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Lernforschungslabor

Bei der Gestaltung des Lehrangebots für unsere angehende Lehrerinnen und Lehrer mit Fach Physik bemühen wir uns unter anderem um einen systematischen Bezug zur Praxis. Dazu hat die Fakultät für Physik ein neues Lernforschungslabor eingerichtet, das seit Oktober 2013 einsatzbereit ist.

Konzept

Ein zentrales Anliegen, das wir mit dem Lernforschungslabor in der Lehre verbinden, ist die Realisierung eines systematischen Bezugs zur Praxis. Dabei stehen folgende Aspekte im Vordergrund:

  1. Die Planung von Unterricht durch Studierende geschieht unter Anleitung durch eine Dozentin/einen Dozenten. Dabei wird das Fachstudium mit dem Didaktik- und Pädagogikstudium verbunden.
  2. Nicht einer plant eine Stunde, sondern es werden unterschiedliche Aufgaben der Planung und der Durchführung auf verschiedene Personen verteilt. Dadurch werden die Anforderungen für Novizen eher bewältigbar, und auch die nachfolgende Analyse fällt dem Einzelnen leichter.
  3. Der Unterricht wird technisch aufwändig dokumentiert, sodass eine hochwertige Grundlage für eine systematische Reflexion vorliegt. Damit wird das Lernen aus Fehlern möglich.
  4. In Zusammenhang mit Forschungsprojekten ermöglicht es die Laborsituation, die Bedingungen des Unterrichts für viele Schulklassen sehr ähnlich zu gestalten. Der Unterricht ist dadurch den Zufälligkeiten des Schulalltags weitgehend entzogen, sodass auch schwächere Effekte die Chance haben, bei einer Messung erfasst zu werden.

Eine ausführlichere Darstellung des Konzepts kann hier eingesehen werden.

Angebote für Schulen

Für Schülerinnen und Schüler kann der Besuch des Lernforschungslabors attraktiv sein, da wir besonderen Wert auf vielfältige Schüler- und Demonstrationsexperimente legen und das Lernforschungslabor dafür besonders ausstatten. Hier ist manches möglich, was übliche Schulausstattungen nicht in jedem Fall bieten.

Für die Universität Regensburg ist es attraktiv, von Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrkräften aufgesucht zu werden, weil wir dadurch die Möglichkeit erhalten, Überlegungen zur optimalen Gestaltung von Physikunterricht unmittelbar in der Praxis zu erproben.
Schließlich sind wir auch unabhängig von diesem speziellen Angebot an einem regen Austausch mit Schüler/innen und Lehrkräften interessiert.

Thematische Ausrichtung

Grundsätzlich wird für die Dauer eines Semesters oder Studienjahres ein fachliches Thema festgelegt, mit dem eine bestimmte Schulstufe/Schulart angesprochen wird.

Ab Wintersemester 2015 ist dies die elektrische Energie, insbesondere deren Definition, Übertragung und Speicherung. (Vorangeganen war unter anderem das Thema schiefe Ebene. Die dazu im Seminar konzipierten drei Experimentieranleitungen E1, E2 und E3 bieten wir zum Download an.)

Bei dem Angebot sind Experimente mit Schülerübungsmaterialien vorgesehen, vor allem legen wir aber Wert auf einen lebenspraktischen Bezug. Der Unterricht ist jeweils lehrplankonform mit einer gezielten Strukturierung der Lehr-Lernprozesse konzipiert.

Elektrische Energie 

-Unterrichten zu einem schwierigen Begriff mit großer Bedeutung-

Worum geht es?

Hier werden sich die Schülerinnen und Schüler vertieft mit den Möglichkeiten und Problemen der Energieversorgung anhand eines lebensweltlichen Modelles auseinandersetzen.

Wer ist eingeladen?

Schulklassen der achten bis zehnten Jahrgangsstufe an Gymnasien und Realschulen.

Wer unterrichtet?

Studierende unter Anleitung einer Lehrkraft 

Wann können Sie kommen?

An einem Donnerstagvormittag im Schuljahr 2015/2016.

Wie viel Zeit müssen Sie einplanen?

Ca. 3 Unterrrichtsstunden

Was ist unser Ziel?

Wir wollen den Praxisbezug in der universitären Lehrerbildung stärken, indem Studierende eigene Unterrichtsanteile erproben und analysieren können.

Wer ist der Ansprechpartner?

Sandra Walter

  1. Fakultät für Physik
  2. Lehrstuhl Didaktik der Physik

 

Phyview

Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

Phys 8.2.4 - 8.2.15

Tel
+49 941 943 - 5035+49 941 943 - 5035 / 2139 / 2467 / 2061

Fax +49 941 943 - 2132