Zu Hauptinhalt springen
Startseite UR

Chair for General and Applied Psychology

Cognitive Control Lab

Our research focuses on issues of cognitive control. The importance of cognitive control processes is obvious: In order to pursue goal directed behavior in a constantly changing environment, human beings are constantly confronted with two fundamental challenges: On the one side, we have to maintain current goals and intentions over time in the face of distraction. On the other side, we must be able to flexibly switch between goals and update working memory in response to significant changes.

Here are some of the main topics currently under investigation:

  • What are the underlying cognitive processes that enable us to flexibly switch between different cognitive tasks?
  • How do we prepare for upcoming tasks?
  • How do task sets (simple action rules) help shielding against irrelevant information?
  • How is the amount of cognitive control dynamically adjusted to the expected task demands?
  • How do affective states and arousal influence processes of cognitive control?
  • How does the social-evaluative contex modulate processes of cognitive control?
  • What other context variables, aside from response conflict, serve as signals for increased control demands?

Current Research Projects (funded by DFG)

DR 392/ 6-1 Reaktionskonflikt und perzeptuelle Verarbeitungsflüssigkeit als affektive Signale der Handlungssteuerung (Response conflict and perceptual fluency as affective signals for control adjustment)

 1. Förderperiode: 1. Mai 2012 - 30. April 2014

In dem Projekt geht es um die Rolle von affektiven Stimulus-Eigenschaften auf Prozesse der sequentiellen Konfliktmodulation, ein Mechanismus der durch die Konfliktüberwachungstheorie von Botvinick et al. (2001) beschrieben wird. Neuere Überlegungen schreiben Reaktionskonflikten aversive Eigenschaften zu. Ein Teil des Projekts wird sich damit befassen, empirische Evidenzen für diese bislang kaum belegte Annahme der affektiven Valenz von Reaktionskonflikten zu erbringen. Subjektiv geht ein Reaktionskonflikt mit spürbaren (und objektiv messbaren) Reaktionsverlangsamungen einher. Daher wird angenommen, dass der aversive Charakter von Reaktionskonflikten auf diese reduzierte Verarbeitungsflüssigkeit
zurückzuführen ist. Da die affektive Valenz der Verarbeitungsflüssigkeit als gut
belegt gilt (s. Oppenheimer, 2008), wird in einem weiteren Teil des Projekts der Frage nachgegangen, welche Rolle die perzeptuelle Verarbeitungsflüssigkeit (als affektives Signal) bei der sequentiellen Konfliktregulation spielt. Experimentell wird dazu die perzeptuelle Verarbeitungsflüssigkeit (z.B. über die Lesbarkeit der Stimuli) unabhängig von der motorischen Verarbeitungsflüssigkeit (durch die Anvs.
Abwesenheit eines Reaktionskonflikts) manipuliert. Sollte sich bestätigen, dass sowohl motorische als auch perzeptuelle Verarbeitungsflüssigkeit zur sequentiellen Verhaltenssteuerung genutzt werden, würde dies den Anwendungsbereich der Konfliktüberwachungstheorie maßgeblich erweitern.

Projektleitung: Prof. Dr. Gesine Dreisbach
Projektmitarbeiter: Dipl. Psych. Julia Fritz

DFG 392/5-x Funktionalität von Task Sets bei der Aufmerksamkeitssteuerung (Functional role of task sets for attentional and action control)

3. Förderung: DR 392/5-3 (1. Juni 2012 - 31. Mai 2013)

2. Förderung: DR 392/5-2 (1. Januar 2009 - 31. Mai 2012, 4 Monate
    ausgesetzt)
1. Förderung: DR 392/5-1 (1. Januar 2007 - 31. Dez. 2009)

Eine der fundamentalen Fähigkeiten menschlicher Kognition besteht darin, die für eine aktuelle Absicht relevanten Aufgabenmerkmale zu beachten und irrelevante Merkmale auszublenden. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht die Frage, wie diese Fokussierung der Aufmerksamkeit bei gleichzeitiger Abschirmung gegenüber möglichen Störeinflüssen aus der Umwelt ermöglicht wird. Woher "weiß" das kognitive System, welche Merkmale relevante Merkmale im Sinne der Aufgabenstellung sind und entsprechende Beachtung verdienen und welche nicht? Und wovon hängt es ab, ob scheinbar irrelevante Merkmale dennoch Zugang zur Aufgabenrepräsentation erlangen? Ich nehme an, dass Task Sets bei der Aufmerksamkeitssteuerung eine zentrale Rolle einnehmen. In Voruntersuchungen zum geplanten Projekt konnte bereits gezeigt werden, dass ein irrelevantes Stimulusmerkmal (z.B. die Farbe des gezeigten Stimulus) die Aufgabenbearbeitung in einer seriellen Reaktionszeitaufgabe nachhaltig beeinflusst, nicht aber, wenn der Bearbeitung eben dieser Stimuli ein Task Set (eine kategoriale Entscheidung) zugrunde gelegt wurde (Dreisbach & Haider, 2008, 2009).

Projektleitung: Prof. Dr. Gesine Dreisbach
Projektmitarbeiter: Dr. Manja Metzker (2007-2009, Promotion 2009)
                            Dipl. Psych. Renate Reisenauer

  1. Fakultät für Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaft
  2. Institut für Psychologie

Chair for General and Applied Psychology

Prof. dr. gesine dreisbach
 
 
 
Schmal
sekretariat

Angelika Arnold-Wolski

Raum: PT 4.1.31

Telefon 0941 943-3816

Fax 0941 943-1995