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Prof. Dr. Bernhard Rupprecht lehrte in den Jahren 1969 bis 1974 als erster Professor für Kunstgeschichte an der neu gegründeten Universität Regensburg. Aus dieser "Abteilung für Kunstgeschichte" entstand 1976 der Lehrstuhl für Kunstgeschichte, den Prof. Dr. Jörg Traeger (†) seit 1976 und bis zu seinem Tode im Jahr 2005 innehatte. 2007 wurde der Lehrstuhl an Prof. Dr. Christoph Wagner übergeben.
Lehrstuhlinhaber:
Bernhard Rupprecht wurde am 10. März 1928 in Bamberg geboren. Promoviert wurde er an der Universität München mit einer Dissertation über das Thema "Die bayerische Rokoko-Kirche" bei Hans Sedlmayr. Die Habilitation erfolgte 1966 an der Universität München zum Thema "Die Villa in Veneto".
Jörg Traeger wurde am 21. Januar 1942 in Rosenheim geboren. Promoviert wurde er 1968 an der Universität München mit einer Dissertation über das Thema “Der reitende Papst. Ein Beitrag zur Ikonographie des Papsttums” bei Wolfgang Braunfels. Die Habilitation erfolge 1973 an der Universität München zum Thema “Studien zum Werk Philipp Otto Runges”. Von 1974–1976 war Jörg Traeger Privatdozent an der Universität München, im WS 1976/77 folgte seine Berufung auf den neu gegründeten Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Universität Regensburg. Prof. Traeger wurde 1997 zum ordentlichen Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt: Er war 1998 Visiting Professor der Universität Jyväskylä, Finnland, 1999 Visiting Member am Institute for Advanced Study in Princeton, 2004 Visiting Professor der National Taiwan Normal University in Taipeh, Taiwan und 2005 erneut Visiting Professor der Universität Jyväskylä und Åbo Akademi University, Finnland. Im Jahr 2000 erfolgte die Berufung durch den Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft in den Fachbeirat der Bibliotheca Hertziana, Rom, 2002 wurde Prof. Traeger Stellvertretender Vorsitzender des Fachbeirats der beiden Max-Planck-Institute in Italien (Kunsthistorisches Institut, Florenz; Bibliotheca Hertziana, Rom) für eine Amtszeit von sechs Jahren. Neben vielen anderen Tätigkeiten war er seit 1992 Mitglied und Vorsitzender des Kuratoriums des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der ‘Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft’ und gewähltes Vorstandsmitglied des Vereins zur Förderung des Kunsthistorischen Instituts in Florenz. Prof. Traeger verstarb am 29.07.2005 in München.