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Schnell & Steiner Verlag, Regensburg,1. Auflage 2012
ca. 380 Seiten, ca. 300 Abbildungen
30.5 x 24 cm, Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-7954-2646-0
Herausgeber:
Prof. Dr. Christoph Wagner ist Ordinarius auf dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Regensburg, Direktor des Instituts für Kunstgeschichte, gewähltes Mitglied der Academia Europaea (London) und Mitglied im Elitenetzwerk Bayern.
Lic. phil. Monika Schäfer ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kunstmuseum Bern tätig. Dr. Matthias Frehner ist Direktor des Kunstmuseums Bern. Prof. Gereon Sievernich ist Direktor des Martin-Gropius-Bau Berlin.
Erste große vergleichende Gesamtdarstellung zur künstlerischen Auseinandersetzung von Johannes Itten und Paul Klee mit dem Thema der Farbe.
Ausstellung im Kunstmuseum Bern 30. November 2012 bis 31. März 2013
und im Martin-Gropius-Bau, Berlin 25. April 2013 bis 29. Juli 2013
Das Kunstmuseum Bern und der Martin-Gropius-Bau Berlin widmen von November 2012 bis Ende Juli 2013 den bedeutenden Schweizer Künstlern Johannes Itten und Paul Klee eine Ausstellung, die erstmals die künstlerische Auseinandersetzung beider mit dem Thema der Farbe in vergleichenden Gegenüberstellungen fokussiert: Die Ausstellung führt in fünf großen Etappen, gruppiert um prominente Schlüsselwerke, in den Farbkosmos von Itten und Klee und ihre Überlegungen zu den Aspekten Farbe und Esoterik, Farbaura, Farbharmonie, Farbe und Abstraktion oder Farbe und Natur ein.
Erstmals kann gezeigt werden, dass nicht nur Klee Itten, sondern auch Itten Klee inspirierte und dass beide aus gemeinsamen Quellen schöpften. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher – von Prof. Dr. Christoph Wagner betreuter – wissenschaftlicher Katalog, der die künstlerischen Konzepte zur Farbe erschließt, kunsthistorisch einordnet und neue Quellenfunde aus den kunsttheoretischen Tagebüchern beider Künstler dokumentiert.
(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 18)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2012
544 Seiten, 425 Farbabbildungen, 177 S/W Abbildungen
24 x 31 cm, fadengeh. Pappband
ISBN 978-3-7954-2617-0
Von der Idee, ein »Baiern aller Stämme« zu formen, war Ludwig I. schon als Kronprinz beseelt, einer »größeren deutschen Nation« ein Monument zu errichten, führte zur Errichtung der Befreiungshalle auf dem Michelsberg in Kelheim, südwestlich von Regensburg. Zum 150-jährigen Jubiläum der Befreiungshalle erscheint eine umfangreiche Publikation, die Mythos, Geschichte und Gegenwart dieses Nationaldenkmals in anschaulichen Texten und eindrucksvollen Bildern ausbreitet.
Die Befreiungshalle Kelheim blickt als politischer Monumentalbau des 19. Jahrhunderts auf eine ebenso bedeutende wie wechselvolle Geschichte zurück: Aus dem geistigen Kosmos von König Ludwig I. als Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten der Befreiungskriege gegen Napoleon erbaut, fand die feierliche Einweihung am 18. Oktober 1863, dem 50. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, statt. Am Vorabend des Ersten Weltkrieges bildete sie im Jubiläumsjahr 1913 die große Bühne für den feierlichen Auftritt von Kaiser und deutschem Hochadel. In der Zeit der Weimarer Republik zierte sie als Motiv die Scheine des Notgeldes in der Krise der Inflation. 1933 missbrauchte Adolf Hitler die Befreiungshalle als Projektionsfläche für seine nationalsozialistischen, großdeutschen Allmachtsphantasien. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Befreiungshalle zum symbolischen Ort politischer Auftritte und Begegnungen von nationalen Größen wie Theodor Heuss, Willy Brandt, Helmut Kohl oder François Mitterand.
Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung 1989 gewann die Befreiungshalle mit ihrer politischen Ikonographie als nationales Symbol deutscher Einheit im Kontext europäischer Bezugspunkte eine neue Aktualität. Im Spiegel ihrer Rezeptionsgeschichte lässt sich die Befreiungshalle Kelheim als komprimiertes Bild der Brechungen in der bayerischen Geschichte und nationalstaatlichen Selbstbestimmung Deutschlands in Europa lesen. Die unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Wagner erarbeitete Publikation lädt ein, die Befreiungshalle neu zu entdecken: Die Publikation enthält neben zahlreichen wissenschaftlichen Texten eine vollständige fotografische Neudokumentation und erschließt eine bislang unbekannte kulturhistorische Quellensammlung.
Umfassende Publikation zum 150-jährigen Jubiläum der Befreiungshalle Kelheim
Begleitband zur Ausstellung »Die Befreiungshalle Kelheim & König Ludwig I.« im Historischen Museum
Regensburg vom 09.11.2012 bis 31.05.2013
(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 17)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2012
400 Seiten, 376 Farbabbildungen, 51 S/W Abbildungen
24 x 31 cm, fadengeh. Pappband mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2619-4
Eine opulent ausgestattete Gesamtdarstellung der Kunst Albrecht Altdorfers auf dem aktuellen Stand der Forschung.
»Emsiges Nachsinnen«, »geistreiche Invention«, »tiefsinniger Verstand«, so rühmte Joachim von Sandrart, der ›deutsche Vasari‹, in seiner Teutschen Academie der Bau-, Bild- und Mahlerey-Künste 1675 Namen und Kunst Albrecht Altdorfers. Als künstlerischer Nachfolger und möglicher Schüler des Regensburger Buchmalers Berthold Furtmeyr steht Albrecht Altdorfer an der Schwelle zu einem neuen Epochenverständnis: Weder die überkommene ahistorische Konstruktion einer wie auch immer zu fassenden »Donauschule«, noch die immer gleichen Gegenüberstellungen von Künstlerindividuen und ihrer malerischen Ausdrucksqualitäten reichen aus, um diesen originellen Maler, Zeichner, Grafiker, Baumeister und Diplomaten auch nur annähernd zu erfassen.
Ziel der vorliegenden Publikation ist, Altdorfer als gelehrten und gebildeten Künstler aus dem Schatten Dürers heraustreten zu lassen. Als Ausdruck der »docta manus«, der gelehrten Hand – so schon die Einsicht von Sandrarts –, darf man die Bildfindungen Altdorfers verstehen. Schon im Frühwerk begegnen wir einem offenbar höchst gebildeten, mit humanistischen Themen vertrauten und christliche Themen frei interpretierenden Künstler. Mit der ungebundenen Strichführung seiner Zeichnung und dem lebhaften Pinselduktus seiner Malerei, seinen Helldunkeleffekten und höchst verfeinerten koloristischen Wirkungen schuf er eindrucksvolle Bildmetaphern des Visionären, Unsichtbaren, Spirituellen, die in der Betrachtung in gleicher Weise Auge und Geist auf einen Höhenkamm frei entfalteter künstlerischer Phantasie führen. Ihm, dem die Kunst zur zweiten Natur wurde, widmen sich die Beiträge dieses Buches, die in neuer Form die komplexe Bildsprache und die polyperspektivischen Brechungen der künstlerischen Persönlichkeit Altdorfers erkunden und im Kontext seiner Zeit verorten.
Aus kunsthistorischer, historischer, quellenkundlicher und restauratorischer Sicht, ergänzt um literatur- und musikhistorische Perspektiven, wird das gesamte malerische und in ausgewählten Werken auch das zeichnerische und druckgrafische Œuvre Altdorfers neu verhandelt.
(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 15)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2012
328 Seiten, 51 Farbabbildungen, 52 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet
ISBN 978-3-7954-2546-3
Religion und Bild stehen im Abendland immer schon in einem spannungsvollen Verhältnis zueinander, da Judentum, Christentum und Islam sich zuerst auf das Wort stützen und heilige Schriften verehren. Dennoch sind Inhalte der heiligen Schriften auch Thema künstlerischer Gestaltung geworden, und Bilder konnten auf sehr verschiedene Weise auch zum Objekt religiöser Verehrung werden. Das in den Zehn Geboten überlieferte Bilderverbot - »Du sollst dir kein Bildnis machen...« - hat auf je eigene Weise seine Spuren in den drei großen monotheistischen Religionen hinterlassen. Die vielfältigen Fragen in diesem Bereich werden interdisziplinär im Dialog von Kunst- und Kulturwissenschaft, Theologie, Judaistik und Islamwissenschaft auf dieser Tagung behandelt.
Mit Beiträgen von Werner Busch (Berlin), Andrea De Santis (Rom), Christoph Dohmen (Regensburg), Mechthild Flury-Lemberg (Bern), Basilius Groen (Graz), Margartha Gruber (Jerusalem/Vallendar), Reinhard Hoeps (Münster), Gerhard Langer (Salzburg), Thomas Lentes (Münster), Angelika Neuwirth (Berlin), Kristóf Nyíri (Budapest), Klaus Sachs-Hombach (Chemnitz), Philipp Stoellger (Rostock), Johannes Stückelberger (Bern) und Christoph Wagner (Regensburg).
Gebr. Mann Verlag, Berlin, 1. Auflage 2011
176 Seiten mit 134 Abb. und 20 Farbtafeln
21 x 28 cm, gebunden
ISBN 978-3-7861-2578-5
Das Buch fasst die Beiträge eines wissenschaftlichen Symposiums zur aktuellen Forschungsdiskussion zusammen. 12 Autorinnen und Autoren beleuchten die kunsthistorischen und kulturhistorischen Aspekte der Südseefaszination der Brücke-Maler. Sie diskutieren auf der Basis neuer Quellen, unter welchen weltanschaulichen Vorzeichen sich die Maler der Südsee zugewandt haben. Kritisch analysiert werden die Konstruktionen, die in den künstlerischen Utopien des Exotischen zu beobachten sind. Zugleich wird in den Beiträgen auch deutlich, wie die Künstler die Fiktion des Exotischen in ihrer Malerei anschaulich umgesetzt haben.
Mit Beiträgen von Volkmar Billig, Lorenz Dittmann, Sandra Duhem, Kathrin
Elvers- Švamberk, Gabriele Genge, Meike Hoffmann, Oliver Jehle, Ralph Melcher, Barbara Nierhoff, Caroline von Saint-George, Aya Soika und Christoph Wagner.
160 Seiten mit ca. 180 Abbildungen
De Gruyter Verlag, Berlin, 1. Auflage 2011
445 Seiten, 160 Abbildungen
23 x 15,5 cm, gebunden
ISBN 978-3110237856
The pictorial turn in the humanities and social sciences has emphasized the political power of images and the extent to which historical, political, social, and cultural processes and practices are shaped visually. The volume gathers original articles by visual culture studies experts in the fields of Art History, American Studies, History, and Political Science from Europe and the United States. The collection explores the political function and cultural impact of images and how political iconographies interpret norms of actions, support ideological formations, and enhance moral concepts. Visual rhetorics are understood as active players in the construction and contestation of the political realm and public space. Individual essays address concepts and theories for a politics of art and perception, investigate national(ist) forms of political representation on both sides of the Atlantic, and interpret the iconographic repertoires of specific cultures and political systems from the eighteenth century to the immediate present.
With Contributions by Klaus von Beyme, Astrid Böger, Wolfgang Brückle, Claudia Bruns, Volker Depkat, Gottfried Gabriel, Ingrid Gessner, Mick Gidley, Udo J. Hebel, Ulrich Heinen, Oliver Jehle, Liam Kennedy, Bettina Mielke, Christian Wolff, Miles Orvell, Wolfram Pyta, Eric Sandeen, Kerstin Schmidt, Peter J. Schneemann, Pablo Schneider, Klara-Stephanie Szlezák, Mark Thistlethwaite, Christoph Wagner
(evidentia; Bd. 1)
Wilhelm Fink Verlag, München, 1. Auflage 2010
272 Seiten, 148 z.T. farbige Abb.
23,4 x 16 cm, Kart.
ISBN 978-3-7705-4896-5
Kognitive Potentiale von Visualisierung in Kunst und Wissenschaft«, Internationales wissenschaftliches Symposium, Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg in Greifswald, mit Beiträgen von Reinhard Brandt (Marburg), Gottfried Gabriel (Jena), Marc Greenlee (Regensburg), Norbert Hosten (Greifswald), Reinhard Niederée (Kiel), Ulrich Nortmann (Saarbrücken), Alessandro Nova (Florenz), Regine Prange (Frankfurt am Main), Peter J. Schneemann (Bern), Oliver R. Scholz (Münster), Peter Schreiber (Stralsund), Peter Springer (Oldenburg), Jakob Steinbrenner (München), Christoph Wagner (Regensburg)
Universitätsverlag Regensburg, Regensburg, 1. Auflage 2010
224 Seiten, 178 Farbabbildungen
17 x 24 cm, Broschur fadengeheftet
ISBN 978-3-86845-030-9
Unter Mitarbeit von Eva Buchberger, Oliver Jehle, Elisabeth Otto. Mit Fotografien von Walter Ziegler. 19 Autorinnen und Autoren untersuchen in 47 monografischen Beiträgen über 120 Kunstwerke aus den letzten vier Jahrzehnten im öffentlichen Raum der Universität Regensburg. Darunter befinden sich künstlerische Arbeiten von Horst Antes, HAP Grieshaber, Johannes Itten, Fritz Koenig, Florian Lechner, Adolf Luther, Robert Schad oder Wilhelm Uhlig. In kurzen Essays und eindrucksvollen Fotografien entsteht so ein exemplarisches Bild der Hauptströmungen der Nachkriegs- und Gegenwartskunst und eine Problemgeschichte der Kunst im öffentlichen Raum
am Welterbestandort Regensburg.
Mit Beiträgen von Sabrina Beiderbeck, Eva Buchberger, Maria Bücklein, Hans-Christoph Dittscheid, Birgit Eiglsperger, Thomas Hartmann, Oliver Jehle, Julia Jonk, Johanna Kreis, Klemens Martin, Eva Müller, Wolfgang Neiser, Barbara Oettl, Elisabeth Otto, Heidi-Marie Rester, Laura Ritter, Ines Rödl, Peter Schmitt und Christoph Wagner
Begründet und herausgegeben von Christoph Wagner.
Die mit der Neubesetzung des Lehrstuhls für Kunstgeschichte ins Leben gerufene Reihe der Regensburger Studien zur Kunstgeschichte eröffnet ein überregionales Forum für aktuelle kunsthistorische Forschungen: Neben dem Engagement für avancierte kunsthistorische Texte setzt sich die Reihe zum Ziel, über das anspruchsvolle Sachbuch verstärkt ein breiteres Publikum zu erreichen. Publiziert werden herausragende monographische Studien, kunsthistorische Grundlagentexte aus der jüngeren und älteren Forschung, Forschungsdiskussionen zu aktuellen Themenbereichen. Die Reihe thematisiert die produktiven Wechselbeziehungen zwischen Kunstgeschichte und Bildwissenschaft in ihrer gegenwärtigen Spannweite.
(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 1)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2009
280 Seiten, 178 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2093-2
In historisch-kritischen Fallstudien untersucht ein internationales Autorenteam die Bedeutung und Geschichte der esoterischen Strömungen am Bauhaus. Künstler wie Klee, Kandinsky, Schlemmer oder Itten werden in diesem Zusammenhang neu betrachtet.
Der Band versammelt die Beiträge eines von Christoph Wagner wissenschaftlich geleiteten Internationalen Symposiums anlässlich der Ausstellung "Das Bauhaus und die Esoterik" im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm. Mit Beiträgen von Anja Baumhoff (Loughborough, GB), Klaus von Beyme (Heidelberg),Magdalena Droste (Cottbus), Annemarie Jaeggi (Berlin), Yoshimasa Kaneko (Kochi, Japan), Osamu Okuda (Bern), Rolf Sachsse (Saarbrücken), Norbert M. Schmitz (Kiel), Peter Schneemann (Bern), Ellen Schwinzer (Hamm), Christoph Wagner (Regensburg), Rainer K. Wick (Bornheim) und Reinhard Zimmermann (Trier).
(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 2)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2008
416 Seiten, 198 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2096-3
Eingeleitet und herausgegeben von Christoph Wagner. Vorwort von Prof. Wagner zum Download
Die vorliegende Publikation versammelt zentrale Beiträge Jörg Traegers zur Renaissance-Forschung. Seine frühen Studien - "Der Reitende Papst" sowie "Raffaels Stanza d'Eliodoro und ihr Bildprogramm" - sind bis heute Schlüsselwerke einer klassisch kunsthistorischen Werkanalyse.
Sie werden ergänzt um bislang schwer zugängliche Aufsätze zum Bamberger Reiter und zu Motiven der nordalpinen Renaissance. In seiner 1970 erstmals publizierten Dissertation zum Motiv des reitenden Papstes analysiert Jörg Traeger auf der Basis eines umfangreichen Quellen- und Bildmaterials die weit zurückreichende ikonographische Tradition dieses Bildmotivs.
(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 3)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2008
224 Seiten, 8 Farbabbildungen, 13 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2091-8
Linien - ein ästhetisches Phänomen, das Formen umschreibt, Inhalte prägt und ihnen sinnliche Dimension verleiht, eine ästhetische Provokation, der gegenüber alle hermeneutischen Versprechen sekundär sind.
Zur "Sudeley" degradiert oder als Spur vergangener Bewegungen zum Diagramm verdichtet, kann die Linie nichts bedeuten oder aber Signum reizvoller Varianz sein. Im Durchgang durch so unterschiedliche Wissensgebiete wie Kunstwissenschaft und Philosophie, Ästhetik und Neurophysiologie rekonstruiert das Buch ein Stück Diskursgeschichte der Aufklärung. Oliver Jehle untersucht Schlüsselmomente dieses Prozesses und widmet sich den scharfsinnigsten Diagnostikern ihrer normsprengenden Valenz: dem Literaten Sterne, dem Künstler Joseph Wright und dem Theoretiker William Hogarth.
Rezensionen
"Eindrücklich zeichnet er dabei das Porträt der Epoche der Empfindsamkeit, in der die rationalistische Ästhetik überwunden und der Weg zu Subjektivität und ästhetischer Selbstbezüglichkeit gebahnt wird. Ohne Frage ein lesenswertes und höchst anregendes Buch." (Süddeutsche Zeitung)
(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 4)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2008
172 Seiten, 90 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2090-1
Vorwort von Prof. Wagner zum Download. Yvonne Al-Taie untersucht in Daniel Libeskinds Werk die Relevanz jüdischer Themen und Motive in ihrer ganzen Breite, ausgehend von Libeskinds erstem in Berlin realisierten Projekt, dem Jüdischen Museum.
Wie Yvonne Al-Taie aufweist, lässt Libeskinds Auseinandersetzung mit jüdischen Themen zwei Schwerpunkte erkennen: die Shoah als irreversibler Bruch innerhalb der jüdischen Geschichte und die Schrift als Garant der Kontinuität jüdischer Tradition. Libeskind greift dabei auf Werke Walter Benjamins, Paul Celans oder Jacques Derridas ebenso zurück wie auf mystisch-kabbalistische Zahlen- und Buchstabenspekulationen, mit deren Hilfe er seine architektonischen Metaphern jüdischer Identität entwickelt und in architektonische Formensprache überführt.
Rezensionen
"Das Buch, das als Magisterarbeit begann, ist eine solide Einführung in Libeskinds Schaffen, die das Motiv des "Jüdischen" konsequent in seinen Werken nachzeichnet. Es macht neugierig auf Al-Taies weitere Arbeiten." (Theologie.Geschichte)
"Yvonne Al-Taie leistet mit ihrer Monographie "Daniel Libeskind. Metaphern jüdischer Identität im Post-Schoah-Zeitalter" zweifellos einen fundamental wichtigen Beitrag zur Libeskind-Forschung." (Portal Kunstgeschichte)
(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 5)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2009
416 Seiten, 16 Farbabbildungen, 52 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2092-5
Barbara Oettl untersucht die vielfältigen Gestaltungsperspektiven, die der Gebrauch der monochromen Farbe Weiss in der Kunst des 20. Jahrhunderts eröffnet. Ihre Fallstudien sind in eine weitgespannte Kulturgeschichte der Farbe Weiss eingebettet.
Am Beispiel von fünf Künstlern wird dem Phänomen der Farbe Weiss nachgespürt. Dabei untersucht Barbara Oettl die ikonologischen Belange und die psychologische Wirkung der Farbe. Kunsttheoretische Schlüsselschriften wie KasimirMalewitschs "Philosophie einer Unfarbe", Lucio Fontanas "Schnitt in die Unendlichkeit", Piero Manzonis "Kunst steht Kopf - Eine Neubewertung des weißen Werkes", Robert Rymans "What you see is what you see" oder Dan Flavins "Weiß aus der Steckdose" rücken damit in den Fokus.
(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 6)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2009
336 Seiten, 134 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2095-6
Nicht die Kunst schafft den Stil, das Leben schafft ihn - dies kann als Motto Riemerschmids gesehen werden. Bisher unpubliziertes Quellenmaterial ermöglicht neue Einblicke in Leben und Werk eines der Hauptinitiatoren der Münchner Jugendstilbewegung.
Die Planung der ersten deutschen Gartenstadt und der Bau einer Arbeiterwohnsiedlung stellen Höhepunkte im Schaffen Richard Riemerschmids dar und spiegeln zugleich eine intensive Auseinandersetzung mit den Umwälzungen der Jahrhundertwende wider. Mit dem Maschinenmöbelprogramm war er maßgeblich für die Gründung des Deutschen Werkbundes und die Zusammenarbeit zwischen Kunst und Industrie. Die kritische Auseinandersetzung mit neuen Quellen präsentiert bislang unbekannte Aspekte des Künstlers. Reich bebilderte Gesamtdarstellung von Leben und Werk des Jugendstilpioniers Richard Riemerschmid.
Rezensionen
"Die kritische Auseinandersetzung mit neuen Quellen präsentiert bislang unbekannte Aspekte des Künstlers und entfaltet eine reich bebilderte Gesamtdarstellung von Leben und Werk des Jugendstilpioniers Richard Riemerschmid." (Fraunhofer Informationszentrum)
(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 7)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2009
304 Seiten, 48 Farbabbildungen, 175 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2124-3
Schloss Sünching im Lkr. Regensburg ist eines der kunsthistorisch bedeutsamsten Landschlösser Bayerns. Hinter der zurückhaltenden Fassade wartet die prächtige Welt des Rokoko, geschaffen nach Entwürfen des Architekten François de Cuvillies d. Ä.
Der Festsaal mit seinem kosmologischen Gesamtprogramm beeindruckt durch ein Deckenfresko von M. Günther und Wandstuckaturen von Franz Xaver Feichtmayr d. J. Höfische Eleganz bestimmt die Schlosskapelle mit dem Reliefaltar von Ignaz Günther. Auch das Treppenhaus mit dem Deckenfresko Johann Nepomuk Schöpfs und das fürstbischöfliche Appartement werden umfassend behandelt. Ein wichtiger Beitrag zum OEuvre des genialen Architekten und Dekorationskünstlers François de Cuvillies d. Ä. anhand bisher unentdeckten Quellenmaterials.
Rezensionen
"Wissenschaftlich interessierten Kunstfreunden kann das bisher unbekannte, sorgfältig dokumentierte Quellenmaterial und die Bibliografie eine Fundgrube für eigene Entdeckungen werden." (Lichtung. Ostbayerisches Magazin)
"Mit dieser reich bebilderten Monographie zu Baugeschichte und Ausstattung sollte Schloss Sünching auch überregional als Juwel bayerischer Schlossarchitektur bekannter werden." (Bayern im Buch)
(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 9)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2011
352 Seiten, 20 Farbabbildungen, 118 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2243-1
Farbe als sinnesmächtiges Medium beschäftigt das neuzeitliche Denken von Anbeginn. Grund hierfür mag sein, dass unser Orientieren in der Welt ganz wesentlich bestimmt ist von der Farbigkeit ihrer Gegenstände. Diese Farbmächtigkeit der Welt steht dabei in seltsamer Spannung zum theoretischen Diskurs. Deutlich wird dies, wenn man die Arbeit mit Farbe durch die Malerei auf der einen Seite und die theoretische Annäherung auf der anderen Seite betrachtet. Hier findet sich dann dieses eigentümliche Feld zwischen Kunst und Theorie, das durch die Pole eisiger Ablehnung und überschwänglicher Vermengung gekennzeichnet ist. Warum spielt in diesem Feld die Farbe so eine ausgezeichnete Rolle? Unterschiedliche Gedankengänge sind hier Gründe für Verflechtungen und überraschende Konstellationen. Dazu zählt, dass man auf der Rückseite eines altbekannten Topos plötzlich ein nicht weniger Bekanntes zu erkennen vermag. Ursache für Überraschungen dieser Art ist zweifellos eine der vielen Doppelrollen, die die Farbe spielt: Orientierungshilfe in der Welt und Medium der Darstellung zu sein.
Mit Beiträgen von Matthias Bleyl (Berlin), Ulrike Boskamp (Berlin), Lorenz Dittmann (Saarbrücken), Ernst Peter Fischer (Konstanz), Achim Geisenhanslüke (Regensburg), Oliver Jehle (Regensburg), Matthias Krüger (Hamburg), Robert Kudielka (Berlin), Arend Kulenkampff (Frankfurt am Main), Jacques Le Rider (Paris), Carolin Meister (Stuttgart), Jutta Müller-Tamm (Berlin), Barbara Oettl (Regensburg), Josef G. F. Rothhaupt (München), Karl Schawelka (Weimar), Peter J. Schneemann (Bern), Harald Schwaetzer (Trier), Jakob Steinbrenner (München), Christoph Wagner (Regensburg) und Monika Wagner (Hamburg).
(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 11)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2011
288 Seiten, 72 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2238-7
"Realismus" allein finden wir in der frühen Graphik Ernst Ludwig Kirchners nicht, vielmehr, so zeigt die weitgespannte Studie Louisa Theobalds, ist es das Moment der Imagination, das seine Kunst prägt.
Ausgehend von den pädagogischen Reformen seit dem späten 19. Jh. untersucht die Autorin den expressionistischen Schaffensprozess und kommt dabei zu überraschenden Ergebnissen: Nietzsches Lebensphilosophie, die Kunsttheorie John Ruskins und das Arts and Crafts Movement gaben dem Schaffen des Künstlers die Richtung.
(Regensburger Studien zur Kunstgeschichte; Bd. 14)
Schnell & Steiner Verlag, Regensburg, 1. Auflage 2011
336 Seiten, 45 Farbabbildungen, 16 S/W Abbildungen
17 x 24 cm, Efalin fadengeheftet mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7954-2535-7
So entfalten sich in der malerischen Dekoration Bildprogramme, die von einem großen politischen und historischen Bewusstsein getragen sind, und ihrerseits entscheidend dazu beitragen, eine nationale Identität nicht allein bildmächtig zu inszenieren, sondern diese im nationalen Selbstverständnis zu verankern. Führte man die Debatten um das konkrete Vorhaben in den politischen und künstlerischen Zirkeln ausgesprochen lebhaft, galt es doch ethische und didaktische Ansprüche des Bildprogramms zu versöhnen, stand von Beginn an eines fest: Die historische wie moralische Bildung des Volkes sollte Ziel und Angelpunkt der Bilder und ihrer Erzählungen sein. Im Medium der Historienmalerei wurde so eine Popularisierung der englischen Geschichte betrieben - denn es geht um nichts weniger als um die Mythifizierung der nationalen Vergangenheit.