Zu Hauptinhalt springen
Startseite UR

Startseite

DFG-Graduiertenkolleg 2337

"Metropolität in der Vormoderne"


Building Of A Palace

Piero di Cosimo - The building of a palace


Metropolen sind die Landmarken für Urbanisierungsprozesse weltweit. Dabei unterliegt die Konstitution und Bedeutungsvielfalt von Metropolen, ihre ‚Metropolität‘, spezifischen historischen und kulturellen Bedingungen, die sich insbesondere in den letzten 150 Jahren unter dem Einfluss von Industrialisierung und Globalisierung dramatisch verändert haben.

Während diese neueste Entwicklung bis in die Gegenwart durch Metropolitan Studies, Stadtsoziologie und Urbanistik intensiv erforscht wird, fehlen für die Vormoderne anschlussfähige und theoriegeleitete Forschungen. Dabei erscheint bereits in den ersten bekannten urbanen Kulturen im vorchristlichen Asien die prägende Wirkung einzelner städtischer Großzentren voll ausgebildet. In Europa gewinnen die Prozesse der Urbanisierung und Metropolisierung im griechisch-römischen Altertum dauerhaft an Dynamik und Bedeutung.

Auffällig ist, dass es gerade europäische Stadte sind, die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert weltweit die größten Einwohnerzahlen aufweisen und dass diese Metropolen fast ausnahmslos auf römische Gründungen zurückgehen. Ausgehend von dieser Beobachtung, fragt das Forschungsprogramm dieses Graduiertenkollegs nach der longue durée der europäischen Metropole, nach Konstitution, Wirkung und Wandel des metropolitanen Status von der griechisch-römischen Antike bis zur Schwelle der Industrialisierung. [Weiterlesen]

  1. STARTSEITE UR
  2. WEITERLESEN

Kontakt/Sprecher:

Prof. Dr. Joerg Oberste Tel.:0049/941/943-3536 (Sekr.)
E-Mail: joerg.oberste@geschichte.uni-regensburg.de

Publikation1