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Methodenworkshops

Für den wissenschaftlichen Nachwuchs werden im Vorfeld der Tagung wieder zwei Methodenworkshops angeboten. Anmeldungen (vor. ab März auf der GDCP Homepage) erfolgen immer für beide Workshops gemeinsam. Beide Workshops werden deshalb je zweimal angeboten. Die erste Durchführung findet am Sonntag den 17.09.2017 voraussichtlich um 14:30 bis 17:30 Uhr statt. Die zweite Durchführung folgt am Montag den 18.09.2017 von voraussichtlich 9:00 bis 12:00 Uhr.

Am 17.09.2017 werden die Teilnehmer der Workshops an der zentralen Bushaltestelle (Haltestelle in Regensburg: "Universität") um 14 Uhr abgeholt und zu den Workshopräumlichkeiten geführt.


Der erste Workshop thematisiert die "Die dokumentarische Methode":
Mit der dokumentarischen Methode steht eine wissenssoziologisch begründetes und in der Forschungspraxis bewährtes qualitativ-rekonstruktives Interpretationsverfahren zur Verfügung, das sich sowohl auf (narrative) Einzelinterviews als auch auf Gruppendiskussionen anwenden lässt. Es erlaubt methodisch kontrolliert Zugriff auf prä-reflexive, habitualisierte Wissensstrukturen: Die Orientierungsrahmen. Diese werden als handlungsleitend konzeptualisiert. Die dokumentarische Methode scheint daher insbesondere für fachdidaktische Fragestellung fruchtbar, in denen (auch) die konkrete Handlungspraxis von Lehrenden und Lernenden im Fokus steht.
Der Workshop gibt erste Einblicke in die theoretischen Hintergründe, verdeutlicht das konkrete Vorgehen der dokumentarischen Methode an Beispielen und zeigt exemplarisch mögliche Ergebnisse der dokumentarischen Analyse auf. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich eingeladen, eigenes Material einzubringen, soweit dieses vorhanden ist!
geleitet von: Dr. des. Hannes Sander; Dr. des. Janne Krüger (beide Universität Hamburg)


Der zweite Workshop wird zum Thema "Design-Based-Research mit methodisch quantitativem Fokus" angeboten:

Design-Based-Research nimmt sich als Forschungsparadigma dem Theorie-Praxis-Problem bei Interventionsstudien an. Obgleich die Theorie oft am Beginn steht und die Erkenntnisse aus derselben in einen ersten Interventionsansatz einfließen, so nimmt hier die praktische Erprobung der Intervention eine zentrale Rolle im Forschungsprozess ein. Die Erprobung in der Praxis ist Quell stetiger Rückmeldung der Anwender*innen für die Optimierung der Intervention und Erweiterung der Theorie, was in einen zyklischen (Design-)Prozess mündet.

Im Workshop soll es im ersten, theoretischen Teil um die Prinzipien der Innovation, Design und die Rolle von Theorie und Praxis im DBR gehen. Hin zum zweiten Teil wird es dann immer methodischer, indem vorrangig quantitative Ansätze und Beispiele zum Vorgehen nach DBR aufgezeigt werden.

geleitet von: Daniel Rehfeldt (FU Berlin)


  1. Fakultät für Physik
  2. Lehrstuhl Didaktik der Physik

ÖTL

Ihr Team der örtlichen Tagungsleitung
Phyview
Prof. Dr. Oliver Tepner
0941/943-4708
Prof. Dr. Karsten Rincke
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