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Dr. Christian König

Sprechstunden während der vorlesungsfreien Zeit

Di   12.2.2013   11-12
Do  14.2.2013   11-12
Do  28.2.2013   11-12
Do  28.3.2013   11-12
Di   09.4.2013   11-12
Do  11.4.2013   11-12
... oder jederzeit nach Vereinbarung.


Lebenslauf

  • Jahrgang 1978

  • 1998 Abitur in Trostberg; danach Zivildienst in der Schwerstbehindertenbetreuung in Traunstein

  • von 1999 bis 2005 Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Vor- und Frühgeschichte an der Universität Regensburg

  • seit 2007 Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Universität Regensburg

  • 2011 Promotion

Publikationen

2011

  • Handlungsräume. Facetten politischer Kommunikation in der Frühen Neuzeit. Festschrift für Albrecht P. Luttenberger zum 65. Geburtstag, München 2011. (Hrsg. mit Franz Hederer, Katrin Nina Marth und Christina Milz).

2012

  • Christliche Ethik oder zweckrationale Technik der Macht? Der frühneuzeitliche Politikbegriff im Spiegel höfischer Verhaltenslehren. Frankfurt/Main 2012.

Lehre

SoSe 2013 

  • 2 Propädeutika: Einführungen in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten

Mo 14 - 17 | Raum: PT 1.0.6

Di  16 - 19 | Raum: ZH1

Mit dem Besuch des ersten Proseminars in Geschichte muss auch das Propädeutikum absolviert werden. Neben einer kurzen Einführung in Studienaufbau und Hochschulorganisation ist es Hauptziel dieser Veranstaltung, den Studierenden zunächst die Grundlagen der Geschichtswissenschaft zu vermitteln. So werden u. a. wichtige Hilfsmittel vorgestellt, Grundlagen der Quellenarbeit erläutert, Hilfs- und Nachbarwissenschaften der Geschichte präsentiert oder Techniken der Literaturrecherche eingeübt.
Daneben sollen allerdings auch einige methodische Probleme, wie die Frage nach der Wissenschaftlichkeit der Geschichte überhaupt oder die erkenntnisbestimmenden Folgen unterschiedlicher geschichtstheoretischer Konzeptionen, thematisiert werden

  • Übung: Der Immerwährende Reichstag in Regensburg. Präsentation einer frühneuzeitlichen Institution im „Web 2.0“.

Mi 10 - 12 | Raum: ZH1

Der Immerwährende Reichstag in Regensburg. Präsentation einer frühneuzeitlichen Institution im „Web 2.0“.

Angesichts einer Reihe ungelöster Probleme gingen die Diplomaten des 1663 vor allem wegen der Türkengefahr nach Regensburg einberufenen Reichstags nicht mehr auseinander; aus einer ad hoc für eine begrenzte Zeit einberufenen Versammlung wurde so fast versehentlich eine in Permanenz tagende Institution.

Obwohl der Immerwährende Reichstag zum zentralen politischen Organ des Alten Reichs avancierte, war sein Ruf in Forschung und Öffentlichkeit lange Zeit bestenfalls durchwachsen: Die Langsamkeit der Verhandlungsführung und die häufige Kleinteiligkeit der erzielten Kompromisse verstellten den Blick z. B. auf das pazifizierende Potential des Gremiums.

In der Übung wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Regensburg und Stephan Rockinger (Stadt Regensburg, Onlinekommunikation) ein Konzept entwickelt, wie das fremdartige (und evtl. etwas trockene) Thema einem jungen Publikum mittels sozialer Medien nahegebracht werden kann. Die im Seminar erarbeiteten geschichtswissenschaftlichen Inhalte sollen dazu didaktisch ansprechend umgesetzt und anschließend auf Facebook veröffentlicht werden.

  • Übung: „Fahnenträger der Freiheit“, „Mensch zwischen Gott und Teufel“ oder „Rebell“? Lutherbilder in der Geschichtswissenschaft.

Mi 18 - 20 | Raum: PT 1.0.6

„Fahnenträger der Freiheit“, „Mensch zwischen Gott und Teufel“ oder „Rebell“? Lutherbilder in der Geschichtswissenschaft.       

 Die Bilder, die deutsche Historiker seit 1800 von Martin Luther und seiner Reformation zeichneten, sind alles andere als homogen. Häufig sagen sie weit mehr über ihre Produzenten und deren ideologische, wissenschaftliche oder politische Positionen aus als über das eigentlich darzustellende Objekt.

Anläßlich der jüngst erschienenen – und hochgelobten – Biographie Heinz Schillings fragt das Seminar nach den unterschiedlichen Interpretations- und Darstellungsmodi in der historischen Lutherbiographik. Ausgehend von dem genannten Text sollen die Teilnehmer der Übung andere Lutherbilder in ihrem jeweiligen wissenschaftlichen, politischen oder gesellschaftlichen Kontext kennenlernen und so über die Standortgebundenheit jeder historiographischen Interpretation reflektieren.

WS 2012/13

  • Proseminar: Mitteleuropa in der ersten Hälfte des 17. Jhdts. Das Reich im Dreißigjährigen Krieg.

  • 3 Propädeutika: Einführungen in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten
  • Übung: Aufklärung im Roman, Aufklärung als Roman. Die Signatur einer Epoche in ihrer Belletristik.

SoSe 2012   

  • Proseminar: „Mit Segel und Kanonen“: Ein Kontinent erobert die Welt – Die europäische Expansion in der Frühen Neuzeit

  • 2 Propädeutika: Einführungen in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten

  • Übung: „Eine edle Warnung vor Menschenlehren, die da neben der evangelischen Lehre einfallen und Ärgernis anrichten“
    Quellenlektüre zu den theologischen Grundpositionen Martin Luthers.

WS 2011/12   

  • Proseminar: Die Reformation Martin Luthers und das Alte Reich

  • 2 Propädeutika: Einführungen in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten

  • Übung: Sexualität und Geschlecht in der Frühen Neuzeit

SoSe 2011   

  • Proseminar: Ein Sonnenkönig? – Ludwig XIV. und seine Zeit

  • 2 Propädeutika: Einführungen in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten

  • Übung: Quellenlektüre zum Zeitalter der Konfessionalisierung

WS 2010/11   

  • Proseminar: Das Alte Reich im Jahrhundert der Aufklärung

  • 2 Propädeutika: Einführungen in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten

  • Übung: Quellen und Forschungsansätze zur frühneuzeitlichen Hexenverfolgung

SoSe 2010

  • Proseminar: Das Reich im Zeitalter der Reformation 1500 – 1555

  • 2 Propädeutika: Einführungen in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten

  • Übung: Der Herr und seine Diener. Höfische Machteliten in der Frühen Neuzeit

WS 2009/10

  • Proseminar: Die Französische Revolution - Von Ludwig XVI. zu Napoleon

  • 2 Propädeutika: Einführungen in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten 

  • Übung: Einfach nur zeigen, "wie es eigentlich gewesen ist?" - Theoretische Ansätze in der Frühneuzeitforschung

SoSe 2009

  • Proseminar: Das Reich im Konfessionellen Zeitalter. Vom Augsburger Religionsfrieden zum Dreißigjährigen Krieg

  • 2 Propädeutika: Einführungen in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten 

  • Übung: Hexereidelikte in der Frühen Neuzeit - Quellen und Forschungsansätze zu einem kontrovers diskutierten Thema

WS 2008/09

  • Proseminar: Das Ende des Alten Reiches: Deutschland zwischen Französischer Revolution und Wiener Kongreß

  • 2 Propädeutika: Einführungen in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten 

  • Übung: Quellenlektüre zum Jahrhundert der Aufklärung - Annäherung an ein vielschichtiges Problem   

Sose 2008

  • Proseminar: Das Reich im Zeitalter der Reformation (1500-1555)
  • Proseminar: Ludwig XIV. - Idealtyp des absolutistischen Herrschers?
  • Übung: Max Webers "Die protestantische Ethik und der <Geist> des Kapitalismus" unter historischem Blickwinkel - Meilenstein oder Irrweg?
  • Übung: "Von gotseliger, weislichen, vornunftigen und rechtmeßigen regirung und justicien" - Die Obrigkeitskonzeption der frühneuzeitlichen Politica Christiana

WS 2007/08

  • Proseminar: Die Reformation im Reich. Die Theologie Martin Luthers und die Politik
  • Proseminar: Die Französische Revolution. Vom Ancien Régime zum Kaiserrreich
  • Übung: Vernunft und Macht? Quellentexte zur politischen Theorie des aufgeklärten Absolutismus 
  • Übung: Michel Foucault. Ein Analyseansatz für Historiker?

Forschung

Die Vorstellung der Zeitgenossen, wie und zur Erreichung welcher Ziele <Politik> von den jeweils Herrschenden betrieben werden soll, ist ständigen Veränderungen unterworfen. Meine Dissertation will diesen Wandel in der Frühen Neuzeit aufzeigen.

Da aber (damals wie heute!) grundlegende gesellschaftliche Konzepte und Ordnungsvorstellungen - wegen der ihnen pauschal unterstellten Selbstverständlichkeit und ihrer scheinbar unmittelbaren Einsichtigkeit für alle Mitlebenden - selten oder nie von den Zeitgenossen explizit thematisiert werden, kann man sich auch dem vormodernen Politikbegriff nur über einen methodischen Umweg annähern: Analysiert werden in der Arbeit Äußerungen über den politischen Praktiker der Frühen Neuzeit par excellence, den Fürstendiener, um aus den auf diesen Personenkreis fokussierten Erwartungen, Hoffnungen, Ermahnungen und Befürchtungen die dahinterstehenden Politikkonzepte erschließen zu können.

Das Forschungsprojekt ist abgeschlossen; die Ergebnisse wurden jüngst veröffentlicht.

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Christian König
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