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Publikationen

Musikpädagogik im interdisziplinären Dialog (DVD)

 

Mp In Interdiszip Dialog Cover

Das Fach Musik lebt von interdisziplinären Zugängen. Viele Teilbereiche können dadurch erlebbar, ja wirkungsvoll erfahrbar gemacht werden. Unterrichtsprozesse werden durch interdisziplinäre Zugänge für viele Schüler(innen) plausibel und können so ein hohes Maß an Motivation erzeugen. Die DVD dokumentiert eine Ringvorlesung, die die Universität Regensburg zum Thema "Musikpädagogik im interdisziplinären Dialog" veranstaltet hat. Sie möchte dazu beitragen, den Dialog zwischen den einzelnen schulischen Fachdisziplinen mit Leben zu erfüllen, ihre Beziehung zur Musik zu beleuchten, fachverwandte Inhalte zu entdecken und kindgemäße, d.h. lernphysiologisch sinnvolle Bildungsprozesse zu vertiefen.

Ein herzlicher Dank ergeht an alle Kollegen Fachvertreter/innen, die mit ihren wertvollen Beiträgen zum Dialog zwischen den wissenschaftlichen Fachdisziplinen beigetragen haben!

Musikpädagogik im interdisziplinären Dialog. Zur Bildungsbedeutsamkeit fächerverbindender Lernprozesse (DVD, Laufzeit 120 Minuten, mit 8-seitigem Booklet). Augsburg: Wißner 2017 (Forum Musikpädagogik, Bd. 134).

ISBN 978-3-95786-086-6 


SPRING - SPRache lernen durch sINGen, Bewegung und Tanz

 

Spring

Die Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Mit Hilfe von SPRING kann in internationalen, aber auch in deutschen Klassen intensiv Sprachförderung betrieben werden. Das musikgeleitete Sprachförderprogramm SPRING orientiert sich am Lernfeld "Deutsch als Zweitsprache" und wurde gemeinsam mit geflüchteten Kindern entwickelt. Schülerinnen und Schüler erlernen und vertiefen ihren Wortschatz sowie wichtige Grammtikstrukturen der deutschen SPRache durch sINGen, Bewegung und Tanz. Das methodische Repertoire zeigt Wege, wie selbst deutsche Kinder von einem musikbezogenen Spracherwerb profitieren können. So werden in Liedern und Bewegungsspielen die notwendigen Wiederholungen plausibel gemacht und in sinnvollen Zusammenhängen verknüpft. Sprechmelodien, Artikulationen und Betonungen werden auf diese Weise besser geübt, Verknüpfungen können dauerhaft im Gedächtnis angelegt und vielfältige Synergieeffekte genutzt werden.

SPRING ist ein Praxishandbuch für Grund- und Vorschulen und versteht sich mit seinen kreativen Liedern, Bewegungsspielen und Tänzen als praktikable Ergänzung zu einem modernen Sprachunterricht.

ISBN 978-3-7649-2871-1
BE 2871


Musik und Medizin - Die Kinderstimme u. a.

 Musik Und Medizin

Dieses Buch stellt den Stand aktueller Forschungen in der Musikmedizin und die Wirkung von Musik auf Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität dar und bietet wissenschaftliche Grundlagen für therapeutische, pädagogische und andere Anwendungsgebiete. Die enthaltenen Themen sind aus allen Bereichen des Musiklebens abgeleitet: Musikmedizinische und musiktherapeutische Ansätze bilden wichtige Aspekte, aber auch verbreitete musikalische Aktivitäten wie Laienmusizieren, Chorsingen, Musikhören und Tanzen sowie Entwicklungsaspekte über die gesamte Lebensspanne werden hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit dargestellt.

Das Buch spannt den Bogen von den psychophysiologischen Grundlagen emotionaler Wirkungen des Musikhörens über ein Spektrum musikpsychologischer und -therapeutischer Interventionen in medizinischen Bereichen bis zur Bedeutung musikalischer Aktivität und des Musiklernens zur Prävention aus Entwicklungs-, Bildungs- und geriatrischer bzw. geronto-psychiatrischer Sicht.

Darin: Nawka, Tadeus / Gaul, Magnus / Fuchs, Michael (2015). Kinderstimme. In: G. Bernatzky & G. Kreutz (Hg.). Musik und Medizin. Chancen für Therapie, Prävention und Bildung. Wien: Springer, S. 303-328.

ISBN
978-3-7091-1599-2


Klänge - Musik, Blindheit und Inklusion

Cover Klaenge

Für die Essays der vorliegenden Publikation konnte eine Reihe unterschiedlicher Experten gewonnen werden, die aus ihrer Perspektive einen individuellen Blick in die »Musikerfahrung von Blinden und hochgradig Sehbehinderten« erlauben. Das Buch ermittelt Ursachen, Umstände und Auswirkungen der Sehbehinderung auf die Präsentation und die Vermittlung von Musik. In einem erweiterten Sinnzusammenhang stehen »Klänge« vieler Schattierungen im Zentrum des Interesses, die den Zugang zur Musik als spezifische Domäne sonderpädagogischer Förderung ausweisen und nicht zuletzt für inklusive Unterrichtsprozesse von tragender Bedeutung sind.

Mit Beiträgen von 


Dieter Bretz (Friedberg),
Prof. Dr. Sven Degenhardt (Universität Hamburg),
Prof. Dr. med. Herbert Jägle (Universität Regensburg),
Prof. Dr. Thomas Kahlisch (Leipzig),
Gundula Kraft (Marburg),
Dr. Hilde Michael (Universität Rostock),
Dr. med. Dirk M. Olbertz (Südstadtklinikum Rostock),
Martin H. Rembeck (Hannover),
Prof. Dr. Brigitte Röder (Universität Hamburg),
Dr. Björn Tischler (Kronshagen, Musikhochschule Lübeck),
Burkhard Wind (Marburg)

u. a.

Literaturangabe:

Gaul, Magnus & Müller-Rieckmann, Edith (Hg.) (2015). »Klänge«. Essays zu didaktischen Lernprozessen, zur künstlerischen Entfaltung und zur Musikalität bei Blinden und hochgradig Sehbehinderten. Essen: Die Blaue Eule (= Musikwissenschaft/Musikpädagogik in der Blauen Eule, Bd. 110),
(Bearbeitung in Braille-Schrift in Vorbereitung, DZB Leipzig).

ISBN 978-3-89924-366-6


Voice Coaching

Cover Voice Coaching

Lehrerinnen und Lehrer gehören zu der Berufsgruppe der "Professional Voice Users". Im Berufsalltag ist für sie die Sprech-, bisweilen auch die Singstimme das Instrument, das dauerhaft belastet und daher stark anfällig ist. Für die Berufspraxis ist es daher notwendig, dieses Phänomen im Auge zu behalten und Weiterbildungsmaßnahmen anzuregen, die im Kern alle Berufssprecher/innen betreffen.

Im Rahmen einer größeren Fortbildungsinitiative wurden die Hintergründe zu den Stimmproblemen bei Lehrerinnen und Lehrern erschlossen und Maßnahmen für die stimmliche Qualifizierung in allen Sprechberufen thematisiert.

Der im Zuge dieser Weiterbildung erschienene Praxisratgeber richtet sich an alle Berufssprecher, die die gestiegenen Anforderungen an die Sprech- und Singstimme in der pädagogischen Praxis tagtäglich zu spüren bekommen. Das interdisziplinär angelegte Buch enthält u. a. Beiträge renommierter Berufssprecher (Armin Mueller-Stahl), Sänger (Wilfrid Jochims, Olaf Lemme), Mediziner (Volker Gall, Tadeus Nawka), aus den Bereichen der professionellen Sprecherziehung (Siegrun Lemke) und des Stimmtrainings (Heiner Apel, Claudia Thürmer/NDR). Der Praxisratgeber gibt einen Überblick über Hintergründe aus der Medizin, sowie zu Forschung und Unterrichtspraxis auf dem Feld der Stimmanalyse und macht praktische Vorschläge, wie Stimmbelastungen und drohenden Stimmschäden vorgebeugt werden kann. Das Buch wendet sich nicht nur an Lehrerinnen und Lehrer aller Fächer, an Lehramtsstudierende und Referendare, sondern an all diejenigen, die in ihrem Beruf stimmlich stark gefordert sind. Ihnen werden Hilfen an die Hand gegeben, um die körpereigenen stimmlichen Ressourcen gezielt einzusetzen und auf diese Weise die individuellen Voraussetzungen zur Berufsausübung dauerhaft zu erhalten.

Literaturangabe:

Gaul, Magnus & Lang, Simone (Hg.) (2012). »Voice Coaching«. Zum richtigen Umgang mit der Stimme im Lehrberuf. Hohengehren: Schneider Verlag.

ISBN 978-3-83400-844-2


Musikunterricht aus Schülersicht

Wie empfinden Kinder das Fach Musik in ihrem Schulalltag?



Für mich ist Musik eigentlich sehr wichtig. Wenn es keine Musik gäbe,
wäre das Leben einen Tick langweiliger!
 
(Benjamin, 10 Jahre, Schüler einer 4. Klasse)
 

Es ist so ein freudiges Gefühl, mit allen zu singen, weil es macht einfach Spaß. Aber es ist auch ein kribbeliges Gefühl, dass man Schmetterlinge im Bauch hat ...
(Tamara, 9 Jahre, Schülerin einer 3. Klasse)

Ich finde es nicht gut, wenn man den Musikunterricht abschafft, weil dann hat man überhaupt nichts Schönes mehr, weil dann gibt’s ja nur Hauptfächer, wo man büffeln muss.
Dann kann man sich auf nichts freuen

(Justin, 12 Jahre, Schüler einer 6. Klasse)

Durch Musik in der Schule kann man erreichen, dass die Menschen besser zusammenleben,
weil man dann zusammen Gemeinschaft findet

(Sophie, Schülerin einer 3. Klasse)

 

Empirische Forschung in der LehrerInnenbildung


Ohne ein gesundes Maß an Erfahrungswissenschaft kommt Lehrerbildung nicht aus. Zu different und diffus sind heute die Interessen der Schülerinnen und Schüler, als dass man immer noch ernsthaft den didakti­schen Topos bemühen könne, den Schüler dort abholen zu wollen, wo er steht. Die Lebens­welt von Kindern und Ju­gendlichen im 21. Jahrhundert wird maß­geblich von den Faktoren Schule, Familie, Peers und Medien bestimmt. Dieser Sachverhalt wird in vielen neueren Publikationen bestätigt. Wo stehen unsere Schülerinnen und Schüler, wer vermag diese Frage zu beantworten? Die Welt der Kinder zu erkennen und zu rekonstruieren, gleicht in vielen Situationen einem Puzzlespiel. 

Durch empirische Forschung ist es möglich, die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu erforschen, um damit die Voraussetzungen für gelingende Unterrichtsmodelle zu schaffen. Empirische Forschungs-zugänge ergeben sich beispielsweise aus der Analyse von Schülerbefragungen, -zeichnungen, -aufsätzen oder aus der Einbeziehung von Videoaufzeichnungen (qualitativ-hermeneutische Forschung). Darüber hinaus können Fragebogenerhebungen sowie die Analyse quantifizierbarer Daten zu repräsentativen Ergebnissen führen (quantitativ-analytischer Weg). 

Empirische Forschung hat ihren festen Platz in einer Lehrerbildung, die nicht nur Wissen (und künstlerische sowie didaktische Expertise) schafft, sondern die mit Wissenschaft neue Horizonte und Hintergründe der Musikpädagogik hilft zu ergründen.

 

Literaturangabe:

Gaul, Magnus (2009). Musikunterricht aus Schülersicht. Eine empirische Studie an Grundschulen. Mainz [u. a.]: Schott Campus.

ISBN 978-3-7957-0632-6


Zukunftsmusik


Förderung musikalischer Potenziale in Kindergarten und Grundschule

 

In einer Fortbildungswoche für Erzieherinnen und Grundschullehrkräfte, die die Förderung musikalischer Potenziale in Kindergarten und Grundschule in den Mittelpunkt stellte, standen Kinder aller Nationen im Mittelpunkt. Dabei wurden in Workshops, Vorträgen und Kinderkonzerten unterschiedliche Themenfelder aus der (musik-)erzieherischen Praxis aufgearbeitet, die dem gemeinsamen Interesse an praxisorientierter Musikpädagogik und Musikdidaktik Rechnung trugen.

Dieser Projektband vereinigt eine Reihe von Aufsätzen erfolgreicher Autoren der Projektwoche und gibt Einblick in Grundlagen, Praxisfelder und Perspektiven musikalischer Frühförderung.

 

Literaturangabe:

Gaul, Magnus (Hg.) (2009). Zukunftsmusik. Förderung musikalischer Potenziale in Kindergarten und Grundschule. Mainz [u.a.]: Schott.

ISBN 978-3-7957-0661-6


Musiktheater in Regensburg


Musiktheater in Regensburg ist ein Thema, das der interessierte Beobachter der Szene gern mit dem klangvollen Namen "Thurn und Taxis" verbindet. Die Tradition geht jedoch auch auf Einflüsse zurück, die in Regensburg wie an vielen anderen Orten in erster Linie vom Sprechtheater getragen wurde, das sich bis hinein in das 19. Jahrhundert fortwährend Geltung verschaffte. Die frühere Thurn und Taxissche Hofbühne, die ihre Aufführungen noch in dem gemieteten städtischen Ballhaus am Ägidienplatz gab, wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts von einer eigens zu Theaterzwecken errichteten Spielstätte abgelöst, die sich als stehende Bühne mit einem stetigen Fortbestand über die folgenden Jahrzehnte präsentierte und die darüber hinaus zum ersten Mal über den Verlauf eines ganzen Jahres Vorstellungen aufweisen konnte. Diese Entwicklung war für das Musiktheater in Regensburg richtungweisend.

 

Literaturangabe:

Gaul, Magnus (2004). Musiktheater in Regensburg in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Studien zu Repertoire und Bearbeitungspraxis. Tutzing: Schneider (Regensburger Studien zur Musikgeschichte, Bd. 3)

ISBN 3-7952-1118-2

 

 

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Weiterführende Literatur:

Meixner, Christoph (2008). Musiktheater in Regensburg im Zeitalter des Immerwährenden Reichstages. Studio-Verlag. Sinzig 2008 (= Musik und Theater 3).

Gaul, Magnus (2006). Zeit der Veränderungen: Das 19. Jahrhundert. In: Th. Emmerig (Hg.): Musikgeschichte Regensburgs. Regenburg: Pustet 2006, S. 379-395.

Heldt, Gerhardt (2006). Zeit der Konsolidierung: Das 20. Jahrhundert. In: Th. Emmerig (Hg.): Musikgeschichte Regensburgs. Regenburg: Pustet 2006, S. 396-416.

Meixner, Christoph (2006). Musik und Theater in der Zeit der Reichstage. In: Th. Emmerig (Hg.): Musikgeschichte Regensburgs. Regenburg: Pustet 2006, S. 131-185.

Gaul, Magnus (2004). Das Regensburger Musiktheater im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Ein Einblick in die Theatergeschichte des 19. Jahrhunderts. In: Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg (VHVO) 2003, Bd. 143. Kallmünz: Oberpfalz-Verlag, S. 349-364.

Nagel, Matthias (2001). Thema & Variationen. Das Philharmonische Orchester Regensburg und seine Geschichte. Regensburg: Pustet.

Pigge, Helmut (1998). Theater in Regensburg. Regensburg: MZ-Buchverlag.

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik