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"SPAM" bezeichnet massenhaft versendete unerwünschte E-Mails. Diese Emails haben oft auch einen gefälschten Absender, z.B. "irgendwas@rrzmta1.uni-regensburg.de".
Der "normale" SPAM ist entweder Unsolicited Bulk E-Mail (UBE) = Unverlangte Massen-E-Mail oder, Unsolicited Commercial E-Mail (UCE) = Unverlangte kommerzielle E-Mail. Diese SPAM-Arten lassen sich durch SPAM-Filter heutzutage sehr gut erkennen und filtern (siehe unten).
Eine weitere Form von SPAM ist kollateraler Spam; d.h. Sie erhalten die Fehlermeldungen die durch eine SPAM-Attacke (von fremden Rechnern aber mit Ihrer E-Mail Adresse als Absender) ausgelöst wurden. Diese Fehlermeldungen werden so gut wie nie von SPAM Filtern erfasst (es sind auch auch "normale" Fehlermeldungen). Ihnen bleibt nur die Möglichkeit ist diese E-Mails manuell zu löschen. Warum das Fälschen des Absenders so einfach ist erfahren sie hier.
Zunächst sollten Sie vermeiden, Ihre E-Mail Adresse in irgendwelchen dubiosen WWW-Formularen anzugeben. Ansonsten passiert dasselbe, als würden Sie bei irgendeinem Preisauschreiben mitmachen ... Ihr Briefkasten ist künftig voll mit irgenwelchen Werbesendungen. Im Gegensatz zu normaler Post ist das Versenden von "SPAM" E-Mails (fast) kostenlos für den Verursacher.
Das Rechenzentrum betreibt für Sie einen zentralen Virenfilter und einen Spam-Erkenner mit Quarantäne Funktion. Aus rechtlichen Gründen dürfen wir diese E-Mails nicht sofort zentral für Sie löschen, sondern halten diese E-Mails noch für 4 Wochen in Quarantäne. Erst nach Ablauf dieser Frist werden diese E-Mails gelöscht. An dieser Stelle können Sie auch eine zentrale Blacklist und Whitelist pflegen sowie die SPAM Behandlung für Sie konfigurieren (oder auch ganz ausschalten).
Hat es doch einmal eine SPAM-Mail durch die Filter in die eigene Mailbox geschafft, sollten Sie niemals direkt auf eine SPAM-Mail antworten, auch wenn mittlerweile fast alle dieser Werbenachrichten mit Zeilen wie For removal from any future mailings, just send a blank e-mail to...
beginnen. Viele Spammer setzen Tools zum Versenden der E-Mails ein, die mögliche Empfängeradressen entweder aus einer Datenbank lesen oder diese völlig automatisch erzeugen. Eine Antwort auf eine E-Mail würde dem Spammer also zeigen, welche Adressen gültig waren - weitere SPAM-Mails würden unweigerlich folgen.
Sollten Sie eigenständig herausfinden wollen über welchen Weg die SPAM-Mail sie erreicht hat empfehlen wir Ihnen das vom Rechenzentrum erstellte Dokument zur Analyse des E-Mail-Headers.