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SS2013


2012-07-06 Exkursion Mannheim 02
18.09. - 21.09.2013, Kunsthalle Mannheim

Skulptur Pur! Wahrnehmungslabor und internationales Symposium

Im Rahmen der Ausstellung „Nur Skulptur!“ veranstaltet die Kunsthalle Mannheim, gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte und dem Themenverbund Sehen und Verstehen der Universität Regensburg, ein internationales Symposium mit dem Titel „Skulptur pur“. Am Beispiel der Werke aus der Mannheimer Sammlung werden aktuelle Fragen zur Plastik und Skulptur interdisziplinär aus dem Blickwinkel der Kunstgeschichte, Medien- und Bildwissenschaft sowie Psychologie diskutiert. Ziel der Tagung ist es, Erkenntnisse im Hinblick auf die Präsentation, Wahrnehmung und Vermittlung von Werken der Bildhauerkunst zu gewinnen, die sich auch für die zukünftige Sammlungspräsentation im Neubau der Kunsthalle anwenden lassen. Parallel werden neueste Forschungen zur Skulptur in einem Wahrnehmungslabor vermittelt. Mithilfe modernster mobiler Blickbewegungsmessungen, dem sogenannten Eye-tracking, untersuchen Regensburger Forscher die Wahrnehmungsprozesse bei der Betrachtung von Skulpturen im Raum.
 
Wahrnehmungslabor:  Während des wissenschaftlichen Rahmenprogramms können die Seminarteilnehmer und Museumsbesucher im Rahmen eines zweitägigen Wahrnehmungslabors experimentell neueste Möglichkeiten der Blickbewegungsanalyse mittels Eye-Tracking-Verfahren kennen lernen und selbst unter Anleitung des Teams des Lehrstuhls für Kunstgeschichte der Universität Regensburg ausprobieren. 
Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zum Symposium eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; der Eintritt ist frei.

In der Ausstellung „Nur Skulptur!“ steht die Mannheimer Sammlung im Zentrum, die einen bemerkenswerten Überblick der Bildhauerkunst von der Moderne bis ins 21. Jahrhundert liefert. Mit 431 Werken von Auguste Rodin über Henry Moore bis Thomas Hirschhorn nutzt die Kunsthalle ihre Ressource und interpretiert – in Zusammenarbeit mit Bogomir Ecker, John Bock, Thomas Hirschhorn, Thomas Rentmeister, Roman Signer und Kiki Smith – rund die Hälfte der Bestände aus zeitgenössischer Sicht.

http://www.kunsthalle-mannheim.eu/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen/
 
gefördert von der Kulturstiftung des Bundes

 

FREITAG, 20. SEPTEMBER 2013

Internationales Symposium

13.30–14.00 Uhr Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Christoph Wagner, Dr. Ulrike Lorenz

14.00–14.45 Uhr 
Auseinandersetzungen mit der Schwerkraft. Materialien und Oberflächen der Skulptur

Prof. Dr. Monika Wagner, Kunstgeschichtliches Seminar, Universität Hamburg 

14.45–15.30 Uhr 

Nothing before, nothing beyond: what really means “pure sculpture” in the context of modern historiography
Prof. Thierry Dufrêne, Nationalinstitut für Kunstgeschichte, Paris

15.30–15.45 Uhr Kaffeepause 

15.45–16.30 Uhr
Mapping the eye: Tastendes Auge und bewegter Blick in der Ästhetik der Skulptur
Prof. Dr. Christoph Wagner, Institut für Kunstgeschichte, Universität Regensburg 

16.30–17.15 Uhr

Neuronale Korrelate multisensorischer Integration: Sehen, hören, tasten
Prof. Dr. Mark William Greenlee, Institut für Experimentelle Psychologie, Universität Regensburg 

17.15–18.00 Uhr
Maßlos und widerständig. 
Thomas Hirschhorns „andere Räume“ 

Mag. Stefanie Patruno, Kunsthalle Mannheim

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SAMSTAG, 21. SEPTEMBER 2013

.................................................................................................. 9.30–10.15 Uhr 
Relationen. Abstoßung und Affirmation des Sockels

Prof. Dr. Johannes Myssok, Kunstakademie Düsseldorf
 
10.15–11.00 Uhr 
Struktur, Rhythmus, Geste – Zur Dynamisierung des Raumes in der Plastik des Informel

Prof. Dr. Christoph Zuschlag, Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst, Universität Koblenz-Landau 

11.00–11.15 Uhr Kaffeepause
 
11.15–12.00 Uhr 
Embodiment: Körpermotive und Körpergedächtnis. Eine sportpsychologische Perspektive
Prof. Dr. Petra Jansen, Institut für Sportwissenschaft, Universität Regensburg 


12.00–13.00 Uhr Mittagspause 

 
13.00–13.45 Uhr 
Konfrontieren, eintreten und substituieren. Begegnungen zwischen Skulptur und Rezipient. 
Prof. Dr. Peter J. Schneemann, Institut für Kunstgeschichte, Universität Bern

 
13.45–14.30 Uhr
Skulptur virtuell: Augmentierte und virtuelle Realität in der Plastik
Prof. Dr. Christian Wolff, Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur, Universität Regensburg


14.30–15.15 Uhr  
Stur Skulptur. Ein Bildhauermuseum: Last oder Herausforderung? 
Dr. Arie Hartog, Direktor Gerhard-Marcks-Haus, Bremen

15.15-15.30 Uhr Résumé

08.09.2013, 93142 MAXHÜTTE-HAIDHOF, POSTPLATZ 1

TAGESEXKURSION: ALTE POST PONHOLZ. AUSSTELLUNG UND RUNDER TISCH ZUM THEMA "POSTHOF - BAHNHOF - INDUSTRIEDENKMALE".

Veranstaltung anlässlich des Tages des Offenen Denkmals 

Sonntag, 8. September 2013, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Vortrag Prof. Hans-Christoph Dittscheid "Maxhütte"

Vortrag Dr. Sebastian Karnatz "Burglengenfeld"


Treffpunkt: Ponholz, Alte Post (=Haltestelle Bus Nr. 41)

Uhrzeit: 11.00 Uhr

Dauer: 11.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr

Für den Erwerb eines Exkursionsscheines können Sie sich vor Ort in die Teilnehmerliste bei Prof. Dr. Hans-Christoph Dittscheid eintragen.

Weitere Informationen (PDF)


Sprechstunde Prof. Wagner

Die Sprechstunde vom 23.07.2013 wird auf Donnerstag, den 25.07.2013, 10:00 - 11:00 Uhr verschoben.

Weitere Termine während der vorlesungsfreien Zeit bitte nach Vereinbarung.


27.06.2013, 19:00 Uhr, Kunstforum Ostdeutsche Galerie

Prof. Dr. Dietmar Rübel: Frottee, Seife, Ruß. Malerei unter post-medialen Bedingungen

Die Werke des Lovis-Corinth-Preisträgers 2012, Jiři Georg Dokoupil, die zurzeit in der aktuellen Sonderausstellung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg präsentiert werden, gehen auf unkonventionelle künstlerische Techniken zurück. Im Begleitprogramm der Ausstellung wird Dietmar Rübel, Professor für Kunstgeschichte und -theorie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, über die medialen und gesellschaftlichen Bedingungen einer Malerei nach dem vermeintlichen Ende der Malerei sprechen.

Denn die Experimente Jiři Georg Dokoupils mit ungewöhnlichen Malmitteln wie Ruß oder Obstsäften stehen exemplarisch für die Auseinandersetzung mit einem scheinbar ins Unendliche erweiterten Spektrum von Materialien in der Kunst seit 1960. Die dabei entstandenen Materialbilder werden in dem Vortrag in systematischer wie historischer Perspektive vorgestellt und insbesondere die bewusst ,verkehrte‘ Handhabung der Materialien kritisch befragt. Vorgestellt und analysiert werden Malereien von Max Ernst über Gerhard Richter und Sigmar Polke bis Martin Kippenberger oder Vik Muniz.

 

Dietmar Rübel lehrt seit 2009 Kunstgeschichte und -theorie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Zudem ist er als Ausstellungsmacher tätig und war u. a. Gastkurator am MAK in Wien, an der Hamburger Kunsthalle und der Akademie der Künste zu Berlin. Zuletzt veröffentlichte Dietmar Rübel, der in Dresden und London lebt, „Plastizität. Eine Kunstgeschichte des Veränderlichen“ (München 2012).


2013-05-24 Itten-schule
20.06.2013, 18:00 Uhr, Martin-Gropius-Bau, Berlin

DIE ITTEN-SCHULE IN BERLIN – EIN ZWEITES BAUHAUS?

Donnerstag, 20. Juni 2013, 18.00 Uhr
Vortrag Prof. Christoph Wagner


2013-06-02 Venedig
02.-08.06.2013, Venedig

Venedigexkursion

unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Christoph Wagner und apl. Prof. Michael Rohlmann

Einwöchige Exkursion für fortgeschrittene Hauptfachstudierende der Kunstgeschichte. Teilnahme nach persönlicher Bewerbung, gebunden an eine Referatsleistung, die Teilnahme an der Vorlesung und die ergänzende Teilnahme am Hauptseminar.


25.04.2013, 19:30 Uhr, ehemaliges Finanzamt

Eine protestantische Kunst- und Wunderkammer des 17. Jahrhunderts in Regensburg

Vortrag von Prof. Dr. Albert Dietl

Der Vortrag findet am Donnerstag, den 25. April 2013, um 19.30 Uhr statt im Gebäude des ehemaligen Finanzamtes in der Landshuterstr. 4 (der Vortragsraum befindet sich im dritten Stock), veranstaltet von der Gesellschaft für Erwachsenenbildung.

Der Eintritt beträgt 2 Euro, für Studierende 1 Euro.


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25.04.2013 - 29.07.2013, Martin-Gropius-Bau Berlin

ITTEN – KLEE. KOSMOS FARBE

Veranstalter Berliner Festspiele. Eine Ausstellung des Kunstmuseums Bern und des Martin-Gropius-Bau Berlin. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia.


Kuratoren Monika Schäfer, Christoph Wagner
Partner Wall AG, Dussmann, Visit Berlin, Lufthansa
Medienpartner Tagesspiegel, rbb-fernsehen, rbb-kulturradio

Johannes Itten und Paul Klee sind in der Geschichte der Kunst des 20. Jahrhunderts mit ebenso bedeutenden wie prominenten Farbenlehren hervorgetreten. Beide sind geprägt von der Vorstellung, dass die Ordnung der Farben als in sich geschlossener Kosmos der Farbe gesetzmässig strukturiert ist. Neue Quellen zeigen, dass sich beide Künstler auf gemeinsame geistesgeschichtliche, teilweise auch esoterische Quellen bezogen haben und sich gegenseitig anregten. Beide haben ihre Überlegungen zur Farbe in jahrzehntelanger Reflexion und Arbeit entwickelt und umfassend in ihren künstlerischen Werken berücksichtigt.

Die Ausstellung ermöglicht durch die Präsentation von etwa 200 Arbeiten – darunter Gemälde, Zeichnungen und Grafiken – einen neuen Blick auf zwei zentrale Künstler der Klassischen Moderne im deutschen Sprachraum.


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24.04.2013, 18.00 Uhr, Martin-Gropius-Bau Berlin

ITTEN – KLEE. KOSMOS FARBE

Mittwoch, 24. April 2013, 18.00 Uhr
Vortrag Prof. Christoph Wagner


19.04.2013, 16.00 Uhr, Mainz

Unter Chromophoben. Whistler, Manet und Charles Blancs "Historie des Peintres"

Vortrag von Dr. Oliver Jehle, Universität Regensburg
Unter Chromophoben. Whistler, Manet und Charles Blancs "Historie des Peintres"
Tagung: Die Farbe Grau. 18.-20. April 2013
Johannes Gutenberg Universität Mainz

Weitere Informationen


2013-04-18 Bilder Im Medientransfer
18.-20.04.2013, Thon-Dittmer-Palais, Haidplatz 8

Bilder im Medientransfer

Lehrstuhl für Kunstgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Themenverbund Sehen und Verstehen der Universität Regensburg und der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft (GiB). Zugleich Bestandteil des HS Künstlerfilme - Bilder im Medientransfer.

Programmübersicht
 
Bilder im Medientransfer. Neue Perspektiven der Bildwissenschaft
Zweite Jahrestagung der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft (GiB) in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte und dem Themenverbund Sehen und Verstehen der Universität Regensburg
Prof. Dr. Christoph Wagner
 
18.-20. April 2013
Ort: Thon-Dittmer-Palais, Haidplatz 8 (Auditorium, 2. OG), Regensburg
Eintritt frei

Rund zwei Jahrzehnte nach dem von der Kunstwissenschaft ausgelösten iconic turn bzw. pictorial turn stellt sich die Aufgabe nach einer aktualisierten Positions- und Kursbestimmung einer transdisziplinären Bildwissenschaft: Wie lassen sich im Zeichen des Transfers ästhetische Kontexte aufrufen und soziologische wie moralische Verhältnisse analysieren, die grundlegend sind für eine belangreiche Kunst- und Bilderfahrung? Wie lassen sich hybride Bildformen und ihre bildkünstlerischen
Methoden adäquat beschreiben? Es reicht nicht, das Zusammenspiel unterschiedlichster Medien beschreibend nachzuvollziehen, neue Zeichen und Systeme klassifi zierend einzuordnen oder den Begriff der Interpikturalität in Stellung zu bringen. Vielmehr gilt es danach zu fragen, wie die performative Kraft und der informative Gehalt von Bildern gerade an medialen Schnittstellen eingesetzt wird. Film und Fotografie haben nicht nur den Blick auf die klassischen Künste, sondern den Bildbegriff und die Frage nach den Wahrnehmungsprozessen grundlegend verändert.


28.03.2013, 19.00 Uhr, Berlin

»Die Ästhetik des Abjekten. Goyas Grausamkeiten des Krieges«

Vortrag von Dr. Oliver Jehle, Universität Regensburg:
»Die Ästhetik des Abjekten. Goyas Grausamkeiten des Krieges«
Kunsthistorischer Vortrag im Studiensaal des Kupferstichkabinetts, Matthäikirchplatz 8
(mit originalen Werken!)

Weitere Informationen

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