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Kontakt: Heiko Gaßner
Die posturale Instabilität stellt bei der Erkrankung Morbus Parkinson neben Rigor (Muskelsteifheit), Tremor (Zittern) und Bradykinese (Verlangsamung der Initiation von Willkürbewegungen) eines der Hauptsymptome dar und führt bei Patienten mit Morbus Parkinson zu Problemen in ihrer Alltagsbewältigung. Während für die Krankheit typische Medikamente eine Verbesserung der Symptome Bradykinese, Rigor und Tremor zeigen, ergibt sich durch diese Medikamente keine oder sogar eine verschlechternde Wirkung auf die posturale Instabilität. In einem ersten Schritt wurden Unterschiede bzgl. der posturalen Stabilität zwischen Patienten mit Morbus Parkinson und gleichaltrigen Gesunden mit biomechanischen Methoden quantitativ messbar gemacht. Weiterhin soll untersucht werden, ob ein Training mit mechanischer Ganzkörpervibration und stochastischer Resonanz (zufälliges Störsignal) bei Patienten mit Morbus Parkinson einen positiven Einfluss auf die posturale Stabilität hat, insbesondere bei der Ausführung von Alltagsaktivitäten.
Seit September 2009 betreibt das Institut für Sportwissenschaft ein biomechanisches Labor für Gang- und Bewegungsanalysen.
Kontakt: Susanne Gebert
Unter einer Aufmerksamkeitsdefizit - Hyperaktivitätsstörung wird ein psychisches Störungsbild verstanden, welches zu den am häufigsten diagnostizierten psychischen Krankheitsbildern bei Kindern zählt und durch Auffälligkeiten bzw. Defizite in der Aufmerksamkeit, der Impulskontrolle und der motorischen Aktivität geprägt ist.
Das Forschungsvorhaben verfolgt das Ziel, den Einfluss sportlicher Bewegung auf die motorischen sowie kognitiven Leistungen von Kindern, welche unter einer Aufmerksamkeitsdefizit - Hyperaktivitätsstörung (ADHS) leiden, zu untersuchen, wobei dabei im kognitiven Bereich ausgewählte exekutive Funktionen betrachtet werden. Um eingangs den Ist-Zustand der motorischen und kognitiven Fähigkeiten dieser Kinder beurteilen zu können, werden diese zunächst erfasst sowie auf einen Zusammenhang geprüft. Aufgrund bisheriger Forschungsergebnisse wird angenommen, dass eine positive Korrelation zwischen motorischen Leistungen und kognitiven Leistungen, speziell die der exekutiven Funktionen, bei Kindern mit ADHS besteht. Mit dem Schwerpunkt des Forschungsvorhabens, welcher auf der Durchführung einer bewegungsorientierten Intervention liegt, soll der Einfluss sportlicher Aktivität auf die motorischen und vor allem die kognitiven Leistungen der Kinder erfasst werden. Dabei werden Kinder mit und ohne der üblichen Medikation, sowie Kurz- und Langzeiteffekte Effekte körperlicher Bewegung untersucht. Da die Ergebnisse einiger weniger Studien bereits andeuten, dass auch bei Kindern mit ADHS sportliche Aktivität einen positiven Einfluss auf deren kognitive Leistung hat, wird solch ein Ergebnis auch für die vorliegende Studie erwartet.
Kontakt: Sandra Kaltner
Kontakt: Jan Kellner
Kontakt: Jennifer Lehmann
In Zusammenarbeit mit Forschern der Uni Düsseldorf konnten wir nachweisen, dass ein Jongliertraining die mentale Rotationsfähigkeit verbessert.
Kontakt: Stefanie Pietsch
Kontakt: Corinna Titze