Startseite UR
Die Vorlesung ist als Zyklusvorlesung konzipiert. Sie vermittelt einen Überblick über jeweils eine große Epoche aus der Geschichte der Naturwissenschaft und führt an Themen und Positionen der modernen Wissenschaftsgeschichtsschreibung heran. Die einzelnen Teile des Zyklus sind unabhängig voneinander und setzen den Besuch der vorangehenden Teile nicht voraus. Die Vorlesung hat zudem die Aufgabe, unter der leitenden Fragestellung nach dem Verhältnis von Kontinuität und Wandel die in den Seminaren exemplarisch behandelten Themen auch in diachroner Perspektive zu verbinden. Der Teilnahmeerfolg wird durch eine Abschlussklausur am Ende des Semesters festgestellt.
Im Tutorium zur Vorlesung werden auf Grundlage des jeweiligen Vorlesungsstoffs und der angegebenen Literatur gestellte Übungsaufgaben (z.B. die Interpretation eines kurzen Quellentextes oder die freie Erörterung einer Fragestellung) besprochen. Die von den Studierenden erarbeiteten Lösungen werden benotet.
Seminar und Übung (nur im B.A.-Studium) vertiefen ein eingegrenztes Thema aus der Wissenschaftsgeschichte durch die Besprechung von Quellentexten oder klassischen Ansätzen der Forschung sowie durch die selbständige Ausarbeitung und Präsentation ausgewählter Themen. Je nach Art des Seminars/der Übung werden die Einzelleistungen oder die Hausarbeit benotet.
Basiskurse dienen erstens der Vermittlung und Einübung der wichtigsten wissenschaftshistorischen Methoden und Arbeitstechniken, zweitens führen sie in historiographischer Perspektive in die wichtigsten Positionen der modernen Wissenschaftsgeschichtsschreibung ein. Die Leistungen werden benotet.
Das Hauptseminar erlaubt, die erworbene Methoden- und Sachkompetenz an ausgewählten Fragestellungen zu erproben und zu vertiefen. Die Hauptseminare sind den einander ergänzenden Perspektiven „Naturbegriff und Wissensordnung“ sowie „Wissenschaft und Gesellschaft“ zugeordnet, in denen jeweils Leistungen zu erbringen sind. Benotete Leistungsnachweise im Hauptseminar werden in der Regel auf Grund einer Hausarbeit erteilt.
Projektseminare sind Hauptseminare, die ein von den Studierenden gemeinsam zu erarbeitendes Projekt, z.B. eine Ausstellungseinheit, zum Ziel haben.
In der Exkursion wird der Umgang mit Sachzeugen der materiellen Kultur der Wissenschaften erprobt und zugleich die Fähigkeit geübt, darüber in freier Rede zu kommunizieren.