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Installation von ReX-Linux

Vor der Installation

Vor der Installation eines Linux-Rechners müssen wichtige lokale Daten gesichert werden! Eine vorherige Anmeldung am Netzwerk (gültige IP-Adresse) ist notwendig. Systemanforderungen: Festplatte mit mind. 22 GB verfügbaren Platz.

Booten

Das Booten erfolgt über PXE-Boot. Dazu wird bei den meisten Dell Rechnern direkt nach dem Einschalten die F12-Taste gedrückt, und dann booten über Netzwerk-Karte (interne NIC o.ä). Zur Auswahl steht:

  • Linux Wheezy 64-Bit Installation
  • Linux Wheezy 32-Bit Installation (Untermenü: Weitere Optionen)

Anmelden

  • NDS-Login: Eigener Login-Name in Kurzform
  • owners cn: Login-Name des Hauptbenutzers
  • full name, container, subcontainer wird automatisch ausgefüllt entsprechend des owners cn für Lehrstuhl specifische Konfiguration wird dieses Information herangezogen
  • phone, location: Bitte ausfüllen
  • pc type: zur Auswahl steht: workstation, laptop, compute node (phyics), server
    Entsprechend dieser Auswah wird die Software-Auswahl angepasst
  • system restriction: zur Auswahl steht:
    university      - jeder mit einem gültigen NDS-Account darf sich einloggen
    container      - jeder in diesem Container (Fakultät) darf sich einloggen,
                          (z.B. container=physik)
    subcontainer - jeder in diesem Subcontainer (Lehrstuhl) darf sich einloggen,
                          (z.B. subcontainer=richter -> Lst. Richter)
    user             - nur der user mit dem owners cn darf sich einloggen

Diese Einstellungen werden im System unter /etc/rex/pc.conf abgespeichert
und können später im System mit dem Befehl ReXregister mit root-Rechten geändert werden;
die Softwareauswahl kann später noch mit ReXSetup.py angepasst werden.

Partitionierung

Beachten Sie: Es können alle Daten auf der Festplatte gelöscht werden. Sichern Sie deshalb vorher alle Daten!

Partitionierung für Linux:

  • Wählen Sie:
    Loesche und verwende koplette Platte /dev/sda
  • Bestätigen Sie die Änderungen
  • Ist nach dem Anlegen der Systemresourcen noch genügend freier Speicher auf der Platte vorhanden kann dieser nun eingebunden werden
    Im nächsten Dialogfeld kann der Name angegeben werden unter welchem dieser Plattenplatz eingebunden wird

Partitionierung für Linux und Windows:

Ausgangssituation: Rechner ist mit Windows auf einer einzigen Partition installiert
Folgende Schritte müssen dazu bei der Partitionierung ausgeführt werden.

  • Manuell Partitionieren auswählen
  • NTFS-Partition auswählen die verkleinert werden soll
  • Partitionsgröße ändern
  • Änderungen auf Platte schreiben
  • Neue Größe angeben (für Linux werden mind. 22 GB benötigt)
  • Zurück wählen
  • Erhalte Windows, lösche Rest
  • Änderungen bestätigen

Info: Bei dem nächsten Start von Windows wird die Festplatte routinemäßig auf Fehler überprüft

Empfohlene Partitionsgrößen (bei manueller Partitionierung):

  • /        2 GB
  • /usr    15 GB
  • /var     3 GB
  • swap     2 GB

Abschluss der Installation

Jetzt beginnt die Installation des Systems. Die Installation dauert je nach Rechner zwischen 30 und 120 Minuten. Der Rechner wird automatisch rebootet, danach ist das System einsatzbereit. Bei der Erstinstallation eines Rechners muss noch der Zugriff auf das Home-Verzeichnis freigeschaltet werden, dies benötigt evtl. noch etwas Zeit.

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Linux an der Uni Regensburg (ReX)

Administration:

Allgemeine Informationen zu ReX-Linux:

  • ReX steht für Regensburg Linux 
  • ReX ist Debian (stable), angepasst an die Universität Regensburg
  • Debian ist als Packet Quelle eingetragen, mit einem eigenen Packet-Mirror, damit nicht jeder Client die Pakete übers Internet holen muss.
  • Es gibt zusätzliche Software, meist kommerzielle, als Debian Pakete
    • Groupwise Client
    • VPN-Client
    • Acrobat Reader
    • ...
  • und auf Netz-Laufwerke installiert Software
    • Maple
    • Mathematica
    • Matlab
    • SPSS
    • Android-SDK
    • ...
  • Einbindung in die Infrastruktur der Universität: ◦Anmeldung mit RZ-Account und Passwort
  • einheitliche Benutzerverwaltung mit Gruppen
  • Zugriff auf Windows G-Laufwerk
  • Zentrale Drucker
  • Zentrales Homeverzeichnis auf NFS-Servern mit zentralem Backup: -> Auf jedem Rechner sind gleiche Daten und gleiche Einstellungen.
  • Umfangreiche Softwareausstattung mit Fokus auf wissenschaftliche Arbeiten.
  • Leichte Managebarkeit für eine Arbeitsgruppe (z.B. 25 Rechner), mit gleicher Konfiguration und gleicher Softwareausstattung.
  • Dies ist auch besonders interessant für ein Rechencluster.
  • Automatisierte Installation.
  • Bei Bedarf Anpassung, damit aktuelle vom Rechenzentrum beschaffte Hardware geht.
  • Unterstützung bei Hardware und Software-Problemen.

  1. Universität