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Forschung

  • Transkulturelle Erfahrungsprozesse im Kontext Musik und Migration
  • Music sight-reading expertise
  • Musikbezogene Sprachförderungsprozesse bei Kindern und Jugendlichen

Erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln


  • SPRING - Sprachvermittlung mit Musik
  • Musik und Heterogenität
  • Musikpädagogik im europäischen Kontext
  • Horizonte der Musikerfahrung bei blinden und sehbehinderten Menschen

Eye tracking - research-based learning

As a part of Systematic Musicology, the current eye-tracking analyses at the Chair for Music Pedagogy (Prof. M. Gaul) are connected to “music-related expertise research”. In co-operation with the Chair for Information Science as well as the College for Church Music Regensburg (HfKM), we are currently performing extracurricular experiments that shed more light on the concept of reading music as a form of information processing. For students, the particular appeal in participating in these experiments is that they have the opportunity to learn more about their own music-related learning behavior, and they have the chance to improve their own skills. The results will be compiled and discussed as part of the seminar Imaging Techniques in Music Didactics Research held at the University of Regensburg and partner institutions.

 

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Eye tracking - Forschendes Lernen

Die aktuellen Eye-Tracking-Analysen am Lehrstuhl für Musikpädagogik (Prof. M. Gaul) stehen im Kontext „Musikbezogener Expertiseforschung“. In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Informationswissenschaft sowie der Hochschule für kath. Kirchenmusik Regensburg (HfKM) finden derzeit studienbegleitende Experimente statt, die das Musiklesen als Informationsverarbeitungsprozess näher beleuchten. Der besondere Reiz für Studierende besteht in der Möglichkeit, sehr viel mehr über ihr individuelles musikbezogenes Lernverhalten zu erfahren und ihre persönlichen Fähigkeiten zu professionalisieren. Die vorläufigen Ergebnisse werden im Rahmen anwendungsbezogener Seminare an der Universität Regensburg gemeinsam erarbeitet und diskutiert.


Musikvermittlung

Die Arbeit mit Theatern und Orchestern stellt nicht nur für angehende Lehrkräfte eine Schlüsselkompetenz dar, sie ist auch ein Weg zur Öffnung von Schule und Unterricht. In Regensburg finden Kooperationsprojekte u. a. mit dem Theater Regensburg statt, in denen die Studierende die Möglichkeit haben, die Arbeit eines professionellen Bühnenbetriebs leibhaftig kennenzulernen. Die Kooperation bezieht sich aber auch auf die städtischen Gymnasien. Die Projekte werden vom Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik wissenschaftlich begleitet.


Musik im Kontext Blindheit und Heterogenität

Musik ist ein nicht hoch genug einzuschätzendes Medium in der menschlichen Kommunikation, sei es in künstlerischer Akzentuierung, in didaktischer Verknüpfung, aber auch in der Rolle als zuverlässige Mittlerin von Botschaften. In unserer Ausrichtung der Forschungsansätze werden Zugangsweisen von blinden und sehbehinderten Menschen zur Musik näher beleuchtet und Rückschlüsse auf die (musik-)didaktische Ausrichtung des Lernprozesses gezogen.

Teilprojekte:

  • Musik und Braille
  • Videobasierte Erfahrungsprozesse in der Wahrnehmung von Musik
  • Inklusive Unterrichtserfahrungen


Literatur: 

Magnus Gaul (Hrsg.) (2015). "Klänge". Essays zu didaktischen Lernprozessen,
      zur künstlerischen Entfaltung und zur Musikalität bei Blinden und hochgradig
      Sehbehinderten. Essen: Die Blaue Eule (= Beiträge zur Musikwissenschaft und
      Musikpädagogik, Bd. 110).

Mit Beiträgen von Dieter Bretz (Friedberg), Prof. Dr. Sven Degenhardt (Hamburg), Martin Engel (Karlsruhe), Prof. Dr. Herbert Jägle (Regensburg), Prof. Dr. Thomas Kahlisch (Leipzig), Dr. med. Dirk Olbertz (Rostock), Prof. Dr. Brigitte Röder (Hamburg) u. a.


Dissertationsprojekte

Am Lehrstuhl für Musikpädagogik werden wissenschaftliche Arbeiten betreut, die ihren Ursprung in unterschiedlichen Bereichen der Musiklehrerausbildung, der Grundlagenforschung, der Musikrezeption und der Umgangsweisen mit Musik und ihren variierenden Erscheinungsformen haben. Das Themenspektrum reicht von Studien zur Geschichte des Faches Musikpädagogik, zur Stimmbildung, zur Berufssituation (angehender) Musiklehrer/innen bis hin zu Musikvermittlungsaspekten, die mit Hilfe empirischer Verfahren (quantitativ und qualitativ) und videobasierten Zugängen ausgewertet werden. Darüber hinaus sind Ansätze zu verbuchen, die sich einem sonderpädagogischen Ansatz in der Musikvermittlung verpflichtet fühlen.

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Aktuell werden folgende Qualifizierungsarbeiten am Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik vorbereitet:

 

Motivieren im Musikunterricht -
Unterrichtsplanung und Schüleraktivierung aus Lehrersicht

(Dissertationsprojekt)

Die Motivierung der Schülerinnen und Schüler (im folgenden kurz „Schüler“) im Unterricht ist ein zentraler Aspekt der komplexen Anforderungen an Lehrkräfte in allen Fachrichtungen und damit auch maßgebend für deren professionelle Kompetenz. Das Forschungsvorhaben setzt sich zum Ziel, ein Verständnis für das Motivieren der Schüler im Fach Musik auf der Basis der subjektiven Wahrnehmung von Lehrenden zu erzielen. Dabei soll das Handeln und Denken der Lehrkräfte im Hinblick auf das Motivieren der Schüler im Unterricht detailliert analysiert werden. Ein qualitativer Untersuchungsansatz auf Basis von Selbstreflexionsinterviews soll über den bisherigen Forschungsstand hinaus neue Antworten liefern. Hierzu werden Unterrichtsaufzeichnungen im Sinne eines „Video-stimulated Recalls“ als Stimulus zur Selbstreflexion in Interviews mit Musiklehrkräften verwendet. So können Daten in unmittelbarer Anknüpfung an das Unterrichtsgeschehen erhoben werden. Die methodische Kombination von Videoaufzeichnung und Interview birgt die Chance für differenzierte und gegebenenfalls neue Erkenntnisse hinsichtlich des Motivierens im Musikunterricht an allgemein bildenden Schulen.

 

Doktorandin: Sabine Schneider-Binkl (Radolphzell)

 

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Abgeschlossene Dissertationsprojekte, Erst- resp. Zweitgutachten:

Schmid, Silke (2014). Dimensionen des Musikerlebens von Kindern. Theoretische
   und empirische Studie im Rahmen eines Opernvermittlungsprojektes
. Augsburg:
   Wißner (Forum Musikpädagogik, Augsburger Schriften, Bd. 124).

Mittmann, Eva (2013). Musikalische Förderung hörgeschädigter Kinder. Eine
   empirische Studie im sonderpädagogischen Kontext
. Essen: Die blaue Eule
   (= Musikwissenschaft/Musikpädagogik in der Blauen Eule, Bd. 107).

Popp, Reimund (2011). Musikschullehrer. Biographie, Berufsalltag und Berufs-
   zufriedenheit von Lehrerinnen und Lehrern an öffentlichen Musikschulen in
   Deutschland. Darmstadt: WorldWide Voice-Music Verlag.

Stippler, Renate (2011). Musikalische Früherziehung. Entwicklungen und Aspekte
   eines Fachs im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts
. Mainz [u. a.]: Schott.


Musical Communication: Modus Braille

Notation, as a fundamental channel of musical communication, uses a combination of six-point variations and the four senses to build on an hitherto neglected musical convention. Louis Braille invented point-notation and it is the only internationally accepted form of musical notation employed by blind and visually-impaired musicians. The use of multimedia information structures expands the creative range and becomes an essential characteristic of artists with special cognitive qualities. The complexity of interdisciplinary learning processes and intercultural research in the field of inclusion creates a versatile challenge in developing hitherto unknown dimensions of artistic identity.

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We are also looking for interested partners abroad to set up this interdisciplinary and intercultural project together.

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Juliane E. Bally, PhD (Bonn)

E-Mail: braillemusic[at]jbally.de

ldp-Newsletter 2015_1

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Musikalische Kommunikation: Modus Braille

(Habilitationsprojekt)

Die Notation als ein grundlegender musikalischer Kommunikationskanal etabliert in der Kombination von 6-Punkt-Varianten und vier Sinnen eine bisher wenig beachtete musikalische Konvention. Basis für diesen Prozess ist die von Louis Braille erfundene Punkt-Notenschrift, welche die einzige international anerkannte Musiknotation ist, die von blinden und sehbehinderten Musikern genutzt wird. Der Gebrauch multimedialer Informationsstrukturen erweitert hierbei den kreativen Aktionsradius und wird zum essentiellen Charakteristikum eines Künstlertypus mit besonderen kognitiven Fähigkeiten. Die Komplexität von interdisziplinären Lernprozessen und interkultureller Kreativitätsforschung im Kontext der Inklusion bildet eine vielfältige Herausforderung zur Erschließung bis dato unbekannter Dimensionen der künstlerischen Identitätsbildung.

 

Dr. phil. Juliane E. Bally (Bonn)

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik

Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik

 

 

Prisma3
 
Unterrichtsadresse


Musikpavillon im OTH-Komplex
Seybothstraße 2
93053 Regensburg