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Kathrin Kraller

Adresse

Friedenstr. 30, Raum 1.6 (Posthof) - 93053 Regensburg

Telefon: -

E-Mail:Kathrin.Kraller@ur.de


Lebenslauf

Studium der Französischen Philologie, der Italienischen Philologie sowie der Klassischen Archäologie an der Universität Regensburg und der Università degli studi di Pavia, Bachelor of Arts 2011. Anschließend Studium der Romanischen Philologie an der Universität Regensburg, Master of Arts 2014. Seither Promotionsstudium im Fach Romanische Philologie ebenfalls an der Universität Regensburg, Vorbereitung einer Arbeit zur notariellen Urkundenschriftlichkeit in der okzitanischen Volkssprache. Von 2012 bis 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Dictionnaire de l’occitan médiéval an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München. Seit April 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Graduiertenkolleg Metropolität in der Vormoderne an der Universität Regensburg.

Publikationen

Aufsätze und Handbucheinträge

  • Kraller, Kathrin (2016): "Die volkssprachlichen Urkunden der communes notarii aus Moissac. Eine synchron-kontrastive und diachrone Analyse", in: Selig, Maria/Ehrich, Susanne (Hgg.): Mittelalterliche Stadtsprachen (Forum Mittelalter-Studien 11), Regensburg: Schnell & Steiner: 169-184.
  • Heinemann, Sabine/Kraller, Kathrin/Lebsanft, Franz (im Erscheinen): "Schriftkulturen", in: Becker, Lidia/Eggert, Elmar/Gramatzki, Susanne/Mayer, Christoph O. (Hgg.): Handbuch zu Mittelalter und Renaissance in der Romania, Frankfurt am Main u.a.: Lang.
  • Kraller, Kathrin (im Erscheinen): "An der Schwelle zur Volkssprache. Eine kommunikationsgeschichtliche Untersuchung überwiegend lateinischer Notarurkunden", in: Schäfer-Prieß, Barbara/Schöntag, Roger (Hgg.): Seitenblicke auf die Französische Sprachgeschichte. Akten der Tagung Französische Sprachgeschichte vom 13.-16. Oktober 2016 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. (Tübinger Beiträge zur Linguistik), Tübingen: Narr Francke Attempto.

 

Sonstiges

  • Mitarbeit bei: Selig, Maria (Hg.) (2016): Dictionnaire de l'occitan médiéval (DOM) (Online-Ausgabe) unter Mitarbeit von Kathrin Kraller, Renate Peter und Monika Tausend: http://www.dom-en-ligne.de
  • Barracchia, Violetta/Klingebeil-Schieke, Josephine/Kraller, Kathrin/Perla, Luisa/Pregnolato, Simone (in Vorbereitung): "Glossario" zu einer altlombardischen Vita Johannes' des Täufers.

projekt

Sprachgeschichte als Kommunikationsgeschichte. Kontexte volkssprachlicher und lateini­scher Schriftlichkeit im Mittelalter am Beispiel eines Korpus notarieller Urkunden aus Moissac

Das Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit sozialen, institutionellen, (rechts- und schrift-)kulturellen sowie gesellschaftlichen Aspekten volkssprachlicher (okzitanischer) und lateini­scher Schriftlichkeit in notariellen Urkunden. Das Korpus, das der Arbeit zugrunde liegt, konstitu­iert sich aus notariellen Urkunden aus dem Fonds der Abtei Moissac (Serie G, Archives départe­mentales de Tarn-et-Garonne, Montauban) und erstreckt sich zeitlich von 1175 bis ca. 1400. Zu Vergleichszwecken werden noch Urkunden aus der mittelalterlichen Metropole Toulouse herangezogen.

Anlass für die Arbeit ist die Beobachtung, dass es jenseits der als ,klassischʻ geltenden Kon­texte volkssprachlicher Urkundenschriftlichkeit im mittelalterlichen Okzitanien, die in den rouerga­tischen Templerkommenden zu verorten ist, auch andere, nämlich notariell-städti­sche Kontexte gibt, in denen eine volkssprachliche Urkun­denschriftlichkeit erwachsen kann. Das Ziel der Arbeit besteht darin, die Faktoren, die eine Ver­schriftlichung der Volkssprache in diesem speziellen Bereich ermöglichen bzw. erfordern aus einer kommunikationstheoretischen Perspektive heraus zu analysieren.

Die Arbeit ist diachron ausgerichtet und bedient sich des in der romanistischen Sprachwissenschaft etablierten Konzeptes der Diskurstradition.

 

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