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Remote-Zugänge RAS und SSH

Ras

RAS-Zugang

Die Universität Regensburg besitzt einen Remote Access Server (RAS), dessen Aufgabe es ist, ankommende digitale (ISDN) oder analoge (Modem-Anrufe entgegenzunehmen, eine Benutzerauthorisierung durchzuführen und - falls diese erfolgreich war - die Verbindung des anrufenden Rechners mit dem Datennetz der Universität freizugeben.
Es ist also möglich, sich über die den sog. RAS-Zugang in das Internet einzuwählen.

Bei Nutzung des RAS-Zugangs der Universität erhalten Sie eine IP-Adresse im IP-Adressbereich der Universität, d.h. alle Angebote, die auf das interne Datennetz beschränkt sind, können OHNE VPN-Client oder zusätzliche Authentifizierung, genutzt werden (Samba-Zugänge zu den zentralen Webservern, Elektronische Zeitschriftenbibliothek, Uni intern aktuell, ...).
Der Zugang zu den Fileservern (G-Laufwerk, etc.) ist allerdings nur durch die zusätzliche Installation des Novell Netware Clients oder die Benutzung von Netstorage oder WebDAV möglich.
Bestimmte Ressourcen, wie z.B. die öffentlichen Drucker stehen nur dann zur Verfügung, wenn sie zusätzlich den Novell Netware Client installieren.
Hinweis: Bei Benutzung des Novell Clients muss dieser NACH der Einrichtung der Verbindung gestartet werden.


Was brauche ich dazu?

Nötig ist dazu nicht viel:

  • 56 K V.90 Modem oder einen ISDN-Basisanschlusses plus ISDN-Adapter für den PC mit Windows XP
  • RZ Account und das dazugehörige RZ Passwort
  • und eine Einwahlnummer.

Herstellen einer Verbindung mit Windows XP

Sobald das Modem oder die ISDN-Karte installiert ist, kann damit begonnen werden eine DFÜ-Verbindung zu erstellen. In der DFÜ-Verbindung werden alle notwendigen Parameter für eine Verbindung mit dem Internet oder einem Netzwerk festgelegt. Es ist prinzipiell möglich, sich mehrere DFÜ-Verbindungen zu erstellen, z.B. mit der Universität und zusätzlichen kommerziellen Anbietern (Freenet...). Beim Starten des Internet Explorers wird man dann aufgefordert die gewünschte DFÜ-Verbindung auszuwählen und damit den entsprechenden Provider (Anbieter für Internetzugang) anzuwählen. Im Gegensatz zu anderen Betriebssystemen muss der Internetassistent zum Erstellen der Verbindung genutzt werden. Dieser erzeugt eine DFÜ-Verbindung mit einem entsprechend konfiguriertem TCP/IP. Erfreulicherweise muss an den TCP/IP-Einstellungen nichts weiter konfiguriert werden. Die folgenden Einstellungen gelten für Windows XP Professional und Home Edition.

Um zum Verbindungsassistenten zu gelangen, gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Öffnen sie im Startmenü den Punkt Systemsteuerung. Darin dann den Punkt Netzwerk- und Internetverbindung auswählen.
    Dort Eigene Internetverbindung einrichten bzw. ändern auswählen und in dem sich öffnenden Fenster die Schaltfläche Einrichten betätigen, um den Assistenten zu öffnen.
  2. Gehen Sie im Startmenü zu dem Punkt Systemsteuerung.
    Darin dann den Punkt Netzwerk- und Internetverbindung auswählen und die Option Netzwerkumgebung anklicken, dann auf Netzwerkverbindungen anzeigen, dann auf Neue Verbindung erstellen und der Assistent öffnet sich.
  3. Die letzte Möglichkeit stellt eine Abkürzung über das Startmenü dar, das in der Regel auch einen Eintrag Netzwerkumgebung bietet.

Im folgenden Fenster werden Sie freundlich darauf hingewiesen, dass im Folgenden ein Assistent die Installation des Internetzugangs übernimmt. Diese Androhung kann man jedoch gefahrlos mit Weiter bestätigen.

Wählen Sie die Option Verbindung mit dem Internet herstellen und bestätigen dies mit Weiter.

RAS 1

Jetzt wählen Sie den Punkt Verbindung manuell einrichten aus und bestätigen mit Weiter:

RAS 2

Danach wählen Sie den Punkt Verbindung mit einem DFÜ-Modem herstellen und bestätigen mit Weiter:

RAS 3

Jetzt muß ein Verbindungsname vergeben werden. Sie können z.B. RAS Uni Regensburg benutzen.
Bestätigen Sie dann mit Weiter:

RAS 4

Nun geben Sie die Rufnummer 9431500 an.
Falls Sie sich außerhalb von Regensburg befinden, müssen Sie die Vorwahl mit angeben:
09419431500.
Bestätigen Sie dann mit Weiter:

RAS 5

Geben sie ihren RZ Account im Feld Benutzername ein und lassen dabei die beiden Kennwortfelder leer.
Die Eingabe eines Kennworts ist nicht nötig und wird von uns auch nicht empfohlen. Dann bestätigen Sie mit Weiter:

RAS 6

Im letzten Fenster klicken Sie dann auf Fertig stellen. Windows wird nun die nötigen Installation für eine Verbindung zum Internet vornehmen.
Nun können Sie jederzeit eine Verbindung zum Internet aufbauen, indem Sie auf die DFÜ-Verbindung auf dem Desktop klicken, falls Sie die Option Verknüpfung auf dem Desktop hinzufügen gewählt haben.
Ansonsten finden Sie die eingerichtete Verbindung dort, wo die Installation begonnen hat: unter Netzwerkverbindungen anzeigen.
Dort können Sie die RAS Verbindung dann mit einem Doppelklick starten.
Nötig ist dann nur noch die Eingabe des RZ Passworts.

RAS 7

ssh

SSH (Secure Shell)

Das Standard-FTP -Protokoll ist unsicher: Passwörter werden im Klartext über die Leitung geschickt, d.h. jeder Sniffer kann Ihr Passwort erfahren, wenn Sie normales FTP verwenden, vorausgesetzt, dass er die erforderlichen Sachkenntnisse hat und die Absicht, Sie auszuspionieren.

Die SecureShell (SSH) bietet dagegen eine auf sicherer Verschlüsselungstechnik basierende Übertragungstechnik. Um diese Technik zu nutzen, benötigen Sie eine sog. SSH-Client-Software.

Dieses Dokument beschreibt einen SSH - Zugang von einem Windows-Rechner auf Linux- und Unix-Server im Rechenzentrum.


Installation des SSH-Clients

Die Software "SSH Secure Shell Client " kann entweder durch RZ Setup (im Windows-Startmenü unter "Alle Programme") oder über den PC Softwareindex des Rechenzentrums installiert werden. Diese beiden Installationsmethoden funktionieren nur, wenn Sie direkt am Uni-Netzwerk angeschlossen sind.

Installiert wird bei einer Komplettinstallation der "Secure Shell Client" (für den Kommandozeilenzugang) und der "SSH Secure Shell File Transfer Client".


Starten des SSH-Clients

Nach der Installation finden Sie zwei Icons auf dem Desktop und/oder die Punkte "SSH Secure Shell Client" und "SSH Secure Shell File Transfer Client" im Startmenü unter Start -> Programme-> Netzwerk -> SSH Secure Shell, um eine der beiden Secure Shell-Alternativen zu starten.

Benutzen des Kommandozeilenzugangs

Nach dem Starten des SSH-Clients (z.B. mit einem Doppelklick auf das Desktop-Icon) betätigen Sie die Schaltfläche "Quick Connect". Im folgenden Dialog müssen Sie den
Host Name = Servername, zu dem verbunden werden soll (in diesem Beispiel rex2.uni-regensburg.de) und
User Name = Ihren RZ Account angegeben.


Icon für den SSH Secure Shell Client auf dem Desktop


Verbinden mit SSH

Nach dem Bestätigen mit der Schaltfläche "Connect" werden Sie nach Ihrem Passwort gefragt. Geben Sie dort Ihr RZ Passwort an und bestätigen Sie mit "OK".


Passworteingabe

Falls Sie sich das erste Mal mit einem Rechner auf einem Server anmelden, sollten Sie den sog. Host Key lokal bei sich abspeichern, falls Sie mit Ihrem eigenen PC arbeiten.
Dies erreichen Sie durch drücken der Schaltfläche "Yes".


Fingerprintbestätigung

War die Anmeldung erfolgreich, sehen Sie den Kommandoprompt auf dem Server, auf dem Sie sich angemeldet haben. Außerdem wird angezeigt, wann und von wo Sie sich das lezte Mal angemeldet haben.
Normalerweise befinden Sie sich dann in einem Ihrer Homeverzeichnisse z.B. /home/[RZ Account], wo Sie dann arbeiten können oder aber auch in andere Verzeichnisse, wie z.B.

  • /www/htdocs oder
  • /www-cgi/htdocs oder
  • /www-cgi/homes/[RZ Account]

wechseln können.


Anmeldung erfolgreich

Um sich abzumelden, geben Sie das Kommando
exit
ein und bestätigen Sie mit der Enter-Taste. Danach können Sie das Secure Shell Client - Fenster einfach schließen.


Nach der Abmeldung

Benutzung des SSH Secure File Transfer Clients

Nach dem Starten des SSH Secure File Transfer Clients (z.B. mit einem Doppelklick auf das Desktop-Icon) betätigen Sie die Schaltfläche "Quick Connect". Das erstellen einer Verbindung und das Anmelden erfolgt analog zum SSH Secure Shell Client über die Schaltfläche "Quick Connect" (siehe oben).

Nach erfolgreicher Verbindung sehen Sie links einen Dateibrowser, der die lokalen Dateien, d.h. die Dateien auf dem Rechner, an welchen Sie gerade arbeiten, anzeigt. In der rechten Hälfte ist das Linux-/Unix-Dateisystem zu sehen, in der Regel Ihr Homeverzeichnis. Klicken Sie sich nun durch die gewünschten Verzeichnisse oder geben Sie direkt in der Adresszeile darüber ein Verzeichnis an. Sie können auch einfach ein '/' eingeben und Enter drücken. '/' ist unter Linux/Unix die Root des Dateisystems, also das Verzeichnis der höchsten Ebene.
Alternativ können Sie sich auch mit den Schaltflächen direkt über den Fensterhälften bewegen.
Wollen Sie nun Dateien hoch- oder runterladen, ziehen Sie sie einfach von der einen Fensterhälfte in die andere.


Icon für den SSH Secure File Transfer Client auf dem Desktop


Nach der erfolgreichen Anmeldung


Schaltfläche Disconnet

Die Verbindung kann am Ende über die "Disconnect"-Schaltfläche am oberen Fensterrand beendet werden.


Umschalten zwischen Kommandozeile und grafischer Oberfläche

Einmal angemeldet können Sie zwischen den beiden möglichen des SSH-Clients hin- und herschalten, indem Sie einfach die beiden Schaltflächen am oberen Fensterrand benutzen. Sie sind dann jeweils schon angemeldet.


Schaltflächen zum Umschalten


Profile benutzen

Zur leichteren Handhabung kann man auch Profile im SSH-Client anlegen (am Bürorechner ist das sinnvoll, im CIP-Pool nicht).
Ein Profil wird mit Hilfe der Schaltfläche "Profiles" über "Add Profile" angelegt, kann über "Edit Profiles" bearbeitet werden und dann schließlich über seinen Namen ausgewählt werden.


Profil benutzen


Profil edieren

Sinnvollerweise kann man in einem Profil z.B. schon den Hostnamen und den eigenen RZ Account eintragen.

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