Aktuelles
HRK-Projekt “nexus” gestartet
Konzepte und gute Praxis für Studium und Lehre
Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ihr neues Projekt “nexus” im Oktober dieses Jahres gestartet. Es unterstützt die Hochschulen bei der Konzeption und Weiterentwicklung ihrer Bachelor- und Masterstudiengänge. “Bei nexus läuft das Wissen aus den Hochschulen zusammen, das für die Gestaltung eines qualitätsvollen Studiums nötig ist”, erklärt HRK-Präsidentin Margret Wintermantel. “Gute Beispiele aus den Hochschulen werden gesammelt, aufbereitet und veröffentlicht. Von den guten Ideen und Konzepten aus der Praxis werden unsere Hochschulen profitieren. Wir fördern den Erfahrungsaustausch zwischen den Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, aber auch zwischen Hochschulen und Unternehmen. Damit wollen wir nicht zuletzt auch zum Erfolg unserer Absolventinnen und Absolventen auf dem Arbeitsmarkt beitragen.”
Link: Projekt Nexus
Weitere Informationen: HRK-Pressemitteilung
Arbeitsmarktchancen für Bachelor-Absolventen
Erst waren sie Exoten, nun sind die Bachelor-Absolventen auf auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Wie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt aussehen, bewerten Experten und Personaler aber je nach Branche und Tätigkeitsfeld unterschiedlich. Welche Chancen und Verdienstmöglichkeiten Bachelor-Absolventen haben, in welchen Einsatzfeldern sie zu finden sind, wie lange die Beschäftigungssuche dauerte, kann in dem von der Bundesagentur für Arbeit herausgegebenen PDF-Magazin abi extra >> bachelor 2010 (Schwerpunkt Bologna) unter “Keine Exoten mehr” (Seiten 22 - 25) nachgelesen werden.
Studienangebotsseite online
Die im WS 2008/09 und im WS 2009/10 durchgeführten Erstsemesterbefragungen ergaben u.a. dass Informationen zu den an der Uni Regensburg angebotenen Studiengängen schwer auffindbar sind.
Das Projekt Q hat daher gemeinsam mit dem Akademischen Auslandsamt, der Studentenkanzlei, der Zentralen Studienberatung, den Studiengangskoordinatoren und der Pressestelle eine vollständig neue Struktur für die Studienangebotsseiten erarbeitet. Die neuen Seiten wurden von den jeweiligen Fächern ausgefüllt und im Rahmen des Web-Relaunches veröffentlicht.
Ziel war es, die Seiten übersichtlicher und informativer zu gestalten sowie alle wichtigen Informationen zu einem Studiengang auf einer Seite bereit zu stellen. Wir hoffen, dass uns dies mit der neuen Studienangebotsseite gelungen ist.
Die neue Studienfachangebotsseite bündelt studienrelevante Informationen, auf die Studieninteressierte und Studierende direkt zugreifen können:
Studiengänge von A - Z
Studiengänge nach Abschlüssen
Studienbegleitende Angebote
Kombinationsmöglichkeiten
Status-quo-Bericht zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses
Die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge, die an der Universität Regensburg seit dem Wintersemester 2009/10 abgeschlossen ist, stellt eine der größten Reformen des deutschen Universitätssystems dar. Es überrascht deshalb nicht, dass in einigen Bereichen nachjustiert werden muss. Für die Universitätsleitung hat die Frage der Studierbarkeit höchste Priorität. Sie hat deshalb in den letzten Semestern einige Maßnahmen ergriffen bzw. geplant, um die Studierbarkeit der Studiengänge zu verbessern. Einen Überblick über diese Maßnahmen finden Sie im Bericht der Universität Regensburg zur Umsetzung des Bologna-Prozesses und zum Bologna-TÜV.
Studierendenumfrage: Gewinner wurden ausgelost
Vom 22. Januar bis zum 19. März 2010 konnten sich die Studierenden der Universität Regensburg an einer allgemeinen Studierendenbefragung beteiligen. Angekündigt hatten wir eine Verlosung von attraktiven Preisen unter allen Teilnehmenden. Die Preisträger wurden bereits per E-Mail über ihren Gewinn benachrichtigt.
In Anwesenheit des Vorsitzenden des Studentischen Konvents, Martin Witte, erfolgte die Auslosung eines Netbooks, der 50 Mensagutscheine und der 50 USB Sticks per Zufallsgenerator. Das Netbook und die USB Sticks können bei Martina Bardroff und Petra Werdin im Verwaltungsgebäude, 2. Etage, Raum 2.07, montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr abgeholt werden, dienstags ab 13:00 Uhr. Die Namen der Gewinnerinnen und Gewinner der Mensagutscheine haben wir dem Studentenwerk mitgeteilt. Um Ihren Gutschein einzulösen, wenden Sie sich bitte an das Mensapersonal. Bringen Sie bitte einen Ausdruck der Benachrichtigungsmail und Ihren Personalausweis/Führerschein zur Identifikation in beiden Fällen mit.
Die Umfrage wird zurzeit noch ausgewertet. Die fachspezifischen Auswertungen der Befragung wurden den Fakultäten zur Auswertung und weiteren Veranlassung zugestellt.
Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei allen Studierenden bedanken, die sich an der Umfrage “Seid ihr mit eurem Studium zufrieden?” beteiligt haben, um aktiv an der Verbesserung der Studiengänge und der Studienbedingungen mitzuwirken.
Viel Freude und Erfolg in Eurem Studium wünscht Euch das Team des Projekts Qualitätsmanagement
P.S.
Noch ein datenschutzrechtlicher Hinweis: Mit Abschluss der Umfrage werden die E-Mail Adressen aller Teilnehmenden gelöscht.
Leitlinien zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses
Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, die Universität Bayern, die Hochschule Bayern und die Landes-ASten-Konferenz Bayern haben gemeinsam Leitlinien zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses erarbeitet und nun veröffentlicht. Ziel sei es gewesen, die Kritik am Bologna-Prozess ernst zu nehmen und möglichst schnell konkrete Verbesserungen herbeizuführen. Mit den Leitlinien will die Arbeitsgruppe diese Erfahrungen bündeln und Impulse und Anregungen für die Arbeit vor Ort geben. “Die Empfehlungen zur konsequenten Einbindung der Studierenden bei der Neugestaltung und Überarbeitung von Studiengängen sind sicher einer der wichtigsten Aspekte dieser Leitlinien”, betont Staatsminister Heubisch. U.a. werden Empfehlungen für die Studierbarkeit, die Gestaltung der Prüfungen, der Rahmenbedingungen, der Qualitätssicherung oder zur Verbesserung der Anerkennungspraxis gegeben.
Pressemitteilung StMWFK
Leitlinien zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses (PDF)
HRK-Broschüre “Kreative Vielfalt”
Wie deutsche Hochschulen den Bologna-Prozess nutzen
Im Auftrag der HRK ist ein freier Fachjournalist ist im Auftrag der HRK durch die Hochschullandschaft Deutschlands gereist und hat mit Studierenden, Lehrenden, Hochschulleitungen und Mitarbeitern der Verwaltungen unterschiedlicher Hochschultypen gesprochen. In der Broschüre finden sich Beispiele der Weiterentwicklung der Bachelor- und Masterstudiengänge im Rahmen des Bologna-Prozesses. Gemeinsam mit den Studierenden haben die Hochschulen eine Vielzahl individueller Ansätze für die Gestaltung von Studium und Lehre gefunden. Die HRK möchte mit dieser Vorstellung von “Good practice”-Projekten zur erfolgreichen Fortsetzung der Reformumsetzung beitragen und einen Ausschnitt der vielfältigen Aktivitäten der Hochschulen für eine gute Lehre stärker sichtbar machen.
In dem Beitrag “Zurück zu den Wurzeln” wird das Secondos-Programm der Universität Regensburg vorgestellt. Die Internationalisierungsstrategie wirbt um die Kinder von Migranten - besonders die Länder in Ost- und Mitteleuropa stehen dabei im Fokus - und schickt sie zum Austausch in die Heimat ihrer Eltern. So profitieren die Absolventen von ihrem doppelten kulturellen Hintergrund.
Broschüre Kreative Vielfalt - Wie deutsche Hochschulen den Bologna-Prozess nutzen (PDF). Den Beitrag finden Sie auf Seite 42.
BolognaNet - das neue Informationsportal der HRK
Über den aktuellen Stand der Bologna-Reform in Deutschland informiert das neue Online-Portal “BolognaNet”. Unter www.bolognanet.hrk.de hat die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die wichtigsten Informationen zusammen gestellt.
Das Angebot umfasst:
- Nachrichten über politische Entwicklungen, Stellungnahmen, Erhebungen,
- ein Glossar mit Erläuterungen der wichtigsten Begriffe rund um die neuen Studiengänge,
- Stimmen zu Bologna aus Politik, Hochschulen und Wirtschaft,
- neueste Studien und Statistik,
- Beispielhafte Bologna-Projekte verschiedener Hochschulen.
EUA veröffentlicht Trends-2010-Report
Die European University Association (EUA) hat neue Befunde über die Entwicklung des Bologna-Prozesses in den 46 Teilnehmerländern veröffentlicht. Für den so genannten “Trends 2010-Report” haben 821 Hochschulen und 27 nationale Rektorenkonferenzen Informationen und Einschätzungen geliefert, in 16 Staaten fanden Erhebungen vor Ort statt. Der Bericht wird im Rahmen des Treffens der europäischen Wissenschaftsminister in Budapest und Wien vorgestellt. Die wesentlichen Ergebnisse:
95 Prozent aller Hochschulen der 46 Teilnehmerländer haben die neuen Studiengänge eingeführt. In Deutschland sind es mit wenigen Ausnahmen die Staatsexamensstudiengänge, die nach dem Willen von Bund und Ländern noch nicht umgestellt sind. Obwohl unter den deutschen Studienanfängerinnen und -anfängern heute bereits 75 Prozent Bachelor- oder Masterstudierende sind, sind die verbleibenden Staatsexamensstudiengänge und der Umstand, dass die großen Fächer in Deutschland erst recht spät umgestellt wurden, dafür verantwortlich, dass hier noch weniger als die Hälfte der Studierenden in den neuen Studiengängen eingeschrieben sind.
Quelle: HRK Pressemitteilung, 09.03.2010
Zur EUA Studie »
INCHER Studie: Gute Perspektiven für Bachelor-Absolventen
Ergebisse der Absolventenbefragung 2008/2009 belegt Erfolge bei der Jobsuche und eine hohe Mobilität
Auf Initiative des “Netzwerks Absolventenstudien” wurde im Jahr 2007 ein bundesweites Kooperationsprojekt zur Durchführung von Absolventenstudien (KOAB) gestartet. Im Wintersemester 2008/2009 beteiligten sich ca. 35.000 Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2007 von 48 Hochschulen an der bislang umfangreichsten Absolventenbefragung in Deutschland (Rücklaufquote ca. 50%).
Die vom Internationalen Zentrum für Hochschulforschung (INCHER-Kassel) durchgeführte Studie belegt, dass 22 % der Bachelor-Absolvent/innen von Universitäten den Direkteinstieg in den Beruf wählen, bei den Fachhochschulen nehmen sogar 59 % ein Beschäftigungsverhältnis auf. Sie benötigen mit 3,2 Monaten im Durchschnitt genau so viel Zeit bei der Jobsuche wie Absolventen der alten Abschlüsse. Die Mehrheit der Befragten des neuen Abschlusses sieht sich ausbildungsadäquat eingesetzt: Rund 70 % der Bachelor-Absolvent/innen aus Universitäten und Fachhochschulen zeigten sich zufrieden mit ihrer beruflichen Situation. Zudem sind Bachelor-Studierende mobiler als bislang angenommen: So nutzen 35 % der Absolventen der Fachhochschulen (Diplom: 29 %) sowie 32 % aus Universitäten (Diplom: 39 %) im Rahmen ihres Studiums die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts.
Link: Absolventenstudie 2008/2009 (PDF)
Quellen: HRK, BMBF
KMK passt Beschlüsse an: Ländergemeinsame Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen
Im Rahmen der 328. Plenarsitzung hat die Kultusministerkonferenz (KMK) am 10. Dezember 2009 die Eckpunkte zur Korrektur der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen und der Rahmenvorgaben für die Einführung von Leistungspunktsytemen und die Modularisierung (PDF) beschlossen und am 04.02.2010 in den neuen Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (PDF) verabschiedet.
Die bestehenden Beschlüsse “Ländergemeinsame Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen” und “Rahmenvorgaben für die Einführung von Leistungspunktsytemen und die Modularisierung” werden um diese 10 Eckpunkte angepasst:
- Studierbarkeit verbessern und Mobilitätsfenster integrieren
- Individuelle Studienverläufe sichern
- Breite wissenschaftliche Qualifizierung sichern
- Master-Zugang flexibilisieren
- Transparenz des gestuften Studiensystems erhöhen
- Studierbarkeit in Akkreditierung prüfen
- Kompetenz benennen
- Prüfungsleistungen reduzieren
- Anerkennung verbessern
- Arbeitsbelastung flexibilisieren
Rahmenvorgaben für die Gestaltung von Bachelor- und Masterstudiengängen – und was nicht verboten ist
Zu der Debatte um die Weiterentwicklung der Bachelor- und Masterstudiengänge in Deutschland referierte Monika Schröder, Projektreferentin des Bologna-Teams der HRK, auf dem Forum Studienreform an der Universität Hamburg zu dem Thema Rahmenvorgaben für die Gestaltung von Bachelor- und Masterstudiengängen – und was nicht verboten ist (PDF).
Themen:
- Die Kommuniques der Ministertreffen
- Beschlüsse der HRK
- Die Hochschulgesetze der Länder
- Empfehlungen der HRK
- Akkreditierungsgrundsätze und Akkreditierungsrat
- Akkreditierungsagenturen
- Praxis: Was alles erlaubt ist
(Veröffentlichung der Präsentation mit freundlicher Genehmigung von Frau Schröder/HRK.)
Seid ihr mit eurem Studium zufrieden?
Jetzt auch für alle Erst- und Zweitsemester! Umfrageverlängerung bis zum 19. März 2010.
Was unterscheidet die rote UR-Tasse von all den weißen UR-Tassen? - Na, sie glüht vor Begeisterung! Sie ist Feuer und Flamme für ihre Profession, Tasse zu sein. Jeden Morgen wird sie ohne meckern mit allem möglichen befüllt, hängt nur in den seltensten Fällen unnütz rum und würde gar nie auf die Idee kommen, ihr UR-Dasein in Frage zu stellen. Was unterscheidet diese Tasse von euch? Gute Frage. Glüht ihr auch für euer Fach, für die tägliche Portion Wissen und, vor allem, für die UR? Oder seid ihr unzufrieden? Mit irgendetwas? Der Studienstruktur vielleicht, der Studien- und Prüfungsorganisation, der Prüfungs- und Arbeitsbelastung, der Anerkennung von extern erbrachten Leistungen, der Betreuung und Beratung, oder so? Warum auch immer es euch eiskalt den Rücken runter läuft, ab zur großen Studierendenbefragung, die vom 22. Januar bis zum 19. März 2010 läuft!
Was wollen wir wissen und wer sind wir?
Wie zufrieden sind die Regensburger Studierenden mit ihrem Studiengang? Das will die Studierendenbefragung des Projekts Q mit eurer Hilfe herausfinden. Das Projekt Q ist seit Januar 2008 dabei, Instrumente zu entwickeln und Maßnahmen durchzuführen, die zu einer systematischen Verbesserung der Studienbedingungen und der Studierbarkeit der Bachelor- und Masterstudiengänge beitragen.
Wer kann teilnehmen?
Alle Studierenden der Universität Regensburg ab dem 3. Fachsemester. Die Studierenden der ersten beiden Semester werden nicht befragt, weil sie erst im WS 08/09 und im WS 09/10 im Rahmen der Erstsemesterbefragung befragt worden sind.
Wie kann man teilnehmen?
Die Befragung wird online durchgeführt. Die Zugangsdaten zur Umfrage werden euch an eure studentische E-Mailadresse (Vorname.nachname@stud.uni-regensburg.de) zugeschickt. Daher die Bitte, den studentischen E-Mailaccount zu checken!
Bis wann kann man teilnehmen?
Die Umfrage läuft vom 22. Januar bis zum 19. März 2010.
Weitere Infos: Uni Blog
Universität Bayern zum Bologna-Prozess
In ihrem Positionspapier zum Bologna-Prozess vom 22.12.2009 fordert die Universität Bayern mehr Flexibilität für den Bachelor-Master-Übergang und die solide Ausfinanzierung des Bologna-Prozesses.
Download: Presseinformation (PDF, 1 MB)
Studienreform nach Leuven - Ergebnisse und Perspektiven 2010
Im Rahmen der Jahrestagung des Bologna-Zentrums der HRK fand im Juni 2009 die Tagung “Studienreform nach Leuven - Ergebnisse und Perspektiven 2010″ statt. Ziel der Jahrestagung war es, aus deutscher Sicht eine Bilanz des bisherigen Bologna-Prozessverlaufs zu ziehen, die Ergebnisse der Ministerkonferenz in Leuven im April 2009 zu diskutieren und Aufgaben für die Zukunft der Studienreform zu formulieren.
Tagungsdokumentationen stehen zu folgenden Themen zur Verfügung:
- Einführungsvortrag: “Bologna beyond 2010″ und die Bedeutung für Deutschland
- Podiumsdiskussion zu Bologna 2020 (mp3 Datei)
- Nutzen und Grenzen von Fachqualifikationsrahmen
- Durchlässigkeit in Studiengängen gestalten
- Bedeutung der Lissabon Konvention für Hochschulen
- Zur Zukunft des Bologna-Prozesses: Speech: “Learning from Europe?! - The Future of Bologna”
- Vielfalt als Potential für Hochschulen
- Qualifikation für gute Lehre
- Lebenslanges Lernen als profilbildendes Konzept
Auswertung der Erstsemesterbefragung WS 2008/09 liegt vor
Das Projekt Q der Universität Regensburg hat in Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für Studienberatung und dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IV - Management der Informationssicherheit im Wintersemester 2008/09 eine Befragung der Erstsemesterstudierenden durchgeführt.
Die Beteiligung der Erstsemesterstudierenden war mit 32 % erfreulich gut. Insgesamt zeigte sich eine hohe Gesamtzufriedenheit mit der Universität Regensburg. Es wurden aber auch einige Probleme und Bereiche mit Verbesserungspotenzial identifiziert. Die Universität Regensburg arbeitet bereits an Lösungen für die Problemfelder.
Ergebnisse der Erstsemesterbefragung WS 2008/09 (PDF 982 KB)
StMWFK setzt Verpflichtung zur Programmakkreditierung aus
Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (StMWFK) hat dem Antrag der Universität Regensburg zur Verlängerung der befristeten Einvernehmenserklärung für Bachelor- und Masterstudiengänge stattgegeben und bis zum 31. Juli 2011 verlängert. Die Verlängerung der Einvernehmenserklärung und die damit verbundene Aussetzung der Verpflichtung zur Akkreditierung aller gestuften Studiengänge erfolgen auf Grundlage des eingereichten Konzepts zur Einführung eines universitätsweiten Qualitätsmanagementsystems (QMS).
Das Konzept sieht die interne Evaluierung aller gestuften Studiengänge bis März 2011 sowie die Anmeldung zur Systemakkreditierung im Juni 2011 vor. Eine Evaluationsordnung und ein Leitfaden zur Durchführung der internen Evaluation werden derzeit erarbeitet.
Lesetipps
nexus-Newsletter Nr.4/2011
Themen der aktuellen Ausgabe sind u.a.:
- Umfrage zum Diploma Supplement
- Studie: Gute Aufstiegschancen für Bachelor
- Studie: Master macht mobil
- Studie: Bachelor selten im Ausland - Mehr strukturierte Angebote nötig
- Auszeichnungen für gute Lehre haben Konjunktur
- Internetportal zu weiterbildendem und berufsbegleitendem Studium in Bayern
- Empowermentprogramm "Von Frau zu Frau"
- Good Practice: Forschen für die Praxis
CHEckpoint Newsletter 06/12
Themen der aktuellen Ausgabe sind u.a.
- Entscheidungen in der zweiten Programmphase der Exzellenzinitiative
- Studienbedingungen unabhängig vom Exzellenzstatus
- Wissenschaftsrat befürwortet Programm– und Systemakkreditierung
- Studienkredite: Weder falsche Scheu noch große Leichtfertigkeit angebracht
- Bildungsbericht 2012
- BMBF: Mehr Kooperation von Bund und Ländern an den Hochschulen
- Frauen werden im Wissenschaftssystem benachteiligt
- HRK–Senat: Beibehaltung der W–Besoldung und Anhebung der Professorengehälter
Link: CHEckpoint Newsletter Archiv
Bologna brennt!
"Der Streik der Studierenden lässt vermuten, dass der Bologna-Prozess in die falsche Richtung geht. Viele Hochschullehrer haben schon lange erbittert geklagt, dass mit dieser Reform Humboldt nun endgültig begraben werde. Nach dem Runden Tisch bei Bundesbildungsministerin Schavan scheint man sich einig, dass vieles in der neuen Studienstruktur geändert werden sollte. Umsetzen müssen dies vor allem die Hochschulen. Was aber sollten sie ändern?"
Gastbeitrag von Dr. Christian Berthold ist Geschäftsführer der CHE Consult in Gütersloh, einer Beratungsgesellschaft für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftsbehörden.
Artikel lesen: Bologna brennt!, 11.07.2009
Quelle: Frankfurter Rundschau - FR-online.de
Gut gedacht - schlecht gemacht
Das Ziel des Bologna-Prozesses sind selbständig arbeitende Studenten, doch die neuen "Module" lassen ihnen oft zu wenig Freiräume.
Artikel lesen: Gut gedacht - schlecht gemacht, 14.04.2009
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Zeit der Korrekturen
Bachelor und Master: Warum die neue Studienstruktur Unzufriedenheit auslöst - und wieso eine Reform der Reform nötig ist.
Artikel lesen: Zeit der Korrekturen, 13.04.2009
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Publikationen
Broschüre “Gute Lehre”
Auf 100 Seiten stellt das Projekt nexus der HRK in ihrer neuen Broschüre, “Gute Lehre – Frischer Wind an deutschen Hochschulen” vor, welche innovativen Wege Hochschulen bei der Wissens- und Kompetenzvermittlung an die Studierenden gehen. Mit dem Magazin will die HRK einen Beitrag zur breiten politischen und gesellschaftlichen Debatte leisten, die sich derzeit rund um das Thema guter Lehre entwickelt.
Die Broschüre kann kostenlos beim Projekt nexus bestellt werden, als PDF (6,2 MB) heruntergeladen oder als E-Book online gelesen werden.
11.06.2010
HRK-Broschüre “Kreative Vielfalt”
Wie deutsche Hochschulen den Bologna-Prozess nutzen
Im Auftrag der HRK ist ein freier Fachjournalist ist im Auftrag der HRK durch die Hochschullandschaft Deutschlands gereist und hat mit Studierenden, Lehrenden, Hochschulleitungen und Mitarbeitern der Verwaltungen unterschiedlicher Hochschultypen gesprochen. In der Broschüre finden sich Beispiele der Weiterentwicklung der Bachelor- und Masterstudiengänge im Rahmen des Bologna-Prozesses. Gemeinsam mit den Studierenden haben die Hochschulen eine Vielzahl individueller Ansätze für die Gestaltung von Studium und Lehre gefunden. Die HRK möchte mit dieser Vorstellung von “Good practice”-Projekten zur erfolgreichen Fortsetzung der Reformumsetzung beitragen und einen Ausschnitt der vielfältigen Aktivitäten der Hochschulen für eine gute Lehre stärker sichtbar machen.
In dem Beitrag “Zurück zu den Wurzeln” wird das Secondos-Programm der Universität Regensburg vorgestellt. Die Internationalisierungsstrategie wirbt um die Kinder von Migranten - besonders die Länder in Ost- und Mitteleuropa stehen dabei im Fokus - und schickt sie zum Austausch in die Heimat ihrer Eltern. So profitieren die Absolventen von ihrem doppelten kulturellen Hintergrund.
Kreative Vielfalt - Wie deutsche Hochschulen den Bologna-Prozess nutzen (PDF)
Den Beitrag finden Sie auf Seite 42.
01.12.2009
Sprach- und Kulturwissenschaften an Universitäten. Organisation, Studienstrukturentwicklung, Ressourcenplanung an geisteswissenschaftlichen Fakultäten
Inwiefern hat der Bologna-Prozess die Sprach- und Kulturwissenschaften verändert? Wie wandeln sich die geisteswissenschaftlichen Massenfächer und „kleinen Fächer“ durch die Modularisierung der Lehrveranstaltungen und studienbegleitende Prüfungen? Wodurch wird eine straffere Organisation des Studiums oder eine stärkere Berufsorientierung angestrebt? Mit diesen und weiteren Fragen zur Bologna-Reform setzen sich die HIS-Autoren empirisch im aktuellen Forum Hochschule auseinander.
Die Publikation steht als PDF-Download kostenlos zur Verfügung. Eine Printversion von “Sprach- und Kulturwissenschaften an Universitäten. Organisation, Studienstrukturentwicklung und Ressourcenplanung an geisteswissenschaftlichen Fakultäten” können Interessenten gegen eine Schutzgebühr von 20 Euro direkt bei der HIS GmbH bestellen.
Link: HIS Pressemitteilung 26.11.2009
27.08.2009
Universtität Bern: “Evaluation. Ein systematisches Handbuch.”
Thomas Widmer, Wolfgang Beywl, Carlo Fabian (Hg.). Evaluation. Ein systematisches Handbuch, 2009, VS Verlag, Wiesbaden, ISBN: 978-3-531-15741-2.
Die Publikation ist zum Preis von 69,90 Euro beim VS Verlag hier erhältlich.
25.06.2009
BMBF: Nationaler Bologna-Bericht 2008
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat Mitte März den in Zusammenarbeit mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und anderen Wissenschaftsorganisationen erstellten Bologna-Bericht dem Bundeskabinett präsentiert. Demzufolge gewinnt die Reform an Fahrt und die gestuften Studiengänge machen gute Fortschritte. “Für die deutschen Hochschulen ist das ein Gewinn”, erklärte Bundesministerin Professor Dr. Annette Schavan in Berlin. Die Zahlen für Bund und Länder belegen allerdings auch, dass sich die Betreuungsrelation für Studierende nicht verbessert hat und weiterhin wenig Kinder aus bildungsfernen Schichten studieren. Hier gelte es nachzusteuern und die “…vorhandenen Potenziale stärker zu erschließen”, sagte Schavan.
(Quelle: Bologna-Zentrum der HRK)
Weitere Informationen:
Pressemitteilung des BMBF vom 18.03.2009
Nationaler Bericht 2008 des BMBF
25.06.2009
Ministerkonferenz 2009 in Leuven: Kommuniqué veröffentlicht
Ministerkonferenz in Leuven - Bologna-Staaten ziehen Zwischenbilanz: Die 46 Bologna-Staaten haben in einem gemeinsamen Kommuniqué (PDF, 54 KB) die Leitlinien bis 2020 festgelegt.
Weitere Informationen zu der Konferenz finden Sie auf der eigens dazu eingerichteten belgischen Homepage.
25.06.2009
Neuer ECTS Users’ Guide erschienen
Als Ergänzung zu den ECTS-Grundsätzen hat die Europäische Kommission einen neuen ECTS Users’ Guide herausgegeben. Die Arbeitshilfe bietet Antworten auf häufig gestellte Fragen, detaillierte Hinweise und gute Praxisbeispiele. Diese neue Version enthält die bisherigen Erfahrungen mit dem Kreditpunktesystem. Zusätzliche Anwendungsbereiche, die sich im Laufe der Studienreform ergeben haben, wurden aufgenommen. Allerdings weist die Geschäftsstelle der HRK auf drei Punkte hin, die weiter diskutiert werden müssen:
- Transfer von Kreditpunktezahlen bei Anerkennungen
- ECTS und Praxiserfahrung
- ECTS Notentabelle
Die Dokumente finden Sie zum Download auf der Homepage des Bologna-Zentrums der HRK.
(Quelle: Bologna-Zentrum der HRK)
25.06.2009
Higher Education in Sport in Europe
Die Publikation “Higher Education in Sport in Europe” der Autoren Karen Petry, Karsten Froberg, Alberto Madella und Walter Tokarski befasst sich mit der Umsetzung des Bologna-Prozesses in der sportwissenschaftlichen Ausbildung und trägt in seinem Kern die Ergebnisse des thematischen Netzwerkprojekts Aligning a European Higher Education Structure in Sport Science (AEHESIS) zusammen. Das über vier Jahre von der Europäischen Kommission geförderte Projekt wurde von dem European Network of Sport Science, Education and Employment (ENSSEE) erarbeitet und beantragt. [...]
S. Rezension von Christoph Fischer, Persönlicher Referent des Rektors und Bologna-Koordinator der Kölner Sporthochschule, Quelle: Bologna-Newsletter 02/09, 4.2 Rezension “Higher Education in Sport in Europe”
Die Publikation ist im Verlag Meyer & Meyer Sport erschienen und kann online auf der Homepage des Verlages bestellt werden.
23.06.2009
Bericht “Studienstrukturreform und berufliche Situation aus Sicht des wissenschaftlichen Nachwuchses”
In einer HIS-Untersuchung wurden Nachwuchswissenschaftler nach ihrer Beurteilung des Bologna-Prozesses befragt.
Der Bericht steht auf der Internetseite von WiNbus kostenlos als Download zur Verfügung.
23.06.2009
Studie “Survey of Master Degrees in Europe”
Die neue Studie der European University Association (EUA) gibt eine aktuelle Bewertung der englischsprachigen
Masterprogramme in Europa. Die Studie basiert auf einer Umfrage der EUA unter europäischen Studierenden, Hochschulangehörigen und Wissenschaftlern.
Download Studie “Survey of Master Degrees in Europe”
22.06.2009
Bericht “Bologna with Student Eyes 2009″
Der europäische Studierendenverband ESU veröffentlicht diesen Bericht bereits zum dritten Mal und zeigt den Fortschritt der Implementierung des Bologna-Prozesses. Analysen zur studentischen Mobilität, zur Qualitätssicherung oder zur studentischen Mitbestimmung werden aus 36 Ländern aufgezeigt.
Download Bericht “Bologna with Student Eyes 2009″
22.06.2009
Bericht “The Bologna Process for U.S. Eyes”
Der Bericht erklärt aus US-Sicht die Bologna-Reform im europäischen Hochschulwesen. Der Autor Clifford Adelman will die Defizite des US-Hochschulwesens nach europäischem Bologna-Vorbild beheben. Vor allem die Harmonisierung der Lernergebnisse (Projekt “Tuning USA”) könnte die Mobilität der Studierenden und die Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Hochschultypen fördern.
Download The Bologna Process for U.S. Eyes: Relearning Higher Education in the Age of Convergence
27.04.2009
Mobilität ohne Netz und doppelten Boden (HRK-Publikation)
Zeitgleich mit der aktuellen Empfehlung der Mitgliederversammlung der HRK am 20.04.2009 in Aachen zur besseren Regelung der Alterssicherung von mobilen Wissenschaftlern (PDF-Broschüre, 65 KB: Mobilität von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen in Europa - Aufgaben und Forderungen) und im Nachgang zu einer internationalen Bologna-Tagung im letzten Jahr ist das neue Heft des Bologna-Zentrums der HRK unter dem Titel “Mobilität ohne Netz und doppelten Boden. Die Debatte um die Alterssicherung im Europäischen Hochschul- und Forschungsraum” erschienen.
Mit dieser von KMK und BMBF finanzierten Publikation wird auf den drängenden nationalen und europäischen Handlungsbedarf aufmerksam gemacht, Lösungsansätze sowie Good-Practice-Beispiele aus mehreren Ländern vorgestellt.
Die Publikation ist als E-Book verfügbar und kann als Printversion bei dem Bologna-Zentrum der HRK bestellt werden.