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Forschung

Das Experiment im Unterricht: Ausgangslage

Häufiges Experimentieren wird als ein Ausweis für guten naturwissenschaftlichen Unterricht angesehen. Gleichzeitig gibt es aber eine überraschend große Fülle von empirischen Arbeiten, die zeigen, dass das Experimentieren oft enttäuschend wenig zu einem erkennbaren Lernfortschritt beiträgt. Es motiviert, es macht Freude und weckt Interesse, die Frage nach der Lernwirksamkeit bleibt jedoch in vielen Fällen offen. Was
macht eine Lernwirksamkeit aus?

Forschungsrichtung

Wir befassen uns mit der Frage danach, wie ein Experiment im Unterricht gestaltet werden kann, damit es effizient zum Lernfortschritt beiträgt. Dabei sind wir besonders an der Mitarbeit von Lehrkräften interessiert, die Interesse daran haben, ihren Unterricht zeitweise für wissenschaftliche Untersuchungen zu öffnen. Davon profitieren alle Beteiligten - Lehrkräfte, die mit aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen in Kontakt kommen, und Wissenschafter, die ein plastisches Bild von der Unterrichtswirklichkeit erhalten und damit Anspruch und Machbarkeit gut auf einander einjustieren können. Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf. Unten finden Sie weiterhin ein Infoblatt, das die Ideen unserer Forschungsrichtung skizziert.

Hinweis zur Methodik: Statistik mit R

In der Arbeitsgruppe kommen unterschiedliche qualitative und quantitative Methoden zum Einsatz, die hier nicht näher beschrieben werden. Für Interessierte sei an dieser Stelle aber auf die

  • Ergänzungen zum zweibändigen Werk Quantitative Methoden (Rasch, Friese, Hofmann, Naumann; Springer 2010) verwiesen.

Diese Ergänzungen erklären die Vorgehensweise zur Bearbeitung der Beispiele in Band 1 (Ergänzungen für Band 2 sind in Vorbereitung) mit Hilfe der kostenlosen und quelloffenen Statistik Programmierumgebung R.

Der Text ist eng angelehnt an die Ergänzungen, wie sie die Autoren des Lehrwerks bereits auf ihren Seiten http://www.quantitative-methoden.de/ anbieten - dort allerdings zur Bearbeitung mit dem kommerziellen Programm SPSS.

Wissenschaftliche Abschlussarbeiten

Im Folgenden ist eine Auswahl von Auszügen aus wissenschaftlichen Abschlussarbeiten zusammengestellt. Die Auszüge enthalten jeweils Einleitung und Schluss einer jeder Arbeit, außerdem die Literaturlisten. Die hier gegebenen Auszüge geben nicht nur die Ergebnisse der Zulassungsarbeiten in übersichtlicher Form wieder. Vor allem lassen sie erkennen, in welcher Weise aufbauend auf diesen Arbeiten mit einer neuen Zulassungsarbeit angeschlossen werden könnte. Die Auszüge sind daher vor allem an Studierende gerichtet, die auf der Suche nach einem Thema für ihre Abschlussarbeit sind: Die Auszüge geben dafür Anregung, indem sie deutlich machen, an welchen weitergehenden Fragestellungen gearbeitet werden kann.

  • Natalia Achtenberg, Welche Auswirkungen haben bestimmte Rollenzuweisungen in kooperativen Arbeitsformen auf den Umfang
    des erhobenen Wissens?
  • Katharina Bacher, Attributionsschema bei Erfolg/ Misserfolg von Mädchen
    und Jungen in geschlechtshomogenen Gruppen
  • Joachim Bauer, Lehrkräfte erklären Wärme. Eine empirische Untersuchung zur Kultur der Erklärungen
  • Sebastian Braun, Schülerinteresse am Physikunterricht - Ein Vergleich explorativer und explanativer experimenteller Inszenierung
  • Martin Draude, Bedingungsfaktoren der Lernwirksamkeit
    von Multimedia-Aufgaben
  • Christoph Hefter, Lehrkräfte erklären Elektrizität. Eine empirische Untersuchung zur Kultur der Erklärungen
  • Michael Huber, Qualitätsmerkmale von entdeckendem Lernen und deren
    Umsetzung im Basismodell Lernen durch Eigenerfahrung
  • Jan-Henrik Kechel, Merkmale von Multimedia-Aufgaben und
    ihre Bedeutung für das Lernen
  • Christiane Krabler, Schülerinteresse am Elektrikunterricht:
    Wecken explorative und explanative experimentelle Inszenierungen das Interesse von Mädchen in der Mittelstufe mehr als von Jungen?
  • Verena Laumer, Verschiedene Darstellungen des Wechselwirkungsgesetzes im Schülermund
  • Monika Manhart, Schülerinteresse am Mechanikunterricht: Wecken explorative und explanative experimentelle Inszenierungen das Interesse von Mädchen in der Mittelstufe mehr als von Jungen?
  • Magdalena Miethaner, Einführung der grundlegenden Eigenschaften des Magnetismus im Anfangsunterricht unter Berücksichtigung der fachlichen Anschlussfähigkeit - Analyse von Schülervorstellungen
  • Christian Nickl, Interesse und Motivation der Schüler im Physikunterricht: Auswirkungen explorativer und explanativer Schülerexperimente im Themengebiet "elektrische Schaltkreise"
  • Thomas Synkule, Konstruktion eines Fragebogens zur Messung der von Schülerinnen und Schülern wahrgenommenen Zielsetzungen bei Unterrichtsexperimenten
  • Tobias Ubl, Lehrkräfte erklären Mechanik. Eine empirische Untersuchung zur Kultur der Erklärungen








  1. Fakultät für Physik
  2. Lehrstuhl Didaktik der Physik

Forschung: Download

Statistik mit R:

Ergänzungen zu Band 1
Quantitative Methoden:
3. Auflage
4. Auflage

 

 

Ergänzungen mit R zu Bd. 1

Leitfaden für Personen, die an einer Promotion in der Didaktik der Physik interessiert sind