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Entwicklung neuer Nanopartikel für die medizinische Sensorik gewürdigt
Pressemitteilung vom 1. Oktober 2013
Gute Nachrichten für eine Regensburger Nachwuchswissenschaftlerin: Die Chemikerin Dr. Daniela Achatz wird für ihre herausragende Doktorarbeit mit dem Stiftungspreis der VAA Stiftung ausgezeichnet. Der VAA-Stiftungspreis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 3.000 Euro dotiert. Maximal vier Preisträger werden geehrt. Die Preisverleihung findet am 31. Oktober 2013 in Konstanz statt.
In ihrer Doktorarbeit entwickelte Achatz neuartige fluoreszierende Nanopartikel zur Darstellung der Sauerstoffverteilung in Zellen bzw. in Gewebe. So könnten die Nanopartikel künftig zur Untersuchung des Zellstoffwechsels und der Zellatmung eingesetzt werden. Zudem geht die Forschung derzeit davon aus, dass Krebszellen anhand ihres Sauerstoffverbrauchs von gesunden Zellen unterschieden werden können. Mit den neuen optischen Nanosensoren ist möglich geworden, diese Vermutung experimentell zu überprüfen.
Die Doktorarbeit mit dem Titel „Synthesis and Surface Modification of Luminescent Nanoparticles for Imaging and Sensing of Oxygen Using Near-Infrared Excitation“ wurde von Prof. Dr. Otto S. Wolfbeis vom Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik der Universität Regensburg betreut.
Die VAA Stiftung wurde 2010 vom Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie e. V. (VAA) gegründet. Sie fördert Wissenschaft, Forschung und Bildung in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen. Mit dem Stifterpreis werden hervorragende Doktorarbeiten im Bereich der chemisch-pharmazeutischen Wissenschaften und der Verfahrenstechnik geehrt. Die Arbeiten sollen sich dabei durch einen industriellen Anwendungsbezug auszeichnen.
Weitere Informationen zur VAA-Stiftung unter:
http://www.vaa.de/ausgabe-012013/vaa-stiftung-kuratorium-konstituiert/
Ansprechpartner für Medienvertreter:
Prof. Dr. Otto S. Wolfbeis
Universität Regensburg
Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik
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