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Schwerpunkte der Lehre

Der Spezifizierung der Stelle eines Akademischen Rates („für besondere Lehraufgaben“) folgend ergibt sich ein entsprechend breites Lehrprofil. Neben der Bedienung studiengangspezifischer Pflichtprogramme sollen jedoch auch einzelne Schwerpunktthemen abgedeckt werden, die ansonsten im Lehrprogramm bis dato ein Schattendasein fristeten. Die einzelnen Themenblöcke werden dabei von Semester zu Semester variiert und beleuchten so jeglichen Schwerpunkt von einer anderen Perspektive. Den Studenten soll somit die Möglichkeit gegeben werden, sich auf eine regionale Problematik zu spezialisieren. Im Einzelnen liest sich das grobe Veranstaltungstableau wie folgt.

  1. Vergleich westlicher politischer Systeme
  2. Das politische System Deutschlands
  3. Die politischen Systeme Lateinamerikas
  4. Die politischen Systeme Afrikas
  5. Politischer Extremismus
  6. Systemtransformation

In die erste Rubrik fallen insbesondere Deutschland, die EU sowie die politischen Systeme Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Spaniens, der Schweiz und der USA. Ziel ist also, das Spektrum westlicher Regierungssysteme nicht nur punktuell, sondern möglichst breit abzudecken. Daneben gilt es als ebenso vom Westen inspirierte politische Systeme in Lateinamerika und Afrika zu analysieren. Ziel ist es dabei nicht nur, eine Einordnung der Fallbeispiele vorzunehmen, sondern lokale afrikanische bzw. lateinamerikanische Problemlagen in einen übergeordneten, überregionalen Zusammenhang zu stellen.

Die thematischen Schwerpunkte setzen sich ausdrei Untergruppen zusammen:

1. Die Funktionslogik nationaler und supranationaler politischer Systeme

  • Autoritäre und totalitäre Diktaturen
  • Parlamentarische, präsidentielle und „semipräsidentielle“ Demokratien
  • Konkurrenz- und Konkordanzdemokratie
  • Politische Regionalisierung und Föderalismus
  • Theorie und Praxis der Europäischen Integration

2. Politische Akteure und Willensbildung

  • Politischer Extremismus (Parteien, Bewegungen)
  • Terrorismus im synchronen und diachronen Vergleich
  • Direkte Demokratie und Repräsentation
  • Parteien und Parteiensysteme
  • Interessenvermittlung
  • Militär

3. Politische Einstellungen und Politikinhalte

  • Politische Kultur
  • Politikfelder und -zuständigkeiten im Spannungsfeld von EU und Mitgliedsstaaten
  • Ausgewählte Politikfelder

Das Lehrangebot ist auf die B.A.-Ausbildung ebenso ausgerichtet wie auf den Masterstudiengang Demokratiewissenschaft und das Fach Sozialkunde in den Lehramtsstudiengängen, steht aber auch Studierenden anderer Studiengänge und -fächer (frei kombinierbare Nebenfächer, Ost-West-Studien etc.) offen. Den Kommentaren zu den einzelnen Veranstaltungen sind dabei die jeweiligen Einzelheiten zu entnehmen (Teilnehmerkreis, Inhalt, Leistungsanforderungen).

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften

Institut für Politikwissenschaft

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Sabine Hausner
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