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Vom Leben mit einer Traum-Frau

Die internationale Theatergruppe der Universität Regensburg „Babylon“ spielt von 12. bis 16. Juli die romantische Komödie „Nasrin oder die Kunst zu träumen“ von Herbert Asmodi über eine Liebesbeziehung mit einer Traumfrau und den unschönen, ja beinahe fatalen Einbruch der Realität. Die Aufführungen finden täglich um 19.30 Uhr im Theater an der Universität Regensburg im Studentenhaus statt.

In der fremden Sprache Deutsch zu spielen ist eine Herausforderung, der sich die Theatergruppe der ausländischen Studierenden an der Universität Regensburg dieses Jahr mit einer Komödie über Edgar und seine große Liebe Nasrin stellt. So zeigt die bunte Truppe aus 18 Nationen in fünf Bildern die gelangweilte und zynische Gesellschaftswelt, aus der Edgar vor zwanzig Jahren mit seiner Traumfrau Nasrin geflohen ist und die idyllische Gegenwelt, in der er in Andalusien lebt.

Herbert Asmodi schrieb in der Bundesrepublik Deutschland der sechziger und siebziger Jahre, erst vor allem als Dramatiker, dann als Drehbuchautor – und gerade seine Fernsehadaptionen von englischen Texten waren beliebt. Unter der Genrebezeichnung der Komödie hält er seiner Gesellschaft einen Spiegel vor, der in grotesker Verzerrung gerade unangenehme Wahrheiten über die eigenen Illusionen zeigt.

Die gemeinsame Lust am Theaterspielen verbindet die interkulturelle Truppe unter der Regie zweier Dozenten des Lehrgebiets Deutsch als Fremdsprache der Universität Regensburg und macht über die Erarbeitung und Umsetzung eines Textes in der fremden Sprache Deutsch die Tücken der deutschen Betonung und des verwickelten Satzbaus von Asmodi vergessen. Was im letzten Oktober mit einer fast völlig neu zusammengestellten Truppe in mühevoller Probenarbeit begann, wird nun Mitte Juli mit den Aufführungen im Theater an der Universität Regensburg zum Abschluss gebracht. Ermöglicht hat dieses Projekt die Unterstützung der Universitätsstiftung PRO ARTE, der Kulturstiftung der REWAG, des Rektorats der Universität Regensburg und des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz. Vom 12. bis zum 16. Juli kann man sich zum einen vergewissern, dass die Schauspielerinnen und Schauspieler ihren persönlichen Kampf mit der deutschen Sprache gewonnen haben, und zum anderen der Frage nachgehen, was an Edgars Landhaus so besonders ist, ob Nasrin wirklich eine Traumfrau ist und Nataschas perfider Plan, Edgar zu heiraten, Erfolg hat.

Veranstaltungsdaten:
Die internationale Theatergruppe „Babylon“ spielt die romantische Komödie „Nasrin oder die Kunst zu träumen“ von Herbert Asmodi.
Aufführungen: 12., 13., 14., 15. und 16. Juli 2011, jeweils um 19.30 Uhr im Theater an der Universität Regensburg.
Karten gibt es im Vorverkauf an der Uni-Mensa, über karten@theaterbabylon.de und an der Abendkasse für € 8, ermäßigt € 5.
Kostenlose Parkplätze stehen in der Tiefgarage der Universität Regensburg zur Verfügung.

Ansprechpartnerin für Rückfragen der Medienvertreter:
Christine Kramel
Universität Regensburg
Telefon: 0941 943-3007
Mobil: 0179 1394586
E-Mail: christine.kramel@sprachlit.uni-regensburg.de

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