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BSc MSc Arbeiten

 

Am Lehrstuhl werden Bachelor- und Masterarbeiten zu folgenden Themen vergeben:

Die Rolle von Affekt und Belohnung bei der adaptiven Handlungssteuerung

Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass wir unser Verhalten dynamisch der erwarteten Aufgabenschwierigkeit anpassen. So passt sich bspw. unser Fahrverhalten im Straßenverkehr je nach gegebenen Sicht- und Straßenverhältnissen mehr oder weniger automatisch an. Experimentell lassen sich die Prozesse mit einfachen Konfliktparadigmen untersuchen. Ein Grundbefund besteht darin, dass ein Konfliktreiz die Mobilisation kognitiver Kontrolle bewirkt, was zu einer reduzierten Interferenz im Nachfolgedurchgang führt. Aktuell untersuchen wir am Lehrstuhl, welche Rolle Affekt und Belohnung bei dieser sequentiellen Konfliktanpassung spielen.

Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Gesine Dreisbach, Dipl. Psych. Julia Fritz


 

Lassen sich durch soziale Interaktion kognitive Kontrollprozesse trainieren?

Drei Klassen von Anforderungen werden mit kognitiver Kontrolle in Verbindung gebracht: Aufrechterhaltung und Aktualisierung von Informationen,  Aufgaben-/Zielwechsel und schließlich die Inhibition von irrelevanter aber interferierender Information und den mit ihnen assoziierten Reaktionen (Miyake et al., 2000). Interessanterweise sind alle diese Anforderungen gerade auch in sozialen Kontexten und bei vielen Formen zwischenmenschlicher Interaktion etwa zwischen Freunden, Kollegen und Vorgesetzten gefordert. Unklarheit herrscht allerding noch darüber, wie genau soziale Kontexte und kognitive Kontrollfunktionen interagieren. Aktuell untersuchen wir am Lehrstuhl, ob soziale Interaktionen einen förderlichen Einfluss auf kognitive Kontrollprozesse haben.

Ansprechpartnerinnen: Dr. Johanna Egetemeir, Prof. Dr. Gesine Dreisbach


Spezifische zeitliche Erwartung

Spezifische zeitliche Erwartung ist die Erwartung eines Ereignisses in Abhängigkeit eines Zeitintervalls (Wagener & Hoffmann, 2010). Ereigniserwartungen im Alltag sind fast immer zeitlich spezifisch. So erzeugen z.B. Pausen in gesprochener Rede je nach ihrer Länge unterschiedliche Erwartungen bezüglich des nächsten Wortes (Watanabe, Hirose, Den, & Minematsu, 2008). Systemantwortzeiten in der Mensch- Computer-Interaktion sind oft prädiktiv für die zu erwartende Systemantwort, und Benutzer passen ihre spezifischen zeitlichen Erwartungen an diese Regularitäten an (Seow, 2008). Aktuell untersuchen wir am Lehrstuhl, welche kognitiven Prozesse dieser Erwartung zugrunde liegen und welche Prozesse überhaupt zeitlich spezifisch erwartet werden können.

AnsprechpartnerIn: Dr. Roland Thomaschke, Prof. Dr. Gesine Dreisbach

  1. Fakultät für Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaft
  2. Institut für Psychologie

Chair for General and Applied Psychology

Prof. dr. gesine dreisbach
 
 
 
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