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B.A. Südosteuropastudien


Kurz-beschreibung


Im Rahmen des Kombinatorischen Bachelorstudiengangs der Philosophischen Fakultäten an der Universität Regensburg kann das Fach B.A. Südosteuropastudien als Bachelorfach (90 ECTS), 2. Hauptfach (60 ECTS) und als Nebenfach (30 ECTS) gewählt werden.
Es besteht eine Vielzahl möglicher Fachkombinationen, die ein interessensgeleitetes Studium fördern. Synergieeffekte ergeben sich nicht nur aus den gewählten Fächern, sondern auch durch den 20 ECTS umfassenden freien Wahlbereich, der für eine weitere Vertiefung oder auch zur Sprachausbildung genutzt werden kann.

Der Bachelorstudiengang Südosteuropastudien zeichnet sich durch seine flexible Studienstruktur aus. Im Bachelorfach Südosteuropastudien müssen vier Basismodule und zwei Aufbaumodule sowie ein 4-wöchiges Pflichtpraktikum absolviert werden. In den Basismodulen werden Grundkenntnisse zur Geschichte, Sozialanthropologie, Sprachwissenschaft und Sprachausbildung (Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, BKS) Südosteuropas vermittelt. Aus den genannten vier thematischen Bereichen wählen die Studierenden im Laufe des Studiums Schwerpunkte aus, die im Rahmen der Aufbaumodule vertieft werden Die Aufbaumodule dienen der Vertiefung der Sprachausbildung sowie, je nach individuell gewählten Schwerpunkt, der Auseinandersetzung mit ausgewählten Problemen der Geschichte oder Sozialanthropologie Südosteuropas des 19. und 20. Jh. oder mit ausgewählten Themen der Linguistik in Südosteuropa.
Wird Südosteuropastudien als 2. Hauptfach oder Nebenfach studiert, kann man alternativ zu BKS auch Rumänisch erlernen.
Auch auf der Ebene der einzelnen Lehrveranstaltungen erfolgt eine den Wünschen der Studierenden angepasste individuelle Vertiefung von Studieninhalten, die ein interessengeleitetes Studium fördern. Denn im Sinne einer flexiblen Studienplangestaltung kann neben den zu absolvierenden Pflichtveranstaltungen aus einer Vielzahl von thematisch unterschiedlichen Proseminaren, Vorlesungen und Übungen gewählt werden.

Studiengangs-ziele


Der Studiengang hat das Ziel, Studierenden historische, sozial- und kulturwissenschaftliche Regionalkompetenz zu Südost- und Osteuropa sowie einschlägige Sprachkenntnisse zu vermitteln, um sie für eine südosteuropabezogene berufliche Tätigkeit in den Bereichen Wissenschaft, Politik, Medien, Bildung, Wirtschaft und Kulturvermittlung auszubilden.

Im Laufe des Studiums werden folgende Schlüsselqualifikationen vermittelt:

  • Methodenkompetenz (Vertrautheit mit den historischen, sozialanthropologischen und linguistischen Methoden; Interdisziplinäres Arbeiten)
  • die Förderung von selbständigem Arbeiten (Recherche und Präsentation, Analyse und kritische Interpretation historischer, linguistischer und sozialanthropologischer Quellen und Darstellungen)
  • Erarbeitung eigener wissenschaftlicher Texte (Hausarbeiten, Essays, Rezensionen, Tagungsberichte)
  • Sprachkompetenz (BKS bzw. alternativ Rumänisch im zweiten Hauptfach oder Nebenfach)
  • interkulturelle Kompetenz (analytische und praxisorientierte Auseinandersetzung mit Kulturen, Sprachen, Religionen und Politik in Südosteuropa

Dadurch werden Studierenden Kenntnisse vermittelt, die für eine nachfolgende Berufstätigkeit oder ein weiterführendes Studium nötig sind.

Bewerbung

Abiturzeugnis/ weitere Möglichkeiten der Studienzulassung
Deutsch- und Englischkenntnisse werden vorausgesetzt. Das Studium kann zum Winter- und Sommersemester aufgenommen werden.

Link zu Studentenkanzlei

Berufschancen


Medien und Verlage, Einrichtungen des Kulturkontaktes und Kulturaustausches, Staatliche und internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen mit Südosteuropabezug, In Südosteuropa aktive Unternehmen, Wissenschaftliche und Bildungseinrichtungen

Weitere Infos

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften