Zu Hauptinhalt springen
Startseite UR

Aktuelles und Termine

Empfehlungen zu Veranstaltungen während des Wintersemesters 2017/2018 

15.10.2017, 16:00 Uhr oder 19:30 Uhr 

Theater Regensburg (Velodrom) 
"Hoffnung Havanna" 

Theater Regensburg: Hoffnung Havanna - Die Geschichte des Simon Oberdorfer

19.10. 2017, 18:00 - 19:30 Uhr 

Ostdeutsche Galerie Regensburg 
Führung in der Ausstellung „Artige Kunst. Kunst und Politik im Nationalsozialismus“

Die Ausstellung setzt sich in kritisch-analytischer Weise mit der Kunstpolitik im Nationalsozialismus auseinander, die für das Selbstbild des Regimes wesentlich war. Der Titel „Artige Kunst“ versteht sich als Gegenbegriff zur diffamierenden NS-Terminologie der „entarteten Kunst“. Er soll dazu anregen, über das Verhältnis von Kunst und Politik sowie von Widerständigkeit und Gehorsam nachzudenken. Gezeigt werden exemplarische Werke der offiziell geduldeten und geförderten Kunst der NS-Zeit, wie z.B. Arno Breker, dazu in konfrontativer Gegenüberstellung Werke von verfolgten und verfemten Künstlern, wie Otto Freundlich und Karl Schmidt-Rottluff. Außerdem gibt es einen Ausstellungsteil, der gemeinsam mit einem Didaktikkurs der Universität Regensburg und einer Schulklasse der Realschule Piendl konzipiert wurde. Frau Dr. Wolter bietet eine Führung an. Kosten (Eintritt) 4€. Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 16.10.2017 direkt bei Dr. Heike Wolter (heike.wolter@geschichte.uni-regensburg.de) an.

20.11.2017, 12:00 - 14:00 Uhr c.t. 

Universität Regensburg, VG 0.04
Projektvorstellung „Aus den Akten auf die Bühne“

Historische Akten können eine trockene Angelegenheit sein. Doch dahinter verbergen sich oft bewegende menschliche Schicksale. Erst in jüngerer Zeit wird das Theaterspielen als didaktisches Mittel der Aneignung und Auseinandersetzung mit Geschichte in Museen, Gedenkstätten und Archiven eingesetzt. In dieser Hinsicht hat das Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ der Bremer Shakespeare Company eine Vorreiterrolle im Umgang und in der Vermittlung von Geschichte mit theatralen Mitteln übernommen. Die Lehrer Kristina Panchyrz und Johannes Stüer des Grabbe-Gymnasiums Detmold haben berichten über ein solches Projekt zum Thema Ausgrenzung, Vertreibung und Verschleppung der Juden in Detmold 1919-1942 in Kooperation mit dem Landesarchiv Detmold.

29.11.2017, 18:00-20:00 Uhr

Universität Regensburg, H4
Zeitzeugengespräch Eva Umlauf

Eva Umlauf wurde am 19. Dezember 1942 im Arbeitslager Nováky in der Slowakei geboren. Nováky galt als Durchgangslager, von dort aus wurde sie mit dem letzten Transport zusammen mit ihrer im vierten Monat schwangeren Mutter nach Auschwitz deportiert. Es war reines Glück, dass die Nazis zwei Tage vorher die Vergasung eingestellt hatten, weil sie das Kriegsende kommen sahen. In ihrer Biografie "Die Nummer auf deinem Unterarm ist blau wie deine Augen", die sie gemeinsam mit Journalistin Stefanie Oswalt geschrieben hat, erzählt sie bewegend mit intensiven Recherchen untermauert ihre Lebensgeschichte. Außerdem thematisiert sie den Umgang mit der „Gefühlserbschaft“ der KZ-Zeit und die psychischen und physischen Folgen.

30.11.2017 | 14:30 – 16:00 Uhr

Universität Regensburg, ZH8
Reihe Außenblick: „Inklusion im Geschichtsunterricht“

Verena Espach, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Didaktik der Geschichte und Public History von Prof. Dr. Michele Barricelli an der LMU, hat ihren Schwerpunkt in Lehre und Forschung auf die Inklusion gelegt. Sie ist unter anderem an der Entwicklung eines Lehrmoduls zur Vorbereitung der Studierenden auf einen inklusiven Geschichtsunterricht (u.a. als Teil des Projekts „Inklusionsdidaktische Lehrbausteine“ im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung) beteiligt.


Save the date

24.1.-31.1.2018 
Theater Rgensburg 

„Le Chaim“ – eine Projektwoche zu israelischer Kultur

Im Herbst benennt das Theater die konkreten Bausteine der Projektwoche: www.theater-regensburg.de

27.1.2018 und weitere Termine, 19:30 Uhr

Theater Regensburg
„Die Banalität der Liebe“

Die 69-jährige Hannah Arendt blickt auf ihre Lebensgeschichte zurück: Alles beginnt 1924, als sie als junge Frau eine Vorlesung Martin Heideggers besucht. Schnell entwickelt sich eine geheime, aber sehr intensive Liebesbeziehung zwischen dem renommierten Professor und seiner brillanten Studentin. Doch während Heidegger die Machtergreifung Hitlers als notwendige Erneuerung des deutschen Volkes begrüßt, sieht Arendt als Jüdin ihr Volk und sich selbst in Gefahr. In der Auftragsoper werden zentrale Fragen der jüngeren deutschen Geschichte behandelt: Fragen nach Verblendung, Schuld und nach dem Wesen des Bösen. Und der Liebe.


Vergangene Veranstaltungen im WiSe 16/17

Mittwoch, 14. Dezember 2016, 18:00 Uhr in H6

Vortrag von Prof. Dr. Martin Bernhardt (Universität Duisburg-Essen):

"Bilder lesen?" - Geschichtsdidaktische Bildinterpretation zwischen Sprache und Anschauung


Dienstag, 25. Oktober, 18:00 Uhr in H4

Vortrag mit anschließender Gesprächsmöglichkeit: Dr. Leon Weintraub
(geb. 1926 in Łódź)


"Versöhnung ist ein annehmbares Wort" 
Lebenserinnerungen und Reflexionen


  1. Philosophische Fakultät I Philosophie, Kunst-, Geschichts- u. Gesellschaftswissenschaften
  2. INSTITUT FÜR GESCHICHTE