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Bachelor – Studienbeginn ab WS 08/09

Studienverlauf

Einführung

Dieser Leitfaden richtet sich an Studieninteressierte und Studierende, die ihr Studium ab dem Wintersemester 08/09 aufnehmen wollen bzw. aufgenommen haben. Für Studierende, die ihr Bachelorstudium früher aufgenommen haben, gelten teils abweichende Regeln, die anderweitig beschrieben werden.

Das Institut für Philosophie ist mit drei Professuren, drei festen Assistentenstellen, (zzgl. des Lehrstuhls für Wissenschaftsgeschichte, ebenfalls mit einem festen Assistenten und mehreren Doktoranden), mehreren außerplanmäßigen Professoren, Privatdozenten, Lehrbeauftragten und vielen durch Drittmittel finanzierten Doktoranden ein für deutsche Verhältnisse mittelgroßes Institut. In der Lehre wird das gesamte Spektrum der Philosophie abgedeckt. Besondere Forschungsschwerpunkte bestehen in der Philosophie des Mittelalters, der Moralphilosophie mit angewandter und theoretischer Ethik, der Erkenntnistheorie, und der Metaphysik und Sprachphilosophie.

Philosophie kann in Regensburg nur in Kombination mit anderen Fächern studiert werden, z.B. Geschichte, Politikwissenschaft, Wissenschaftsgeschichte, Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Medienwissenschaft, Kunstgeschichte, etc. (eine - fast - vollständige Liste findet sich in der Prüfungsordnung §2). Betriebswirtschaftslehre (2. Hauptfach oder Nebenfach), Volkswirtschaftslehre (2. Hauptfach oder Nebenfach), Wirtschaftsinformatik (nur als 2. Hauptfach) sind ebenfalls in Kombination mit Philosophie studierbar, diese Fächer sind aber zulassungsbeschränkt. Rechtswissenschaft, Mathematik, Katholische Theologie, Erziehungswissenschaft können auf Antrag mit Philosophie kombiniert werden, siehe die Informationen hier. Weitere Sonderregelungen sind möglich und werden vom Institut für Philosophie aktiv unterstützt. Das betrifft beispielsweise ein Doppelstudium Philosophie (B.A.) + Psychologie (B.Sc.) oder Philosophie (B.A.) + Physik (B.Sc.). 

Philosophie kann auf drei verschiedene Arten gewichtet werden:

  1. als erstes Hauptfach, auch „Bachelorfach“ genannt,
  2. als zweites Hauptfach oder
  3. als Nebenfach.

Das erste Hauptfach ist das Fach, das am intensivsten studiert wird, und in dem die Bachelorarbeit geschrieben wird. Es kann entweder mit einem weiteren, dem „zweiten Hauptfach“ – das aber nur die Hälfte des Aufwandes des ersten Hauptfaches ausmacht – oder mit zwei Nebenfächern studiert werden. Genauer: das erste Hauptfach umfasst 120 von insgesamt 180 Leistungspunkten, das zweite Hauptfach 60 – oder die beiden Nebenfächer jeweils 30 Leistungspunkte (ein Leistungspunkt entspricht ca. 25-30 Zeitstunden Aufwand).*

Typische Kombinationen wären z.B.

  • Philosophie als erstes Hauptfach, Politikwissenschaft als zweites Hauptfach.
  • Philosophie als erstes Hauptfach, Wissenschaftsgeschichte und Geschichte als Nebenfächer.
  • Politikwissenschaft als erstes Hauptfach, Philosophie und Kunstgeschichte als Nebenfächer.

* Als Nebenfach kann auch das sogenannte „Frei Kombinierbare Nebenfach“ (FKN) gewählt werden, in dem wiederum „zwei halbe“ Nebenfächer belegt werden können. Man würde somit ein Hauptfach belegen (120 LP), ein Nebenfach (30 LP) und das FKN, in dem z.B. „Mittelalter“ (15 LP) und „Onomastik“ (15 LP) belegt werden könnten. Philosophie kann auch im FKN belegt werden, aber nur für Studierende, die Philosophie nicht als Haupt- oder Nebenfach studieren. Details finden Sie hier.


Studienverlauf

Das Bachelorstudium dauert insgesamt sechs Semester, also drei Jahre (kleinere vom Studenten zu verantwortende Verzögerungen sind aber möglich und unproblematisch). Es gliedert sich grob in zwei Phasen – die ersten vier und die letzen beiden Semester. In den ersten vier Semestern werden alle Fächer parallel studiert, mit wechselnder Gewichtung. Es werden einführende Vorlesungen,  Übungen und Proseminare besucht. In den letzten beiden Semestern liegt der Schwerpunkt auf dem ersten Hauptfach, in dem im sechsten Semester auch die Bachelorarbeit geschrieben wird.

Welche Lehrveranstaltungen besucht werden müssen und können, hängt natürlich davon ab, ob Philosophie im ersten Hauptfach, im zweiten Hauptfach oder im Nebenfach studiert wird. Die Details sind in der Prüfungsordnung geregelt, hier kann nur ein Überblick gegeben werden.

Bitte navigieren Sie über die obigen Tabs.

Bachelorfach

Philosophie als Bachelorfach

Im ersten Hauptfach ist die Absolvierung der folgenden Module obligatorisch:

  • PHI-M01 Basismodul Geschichte der Philosophie
  • PHI-M02 Basismodul Praktische Philosophie
  • PHI-M03 Basismodul Theoretische Philosophie
  • PHI-M04 Basismodul Moderne Logik
  • PHI-M05 Grundkompetenzen
  • PHI-M09 Ergänzungsmodul

Darüber hinaus kann der Studierende eines der folgenden drei Module wählen:

  • PHI-M06 Schwerpunktmodul Geschichte der Philosophie
  • PHI-M07 Schwerpunktmodul Praktische Philosophie
  • PHI-M08 Schwerpunktmodul Theoretische Philosophie

Die Module sind unterschiedlich aufgebaut, dies ist in den Modulbeschreibungen detailliert aufgeführt.

Die Basismodule dienen der detaillierten Einführung in die Teildisziplinen der Philosophie. Sie umfassen jeweils eine Vorlesung mit dazugehöriger Übung, die sogenannten Einführungskurse. Zusätzlich müssen mindestens zwei Proseminare (mit Hausarbeit) und eine weitere Veranstaltung (Proseminar oder Vorlesung) ohne Hausarbeit belegt werden.

Das Modul Grundkompetenzen besteht aus einem Kurs in Studientechniken (einer Einführung in wissenschaftliches Arbeiten, Struktur und Ablauf des Studiums, Bibliotheksbenutzung und elektronische Ressourcen) und einem Essaykurs (ein Proseminar, in dem kurze Essays und keine Hausarbeit geschrieben werden).

Die Basismodule und das Modul in Grundkompetenzen sollten in den ersten vier Semestern absolviert werden. Es empfiehlt sich, den Kurs in Studientechniken im ersten Semester zu belegen.

Die Schwerpunktmodule erlauben dem Studierenden, sich in einem Bereich zu spezialisieren. Sie bestehen aus zwei Hauptseminaren (mit großem Schein) und dem Bachelorseminar. Im Ergänzungsmodul muss der Student ein Hauptseminar (mit großem Schein) und eine andere Veranstaltung mit kleinem Schein (also ohne Hausarbeit) in einem anderen Bereich als dem Schwerpunktbereich absolvieren.

Für Studierende im ersten Hauptfach gibt es darüber hinaus im „Wahlbereich“ die Möglichkeit, bis zu 18 LP in fachfremden Veranstaltungen zu absolvieren (also ca. drei Veranstaltungen). Dies kann auch durch ein Praktikum oder ähnliche außeruniversitäre Aktivitäten geschehen.

Im Prinzip kann sich der Studierende den Stundenplan selbst zusammenstellen. Durch die Pflichtkurse wird natürlich eine grobe Struktur vorgegeben, das ‚Timing’ der einzelnen Kurse ist aber dem Studierenden überlassen. Nach dem zweiten Semester muss lediglich nachgewiesen werden, dass mindestens 20 Leistungspunkte erbracht wurden (sogenannte ‚Grundlagen- und Orientierungsprüfung’). Bei einem normalen Studium ist dies aber problemlos. Die GOP wird elektronisch durchgeführt, Anmeldung o.ä. ist nicht erforderlich.

Die BACHELORARBEIT ist 30-50 Seiten lang und kann aus einer Hausarbeit hervorgehen. Sie wird mit 10 LP vergütet.
Nehmen Sie frühzeitig mit dem Lehrstuhl, der Ihre Bachelorarbeit betreuen soll, Kontakt auf! Das Thema muss beim Prüfungsamt beantragt werden (natürlich nach Rücksprache mit dem Betreuer), nach 'Zuteilung' des Themas haben Sie dann zwei Monate Zeit zur Bearbeitung. Sie müssen zur Beantragung des Themas bereits 150 LP absolviert haben - also das durchschnittliche Pensum von fünf Semestern.
Idealerweise schreiben Sie die Bachelorarbeit - im Verbund mit dem Bachelorseminar - im sechsten Semester (inkl. Semesterferien). Stellen Sie den Antrag auf Themenvergabe mit Augenmaß (= nicht zu früh), damit Sie nicht selbstverschuldet und unnötigerweise in Zeitdruck geraten. 
Nehmen Sie zum genauen Verfahren auf jeden Fall die Prüfungsordnung und die Informationen auf der Webseite des Prüfungsamts zur Kenntnis.


Studienverlauf – ein Beispiel

Für einen Studierenden der Philosophie im ersten Hauptfach könnte das Studium folgendermaßen aussehen (hier ist natürlich nur der Teil abgebildet, der auf die Philosophie entfällt):

Semester 1 (20 LP)

  1. PHI-M01 Basismodul Geschichte der Philosophie, Pflichtbereich (9 LP)
    • Vorlesung: Einführung in die Geschichte der Philosophie, 2 SWS (also 90 Minuten)
    • Übung zur Vorlesung, 2 SWS
  2. PHI-M03 Basismodul Theoretische Philosophie, Pflichtbereich (9 LP)
    • Vorlesung: Einführung in die Theoretische Philosophie, 2 SWS
    • Übung zur Vorlesung, 2 SWS
  3. PHI-M05 Grundkompetenzen
    • Proseminar Studientechniken, 1 SWS, 2 LP

Semester 2 (24 LP)

  1. PHI-M02 Basismodul Praktische Philosophie, Pflichtbereich (9 LP)
    • Vorlesung: Einführung in die Praktische Philosophie, 2 SWS
    • Übung zur Vorlesung, 2 SWS
  2. PHI-M04 Basismodul Moderne Logik, Pflichtbereich (9 LP)
    • Vorlesung:Einführung in die Moderne Logik, 2 SWS
    • Übung zur Vorlesung, 2 SWS
  3. PHI-M05 Grundkompetenzen
    • Essaykurs mit drei Essays, 2 SWS, 6 LP

Semester 3 + 4 (insgesamt 34 LP)

  1. PHI-M01/02/03 Basismodule, Wahlpflichtbereich
    • Freie Wahl eines Proseminars in Praktischer/Theoretischer/Geschichte der Philosophie, mit Hausarbeit, 2 SWS, 6 LP*
  2. PHI-M01/02/03 Basismodule, Wahlpflichtbereich)
    • Freie Wahl eines Proseminars in Praktischer/Theoretischer/Geschichte der Philosophie, mit Hausarbeit, 2 SWS, 6 LP*
  3. PHI-M01/02/03 Basismodule, Wahlpflichtbereich
    • Beliebige Veranstaltung mit kleinem Schein, 2 SWS, 4 LP*
  4. Wahlbereich (18 LP)
    • Z.B. Praktikum
    • Z.B. Kurse in EDV, Sprachkurse, etc.
    • Z.B. Kurse in EDV, Sprachkurse, etc.

* Mindestens eine dieser drei Veranstaltungen muss sich mit der „Interpretation klassischer Texte“ beschäftigen, dies ergibt sich aber ganz automatisch.

Semester 5 (18 LP)

  1. PHI-M06/07/08 Schwerpunktmodul
    • Hauptseminar mit Hausarbeit, 2 SWS, 7 LP
  2. PHI-M06/07/08/09 Schwerpunktmodul oder Ergänzungsmodul
    • Hauptseminar mit Hausarbeit, 2 SWS, 7 LP
  3. PHI-M09 Ergänzungsmodul
    • Hauptseminar ohne Hausarbeit, 2 SWS, 4 LP

Semester 6 (24 LP)

  1. PHI-M06/07/08/09 Schwerpunktmodul oder Ergänzungsmodul (hängt von 5.2. ab)
    • Hauptseminar mit Hausarbeit, 2 SWS, 7 LP
  2. PHI-M06/07/08 Schwerpunktmodul
    • Bachelorseminar, 2 SWS, 7 LP
  3. Bachelorarbeit (10 LP)
    • Ablauf in Absprache mit dem Lehrstuhl

Benotung

Die Fachnote für Philosophie wird folgendermaßen berechnet (vgl. Prüfungsordnung § 50):

  1. Bilden Sie den Durchschnitt der Noten der vier Basiskurse. Multiplizieren Sie den Wert mit zwei.
  2. Bilden Sie den Durchschnitt der Noten der drei Proseminare, die mit Hausarbeit/Essays abgeschlossen wurden.
  3. Bilden Sie den Durchschnitt der Noten der vier Hauptseminare, die Sie mit Hausarbeit abgeschlossen haben. Multiplizieren Sie den Wert mit zwei.
  4. Addieren Sie die Werte der ersten drei Schritte, und teilen Sie das Ergebnis durch fünf.

NB. Die 'kleine' Lehrveranstaltung in den Basismodulen und das 'kleine' Hauptseminar im Ergänzungsmodul fliessen nicht in die Note ein. Der Kurs in Studientechniken fließt nicht in die Note ein. Hauptseminare zählen doppelt so viel wie Proseminare.

Die Gesamtnote des Studiengangs ergibt sich aus den Fachnoten Ihrer Fächer und der Note der Bachelorarbeit. Die Fachnote des Bachelorfaches zählt 50%, die Bachelorarbeit 20%, die restlichen 30% kommen durch das zweite Hauptfach oder die zwei Nebenfächer (jeweils 15%) zustande.

2. Hauptfach

Philosophie als zweites Hauptfach

Im zweiten Hauptfach ist die Absolvierung der folgenden Module obligatorisch:

  • PHI-M01 Basismodul Geschichte der Philosophie
  • PHI-M02 Basismodul Praktische Philosophie
  • PHI-M03 Basismodul Theoretische Philosophie
  • PHI-M04 Basismodul Moderne Logik
  • PHI-M05 Grundkompetenzen

Der Studierende im zweiten Hauptfach entwickelt keinen Schwerpunkt in Philosophie, und schreibt seine Bachelorarbeit im ersten Hauptfach. Dementsprechend entfallen Schwerpunktbereich, Ergänzungsbereich, Wahlbereich und Bachelorarbeit.

Die Module sind unterschiedlich aufgebaut, dies ist in den Modulbeschreibungen detailliert aufgeführt (Link siehe Reiter "Links").

Die Basismodule dienen der detaillierten Einführung in die Teildisziplinen der Philosophie.  Sie umfassen jeweils eine Vorlesung mit dazugehöriger Übung, die sogenannten Einführungskurse. Zusätzlich müssen mindestens zwei Proseminare (mit Hausarbeit) und eine weitere Veranstaltung (Proseminar oder Vorlesung) ohne Hausarbeit belegt werden.

Das Modul Grundkompetenzen besteht aus einem Kurs in Studientechniken (einer Einführung in wissenschaftliches Arbeiten, Struktur und Ablauf des Studiums, Bibliotheken und elektronischen Ressourcen) und einem Essaykurs (ein Proseminar, in dem kurze Essays und keine Hausarbeit geschrieben werden).

Die Basismodule und das Modul in Grundkompetenzen sollten in den ersten vier Semestern absolviert werden. Es empfiehlt sich, den Kurs in Studientechniken im ersten Semester zu belegen.

Der Studierende kann sich den Stundenplan selbst zusammenstellen. Gerade der Studierende im zweiten Hauptfach hat hier große Flexibilität. Es muss lediglich nach dem zweiten Semester nachgewiesen werden, dass mindestens 10 Leistungspunkte erbracht wurden (sogenannte ‚Grundlagen- und Orientierungsprüfung’).

Der Studierende der Philosophie im zweiten Hauptfach hat naturgemäß weniger Zeit für das Philosophiestudium, da er sich primär mit dem ersten Hauptfach beschäftigt. Es ist daher sinnvoll, die geforderten Lehrveranstaltungen gleichmäßig über die ersten vier Semester zu verteilen, so dass fünftes und sechstes Semester dem ersten Hauptfach gewidmet werden können.


Studienverlauf – ein Beispiel

Das Studium der Philosophie könnte dann folgendermaßen aussehen (hier ist natürlich nur der Teil abgebildet, der auf die Philosophie entfällt):

Semester 1 (11 LP)

  1. PHI-M01 Basismodul Geschichte der Philosophie, Pflichtbereich (9 LP)
    • Vorlesung: Einführung in die Geschichte der Philosophie, 2 SWS (also 90 Minuten)
    • Übung zur Vorlesung, 2 SWS
  2. PHI-M05 Grundkompetenzen
    • Proseminar Studientechniken, 1 SWS, 2 LP

Semester 2 (15 LP)

  1. PHI-M04 Basismodul Moderne Logik, Pflichtbereich (9 LP)
    • Vorlesung: Einführung in die moderne Logik, 2 SWS
    • Übung zur Vorlesung, 2 SWS
  2. PHI-M05 Grundkompetenzen
    • Essaykurs mit drei Essays, 2 SWS, 6 LP

Semester 3 (19 LP)

  1. PHI-M03 Basismodul Theoretische Philosophie, Pflichtbereich (9 LP)
    • Vorlesung: Einführung in die Theoretische Philosophie, 2 SWS
    • Übung zur Vorlesung, 2 SWS
  2. PHI-M01/02/03 Basismodule, Wahlpflichtbereich
    • Freie Wahl eines Proseminars in Praktischer/Theoretischer/Geschichte der Philosophie, mit Hausarbeit, 2 SWS, 6 LP*
  3. PHI-M01/02/03 Basismodule, Wahlpflichtbereich
    • Beliebige Veranstaltung mit kleinem Schein, 2 SWS, 4 LP*

Semester 4 (15 LP)

  1. PHI-M02 Basismodul Praktische Philosophie, Pflichtbereich (9 LP)l
    • Vorlesung: Einführung in die Praktische Philosophie, 2 SWS
    • Übung zur Vorlesung, 2 SWS
  2. PHI-M01/02/03 Basismodule, Wahlpflichtbereich
    • Freie Wahl eines Proseminars in Praktischer/Theoretischer/Geschichte der Philosophie mit Hausarbeit, 2 SWS, 6 LP*

* Mindestens eine dieser drei Veranstaltungen muss sich mit der „Interpretation klassischer Texte“ beschäftigen, dies ergibt sich aber ganz automatisch.

Semester 5+6

Keine weiteren Veranstaltungen in Philosophie.


Benotung

Die Fachnote für Philosophie wird folgendermaßen berechnet (vgl. Prüfungsordnung § 50):

  1. Bilden Sie den Durchschnitt der Noten der vier Basiskurse. Multiplizieren Sie den Wert mit zwei.
  2. Bilden Sie den Durchschnitt der Noten der drei Proseminare, die mit Hausarbeit/Essays abgeschlossen wurden.
  3. Addieren Sie die Werte der ersten beiden Schritte, und teilen Sie das Ergebnis durch drei.

Die Gesamtnote des Studiengangs ergibt sich aus den Fachnoten Ihrer Fächer und der Note der Bachelorarbeit. Die Fachnote des Bachelorfaches zählt 50%, die Bachelorarbeit 20%, die restlichen 30% kommen durch das zweite Hauptfach zustande.

Nebenfach

Philosophie als Nebenfach

Im Nebenfach muss nur ein Modul absolviert werden, und zwar:

  • PHI-M10 Grundlagen der Philosophie

Dieses Modul besteht aus zwei der vier Einführungskursen (mit Übungen), die vom Studierenden frei wählbar sind, einem Proseminar mit Hausarbeit oder Essays, und weiteren 6 LP, die auf unterschiedliche Arten erlangt werden können, z.B. durch ein weiteres Proseminar mit Hausarbeit oder Essays (6 LP) oder dem Kurs in Studientechniken (2 LP) und einer beliebigen Veranstaltung mit kleinem Schein (4 LP).

Der Philosoph im Nebenfach sollte ebenfalls nur in den ersten vier Semestern Veranstaltungen in Philosophie belegen, um sich danach auf sein Hauptfach konzentrieren zu können.


Studienverlauf – ein Beispiel

Das Studium der Philosophie könnte dann folgendermaßen aussehen (hier ist natürlich nur der Teil abgebildet, der auf die Philosophie entfällt):

Semester 1 (9 LP)

  1. PHI-M10.2 Basiskurs, z.B. Praktische Philosophie (9 LP)
    • Vorlesung: Einführung in die Praktische Philosophie, 2 SWS
    • Übung zur Vorlesung, 2 SWS
  2. PHI-M05 Grundkompetenzen
    • Proseminar Studientechniken, 1 SWS, 2 LP

Semester 2 (9 LP)

  1. PHI-M10.3 Basiskurs, z.B. Theoretische Philosophie (9 LP)
    • Vorlesung: Einführung in die Theoretische Philosophie, 2 SWS
    • Übung zur Vorlesung, 2 SWS

Semester 3 (6 LP)

  1. PHI-M10.5. Freie Wahl eines Proseminars in Praktischer/Theoretischer/Geschichte der Philosophie mit Hausarbeit oder Essays, 2 SWS, 6 LP

Semester 4 (6 LP)

  1. Weitere Veranstaltungen von insgesamt mindestens 6 LP, z.B.:
    • PHI-M10.6. Beliebiges Proseminars in Praktischer/Theoretischer/Geschichte der Philosophie mit Hausarbeit oder Essays, 2 SWS, 6 LP, oder:
    • PHI-M10.7 Beliebige Veranstaltung mit kleinem Schein, 2 SWS, 4 LP und PHI-M10.8 Proseminar in Studientechniken, 1 SWS, 2 LP.

Semester 5+6

Keine weiteren Veranstaltungen in Philosophie.


Benotung

Die Fachnote in Philosophie ist die Note des Moduls M10. Also: Multiplizieren Sie die Note eines Kurses mit den erbrachten Leistungspunkten, und addieren Sie alle so errechneten Werte. Teilen Sie das Ergebnis durch die insgesamt erbrachten Leistungspunkte, also mindestens und typischerweise 30, ggf. aber auch 32 oder 34 etc.

Die Gesamtnote des Studiengangs ergibt sich aus den Fachnoten Ihrer Fächer und der Note der Bachelorarbeit. Die Fachnote des Bachelorfaches zählt 50%, die Bachelorarbeit 20%, die restlichen 30% kommen durch die zwei Nebenfächer (jeweils 15%) zustande.

Links

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Philosophie

Studienberatung Philosophie

Dr. Tim Kraft

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