des 18. Jahrhunderts (S. 149-184)

Karl Hausberger:
Mit fünfzehn Jahren Fürstbischof von Regensburg: Personelle Aspekte der Jugendpfründe des Prinzen Clemens August (S. 185-221)

Katelijne Schiltz:
Gregorio Allegris Miserere in Reiseberichten des 18. und 19. Jahrhunderts (S. 223-256)

Michael M. Plichta:
Der Venusglobus von Francesco Bianchini (S. 257-267)

Bernhard Lübbers:
Beobachtungen zum Bild Regensburgs im Spiegel von Reiseberichten des 18. Jahrhunderts (S. 269-287)

Peter Styra:
Das 18. Jahrhundert macht mobil (S. 289-313)

Anmerkungen (S. 323-388)

http://www.utzverlag.de/shop.php?bn=44567
Mit freundlichen Grüßen
Jörg Zedler


29.9.2016

2 Preisfragen zur Geschichtskultur der Stadt Passau nach dem Zweiten Weltkrieg

engIm Rahmen einer Überprüfung sämtlicher Straßenbenennungen nach Personen, die während der NS-Zeit in Passau gelebt und gewirkt haben, stellt die Stadt Passau 2 wissenschaftliche Preisfragen:

 

1. Fragwürdige Ehrungen? Eine Bestandsaufnahme Passauer Straßenbenennungen nach Persönlichkeiten der NS-Zeit nach 1945

 

2. Strategien und Diskurse Passauer Erinnerungspolitik nach 1945: Straßenbenennungen nach Personen der NS-Zeit


Zielgruppen: Bachelor-, Master- und Examenskandidaten sowie Doktoranden der bayerischen Universitäten

Preisgeld: bis zu 3000 Euro je Studie


Verfahren: InteressentInnen  wenden sich bitte bis 20. November 2016 per E-Mail an Herrn Apl. Prof. Dr. Martin Hille/ Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Passau  

Kontakt: Apl. Professor Dr. Martin Hille
Neuere und Neueste Geschichte/
Landesgeschichte
Innstraße 25
94032 Passau
E-Mail: martin.hille@uni-passau.de
Tel.: 0841/509/2713


7.6.2016

Tagungsbericht: Katholische Zeitgeschichte. Kirche, Religion und Politik in Bayern nach 1945

Am 23. und 24. Februar 2016 fand in den Räumen des Diözesanarchivs Regensburg ein Workshop zum Thema "Katholische Zeitgeschichte. Kirche, Religion und Politik in Bayern nach 1945" statt. Organisiert wurde die Veranstaltung in einem Kooperationsunternehmen vom Bischöflichen Zentralarchiv Regensburg (Camilla Weber), dem Institut für Zeitgeschichte München - Berlin (Thomas Schlemmer) und dem Lehrstuhl für bayerische Landesgeschichte der Universität Regensburg (Bernhard Löffler).

Einen Bericht über die Tagung finden Sie unter folgender Adresse:

http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6541


Netzwerke
21.4.2016

Neuerscheinung

Bernhard Löffler – Maria Rottler (Hg.),
Netzwerke gelehrter Mönche. St. Emmeram im Zeitalter der Aufklärung

Das Reichsstift St. Emmeram erlebte, maßgeblich gefördert durch Fürstabt Frobenius Forster, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine wissenschaftliche Blüte. Der Sammelband präsentiert ein Panorama dieser monastischen und im Besonderen benediktinischen Gelehrsamkeit. Seine Beiträge untersuchen verschiedene mit den Forschungsvorhaben der gelehrten Benediktiner verbundene Aktivitäten, etwa die ausgedehnten Bibliotheksreisen und die vielfältigen Gelehrtenkorrespondenzen – unter anderem mit den Brüdern Bernhard und Hieronymus Pez aus dem Stift Melk sowie mit Stephan Alexander Würdtwein –, die Einbindung einzelner Gelehrter in Akademieprojekte und in die Lehre an den Universitäten Ingolstadt und Salzburg sowie den Ausbau, die Bedeutung und die Nutzung verschiedener klösterlicher Sammlungen, aber auch die Folgen der Aufklärung für den Alltag im Kloster.

Inhalt:

Maria Rottler, Einleitung, S. 1–15.

Alois Schmid, Aufklärung in den Klöstern Oberdeutschlands, S. 17–41.

Stefan Benz, Geschichte und Geschichtsschreibung und Regensburger Klöster und Stifte nach dem Dreißigjährigen Krieg. Zum Wandel von Öffentlichkeit für Geschichte, S. 43–77.

Thomas Stockinger, Der Besuch der Brüder Pez in St. Emmeram 1717. Beobachtungen zur Arbeitsweise und zu den Zielen antiquarischer Ordensgelehrsamkeit, S. 79–155.

Irene Rabl, Frobenius Forster und die Brüder Bernhard und Hieronymus Pez, S. 157–180.

Franz Stephan Pelgen, Stephan Alexander Würdtwein, St. Emmeram und die Formen wissenschaftlichen Publizierens im 18. Jahrhundert, S. 181–200.

Antonín Kostlán, Die Societas eruditorum incognitorum in terris Austriacis und die Benediktiner, S. 201–222.

P. Stephan Haering OSB, Die Reichsabtei St. Emmeram in Regensburg und ihre Beziehungen zu den Universitäten Ingolstadt und Salzburg, S. 223–242.

Georg Schrott, „Eine berühmte Naturaliensammlung“. Exemplarische Beobachtungen zur Sankt Emmeramer Sammelkultur unter den Äbten Frobenius Forster und Cölestin Steiglehner, S. 243–281.

P. Amand Kraml OSB, Mathematisch-physikalische Museen und Naturaliensammlungen niederbayerischer Klöster in den „Beichtvaterreiseln“ von P. Laurenz Doberschitz OSB, S. 283–295.

Maria Rottler, „Catalogus Bibliothecae abbatialis S. Emmerami” – ein Katalog der St. Emmeramer Abtsbibliothek aus der Zeit Frobenius Forsters, S. 297–304.

Manfred Knedlik, Erinnerte Aufklärung. Zu Rupert Kornmanns „Trauerrede“ auf Abt Frobenius Forster von St. Emmeram, S. 305–325.

Ulrich L. Lehner, Benediktiner und Aufklärung. Beobachtungen aus dem süddeutschen Raum, S. 327–351.

Maria Rottler, Erfahrungen mit dem Tagungsblog „Frobenius Forster“ und dem Gemeinschaftsblog „Ordensgeschichte“, S. 353–376.

Bernhard Löffler – Maria Rottler (Hg.),
Netzwerke gelehrter Mönche. St. Emmeram im Zeitalter der Aufklärung
(Beihefte zur Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 44), München 2015,
VIII+399 S., € 48,00

ISBN 978-3-406-10727-6


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12.11.2015

Neuerscheinung

.0Christian Kuchler / Jörg Zedler (Hg.)

Das 20. Jahrhundert aus lokaler Perspektive

Osterhofen im Zeitalter der Extreme

Die Untersuchung einzelner Regionen ist erst jüngst in den Fokus der historischen Forschung gerückt. Der vorliegende Sammelband nimmt dabei Niederbayern in den Blick. Am lokalen Beispiel der Stadt Osterhofen werden die örtlichen und regionalen Brüche wie Kontinuitäten des 20. Jahrhunderts diskutiert und in größere geschichtliche Zusammenhänge gestellt: Wie wirkte sich etwa das „Zeitalter der Extreme“ an der niederbayerischen Donau aus? Wie erlebten die Menschen die Novemberrevolution von 1918, die beiden Weltkriege, die Weimarer Republik oder die Zeit bis zum Ende des Ost-West-Konflikts?

Überblicke zu den Abschnitten der Geschichte des 20. Jahrhunderts und thematische Querschnittsuntersuchungen aus der Feder ausgewiesener Historikerinnen und Historiker ergänzen sich zu einem vielschichtigen Bild, bei dem sich global-, national- und regionalgeschichtliche Perspektiven gewinnbringend ergänzen. Wie aus dem landwirtschaftlich-katholisch geprägten Landstrich die moderne Region der Gegenwart entstand und welche Herausforderungen sich dabei für die Bewohner ergaben, ist der zentrale Untersuchungsgegenstand.

Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2015
336 Seiten, Hardcover
€ 29,95
ISBN: 978-3-7917-2716-5


Literaturanzeige Weigand-zedler Museum
12.11.2015

Neuerscheinung

Katharina Weigand / Jörg Zedler (Hg.)

Ein Museum der bayerischen Geschichte

Eine Begegnung mit der bayerischen Geschichte in 24 Artefakten: vom antiken Grabstein zur Münchner Mariensäule, vom Sternenmantel Kaiser Heinrichs II. zum Dieselmotor, vom Tassilokelch zur bayerischen Königskrone oder vom Domschatz zu Monza bis zu den Flugblättern der Weißen Rose.

Kein Museum der Welt – weder ein bestehendes, noch ein künftiges – bietet diese überwältigende Fülle an großen und kleinen, heiligen und profanen, bekannten und neu zu entdeckenden Objekten aus Kunst, Handwerk, Architektur, Technik und Schrifttum.

Aus der gleichnamigen Bavaristischen Ringvorlesung an der Ludwig-Maximilians-Universität München ist dieser Band hervorgegangen. Katharina Weigand lehrt dort als Akademische Oberrätin am Historischen Seminar. Jörg Zedler ist Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte an der Universität Regensburg.
Mit Beiträgen von (in alphabetischer Reihenfolge) Reinhold Baumstark, Volker Bierbrauer, Egon Boshof, Karlheinz Dietz, Heinz Dopsch, Johannes Erichsen, Helmut Flachenecker, Rainer Gömmel, Knut Görich, Wolfgang Heckl, Hans Günter Hockerts, Marcus Junkelmann, Christoph Kampmann, Martin Kaufhold, Thomas Kaufmann, Rolf Kießling, Hans-Michael Körner, Bernhard Löffler, Claudia Märtl, Thomas Paringer, Hannelore Putz, Hermann Rumschöttel, Rudolf Schieffer und Katharina Weigand.

Herbert Utz Verlag, München 2015
640 Seiten, Hardcover
€ 36,80
ISBN: 978-3-8316-4200-7


4.9.2015

Prof. Löffler im alpha-Forum

Prof. Löffler war zu einem Gespräch mit Jochen Kölsch zu Gast im alpha-Forum. Das Gespräch wurde am 2. September ausgestrahlt und kann nun über die Homepage des Bildungskanals ARD-alpha abgerufen werden. Es steht auch als pdf-Datei zur Verfügung.


Literaturanzeige Zedler Was Die Welt 800
15.04.2014

Neuerscheinung

Jörg Zedler

Was die Welt im Innersten zusammenhält

Gesellschaftliche-staatliche Kohäsionskräfte im 19. und 20. Jahrhundert

Wenige Fragestellungen haben in der aktuellen geschichts- und sozialwissenschaftlichen Debatte soviel Aufmerksamkeit auf sich ziehen können, wie jene, die auf spezifische Identitäten und Erinnerungskulturen abzielt. Wenn man sich diesem Themenkreis annähert, dann wird – vor allem in genuin geschichtswissenschaftlicher Perspektive – sehr schnell deutlich, dass der phänomenologische, der schlicht beschreibende Zugriff nicht hinreicht, dass vielmehr nach den absichtsvoll eingesetzten Strategien und Methoden solcher Identitäts- und Erinnerungsstiftung zu fragen ist. Hier mit dem Begriff der Kohäsionskräfte zu hantieren, poetisch davon zu reden, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, hat den großen Vorzug, sich auf ein gegenstands-, epochen- und territorienübergreifendes Phänomen einlassen zu dürfen: Das postsowjetische Russland kommt dabei neben den USA und dem Freistaat Bayern zu stehen; die politischen Erinnerungskulturen in Frankreich nach 1871 und in Deutschland nach 1918 geraten zu Parallelerscheinungen; das Gedenken an zwei Nationalheroen in Deutschland und Italien wird nebeneinandergestellt und schließlich wird das Musikdrama ebenso auf seine Kohäsionsqualität befragt wie die Konsumfixierung in der alten Bundesrepublik.

Herbert Utz Verlag, München 2014
220 Seiten, Hardcover
€ 38,-
ISBN: 978-3-8316-4294-6
Spreti-Studien Bd. 4


Hinweise zum mündlichen Staatsexamen in der Landesgeschichte

  • Die Zuteilung der Prüfer geht aus der Liste der vorläufigen Termine der mündlichen Staatsexamensprüfungen im Fach Geschichte hervor.

  • Eine zentrale Einführungsveranstaltung für die Kandidaten gibt es nicht. Beachten Sie deshalb bitte die folgenden Informationen.

  • In einer Prüfung werden jeweils zwei Schwerpunkte abgeprüft. Diese müssen bei Lehramt Gymnasium aus zwei verschiedenen Epochen stammen.

  • Bei Lehramt Grundschule, Hauptschule und Realschule wird jeweils nur eine Epoche abgeprüft. Hier müssen die zwei Schwerpunkte aus nicht unmittelbar chronologisch aufeinanderfolgenden Themen bestehen.

  • Themen für die Schwerpunkte können für die Prüfungen bei Prof. Löffler und bei Dr. Köglmeier jeweils einer Liste im Internet entnommen werden. Über diese Seiten können die gewählten Themen den Prüfern auch mitgeteilt werden. Es ist jeweils auch möglich, eigene Themen vorzuschlagen.

  • Dr. Appl bittet seine Kandidaten, für die Besprechung der Schwerpunkte in seine Sprechstunden zu kommen.

  • Erstellen Sie dann jeweils eine kurze Gliederung (ca. eine halbe Seite; keine Literaturliste) für jedes Ihrer Themen und geben Sie sie bei Ihrem Prüfer oder im Sekretariat des Lehrstuhls für Bayerische Landesgeschichte (PT 3.1.43) ab oder schicken Sie sie per Mail-Anhang an Ihren Prüfer.

Wir wünschen Ihnen bei Ihren Examensprüfungen viel Erfolg!

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  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Geschichte

Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte

 

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