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Magdalena Scherl

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Magdalena Scherl, M.A.

Scherl

Gebäude PT, Zi. 3.1.27
Telefon 0941 943-3554
Magdalena.Scherl@politik.uni-regensburg.de

Forschungsschwerpunkte

  • Politische Philosophie und Anthropologie bei Jean-Jacques Rousseau
  • Privatheit, Politik und Körper, Politik und Geschlecht
  • Moderner Republikanismus und Bürgerbegriff
  • Politische Theorien des Poststrukturalismus

Feriensprechstunden

Um Voranmeldung per E-Mail wird gebeten!
Mi, 25.09.2013, 14-15 Uhr
Mi, 09.10.2013, 14-15 Uhr

und nach Vereinbarung

For information in english click here.


CV

Magdalena Scherl wurde 1983 geboren. Zum Wintersemester 2002/2003 nahm sie das Studium in den Fächern Politikwissenschaft, Germanistik und Geschichte an der Universität Regensburg auf und schloss dieses im Sommersemester 2009 mit der Magisterprüfung ab. In ihrer Magisterarbeit mit dem Titel „Bürgerinsein“ beschäftigte sie sich aus einer feministischen Perspektive mit dem Bürgerbegriff bei John Locke und Jean-Jacques Rousseau. Seit dem Wintersemester 2009/2010 arbeitet sie an ihrem Dissertationsprojekt zum Thema "Vergebliche Einheit, unheilbare Spaltung. Geschlechterordnung und Republik bei Jean-Jacques Rousseau". Magdalena Scherl ist seit Oktober 2009 als wissenschaftliche Hilfskraft und seit Oktober 2010 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Philosophie und Ideengeschichte tätig.

Lehre

WS 2013/14

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie": Platon - Kant - Nietzsche"

SoSe 2013

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Sokrates/Platon – Rousseau – Nietzsche"

WS 2012/13

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Augustinus - Hobbes - Foucault"
  • Übung (mit Kathrin Morgenstern) "Freiheit und Macht. Zeitgenössische Strömungen der politischen Philosophie in Frankreich"
  • EWS-Seminar (mit Kathrin Morgenstern und Mareike Gebhardt) "Klassische Positionen der Politischen Philosophie"

SoSe 2012

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon – Kant – Rorty"

WS 2011/2012

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon – Rousseau – Schmitt"
  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Rousseau - Schmitt"

SoSe 2011

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Aristoteles – Locke – Marx"
  • Übung "Widerständige Körper – Feminismus und Postmoderne"

WS 2010/2011

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon – Nietzsche – Foucault"

SoSe 2010

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon – Rousseau – Arendt"
  • Haupt-/Oberseminar (mit Prof. Herb) "An allem schuld? Rousseau zwischen Demokratie und Totalitarismus"

WS 2009/2010

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Aristoteles – Locke – Butler"

Publikationen

  • Freunde, Bürger, Soldaten. Republikanische Tugend und Männlichkeitsideal bei Rousseau. In: Herb/ Scherl (Hrsg.): Rousseaus Zauber. Lesarten der Politischen Philosophie. Würzburg 2012, S. 113- 128.
  • Einleitung (zusammen mit Karlfriedrich Herb. In: Herb/ Scherl (Hrsg.): Rousseaus Zauber. Lesarten der Politischen Philosophie. Würzburg 2012, S. 11- 15.
  • Rousseaus Zauber. Lesarten der Politischen Philosophie. Würzburg 2012 (Herausgeberschaft, zusammen mit Karlfriedrich Herb).
  • K. Inston, Rousseau and Radical Democracy. In: Francia-Recensio 2012-1, Frühe Neuzeit - Revolution - Empire (1500- 1815), URL: http://www.perspectivia.net/content/publikationen/francia/francia-recensio/2012-1/FN/inston_scherl
  • Im Schatten der Öffentlichkeit. Privatheit und Intimität bei Jean-Jacques Rousseau und Hannah Arendt. In: Jahrbuch für Recht und Ethik 19 (2011), S. 275- 298 , (zusammen mit Kathrin Morgenstern und Karlfriedrich Herb).

Vorträge

  • The Order of Passion. Society and Desire in the Works of Jean-Jacques Rousseau. (20. September 2012, Internationales Kolloquium "Je suis autre. Tricentenaire de la naissance de Jean-Jacques Rousseau", Universidade de São Paulo)
  • Die Ordnung der Leidenschaft. Gesellschaft und Begehren bei Jean-Jacques Rousseau. (29. Juni 2012, Internationale Tagung der DVPW "Ambivalenzen demokratischer Freiheit. Zur Aktualität von Rousseaus politischer Theorie", Frankfurt a.M.)
  • Geschlechterordnung und Republik. Zum Problem von Einheit und Differenz bei Jean-Jacques Rousseau. (18.11. 2011, Bayerisches Promotionskolleg, FAU Erlangen-Nürnberg)
  • Reshaping Spaces. Feminist Readings of Hannah Arendt (10. November 2011, Internationale Arendt-Tagung "Time and Space. On Hannah Arendt´s Modes of Political Thinking, Regensburg)
  • Republik und Geschlechterordnung. Zu den sexuellen Grundlagen der geschlossenen Gesellschaft bei Jean-Jacques Rousseau. (25. Juni 2010, Tagung „Rousseaus Zauber. Lesarten und Wirkungsweisen der Politischen Philosophie“, Universität Regensburg)

Projekte

Dissertationsprojekt

Vergebliche Einheit, unheilbare Spaltung. Geschlechterordnung und Republik bei Jean-Jacques Rousseau

Das Dissertationsprojekt untersucht den Zusammenhang zwischen Rousseaus Republikideal und seiner Konzeptualisierung von Geschlechtlichkeit und Sexualität. Indem der Frage nachgegangen wird, welche Geschlechterordnung Rousseau seinem politischen Ideal zugrunde legt, lässt sich das zentrale Problem seiner Philosophie aus einer neuen Perspektive beleuchten: Wie kann der Verlust der ursprünglichen Einheit des Menschen kompensiert werden? Rousseaus Republik ist als Versuch zu verstehen, die verlorene Einheit auf der politischen Ebene wiederherzustellen. Angesichts der unheilbaren Spaltung des vergesellschafteten Menschen bleibt das Ideal jedoch notwendig prekär. Die These ist, dass der Zusammenhang zwischen Republik und Geschlechterordnung als ein Symptom des spannungsreichen Verhältnisses zwischen dem Streben nach Einheit und dem Bewusstsein der Spaltung zu verstehen ist, das Rousseaus Denken durchzieht. Ausgehend von der Untersuchung der Geschlechterordnung lässt sich so ein tiefer gehendes Verständnis für die Ambivalenzen seines Republikbegriffs entwickeln.


Magisterarbeit

Bürgerinsein – Feministische Herausforderungen an den
Bürgerbegriff bei John Locke und Jean-Jacques Rousseau

In ihrer Magisterarbeit beschäftigte Magdalena Scherl sich mit den geschlechtsspezifischen Implikationen des modernen Bürgerbegriffs. Im Zentrum stand die Frage, welche Geschlechterkonstruktionen den Theorien von Locke und Rousseau implizit zugrunde liegen und inwiefern ihre Konzeptionen des Bürgers davon geprägt sind. In einer vergleichenden Analyse konnte gezeigt werden, dass der „Bürger“ sowohl in Lockes liberaler als auch in Rousseaus republikanischer Version eine männlich geprägte Kategorie darstellt. Bei beiden finden sich jedoch auch in verschiedener Form Anknüpfungspunkte für eine feministische Umdeutung des Begriffs, der „Bürgerinsein“ denkbar macht.

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Politikwissenschaft

Politische Philosophie und Ideengeschichte

Sekretariat

Sabine Hausner

Mitarbeiter

Gebäude PT, Zi. 3.1.15.
Telefon 0941 943-3514
E-Mail

Öffnungszeiten:
Mo - Do, 9 -12 Uhr