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Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies ist neuer Gastprofessor der Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung

Öffentliche Vorlesungsreihe "Wie theologisch ist die Kirchengeschichte?"


Veranstaltungsmeldung vom 29. Juni 2017

Die Fakultät für Katholische Theologie freut sich, in diesem Semester Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies als Referenten im Rahmen der Gastprofessur der Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.-Stiftung begrüßen zu dürfen. Die Gastprofessur beruht auf einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung und der Universität Regensburg. Seit dem Jahr 2012 wird sie einmal jährlich an eine international renommierte Forscherpersönlichkeit vergeben. Bisherige Inhaber der Professur waren unter anderem der Soziologe Hans Joas, der Kunsthistoriker François Boespflug, der Judaist Günter Stemberger und die Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth.

Als erster evangelischer Theologe übernimmt Christoph Markschies im Sommersemester 2017 die Papst Benedikt XVI.-Gastprofessur an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg. Seit 2004 hat er den Lehrstuhl für Ältere Kirchengeschichte (Patristik) an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Der ehemalige Präsident der Berliner Humboldt-Universität und jetzige Vizepräsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hat für seine Forschungsarbeit zahlreiche Preise, darunter den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie mehrere Ehrendoktorwürden, zuletzt Anfang dieses Jahres an der Päpstlichen Lateran-Universität in Rom, erhalten. Einer breiteren Öffentlichkeit ist er durch seine Bücher über die „Gnosis“ und „Gottes Körper“ bekannt.

In sechs Vorträgen befasst sich Christoph Markschies mit der Bedeutung der Geschichte für die christliche Religion und Theologie. Wie man Geschichte schreiben soll, ist nicht nur in der Geschichtswissenschaft umstritten. Auch in der Theologie war zu allen Zeiten kontrovers, wie Geschichtsschreibung aussehen soll. Gibt es in der Theologie ein anderes Verständnis von „Geschichte“ als in anderen Wissenschaftsdisziplinen? Oder müssen auch die Theologen Geschichte schreiben, „als ob es Gott nicht gäbe“?


Öffentliche Vorlesungsreihe „Wie theologisch ist die Kirchengeschichte? – Exkursionen in die Geschichte und Gegenwart einer Disziplin“

  • „Wie theologisch ist die Kirchengeschichte? Antworten aus der (christlichen) Antike“
    Dienstag, 4. Juli, 16–18 Uhr, Universität Regensburg: Vielberth-Gebäude, H 24
  • Festvortrag: „Ökumenische Kirchengeschichte? Anmerkungen zu einem Projekt im Reformationsjahr“
    Mittwoch, 5. Juli, 16.30 Uhr, Universität Regensburg: Zentrales Hörsaalgebäude, H 4
  • „Wie theologisch ist die Kirchengeschichte? Antworten aus dem 19. und 20. Jahrhundert“
    Donnerstag, 6. Juli, 16–18 Uhr, Universität Regensburg: Vielberth-Gebäude, H 24
  • „Ein Programm für eine theologische Kirchengeschichte“
    Mittwoch, 12. Juli, 16–18 Uhr, Universität Regensburg: Vielberth-Gebäude, H 24
  • „Zwei Beispiele für die Durchführung des Programms“
    Donnerstag, 13. Juli, 16–18 Uhr, Universität Regensburg: Zentrales Hörsaalgebäude, H 4
  • Workshop: „Theologie zwischen Geschichte, Erinnerung und Gegenwartsreflexion“
    Freitag, 14. Juli, 9–13 Uhr, Universität Regensburg: Gebäude Philosophie/Theologie, großer Sitzungssaal PT 3.0.79

Veranstaltungsflyer (PDF/180 KB)


Ansprechpartner für Medienvertreter

Prof. Dr. Andreas Merkt
Universität Regensburg
Lehrstuhl für Alte Kirchengeschichte und Patrologie
Tel. 0941 943-3733
Andreas.Merkt@ur.de

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