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Susanne Friedl

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Susanne Friedl, M.A.

Susie Hoch Schwarzweiss

Gebäude PT, Zi. 3.1.30
Telefon 0941 943-3550                                                                                          Susanne.Friedl@politik.uni-r.de

Forschungsschwerpunkte

  • Politik und Interkulturalität: Fokus Brasilien
  • Subjekttheorie: Individuelle und kollektive Identität
  • Sozialphilosophische Theorieansätze: Multikulturalismus und Transkulturalismus
  • Raumkonzepte: Privatheit und Öffentlichkeit 

Mitgliedschaften

  • Bayerisches Promotionskolleg Politische Philosophie
  • DBG – Deutsch Brasilianische Gesellschaft e.V.
  • Forschungsverband CIVES - Cidadania, Identidades e Valores Políticos, Universidade de Brasilia (UnB)
  • Vertreterin des akademischen Mittelbaus im Fakultätsrat PKGG
  • stellvertretende Frauenbeauftragte der Fakultät PKGG

Sprechstunde

Im WS 17/18:

Dienstags, 14-15 Uhr (um Voranmeldung per Mail wird gebeten)

und nach Vereinbarung per E-Mail

For information in english klick here.


CV

Susanne Friedl wurde 1988 in Deggendorf geboren. Zum Wintersemester 2009/2010 nahm sie das Studium in den Fächern Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Regensburg auf und schloss dieses im Sommersemester 2012 mit dem Grad Bachelor of Arts ab. Vom Wintersemester 2012/2013 bis zum Sommersemester 2014 absolvierte sie den Masterstudiengang Demokratiewissenschaft an der Universität Regensburg.

Ihre Masterarbeit zum Thema „Profil einer singulären Moderne - Das soziale Imaginäre im modernen Brasilien" analysierte unter kulturtheoretischer Perspektive die Entwicklungslinien der kollektiven Identität Brasiliens von der Kolonialzeit bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

Mehrere Auslandsaufenthalte seit 2012 stehen im Zusammenhang mit ihrem Forschungsschwerpunkt Brasilien.

Susanne Friedl war von Oktober 2013 bis September 2014 wissenschaftliche Hilfskraft und ist seit Oktober 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Philosophie und Ideengeschichte an der Universität Regensburg.

Lehre

WS 2014/15

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Hobbes - Taylor"

SS 2015

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Rousseau - Taylor"

WS 2015/16

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Hobbes - Foucault"
  • Übung "Das Eigene und das Fremde. Brasiliens Indentität zwischen Trans- und Multikulturalismus"

SS 2016

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Rousseau -Schmitt"

WS 2016/17

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Kant - Rorty"
  • Praxisseminar "Projektmanagement für Politikwissenschaftler"

SS 2017

  • Grundkurs "Einführung in die Politische Philosophie: Platon - Rousseau - Taylor"

Publikationen

  • Führung in der Krise? Zwei Frauen, zwei Profile, in: TOPICOS (Deutsch-brasilianische Gesellschaft e.V.) 01/2016, S. 12-13.
  • Brasiliens Arbeiterpartei am Ende? (mit Martin Lang), in: TOPICOS (Deutsch-brasilianische Gesellschaft e.V.) 03/2016, S. 20-21.

Projekte

dissertationsprojekt

Brasilianische Identität zwischen Trans- und Multikulturalismus. Konzeption von Kultur als politisches Instrument im 20. Jahrhundert

Das Promotionsvorhaben wird von der Fragestellung geleitet, inwiefern in Brasilien das – politisch konstruierte – Kulturkonzept des Transkulturalismus ab den 1930er Jahren ein Hemmnis für eine multikulturelle Konzeption von ethnischer Differenz ab der Re-Demokratisierung Ende der 1980er Jahren darstellt. Die Arbeit setzt sich zum einen das Ziel, die Begrifflichkeit des Transkulturalismus philosophisch herzuleiten. Dazu wir der ethnische Determinismus Johann Gottfried Herders hinsichtlich seiner Dialektik von Einzelkultur und Gesamtmenschheit untersucht und als multikulturelle Konzeption von Kultur dem philosophischen Ansatz des Transkulturalismus gegenübergestellt. Ludwig Wittgensteins Verständnis von Kultur als Netzwerk an Ähnlichkeiten, also eine Art pragmatische Hybridisierung, bildet das Fundament zur Abgrenzung  des transkulturellen Ansatzes. Zum anderen möchte die Arbeit zeigen, dass das transkulturelle Konzept nicht nur die logische Konsequenz aus der Multikulturalismuskrise oder deren „Heilslösung“ ist. Sondern es wird hinterfragt, ob im Falle Brasiliens nicht gar die der Re-Demokratisierung in den 1980er Jahren vorausgehende, als transkulturell eingeordnete Politik das darauffolgende Entfalten einer multikulturellen Konzeption ethnischer Differenz nachhaltig gehemmt hat. Diese These wird anhand der Entwicklung des politischen Umgangs und gleichzeitig der Selbstwahrnehmung der afro-brasilianischen Bevölkerung und der Schwarzenbewegungen in Brasilien untersucht.

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Masterarbeit

Profil einer singulären Moderne. Das soziale Imaginäre im modernen Brasilien

In ihrer Masterarbeit beschäftigte Susanne Friedl sich mit dem spezifischen Entwicklungsprozess der brasilianischen Moderne. Im Zentrum stand die Frage, inwiefern das Konzept des modernen sozialen Imaginären von Charles Taylor in Brasilien Anwendung findet und von vormodernen Traditionen geprägt ist. Der Ansatz der multiple modernities mit seiner Annahme, dass sich jede moderne Gesellschaft durch ein charakteristisches Imaginäres auszeichnet, das jeweils ein eigenes kulturelles und institutionelles Format erzeugt, war für die Analyse grundlegend. Die Arbeit näherte sich über Charles Taylors Theorie der spezifischen Gestalt des modernen Brasiliens an und machte dabei die anhaltende Verwurzelung in traditionellen Ordnungsmustern deutlich.

Vorträge

  • Teoria política e interculturalidade. A initiativa BrasilienKontext dentro pesquisa acadêmica e prática (06. März 2015, Escola de Filosofia, Letras e Ciências Humanas, UNIFESP - Campus Guarulhos)
  • Brasilianisches Bürgersein zwischen Transkulturalismus und Multikulturalismus/Cidadania no Brasil entre transculturalismo e multiculturalismo (10. Juli 2015, Deutsch-brasilianisches Kolloquium, Hotel Sorat Regensburg)
  • Reflexões sobre multiculturalismo e identidade negra no Brasil (11. März 2016, Universidade de São Paulo - USP)
  • Multiculturalismo e identidade negra no Brasil (15. März 2016, Núcleo Interdisciplinar de Estudos e Pesquisas em Direitos Humanos, Universidade Federal de Goiás - UFG)
  • A “cultura brasileira” segundo Gilberto Freyre. O fundamento de transculturalismo político? (23. März 2016, IPOL Universiade de Brasilia - UnB)
  • Begegnung an den Rändern der Kultur. Herder und Wittgenstein als interkulturelle Denker? (27. Januar 2017, Bayerisches Promotionskolleg Politische Theorie, Benediktinerabtei Plankstetten)
  • Ein Mythos namens Brasilien. Von der Rassendemokratie zur positiven Diskriminierung (11. Mai 2017, Aufbauvorlesung "Multikulti als Leitkultur?!", Universität Regensburg)
  • Die Multioptionsgesellschaft in der Krise. Transkulturalität als Lösung? (18. Mai 2017, Aufbauvorlesung "Multikulti als Leitkultur?!", Universität Regensburg)
  • Indigene Identität zwischen den Utopien? Brasilien im Spiegel seiner religiösen Gründungsgeschichte (5. September 2017, 2. Inzeller Kolloqium zur Politischen Philosophie)
  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Politikwissenschaft

Politische Philosophie und Ideengeschichte

Sekretariat
Cornelia Besand 
La Scuola Di Atene

Gebäude PT, Zi. 3.1.15.
Telefon 0941 943-3514 
Fax       0941 943-1689

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