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Studium


Wie schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit? Ein Leitfaden für erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten 

Wie gestalte ich das Layout?

  • Schrift: Times New Roman, Garamond o. ä., 12pt
  • 1,5-facher Zeilenabstand
  • Blocksatz und Silbentrennung
  • ausreichende Seitenränder (Korrekturrand, Heftung!): mind. 2,5 cm
  • durchgängige Seitenzahlen (außer auf Titelblatt und Inhaltsverzeichnis)
  • Fußnoten: Schriftgröße 10 und einfacher Zeilenabstand; Fußnoten beginnen immer großgeschrieben und enden mit einem Punkt.
  • Einhaltung von formalsprachlichen Regeln (Kommasetzung, Rechtschreibung, Grammatik) bitte beachten; ggf. von jemandem Korrekturlesen lassen.

Wie zitiere ich richtig?

(1) Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Zitierweisen: Literaturangabe in Fußnoten oder Kurzverweise in Klammern im Text (sog. „Harvard-Zitation‟). Beide Möglichkeiten können verwendet werden; wenn Sie sich jedoch für eine Version entschieden haben, muss diese konsequent durchgehalten werden! Eine weitere mögliche Variante besteht darin, Primärtexte mit Kurzverweisen zu zitieren, Sekundärliteratur jedoch in Fußnoten.

(2) Zitation mit Kurzverweisen: Üblich ist die Form (Autorname Erscheinungsjahr: Seitenzahl), also z.B. „...Zitat...“ (Foucault 1994: 42). Dies gilt nicht für Primärtexte aus früheren Jahrhunderten, hier sollte stattdessen auf Siglen oder Standardzitierweisen zurückgegriffen werden, siehe (4).

(3) Zitation mit Fußnoten: Die vollständige bibliographische Angabe ist nur anzugeben, wenn ein Text zum ersten Mal zitiert wird. In allen folgenden Fußnoten reicht eine Kurzform analog zur Zitation mit Kurzverweisen.

(4) Sonderfall Klassiker: Für viele Klassiker der Politischen Ideengeschichte, insbesondere solche aus früheren Jahrhunderten, gibt es gängige Standardzitierweisen (z.B. die Stephanus-Zählung bei Platon, die Bekker-Zählung bei Aristoteles, die Akademie-Ausgabe der Werke Kants). Bei Primärwerken, die in kürzere Kapitel oder Paragraphen aufgeteilt sind (z.B. Lockes Zwei Abhandlungen, Rousseaus Gesellschaftsvertrag) empfiehlt sich der Verweis auf Kapitel-/ Paragraphennummern statt auf Seitenzahlen.
Am besten orientieren Sie sich hier an der Sekundärliteratur oder fragen im Zweifelsfall bei der Betreuerin/dem Betreuer der Arbeit nach. Zitationen wie „Aristoteles 2003, S. 16“ sind in jedem Fall zu vermeiden!

(5) Bitte achten Sie auf die Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Zitaten: Direkte Zitate sind wörtliche Übernahmen aus den Primärtexten (oder auch – seltener – aus der Sekundärliteratur), die durch Anführungszeichen und Fußnote/ Kurzverweis gekennzeichnet werden. Indirekte Zitate sind Paraphrasierungen oder die Übernahme von Gedanken aus der Primär- oder Sekundärliteratur in eigenen Worten. Auch diese müssen durch Fußnote/ Kurzverweis gekennzeichnet werden, allerdings mit vorangestelltem „Vgl.“! Sowohl bei direkten als auch bei indirekten Zitaten muss die genaue Seitenzahl der Fundstelle mit angegeben werden.

(6) Bei direkten Zitaten bitte auf Satzbau und grammatikalische Richtigkeit achten: entweder ganze Sätze zitieren oder Zitate in den eigenen Text einbauen. Notwendige Anpassungen oder Auslassungen durch eckige Klammern kenntlich machen.

(7) Längere direkte Zitate (länger als 3 Zeilen) sollten im Schriftbild abgesetzt werden durch kleinere Schriftgröße, Einrücken und einfachen Zeilenabstand.

Beispiele siehe pdf weiter unten.

Wie erstelle ich ein Literaturverzeichnis?

  • Aufteilung in Primär- und Sekundärliteratur
  • durchgehend alphabetisch ordnen; Werke vom selben Autor in der Reihenfolge des Erscheinungsjahres
  • bei Sammelbänden die verwendeten Aufsätze einzeln angeben
  • Es gibt verschiedene Arten, bibliographische Angaben zu machen. Beispiele finden Sie in den einschlägigen Einführungswerken zum wissenschaftlichen Arbeiten (sie-he unten). Auch hier gilt: Konsequent bei einer Form bleiben!

Beispiele siehe pdf weiter unten.

Einführungsliteratur zum wissenschaftlichen Arbeiten (Beispiele):

Norbert Franck: Handbuch wissenschaftliches Arbeiten. Frankfurt a. Main 2007.
Bernd Heesen: Wissenschaftliches Arbeiten. Vorlagen und Techniken für das Bachelor-, Master- und Promotionsstudium. Heidelberg 2010.
Jürg Niederhauser: Duden – Die schriftliche Arbeit – kurz gefasst. Mannheim 2006.

Die pdf-Datei zum Herunterladen des Leitfadens finden Sie.


Module in B.A. und M.A. - Was man darüber wissen sollte

B.A. Politikwissenschaft:

Die Politische Philosophie und Ideengeschichte stellt eines der vier Teilgebiete des Bachelorstudiengangs Politikwissenschaft dar.

Im Rahmen des Grundstudiums sind obligatorisch ein Grundkurs sowie eine Vorlesung des Basismoduls 1 (Politische Theorie) zu belegen. Während die Vorlesung einen einführenden Überblick über die Geschichte der Politischen Philosophie und deren zentrale Grundprobleme von der Antike bis zur Gegenwart bietet, erfolgt im Grundkurs eine kursorische Lektüre dreier ausgewählter Autoren.

Modulbeschreibung Basismodul 1:

Überblick über Geschichte und Systematik der Politischen Philosophie und Theorie von der Antike bis zur Gegenwart; Kenntnisse der Grundprobleme der politischen Ideengeschichte (Institutionen, Normen und Begründungen politischer Ordnung) vermitteln; Reflexion auf die Politikwissenschaft als positive und normative Wissenschaft.

Bei Interesse kann im Hauptstudium das Aufbaumodul 1 (Politische Theorie) belegt werden, das ein Hauptseminar und eine Vorlesung umfasst. Hier erfolgt eine vertiefte Beschäftigung mit den Klassikern des politischen Denkens und zentralen Fragestellungen der politischen Philosophie.

Modulbeschreibung Aufbaumodul 1:

Intensives Studium der Klassiker des Politischen Denkens; Reflexion auf Grundprobleme der normativen Politikwissenschaft: Modelle politischer Gerechtigkeit, Theorien des Gesellschaftsvertrages, Konzeptionen des Bürgerbegriffs; Politik und Anthropologie; Recht und Ethik.

Übungen im Bereich der Politischen Theorie können im Rahmen des Hauptstudiums zudem als Teil des Ergänzungsmoduls belegt werden.

Hier der Link zum Leitfaden für den Bachelorstudiengang Politikwissenschaft

Link zur Modulordnung (alt)

Link zur Modulordnung (neu)


M. A. Demokratiewissenschaft:

Auch der Masterstudiengang Demokratiewissenschaft umfasst als einen von vier Teilbereichen die Politische Theorie. Die Belegung eines Oberseminars ist obligatorisch, darüber hinaus können Übungen und das Forschungsseminar im Bereich Politische Theorie belegt werden.

Link zum Leitfaden für den Masterstudiengang Demokratiewissenschaft

Link zur Modulordnung (alt)

Link zur Modulordnung (neu)

  1. Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Politikwissenschaft

Politische Philosophie und Ideengeschichte

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Cornelia Besand 
La Scuola Di Atene

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