Lebenslauf
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seit Dezember 2009: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte Universität Regensburg
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2006-2009: Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes
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2005-2009: Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Neuere Geschichte
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2006-2007: Auslandsaufenthalt an der Università degli studi di Pisa/Italien (Erasmus)
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2003-2009: Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Regensburg (M.A.)
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2003 Abitur am Gymnasium Dinkelsbühl
Publikationen
2011
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Handlungsräume. Facetten politischer Kommunikation in der Frühen Neuzeit. Festschrift für Albrecht P. Luttenberger zum 65. Geburtstag, München 2011 (Hrsg. mit Franz Hederer, Christian König und Katrin Nina Marth.)
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Ripp, Matthias/ Eidenschink, Uli/ Milz, Christina: Strategies, policies and tools for an integrated World Heritage management approach: experiences from the city of Regensburg, in: Facilities 7/8 (2011).
Lehre
SoSe 2013
- Übung: Beziehungskrise? Das deutsch-italienische Verhältnis im Spiegel der Geschichte.
Do 12 - 14 | Raum: PT 1.0.6
Die deutsch-italienischen Beziehungen scheinen sich gerade wie selten zuvor in einer Krise zu befinden. Man denke nur an die im Zuge der Wirtschaftskrise ventilierten antideutschen Klischees, die in Karikaturen und Hetzartikeln ihren medialen Ausdruck finden: Vom „Vierten Reich unter Kaiserin Merkel“ ist die Rede und von „Deutscher Arroganz“. Umgekehrt werden in Deutschland unreflektiert traditionelle Stereotypen vom „faulen Italiener“ und von „mafiösen Strukturen“ revitalisiert. Obwohl solche Pauschalurteile die Komplexität gegenseitiger Wahrnehmungsmuster freilich nur vereinfacht wiedergeben, zeugen sie lebhaft davon, wie historische Erfahrungen auch über lange Zeit hinweg das Bild vom jeweils Anderen prägen. Ernüchtert wird bereits von einem Tiefpunkt im deutsch-italienischen Verhältnis, einer „Entfremdung“ oder gar von einer „Entliebung“ gesprochen.
„Entfremdung“ und „Entliebung“ setzen aber vorangegangene Nähe und gegenseitige Anziehung voraus. Seit Jahrhunderten bestehen zwischen beiden Nationen enge politische, wirtschaftliche und kulturelle Kontakte und selbst die jeweiligen Nationalgeschichten weisen bemerkenswerte Parallelen auf.
Dem seit jeher widersprüchlichen Verhältnis zwischen beiden Ländern in verschiedenen Bereichen auf den Grund zu gehen und die historischen Wurzeln für heutige Stereotypen herauszuarbeiten, ist Ziel dieses interdisziplinär angelegten Kurses. Die Zusammenarbeit von italienischer Kulturwissenschaft und Geschichtswissenschaft soll hierbei eine fruchtbare wissenschaftliche Diskussion ermöglichen.
WS 2012/13
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Proseminar: Friedrich der Große
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Grundkurs: Deutsche Geschichte 1648 - 1806
SoSe 2012
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Übung: Die Macht der Bilder. Herrschaftsrepräsentation in der Frühen Neuzeit
WS 2011/12
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Proseminar: Die Fugger und das Reich
WS 2010/11
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Proseminar: „Plus ultra“: Karl V. – ein Universalmonarch
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Grundkurs: Deutsche Geschichte 1648 - 1806
SoSe 2010
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Übung: Die Macht des Geldes: Bankiersdynastien in der Frühen Neuzeit
Forschung
- Italienische Geschichte im 16. Jh.
- Legitimierungsstrategien der Medici im Übergang zum Prinzipat