Internationale Tagung:
"Time and Space. Hannah Arendt’s Modes of Political Thinking"
10. bis 11. November 2011
Ever since political scientists and philosophers started reading the works of Hannah Arendt, space has been regarded as one of the major components of her political theory. The concept of time as a mode of political thinking is usually rated as secondary to space – still it also bears an importance that must not be underestimated. The conference aims to establish a balance between these two factors.
Hannah Arendt’s notion of public space provides a neat pattern for describing the peculiarities and hazards of the political. Nevertheless, an analysis of space alone cannot convey the complete picture of her concept of political action. It is only by the notion of time that Arendt involves further crucial elements. In order to exist, public space must rely on three dimensions of time: Past, present and future. First of all, the public space is rooted in the Here and Now, in the minuscule gap between past and future. Still: When acting in public space, persons are linked to the past by means of continuity of the narrative tradition. The web of stories, which thus emerges, ensures that public space will continue to be there in the future. Only in these processes, the political is furnished with its original form and contents. Without temporality, Arendt’s thought would have to be blind and empty.
Going back to this two-fold origin of Arendt’s political thought and connecting both renowned and emerging scholars of Arendt’s works, the conference intends to cast a new light on various aspects of her theory that have been hidden in the shadow so far. This approach might contribute to a reappraisal of both the dangers and the possibilities inherent in the political that Arendt’s thought brings to our minds in such a meaningful way.
Tagung
„Rousseaus Zauber. Lesarten und Wirkungsweisen der politischen Philosophie“ und Rousseau-Schwerpunkt
Im Sommersemester 2010 lag der Schwerpunkt in Lehre und Forschung auf der politischen Philosophie von Jean-Jacques Rousseau. In Vorbereitung auf das Rousseau-Jahr 2012 wurde damit der Lehrstuhl für Politische Philosophie und Ideengeschichte als Forschungszentrum gestärkt. Herr Prof. Herb bot hierzu die Vorlesung „Rousseaus Zauber. Die geschlossene Gesellschaft und ihre Freunde“ sowie das Hauptseminar „An allem schuld? Rousseau zwischen Demokratie und Totalitarismus“ an.
Am 24. und 25. Juni 2010 veranstaltete der Lehrstuhl zudem eine Tagung zum Thema „Rousseaus Zauber. Lesarten und Wirkungsweisen der politischen Philosophie“. Ausgehend von den widersprüchlichen Rezeptionsmustern und konkurrierenden Aktualisierungen der politischen Philosophie Rousseaus wurde versucht, die eigenwillige und produktive Ambivalenz seines Werkes zu entschlüsseln. In ergebnisoffener Diskussion wurde der Frage nachgegangen, ob sich der Generalverdacht, der Rousseau für alles und jeden verantwortlich macht, aufrechterhalten lässt oder der Differenzierung bedarf. Das Ziel war, die Grundfrage nach den Folgen der politischen Philosophie für die politische Praxis aus einer gesicherten Perspektive erneut zu stellen.
Die Tagung verband Vorträge von anerkannten Rousseau-Experten mit Beiträgen von Studierenden und Promovierenden der Universität Regensburg und des Bayerischen Promotionskollegs. Den Flyer finden Sie als pdf hier.
Internationales Kolloquium
„Den Fremden verstehen / Understanding the Stranger: Interkulturelle Hermeneutik zwischen Anerkennung und Differenz“
Vom 15. bis 17. Juli 2010 fand am Lehrstuhl unter Federführung von Frau Dr. Barbara Weber das internationale Kolloquium „Den Fremden verstehen: Interkulturelle Hermeneutik zwischen Anerkennung und Differenz“ statt.
Im Mittelpunkt stand eine der wesentlichen Herausforderungen der pluralen Demokratien: die Gleichbehandlung aller Individuen bei gleichzeitiger Achtung kultureller und ethnischer Differenzen. Die paradoxe Formulierung „den Fremden verstehen“ verweist auf die Problematik einer Politik der wechselseitigen Anerkennung: die Spannung zwischen dem Versuch, den Anderen zu verstehen und anzuerkennen, und der Forderung, ihm seine eigene Identität, seine Fremdheit zuzugestehen und zu belassen. Wie dieses Spannungsverhältnis aufzulösen ist, wird in der zeitgenössischen politischen Philosophie kontrovers diskutiert. Das Kolloquium brachte die sozialphilosophischen Prämissen, Problemstellungen und Lösungsversuche zur Sprache, die sich aus der Frage des Verstehens von Fremdheit ergeben.
Tagung
“Philosophieren mit Kindern in der Praxis”
Kooperative Expertentagung der Hanns-Seidel-Stiftung und des Lehrstuhls für Politische Philosophie und Ideengeschichte der Universität Regensburg vom 22.-24. Juni 2005 in Wildbad Kreuth.
Fortbildungen:
- 1. Fortbildungsseminar: 11.-13. März 2005, Kardinal-Döpfner-Haus in Freising
- 2. Fortbildungsseminar: 22.-24. April 2005, Bildungszentrum Kloster Banz
- 3. Fortbildungsseminar: 30. Juni-2. Juli 2005, Bildungszentrum Kloster Banz
- 4. Fortbildungsseminar: 17.-19. November 2005, Kardinal-Döpfner-Haus in Freising
- 5. Fortbildungsseminar: 26.-28.Januar 2006, Bildungszentrum Wildbad Kreuth
- 6. Fortbildungsseminar: 23-25. März 2006, Bildungszentrum Kloster Banz
- 7. Fortbildungsseminar, Bildungszentrum Wildbad Kreuth
Publikation zur Expertentagung
Vortragsreihe
„Zwischen den Welten – Tocquevilles Amerika“
Vortragsreihe zu Alexis de Tocquevilles 200. Geburtstag in Zusammenarbeit der Lehrstühle für Amerikanistik (Prof. Hebel) und für Politische Philosophie und Ideengeschichte (Prof. Herb) mit freundlicher Unterstützung der Regensburger Universitätsstiftung Hans Vielberth.
- Karlfriedrich Herb (Regensburg): Es war einmal in Amerika – Tocqueville über die Zukunft der Demokratie
- Norbert Campagna (Luxemburg): Von der Tugend in Tocquevilles Amerika
- Kai Nonnenmacher (Regensburg): Eliten und Ästhetik bei Tocqueville. Von der literarischen Politik zur politischen Literatur
- Oliver Hidalgo (Regensburg): Das trügerische Vorbild der Vereinigten Staaten – Tocqueville und die Religion
- Urs Marti (Zürich): Demokratie und Korruption bei Tocqueville und Rousseau
- Sandro Chignola (Padua): Tocquevilles Reisen: Amerika und zurück
- Marimus R.R. Ossewaarde (Twente): Tocquevilles´s New Liberalism
Veranstaltungsplakat [missing link!]
Tagung
„Die Zukunft der Demokratie“
Kooperative Expertentagung der Hanns-Seidel-Stiftung und des Lehrstuhls für Politische Philosophie und Ideengeschichte der Universität Regensburg am 3./4. Februar 2005 in Wildbad Kreuth.
- Karlfriedrich Herb (Regensburg): Welches Ende der Geschichte? Demokratie als Friedensordnung
- Jerzy Macków: Demokratische Transformation in Osteuropa
- Brigit Sauer (Wien): Demokratie und Geschlechtergerechtigkeit
- Iring Fetscher: Perspektiven und Probleme der Demokratie in Europa
- Urs Marti (Zürich): Demokratie und Postmoderne
- Christoph Bieber (Gießen): Die Zukunft der Mediendemokratie
- Karsten Fischer (Berlin): Demokratie und Gemeinsinn
- Oliver Hidalgo (Regensburg): Alexis de Tocqueville und die Vision einer postliberalen Demokratie
Tagungsbericht
Tagungsband
Tagung
„Republik als Bürgergesellschaft – Zur Aktualität der politischen Philosophie Immanuel Kants
Kooperative Expertentagung der Hanns-Seidel-Stiftung und des Lehrstuhls für Politische Philosophie und Ideengeschichte der Universität Regensburg am 11.-13. Februar 2004 in Wildbad Kreuth.
- Karlfriedrich Herb (Regensburg): Kant und die Freiheit der Modernen
- Norbert Waszek (Paris): Republik und Markt – Kant und die schottische Aufklärung
- Henning Ottmann (München) : Der ewige Friede als reales Ideal – Kants Theorie des demokratischen Friedens
- Ulrich Gaier (Konstanz): Hamann und Herder – eine philosophische Alternative zu Kant?
- Peter J. Brenner (Köln): Kant und Schiller
- Ernst R. Sandvoss (Saarbrücken): Nietzsches Kant – „Kritik“
- Gerhard Seel (Bern): Revolution oder Reform – republikanische Geschichtsphilosophie
- José N. Heck (Goiánia): Gerechtigkeit als Vereinbarung – Kant und der moderne Kontraktualismus
- Hauke Brunkhorst: Demokratischer Konstitutionalismus – eine kantische Alternative zum “Gerechten Krieg”