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Das Versenden von E-Mails unter GroupWise unterscheidet sich nicht grundsätzlich von anderen Mail-Programmen. Bei der Adressierung greift GroupWise jedoch auf die Adreßbücher zurück, so dass es (bei korrekt geführtem Adreßbuch) ausreicht, den Vor- und Nachnamen des Adressaten einzutippen. Die richtige E-Mail-Adresse wird dann vom Programm eingesetzt. GroupWise erzeugt automatisch eine Kopie jeder versendeten Mail im Ordner "Ausgangsnachrichten".
Alle Regensburger Benutzer haben die Möglichkeit, gelöschte (NICHT sofort getilgte E-Mails) 90 Tage lang aus dem Archivsystem COI-Xtrend wiederherzustellen. Wie es gemacht wird sehen sie hier.
Das Wiederherstellen von wirklich gelöschten Nachrichten - denken Sie immer daran, zunächst im Papierkorb nachzusehen - ist für den Administrator extrem aufwändig (je nach Größe der Postoffice Datenbank ist 1 Tag durchaus realistisch), kann also nur in seltenen Ausnahmefällen vorgenommen werden. Deshalb sollten Sie selbst Vorsorge treffen. Dabei könnten Sie zunächst an eine passende Einstellung der Optionen zum automatischen Löschen der Mails denken oder insbesondere an die Archivierung alter Nachrichten auf CD-ROM oder Festplatte.
Sie können eine oder mehrere Nachrichten (mit allen Anlagen) als Text- oder Rich-Text-Dateien sichern. Wählen Sie einfach die entsprechenden Nachrichten aus und rechts-klicken Sie auf "Speichern unter". Anschließend erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie den Pfad zu einem Verzeichnis angeben können und die Codierung der Nachrichten (nur des E-Mail Textes) auswählen können.


Alternativ können Sie aber auch GroupWise im Caching-Modus ausführen. Dabei wird eine lokale Kopie der Datenbank erzeugt, die zwar nur in Intervallen aktualisiert wird (Ihre Mail kommt also im Zweifel später an) - aber eben auch die Möglichkeit einer Sicherheitskopie eröffnet. Haben Sie im Caching Mode (oder im Remote Mode) eine Sicherung Ihrer Mailbox vorgenommen, wird Ihnen dann jeweils eine Differenz zwischen dem Stand der zentralen Mailbox und der Sicherung zur Wiederherstellung angezeigt. Das bedeutet aber auch, dass Sie nur die Mails wiederherstellen können, die bis zum Datum der letzten Sicherung noch nicht gelöscht worden sind. Auch bei diesem System sind Sie also darauf angewiesen, eine sinnvolle Backup-Strategie zu entwickeln.
Stellen Sie zuerst unter "Werkzeuge - Optionen - Umgebung - Pfad zu den Dateien" einen vernünftigen Pfad für die Caching Mailbox ein. Vernünftig sind hier Pfade auf Ihrer lokalen Platte, z.B. "C:\GWCache". Initialisieren Sie dann den Caching Modus mit: "Werkzeuge - Mobildienst - Dieser Computer - usw....". Es wird nun eine komplette Kopie Ihrer Mailbox lokal abgelegt und anschließend GroupWise neu gestartet. Je nach Mailbox Grösse kann dies dauern ..... Der Lohn der Mühe ist ein wesentlich schnelleres Arbeitsverhalten (bei einem einigermaßen moderen Rechner). Im Hintergrund wird nun (solange GroupWise läuft) Ihre lokale Kopie permanent mit der Serverdatenbank abgeglichen. Sie können GroupWise künftig selbst dann starten, wenn keine Netzwerkverbindung vorhanden ist (alle Änderungen werden erst dann wieder syncronisiert wenn eine Netzverbindung verfügbar ist).
Wenn GroupWise neu startet, wechseln Sie in den Caching Modus:

Unter "Werkzeuge - Optionen - Umgebung -Sicherungsoptionen" können Sie nun einen Pfad zu einem Sicherungsverzeichnis angeben. Hier können Sie auch eine regelmäßige Sicherung konfigurieren.


Unter "Datei - Sicherungskopie öffnen" können Sie auf alle (seit der letzten Sicherung) gelöschten Objekte zugreifen. Es geht auch oben links mit dem Modus-Icon.


Das Sicherungsverzeichnis beinhaltet nur einen einzigen "Snapshot" Ihrer Datenbank. Es empfiehlt sich also folgende Strategie:
Konsequenter Einsatz der Archivierung, um Platzprobleme zu vermeiden.
Regelmäßiges (nicht zu häufiges) sichern (so alle 7 bis 30 Tage).
Vor größeren Anderungen (z.B. Löschen Ihrer Termine des letzten Jahres usw.) sollten Sie die Sicherung manuell anstossen mit "Werkzeuge / Mailbox sichern".
Unter Umständen kann es sinnvoll sein, mehrere Sicherungskopien zu speichern, indem Sie das Verzeichnis entsprechend anpassen. Achten Sie hierbei aber auf den zur Verfügung stehenden Platz.

Eine Signatur ist für E-Mails das, was bei normalen Briefen der Briefkopf ist: der Platz für die Kontaktinformationen oder das persönliche Statement / den Werbespruch.
Sie können die Signatur unter "Werkzeuge - Optionen - Umgebung" einstellen. Dort können Sie auch festlegen, ob die Signatur automatisch hinzugefügt werden soll. Es besteht auch die Möglichkeit mehrere Signaturen zu erstellen.
Arbeitsschritte:
In dem Auswahlfeld "Signaturname" (2.) kann beim versenden einer Mail zwischen verschiedenen Signaturen gewählt werden.
Alternativ können Sie auch eine sogenannte VCard hinzufügen. Diese enthält Ihre Kontaktinformationen aus dem Systemadreßbuch und kann von einigen Programmen (z.B. GW und MS Outlook) mit einem Klick zum Adreßbuch des Empfängers hinzugefügt werden.
Es ist unter GW leider nicht ohne Weiteres möglich, verschiedene Signaturen zu verwenden. Nur für bestimmte Konten können Sie extra eine Signatur festlegen, z.B. bei Newsgroups. Sie könnten aber auch jeweils einen speziellen View für jede gewünschte Signatur erstellen. Unter Novell Coolsolutions finden Sie aber mehrere Antworten auf diese Frage.
Die Dateigröße aller E-Mails, Termine usw. in Ihrer Mailbox kann beschränkt werden. Dies ist zur Zeit in Regensburg bei Accounts von Studenten und Bediensteten eine sog. Quota von 750 MByte.
Bei der Quota geht es vor allem um die Beschränkung der Mails, die Sie empfangen können. In die Berechnung des verbrauchten Platzes gehen aber natürlich auch die von Ihnen eventuell gespeicherten Ausgangskopien Ihrer Mails ein.
Außerdem sollten Sie folgendes beachten: Zu Ihrer Mailbox zählen auch Attachments, die Sie an andere GroupWise-Nutzer (nicht Mails über das Internet) geschickt haben, da in diesem Fall nur ein Verweis auf Ihre Datenbank weitergereicht wird. Dies gilt auch dann noch, wenn Sie die Ausgangskopie Ihrer Mail bereits gelöscht haben.
Die größten Platzfresser sind übrigens Attachments (Bilder und andere Dateien).
Die Beschränkung wird folgendermaßen durchgesetzt: Sobald Ihre Mailbox zu 80 % gefüllt ist, können Sie keine Mails bzw. Termine etc. mehr versenden. Selbst wenn die Mailbox (z.B. durch neu angekommene Mails) zu über 100% gefüllt ist, werden alle neuen Mails klaglos empfangen.
Wie voll Ihre Mailbox ist, können Sie ganz leicht erkennen: In der Fußzeile des GroupWise-Fensters wird die prozentuale Belegung angezeigt; wenn Sie den Mauszeiger über den Text halten, erscheint eine genauere Darstellung:

Der Client stellt zugleich eine bequeme Methode zur Verfügung, für mehr Platz sorgen: Klicken Sie auf die Platzanzeige oder wählen Sie im Menü "Werkzeuge - Mailboxgröße prüfen" .... Nun erscheint das folgende Fenster:

Neben den graphisch aufbereiteten Informationen über die Belegung Ihrer Mailbox finden Sie in diesem Fenster auch gleich die Möglichkeit, Mails zu löschen oder zu archivieren. Dabei können Sie sich die Mails im Papierkorb sowie die gesendeten bzw. empfangenen Mails und die Entwürfe anzeigen lassen. Wenn Sie eine der entsprechenden Auswahlmöglichkeiten links oben wählen, werden in dem unteren Teil des Fensters alle Mails dieser Kategorie jeweils der Größe nach sortiert angezeigt. Sie können nun einen oder mehrere (bei gedrückter Taste Strg) mit der Maus auswählen und diese dann entweder löschen oder archivieren (archivieren funktioniert nicht bei Mails im Papierkorb).
Um alte E-Mails etc. sicher aufzubewahren oder um Platzproblemen entgegenzuwirken (Quota), bietet sich die Archiv-Funktion von GroupWise an. Dabei werden die Mails nicht mehr in der GroupWise-Datenbank gelagert, sondern auf eine Festplatte oder ein Netzlaufwerk ausgelagert. Wenn man auf das entsprechende Laufwerk zugreifen kann, dann kann man die Mails etc. auch bearbeiten.
Alles, was im Archiv abgelegt wurde, ist in der zentralen GroupWise-Datenbank nicht mehr vorhanden. Sie können dementsprechend auch nicht per Web-Access oder IMAP auf die archivierten Daten zugreifen. Vgl. auch hier unter Probleme zu daraus folgenden Unverträglichkeiten mit der Automatik.
Sie können keine Termine etc. archivieren, die in der Zukunft liegen. Deshalb eignet sich die Archivfunktion nur begrenzt dafür, die Daten zu sichern, wenn z.B. Ihr Postoffice (serverseitig) störanfällig sein sollte.
Dokumente, die in den GroupWise-Bibliotheken gespeichert sind, werden nie archiviert. Zwar finden Sie evtl. in den Dokumenteneigenschaften einen Eintrag "archiviert", das bezieht sich aber auf ein ganz anderes Archiv, das nur vom Administrator (bzw. dem Bibliothekar von GroupWise) beeinflußbar ist.
Ein Vertreter kann nicht auf das Archiv zugreifen oder einzelne Nachrichten archivieren. Er kann auch kein Archiv anlegen, aber er kann, wenn bereits ein Archivverzeichnis festgelegt wurde, dieses ändern und das alte Archiv verschieben. Das geht natürlich nur, wenn er entsprechende Lese- und Schreibrechte im Dateisystem hat.
Die Universität Regensburg, besitzt eine spezielle Archivierungssoftware (Xtrend der Firma COI). Mit dieser Software wird das Archivieren sehr vereinfacht.
Die Archivierung mit COI Xtrend ist für alle Bediensteten der Universität Regensburg und HS Regensburg verfügbar (oder anders gesagt: NICHT für Studierende).
Zum Archivieren genügt es, die Objekte in den Archivordner (unterhalb des Aktenschranks) oder einen seiner Unterordner zu verschieben. Archivierte und ersetzte Objekte erkennen Sie am "Arc:", das dem ursprüglichen Betreff vorangestellt ist. Diese Objekte enthalten als Inhalt einen Archiv-Link, mit dem Sie das ursprüngliche Objekt anschauen, weitersenden bzw. zurückholen können.
Alternativ können Sie auch im Archiv (unter https://coi1.uni-regensburg.de) direkt suchen (Dokumententyp ist GroupWise E-Mails) bzw. Ihre (archivierten) Ordner durchsuchen. Ihr (archiviertes) GroupWise-Konto ist unterhalb des Schreibtisches als virtuelle Ordnerstruktur eingeblendet.
Wichtig: Wenn Sie die Archivierung benutzen wollen, um rechtliche Vorgaben (bzw. spezielle Anforderungen) zu erfüllen, müssen Sie dies vorher mit uns absprechen.
Dazu müssen Sie zunächst ein Verzeichnis als Archivverzeichnis festlegen. Dies können Sie unter "Werkzeuge - Optionen - Umgebung - Pfad zu den Dateien" festlegen. In diesem Dialogfenster wird von GroupWise automatisch oft ein Verzeichnis für die Caching-Mailbox angelegt. Löschen Sie diesen Eintrag, sonst werden Ihre Einstellungen nicht richtig übernommen.

Zunächst müssen Sie entscheiden, ob Sie das Verzeichnis auf der Festplatte Ihres lokalen Rechners einrichten (Vorteil: viel Platz. Nachteil: nicht von anderen Rechnern zugänglich, kein automatisches Backup vom Rechenzentrum), oder - sofern Sie ausreichend Platz haben - ein Netzlaufwerk verwenden.
Sie sollten unter keinen Umständen ein Verzeichnis auf der lokalen Festplatte eines CIP-Pool-Rechners (C: oder D:) auswählen, da Ihre Daten dort weder vor fremden Blicken geschützt sind, noch länger als bis zum nächsten Start des Rechners gespeichert werden.
Wenn Sie sich für ein Netzlaufwerk entscheiden, sollten Sie Ihr persönliches Homedirectory / Heimatverzeichnis verwenden, eigentlich also (an der Uni Regensburg) G:\groupwise\, wobei groupwise hier das Unterverzeichnis ist, das Sie für das Archiv anlegen (das Verzeichnis erstellt GroupWise dann automatisch). Der Pfad G:\groupwise\ ist allerdings ein sogenannter relativer Pfad, relativ zu einem Startpunkt, der sich daraus ergibt, dass dem Buchstaben G beim Start ein Verzeichnis zugeordnet ist, das bei jedem Nutzer anders ist. Das kann problematisch werden, wenn Sie im Netzwerk unter einem anderen Account eingeloggt sind als in GroupWise. Dann werden die Archivdaten plötzlich nicht mehr in Ihr eigenes Verzeichnis gesichert, sondern z.B. in das Ihres Bürokollegen. Deshalb sollten Sie immer einen absoluten Pfad (in UNC-Schreibweise) eingeben. Dann versucht GroupWise immer, die Archivdateien im richtigen Verzeichnis abzulegen. In der problematischen Konstellation erscheint dann eine Fehlermeldung, weil Sie auf den entsprechenden Netzwerkpfad nicht zugreifen können (Sie sind ja als jemand anders eingeloggt).
Langer Rede kurzer Sinn: Verwenden Sie einen Pfad der Art: \\titan-xx\xxx\xxx\abc12345\groupwise\. Ihren persönlichen Pfad können Sie z.B. bei Ihrem Workgroupmanager erfragen. Besonders gefährlich ist diese Problematik dann, wenn Sie die automatische Archivierung eingeschaltet haben.
Wenn Sie einen persönlichen PC haben, können Sie natürlich auch dort Mails archivieren (interessant besonders bei sehr großen Mail-Archiven). Sie können dann allerdings nur von diesem PC aus auf Ihr Archiv zugreifen.
Sie können das Archivverzeichnis auch wechseln und so z.B. jahrgangsweise Ihre Mails archivieren und dann auf CD-ROM sichern.
Nun können Sie einzelne Mails etc. archivieren, indem Sie sie auswählen und mit der rechten Maustaste klicken. Im erscheinenden Kontext-Menü wählen Sie nun den Punkt archivieren - dann wird die Mail in das Archivverzeichnis verschoben. Sie können auch mehrere Mails gleichzeitig auswählen, indem Sie z.B. während des Anklickens die Taste Strg gedrückt halten.
Automatisch archivieren
Sie können auch Regeln einsetzen, um z.B. bestimmte Mails, etwa aus einer Mailingliste, automatisch nach einer bestimmten Zeit zu archivieren.
Die Einstellungen die sich am Papierkorb treffen lassen, sind aus (leidvollen) Erfahrungen in Regensburg deaktiviert.
Die Mails (und Termine etc.) im Archiv können Sie sich anschauen, wenn Sie im Menü "Datei - Archiv öffnen" anklicken. Es werden nur die Ordner angezeigt, die wirklich Mails enthalten, die Anordnung der Ordner kann anders als in Ihrer Standard-Mailbox sein. Um zur normalen Mailbox zurückzukehren, klicken Sie erneut auf "Datei - Archiv öffnen" (dann wird dort das Häkchen vor Archiv öffnen entfernt).

Wenn Sie Mails aus dem Archiv wieder in die "normale" Mailbox zurückschieben wollen, wechseln Sie in die Archivansicht und gehen vor wie beim manuellen Archivieren: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Mail und wÄhlen Sie den Punkt Archivieren, vor dem ein Häkchen sein sollte. Einmal den Menüpunkt anklicken und die Mail ist wieder in der "normalen" Mailbox.
Die Mails werden nicht im Klartext oder einem allgemein lesbaren Format abgelegt. Um wieder an die Mails heranzukommen, muß man den Client installieren. Dies kann man natürlich auch zum Transport der Mailbox "mißbrauchen". Das geht allerdings einfacher, wenn Sie den Caching-Modus einstellen und dann die Sicherungsoptionen verwenden.
Neben dem offensichtlichen Ratschlag, nur wichtige Mails usw. aufzubewahren, gibt es auch eine Möglichkeit, die Mail zu erhalten, aber die mitgelieferten Attachments zu entfernen. Das ist v.a. nützlich, wenn an eine wichtige Mail noch eines dieser lustigen aber sehr platzfressenden Bildchen angehängt ist.
Sie können ein Formativ Applet (siehe hier oder das Programm GW Strip verwenden um die Anhänge von E-Mails zu entfernen. Das Formativ-Applet ist hier wesentlich flexibler, z-B. ist es möglich nur einzelne Anhänge zu entfernen.
Das Programm müssen Sie auf jedem Rechner einzeln installieren, auf dem Sie es nutzen wollen. Es erzeugt ein zusätzliches Symbol, das Sie zum Start des Programms einfach anklicken müssen. Das Programm erzeugt eine Kopie der Nachricht ohne Attachments. Dabei wird der Betreff um den Eintrag " (Copy)" ergänzt. Negativ ist zu verbuchen, dass leider auch die Eigenschaften der Nachricht (z.B. Eingangsdatum) verloren gehen.
Problem: Archiverte Ausgangsnachrichten sind im Archiv nicht mehr auffindbar.
Lösung: Wenn Sie Ausgangsnachrichten nicht in einen speziellen Ordner verschieben, verbleiben sie in der Mailbox (der Ordner Ausgangsnachrichten ist nur ein Suchergebnisordner). Die Mailbox als Symbol (im Archiv wie in der normalen Ansicht) zeigt aber nur die Mails in der Mailbox an, die bei Ihnen eingegangen sind. Mit anderem Worten: Die Mails sind zwar archiviert, werden aber nicht angezeigt, weil Sie in keinem Ordner enthalten sind.
Sie müssen daher entweder von vornherein alle Ausgangsmails in andere Ordner verschieben, bevor sie archiviert werden; oder Sie können im Archiv einen Suchergebnisordner erstellen. Dann werden die Ausgangsmails angezeigt.
Zugriff auf das Archivverzeichnis erforderlich
Die Archivierung wird nur durchgeführt, wenn Sie in GroupWise eingeloggt sind und Zugriff auf das eingestellte Archivverzeichnis haben. Wenn Sie also auf einem Novell-Netzlaufwerk das Archivverzeichnis erstellt haben, müssen Sie zugleich im eDirectory eingeloggt sein.
Beachten Sie, dass Archivieren nicht über den Remote-Zugriff oder den WebAccess möglich ist. Auch die automatische Archivierung ist dann leider nicht möglich.
Bei Notify handelt es sich um ein Programm, das mit GroupWise zusammen arbeitet und Sie mithilfe von Alarmmeldungen informiert, wenn in Ihrer Mailbox neue Nachrichten eingegangen sind, Ihre Ausgangsnachrichten geöffnet werden oder ein Termin bevorsteht.
Notify kann Sie auf vier Arten benachrichtigen:
Sie können Alarmmeldungen und Benachrichtigungen auch für andere Benutzer empfangen, wenn Sie die Vertretungsrechte besitzen und wenn Sie zu demselben Post-Office wie diese Benutzer gehören.
Notify spielt einen Systemton oder eine Audiodatei ab, wenn Sie eine Nachricht empfangen. Beim Empfang einer Alarmmeldung wird der Audio-Clip alle fünf Minuten abgespielt, bis Sie die Alarmmeldung aus der Benachrichtigungsliste löschen.
Unabhängig von der eingesetzten Anwendung wird das Dialogfeld "Notify" immer im Vordergrund dargestellt, wenn Sie eine neue Nachricht oder eine Alarmmeldung erhalten.
Wenn Sie eine neue Nachricht oder Alarmmeldung erhalten, wird auf der Taskleiste ein Briefumschlag über dem Symbol "Notify" angezeigt. Wenn das Notify-Symbol nicht auf der Taskleiste angezeigt wird, wird Notify nicht ausgeführt.
Bei der Benachrichtigungsliste handelt es sich um ein Dialogfeld, in dem alle neuen ungeöffneten Nachrichten und Alarmmeldungen aufgeführt sind, die Sie erhalten haben. Sie können das Dialogfeld auf Ihrem Desktop geöffnet lassen. Sie können das Dialogfeld außerdem über das Notify-Symbol zum Anzeigen öffnen.
Um den Zugriff zu erleichtern, können Sie eine Verknüpfung zu Notify auf Ihrem Windows-Desktop erstellen.
Außerdem können Sie natürlich noch einige der Extras von GroupWise verwenden. Unter "Werkzeuge - Regeln" können Sie kleine Skripte (einfache Programme) erstellen, die automatisch Ihre Mails in den richtigen Ordner verschieben. Sie können aber auch automatische Antworten generieren, z.B. wenn Sie im Urlaub sind. Vorsicht! Ist auch Ihr Mail-Partner im Urlaub und hat er eine entsprechende Regel eingestellt, gibt das ein gefährliches Ping-Pong-Spiel. Oder Sie können alle oder bestimmte Mails an ein anderes Account weiterleiten (z.B. wenn Sie im Urlaub Ihre E-Mails über HotMail lesen wollen).
Sie können viele GroupWise-Aktionen automatisieren. Dazu gehört beispielsweise: Beantworten von Nachrichten bei Abwesenheit, Löschen von Nachrichten oder Verschieben von Nachrichten in Ordner. Für diese Automatisierung verwenden Sie Regeln zum Definieren von Bedingungen und Aktionen, die ausgeführt werden soll, wenn eine Nachricht diese Bedingungen erfüllt.
Zum Erstellen einer Regel sind folgende Schritte erforderlich:
Sie können zahlreiche weitere Optionen festlegen, um genauer zu definieren, für welche Nachrichten eine Regel gelten soll. Die Anwendung der Regel kann beispielsweise auf akzeptierte Termine, auf Nachrichten mit einem bestimmten Wort im Feld "Betreff" beschränkt werden. Die Option "Bedingungen definieren" dient zur weiteren Einschränkung der aufgestellten Regeln. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Beschränken von Nachrichten, auf die eine Regel angewendet wird.
| Aktion | Ergebnis |
|---|---|
| Mail Senden | Hiermit wird eine Mail-Nachricht an die vom Benutzer angegebenen Empfänger gesendet, wenn die Bedingungen für die Anwendung der Regel erfüllt sind. Wenn Sie beispielsweise Ihren Vorgesetzten immer dann benachrichtigen sollen, wenn der Monatsbericht einer bestimmten Mitarbeitergruppe eintrifft, können Sie eine Regel festlegen, die eine Nachricht sendet, sobald der Bericht eintrifft. |
| Weiterleiten | Hiermit werden Nachrichten an einen oder mehrere Benutzer weitergeleitet. Wenn Sie beispielsweise Mitglied im Planungsstab eines Teams sind, können Sie mithilfe einer Regel Besprechungsunterlagen an die übrigen Mitglieder des Teams weiterleiten. |
| Antwort/Urlaubsregel | Hiermit wird eine vorgefertigte Antwort an den Absender gesendet. Angenommen, Sie sind für mehrere Tage unterwegs. Vorher können Sie eine Regel erstellen, mit der auf eingehende Nachrichten automatisch eine Antwort gesendet wird, aus der hervorgeht, wann Sie wieder zurückkommen.Mit der Option Bedingungen definieren können Sie verhindern, dass Antworten an Maillisten-Server und andere große Gruppen gesendet werden. |
| Akzeptieren | Hiermit wird ein Termin, eine Notiz oder ein Job akzeptiert. Mit einer solchen Regel können Sie beispielsweise alle Termine akzeptieren, die Sie von einer bestimmten Person erhalten. |
| Löschen/Ablehnen | Hiermit werden Nachrichten gelöscht oder abgelehnt. Mit einer solchen Regel können Sie beispielsweise alle Termine ablehnen, die für einen bestimmten Wochentag geplant sind, wenn Sie an dem betreffenden Wochentag grundsätzlich nicht für Besprechungen zur Verfügung stehen. |
| Nachricht tilgen | Hiermit werden Nachrichten aus dem Papierkorb gelöscht. Mit dieser Regel können beispielsweise die Nachrichten einer Firma gelöscht werden, die häufig Werbemails versendet. |
| in Ordner verschieben | Hiermit werden Nachrichten in einen Ordner verschoben. Sie können beispielsweise alle Nachrichten, die im Feld Betreff ein bestimmtes Wort enthalten, in einen gemeinsamen Ordner verschieben. |
| Regelbearbeitung abbrechen | Hiermit wird verhindert, dass durch andere Regeln Aktionen zu Nachrichten durchgeführt werden, auf die die Bedingungen für die Anwendung dieser Regeln zutreffen. Regeln werden in der Reihenfolge ausgeführt, in der sie im Dialogfeld Regeln aufgeführt sind. Falls andere Regeln existieren, die sich unter normalen Bedingungen auf diese Nachrichten auswirken würden, verhindert diese Regelaktion die Ausführung der unerwünschten Regeln. |
| Ereignis | Ergebnis |
|---|---|
| Neue Nachricht | Die Regel wird ausgelöst, sobald eine neue Nachricht in der GroupWise-Mailbox eintrifft. Wenn Sie auf Empfangen klicken, wird die Regel nur durch Eingangsnachrichten ausgelöst. Wenn Sie auf Gesendet klicken, wird die Regel nur durch von Ihnen gesendete Nachrichten ausgelöst. Wenn Sie auf Empfängerlos klicken, wird die Regel immer dann ausgelöst, wenn Sie eine empfängerlose Nachricht (Termin, Notiz oder Job) erstellen. Wenn Sie auf Entwurf klicken, wird die Regel nur durch Nachrichten ausgelöst, die als unfertig (als Entwurf) gekennzeichnet sind. |
| Abgelegte Nachricht | Diese Regel wird ausgelöst, wenn Nachrichten in einem bestimmten Ordner abgelegt werden. Wenn Sie keinen Ordner festlegen, wird die Regel ausgelöst, sobald eine Nachricht in einen beliebigen Ordner verschoben wird. |
| Ordner öffnen | Die Regel wird ausgelöst, sobald Sie einen bestimmten Ordner öffnen. Wenn Sie keinen Ordner festlegen, wird die Regel ausgelöst, sobald Sie einen beliebigen Ordner öffnen. |
| Ordner schließen | Die Regel wird ausgelöst, sobald Sie einen bestimmten Ordner schließen. Wenn Sie keinen Ordner festlegen, wird die Regel ausgelöst, sobald Sie einen beliebigen Ordner schließen. |
| Programmstart | Die Regel wird durch das Starten von GroupWise ausgelöst. |
| Beenden | Die Regel wird durch das Beenden von GroupWise ausgelöst. |
| Vom Benutzer aktiviert | Die Regel kann nur manuell ausgelöst werden, indem der Benutzer sie im Dialogfeld Regeln auswählt und anschließend auf Ausführen klickt. Anstatt beispielsweise eine Regel so zu verwenden, dass bestimmte Nachrichten sofort in einen Ordner verschoben werden, können Sie auch warten, bis sich in Ihrer Mailbox einige Nachrichten angesammelt haben, um sie zu gegebener Zeit gleichzeitig zu verschieben. Zum manuellen Auslösen einer Regel müssen Sie im Mailbox- oder Kalenderlayout zunächst diejenigen Nachrichten bzw. Ordner auswählen, auf die sich die Regel auswirkt. |
Klicken Sie auf "Werkzeuge", "Regeln" und anschließend auf "Neu".


Bei der Bedingung sollten folgende drei Spalten erstellt werden.
1. "An" "enthält" "Name" und
2. "Von" "enthält nicht" "Name" Neue Gruppe und
3. "Betreff" "enthält nicht" "Antw:"
Die Urlaubsregel sollte nur dann automatisch eine Nachricht schicken, wenn die E-Mail direkt an den Empfänger Adressiert ist.
Antwort E-Mails und E-Mails von sich selbst sollten nicht beantwortet werden.
Da sonst die Gefahr einer Schleife besteht!!!!
WICHTIG!!!!
Um eine Funktionierende Urlaubsregel zu erhalten, müssen Sie die Reihenfolge beachten. Der Spam-Filter muss VOR der Urlaubsregel angelegt werden!! (siehe Spam-Regel)



Bevor eine Regel ausgelöst werden kann, muss sie aktiviert werden. Aktivierte Regeln werden mit einem Häkchen gekennzeichnet. Wenn Sie die Regel deaktivieren, kann sie nicht mehr ausgelöst werden. Die Regel bleibt jedoch im Dialogfeld "Regeln" aufgelistet und kann bei Bedarf wieder aktiviert werden.
Bei einer aktivierten Regel ist das dazugehörige Kästchen mit einem Häkchen versehen.
GroupWise interne Mails sind in einer Datenbank gespeichert. Sie haben selbst grundsätzlich nur Zugriff auf Ihre eigenen Mails. Immerhin können Sie aber auch die Mails, die Sie selbst abgeschickt haben, solange löschen, bis der Empfänger Sie geöffnet hat. Dazu löschen Sie einfach die Ausgangskopie und wählen dann Löschen aus der Empfängermailbox. Aber Vorsicht: Wenn der Adressat eine Weiterleitung auf z.B. seine privaten Mailadresse eingebaut hat, werden Sie faktisch immer zu spät kommen. Um dies zu prüfen können Sie wie oben dargestellt, die Eigenschaften der Nachrichten betrachten. Dort wird auch eine Weiterleitung der Mail dargestellt. Ähnliches gilt, wenn der Empfänger die Mail bereits mit dem Remote-Client oder einem PDA heruntergeladen hat.
Sie können auch ein "Verfallsdatum" für Mails einstellen. Ungelesene Mails werden dann automatisch gelöscht. Oder Sie stellen die Mail so ein, dass sie erst zu einem bestimmten Zeitpunkt (also verzögert) abgeschickt wird. Die entsprechende Einstellung finden Sie unter den Sendeoptionen.
E-Mails, die das SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) nutzen (das sind momentan 99.9999%), haben eine vergleichbare Sicherheit wie eine mit Schreibmaschine geschriebene Postkarte.
Sie können auf eine Postkarte einen beliebigen Absender draufschreiben. Niemand weiss genau, bei wem und wann die Postkarte ankommt (oder ob diese jemals ankommt). Jeder der die Postkarte unterwegs in der Hand hat, kann diese unbemerkt lesen (oder verändern).
Die Tatsache, dass normalerweise E-Mails ankommen, ungefälschte Adressen sowie unveränderten Inhalt besitzen, darf Sie darüber nicht hinwegtäuschen.
Erhalten Sie eine E-Mail, die ihnen "komisch" vorkommt, sollten Sie also mißtrauisch sein. Rufen Sie den Absender der E-Mail an oder schicken Sie eine Antwort auf diese E-Mail und bitten um eine Bestätigung des Inhalts.
Andere Gefahren: Wie Sie sicher wissen, können auch unerwünschte Gäste (Viren und Würmer) via E-Mail versandt werden. Das Rechenzentrum filtert zwar alle E-Mails, die Viren enthalten (und ausführbare Anhänge) heraus, aber mann kann nie zu 100% sicher sein.
An der Universität und Fachhochschule Regensburg wird zur automatischen Virenkontrolle und Spambewertung PureMessage von Sophos eingesetzt.
Einschub: An anderen Orten der Welt wird sicher auch ein Spam-Erkennungswerkzeug eingesetzt, bitte kontaktieren Sie Ihren Systemadministrator.
Alle E-Mails die sicher vals Spam erkannt werden, wandern automatisch in die SPAM Quarantäne. Die Benutzer der Hochschule Regensburg erhalten täglich eine E-Mail (Digest) mit den zurückgehaltenen E-Mails, die Benutzer der Universität Regensburg können das Verhalten unter http://spam.uni-regensburg.de einstellen, sowie die Quarantäne einsehen.
Sie können jederzeit durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf eine E-mail die Junkbehandlung individuell ändern.

Sie können den Absender der Nachricht als verbürgt einstufen (Whitelist). Dies ist sinnvoll, wenn die E-Mails fälschlicherweise als Spam erkannt werden - oder Sie stufen den Absender (oder die ganze E-Mail Domain) als Junk ein.

Eine unverschlüsselte E-Mail kann man mit einer Postkarte vergleichen, jeder der die Postkarte in die Finger bekommt kann die Postkarte lesen und verändern. Die digitale Signatur (auch elektronische Signatur genannt), ist ein Verfahren zur Überprüfung der Authentizität des Senders und zur Überprüfung der Integrität der erhaltenen Nachricht.
GroupWise setzt zur Verschlüsselung das SMime-Verfahren ein. Dies ist ein Standard, der von vielen -Mail Programmen unterstützt wird. SMime ist ein sogenanntes Public/Private-Key-Verfahren, dazu werden zwei Schlüssel, ein privater und ein öffentlichen Schlüssel verwendet. Der private Schlüssel muß unbedingt geheim gehalten werden, er besteht aus einer Datei die Sie nicht aus den Händen geben sollten und ist zusätzlich durch ein Paßwort geschützt. Der öffentliche Schlüssel, ebenfalls eine Datei, kann unbesorgt verbreitet werden. Sie müssen aber, wenn Sie den öffentlichen Schlüssel eines Kommunikationspartners erhalten, unbedingt sicherstellen, dass der Schlüssel auch wirklich von ihm ist. Das geschieht entweder physisch (er hat Ihnen die Diskette mit dem Schlüssel persönlich übergeben) oder durch telefonischen Vergleich des sog. Fingerprints.
Eine praktischste Möglichkeit ist es aber, eine dritte Instanz (Certificate Authority, CA) zu ermächtigen, die Prüfung zu übernehmen. Dann muß man nur noch einmal diese CA anerkennen und alles läuft, wenn die Schlüssel aller Kommunikationspartner von der CA signiert wurden. Im Rahmen einer DFN-weiten Public Key Infrastruktur (DFN-PKI) besitzt die Universität Regensburg seit Mai 2008 eine eigene Zertifizierungsinstanz (Uni Regensburg CA).
Die Zertifizierungsinstanz der Universität Regensburg stellt momentan nur Zertifikate zur Server-Authentifizierung aus.
Wenn Sie aus dienstlichen Gründen mit signierten/ verschlüsselten E-Mails arbeiten müssen, finden Sie hier weitere Informationen zu diesem Thema.
Die alte Dokumentation zu Smime.
"Externe" E-Mails sind solche, die nicht von einem anderen GroupWise-Nutzer kommen. Hier fehlen naturgemäß die erweiterten Möglichkeiten von GroupWise. Allerdings hat man weiterhin Zugriff auf alle Informationen, die eine E-Mail neben dem reinen Text noch so enthält. Diese befinden sich im sog. Header. Dieser erscheint in GroupWise als Attachment an der externen Mail mit dem Namen Mime.822 oder Header. Dieses Attachment kann man sich anzeigen ("Datei - Anlagen - anzeigen") lassen und so Informationen über Absender, Weg durch das Internet (mit Uhrzeiten) etc. erhalten. Man kann allerdings nicht überprüfen, ob und wann die eigenen Mails gelesen wurden.
Dieser Abschnitt ist nur für Menschen mit detektivischen Ambitionen geeignet.
Ähnlich wie bei einer Postkarte (Poststempel) gibt es auch bei E-Mails Methoden, um den Absendeort (ungefähr) festzustellen. In den üblichen E-Mail Programmen werden diese Informationen normalerweise nicht angezeigt (Sie werden gleich verstehen warum). Wenn Sie Sich die Header anzeigenlassen wollen, geht das bei Pegasus Mail durch den Wechsel in den RAW-View (Strg-H), bei GroupWise mit "Datei - Anlagen anzeigen - Mime.822". Der Header wird dann von unten nach oben gelesen, angefangen beim "To:" Header. Ein Beispiel (von der IP-Adresse "134.178.48.20", der Rechner hatte den Namen "nfsLkeGLmp" angegeben, stammt diese E-Mail):
Return-path:
Received: from rrzd2.rz.uni-regensburg.de [132.199.1.12]
by gw.ngate.uni-regensburg.de; Mon, 14 Jun 2004 03:54:03 +0200
Received: from rrzd2 (rrzd2 [127.0.0.1])
by rrzd2.rz.uni-regensburg.de (8.12.3/8.12.3/Debian -4) with ESMTP id i5E1s28g011198
for ; Mon, 14 Jun 2004 03:54:03 +0200
Received: from rrzmx1.rz.uni-regensburg.de ([132.199.1.8])
by rrzd2 (MailMonitor for SMTP v1.2.2 ) ;
Mon, 14 Jun 2004 03:54:02 +0200 (CEST)
Received: from asy13.as02.apl1.superonline.com (asy13.as02.apl1.superonline.com [195.33.204.67])
by rrzmx1.rz.uni-regensburg.de (8.12.3/8.12.3/Debian-6.6) with SMTP id i5E1rxFb016872
for ; Mon, 14 Jun 2004 03:54:01 +0200
Received: from nfsLkeGLmp ([134.178.48.20]) by mc5-f24.hotmail.com with Microsoft SMTPSVC(5.0.2195.6824);
Mon, 14 Jun 2004 19:44:08 +0400
To: edmund.weber@rz.uni-regensburg.de
From: "[ihlx Top Software]"
Subject: sicken Any software - very low prices amen
Date: Mon, 14 Jun 2004 20:51:08 +0500
MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/html;
charset="windows-1252"
Content-Transfer-Encoding: 7Bit
Message-ID:
Wenn Sie nun noch wissen wollen, aus welcher Ecke der Welt diese E-Mail herkommt, öffnen Sie eine "Eingabeaufforderung" (oder Dos-Box) und geben das Kommando "tracert 134.178.48.20" ein.
Routenverfolgung zu 134.178.48.20 über maximal 30 Abschnitte
1 <1 ms <1 ms <1 ms rrzbb1-110.rz.uni-regensburg.de [132.199.23.254]
2 1 ms <1 ms <1 ms gwingate.rz.uni-regensburg.de [132.199.7.200]
3 <1 ms <1 ms <1 ms ar-regensburg1.g-win.dfn.de [188.1.36.129]
4 2 ms 2 ms 2 ms cr-erlangen1-po2-0.g-win.dfn.de [188.1.72.37]
5 6 ms 6 ms 14 ms cr-leipzig1-po5-2.g-win.dfn.de [188.1.18.46]
6 13 ms 12 ms 12 ms cr-frankfurt1-po10-0.g-win.dfn.de [188.1.18.189]
7 13 ms 15 ms 13 ms so-6-0-0.ar2.FRA2.gblx.net [208.48.23.141]
8 13 ms 13 ms 13 ms pos5-0-2488M.cr2.FRA2.gblx.net [67.17.65.53]
9 172 ms 172 ms 172 ms pos5-0-2488M.wr1.LON3.gblx.net [67.17.92.29]
10 172 ms 172 ms 172 ms pos6-0-9952M.wr1.WSH1.gblx.net [67.17.92.13]
11 173 ms 172 ms 172 ms pos8-0-9952M.wr1.JFK1.gblx.net [67.17.93.153]
12 172 ms 172 ms 172 ms pos0-0-2488M.wr2.JFK1.gblx.net [67.17.71.246]
13 173 ms 173 ms 173 ms pos13-0-2488M.wr2.SFO1.gblx.net [67.17.92.182]
14 171 ms 171 ms 171 ms pos1-0-2488M.cr2.SFO1.gblx.net [67.17.65.158]
15 172 ms 172 ms 172 ms so1-1-0-2488M.ar1.SJC2.gblx.net [67.17.64.65]
16 173 ms 173 ms 173 ms 208.50.13.202
17 173 ms 173 ms 173 ms i-5-0.sjc-core01.net.reach.com [202.84.251.53]
18 359 ms 359 ms 359 ms i-3-3.syd-core01.net.reach.com [202.84.143.138]
19 360 ms 360 ms 361 ms GigabitEthernet1-1.syd-core02.net.reach.com [202.84.219.214]
20 360 ms 360 ms 360 ms GigabitEthernet1-1.pad-core5.Sydney.telstra.net [203.50.13.249]
21 361 ms 360 ms 361 ms 10GigabitEthernet9-0.chw-core2.Sydney.telstra.net [203.50.6.89]
22 372 ms 372 ms 371 ms Pos-Channel1.win-core1.Melbourne.telstra.net [203.50.6.14]
23 373 ms 372 ms 373 ms GigabitEthernet1-2.lon42.Melbourne.telstra.net [203.50.79.52]
24 372 ms 372 ms 372 ms 134.178.48.20
Diese E-Mail kommt also ziemlich sicher aus Australien.
Mit der IP-Adresse können Sie (wenn Sie den wollen) auch herausbekommen, auf wen diese Adresse registriert ist. Das Internet ist unter 4 Registraren aufgeteilt. Jeder Rechner wird durch einen 4 Byte Wert (von 0.0.0.0 bis 255.255.255.255) identifiziert. Die Registrare verwalten jeweils jeder für sich bestimmte Nummernbereiche. Die Registrare sind im einzelnen:
Sie können auch Newsgroups in GroupWise einbinden. Dazu erstellen Sie einen neuen Ordner und wählen die Option NNTP-Ordner.

Dann müssen Sie einen Namen für diesen Ordner wählen und ihm einen News-Server zuordnen. Dabei müssen Sie die entsprechenden Einstellungen vornehmen, und u.a. festlegen, unter welchem Namen Sie Nachrichten in der Newsgroup publizieren wollen. Sie können über das Eigenschaftsmenü des Ordners auch festlegen, welche Signatur Sie verwenden wollen. Zum Üben können Sie den NEWS-Server von Novell "news.novell.com" verwenden. Zum Abschluß werden Sie gefragt ob die Liste aller News-Groups heruntergeladen werden soll (Dieses Menü können Sie auch später erreichen, wenn Sie den NNTP-Ordner mit der rechten Maustaste anklicken). Hier können Sie entscheiden welche News-Groups sie abbonieren (lesen) wollen. Wie bei Newsreadern üblich, werden zunächst nur die Überschriften (Header) der Nachrichten abgeholt, der Inhalt folgt erst bei Bedarf (Siehe Warnung unten!). Die einzelnen Threads werden wie die GW-internen Diskurse angezeigt. Achtung: Alle gelesenen News Artikel werden in Ihren Teil des GroupWise Datenbank kopiert (Message Store); d.h. die Quotas werden auch durch News Artikel verbraucht. Die Suchfunktion funktioniert nicht über Newsgroups. Hier müssen Sie sich mit Filtern behelfen.
Mit GroupWise können Sie auch andere Mailboxen abfragen und/oder synchronisieren. Diese Mailboxen werden via POP3 oder IMAP4 Proktokoll (bzw. POP3s/IMAP4s) abgefragt. Fremde (= uni-externe) Mailboxen erscheinen dann als "Ordner" in Ihrem GroupWise System. Nützlich ist dies vor allem, wenn Sie einen Account bei einem Internet-Mailer (hier Provider genannt) haben, der Ihnen den Zugang via POP3 oder IMAP4 auf die Mailbox erlaubt. Beispiele für solche Internet-Mailer sind z.B. GMX, hotmail, web.de u.v.a. oder der eigene Linux-Server. GroupWise ermöglicht im Prinzip auch das Senden von Mails über den anderen Account per SMTP. Allerdings ist in Regensburg zum Schutz vor Viren der entsprechende Port 25 gesperrt, am Campus müssen SIe daher immer "mail.uni-regensburg.de" als SMTP Server eintragen (auch wenn Sie unter Ihrer GMX-Adresse senden).
Besorgen Sie sich zunächst von Ihren Provider (die Rechenzentren können Ihnen da NICHT helfen) folgende Informationen:
Starten Sie: "Konto - Kontooptionen".
Wenn der Menüpunkt "Konto" nicht erscheint, könnte es sein das diese Funktion von Ihren Administrator deaktiviert wurde.
Wählen Sie: "Hinzufügen"; entscheiden Sie sich für ein POP3- oder IMAP4-Account nach den Vorgaben Ihres Providers. In dem folgenden Beispiel binde ich (meine alte) PMail-Box als IMAP4-Ordner ein.




Wie sie nicht sind wir nicht das Portnummern oder sichere Verbindung J/N gefragt worden. Dieser IMAP4 Server läßt jedoch nur sichere IMAP4-Verbindungen auf dem Port 993 zu. Wählen Sie "Eigenschaften - spezielle Optionen" des erstellten Kontos, dort schalten Sie bei IMAP4 SSL (secure socket layer) ein und ändern den Port auf 993.

POP3 Mailboxen werden automatisch abgefragt und die neuen E-Mails tauchen (wenn alles klappt) wie von "Geisterhand" in dem zugeordneten Ordner auf. IMAP4 Mailboxen fragen Sie durch klicken auf den entsprechenden Ordner ab. Wenn Sie das Passwort nicht abgespeichert haben erscheint zunächst folgender Dialog, danach öffnen sich die Ordner.


Bei POP3 wandern alle abgefragten E-Mails sofort in Ihren GroupWise Speicherplatz (d.h. es zählt zu Ihrer Quota), bei IMAP4 und News nur die E-Mails (bzw. Artikel) die Sie gelesen haben.
Wenn Sie eine Nachricht verfassen, werden Sie gelegentlich das Interesse haben, zu erfahren, was mit dieser Nachricht geschieht. Durch die Datenbankstruktur von GroupWise sind hier weitreichende Möglichkeiten (jedenfalls für Nachrichten innerhalb des jeweiligen Systems) gegeben. Einmal gibt es da die auch bei EMail-Programmen üblichen Informationen über Zustellung und Lesen der Mails, die Sie verschickt haben. Weil GroupWise aber nicht nur ein EMail-Programm ist, werden weitere Status-Informationen wichtig: Wurde der Termin, den Sie vergeben haben, auch akzeptiert? Hat der Mitarbeiter den vergebenen Job bereits erledigt? Allen diesen Informationen ist gemein, daß der Empfänger der Mail sie eventuell nicht gern preisgibt. GroupWise ist als Kommunikationssystem für Firmen konzipiert. Dort entscheiden zentrale Vorgaben, darüber, welche Daten weitergegeben werden sollen. Konsequenter Weise kann man deshalb die hier beschriebenen Statusmeldungen auch nur von zwei Stellen aus beeinflussen: Es können zentrale Vorgaben gemacht werden, welche Statusmeldungen ausgegeben werden. Ansonsten kann immer der Absender einer Nachricht festlegen, welche Statusmeldungen ihn erreichen sollen. Der Empfänger kann sich nur durch Tricks teilweise dagegen wehren, dass der Absender die Informationen erhält (dazu unten). Die Anwendungen für Statusmeldungen sind vielfältig (mehr dazu unten). Neben der reinen Neugierde ist besonders an automatische Verarbeitung von bestimmten Nachrichtenkategorien (Termine, Jobs), an die Erhaltung eines Überblicks bei umfangreicher Kommunikation (welche EMails müssen noch beantwortet werden?) und nicht zuletzt an die Fehlersuche (hat die EMail ihren Adressaten erreicht?) zu denken.
Die Statusinformationen finden Sie in den Eigenschaften der Ausgangskopie der Nachricht (rechts auf die Ausgangskopie klicken und Eigenschaften wählen). Sie können zur Auswertung von vielen Nachrichten auch Suchergebnisordner verwenden (z.B. um alle Mails anzuzeigen, die noch nicht geöffnet wurden). Besonders sinnvoll sind solche Ordner, wenn es um die Verwaltung von Jobs und Terminen geht. Und Sie können sich vom System bei bestimmten Ereignissen (Nachricht wird geöffnet etc.) auch direkt per Mail oder Notify benachrichtigen lassen. Auch Regeln können auf bestimmte Eigenschaften einer Mail reagieren (z.B. gelöschte Anzahl). Außerdem können Sie einige Statusinformationen auch an dem Symbol der Nachricht schnell erkennen. Zu nennen ist hier der geöffnete Briefumschlag, das rote Kreuz für gelöschte Nachrichten und das rote Fragezeichen, wenn die Nachricht nicht zugestellt werden konnte.
Die Art der erzeugten Statusmeldungen hängt vom Nachrichtentyp ab. Allgemein finden Sie Informationen zum Zustellstatus mit Datum und Uhrzeit: Wann wurde die Nachricht zugestellt bzw. die Zustellung bestätigt. Weiterhin: Wann wurde die Nachricht geöffnet, wann gelöscht, wann weitergeleitet, wann beantwortet, wann auf einen Remote-Rechner heruntergeladen? Bestimmte Nachrichtentypen kennen auch besondere Statusmeldungen: Wann wurde ein Job akzeptiert bzw. abgelehnt, wurde er delegiert? Wurde ein Termin angenommen oder abgelehnt?
Die Einstellungen für die von Ihnen zu versendenden Nachrichten können Sie einstellen unter "Werkzeuge - Optionen - Senden" und dann einzeln für die Nachrichtentypen Mail, Termin, Job und Notiz. Hier sind beispielhaft die Einstellungen für Mails zu sehen:

unächst einmal müssen Sie festlegen, ob eine Ausgangskopie erstellt wird, bei der die Statusinformationen aufgezeichnet werden. Nur für Mails können Sie auch ganz auf eine solche Ausgangskopie verzichten. Dann können Sie festlegen, welche Statusinformationen gesammelt werden: Zustellung; Zustellung und Öffnen; sämtliche Informationen (deutlich mehr, z.B. auch Löschen der Mail). Wenn Sie vor Gesendete Nachricht automatisch löschen einen Haken setzen, wird die Ausgangsnachricht bei Ihnen automatisch gelöscht, wenn alle Empfänger die Nachricht gelöscht (genauer: getilgt) haben. Im zweiten Teilfeld können Sie sich direkt bei bestimmten Aktionen (öffnen und löschen der Mail, bei Terminen z.B. auch beim Akzeptieren) informieren lassen. Wählen Sie dabei zwischen einer Benachrichtigung per Mail oder Notify oder beidem. Das dritte Teilfeld (relevant nur beim Nachrichtentyp Mail) bietet Einstellungen, die den Zugriff auf Statusmeldungen bei EMails an eine Internet-EMail-Adresse (also außerhalb von GroupWise) ermöglichen. Dazu unten mehr.
Wie oben bereits ausgeführt, ist ein Schutz vor der Übertragung der Statusmeldungen nicht im Programm vorgesehen. Sie können aber mit ein paar Tricks die Überwachung verringern. Es sei darauf hingewiesen, dass bei Terminen und Jobs ein Umgehen der Statusmeldungen dazu führt, dass die Abstimmung des Kalenders in GroupWise nicht mehr richtig funktioniert. Die folgenden Tricks sollten daher höchstens bei Mails angewendet werden. Dabei ist die Grundüberlegung einfach: Jeder ist Herr über die Nachrichten, die er selbst versendet hat und er ist nicht Herr über Nachrichten, die er erhalten hat. Um die letztere Prämisse außer Kraft zu setzen, muss man den Sonderfall erzeugen, dass man selbst sowohl Absender als auch Empfänger der Nachricht ist. Man muss daher einfach jede eingehende Nachricht an sich selbst weiterleiten und nur die Kopie lesen. Das Original kann man automatisch löschen, um nicht überflüssige Daten zu speichern. Die Umsetzung funktioniert über eine Regel, die jede eingehende Mail weiterleitet und die Originalnachricht löscht. Denken Sie daran, dass Sie mehrere Aktionen in einer Regel kombinieren können. Vorsicht! Dieses Vorgehen läßt sich daran erkennen, dass alle Mails an Sie sofort nach Erhalt weitergeleitet und gelöscht werden. Zumindest die erste Statusinformation erhält der Absender aber nur, wenn er die erweiterte Statusmeldung eingestellt hat. Jedenfalls kann man natürlich das Ausbleiben der Öffne-Bestätigungen bemerken. Für bestimmte Fälle mag es sich daher empfehlen, nur die Weiterleitung der Mails an sich selbst vorzunehmen und dann die Mails vorher in Kopie zu lesen und das Original erst dann zu öffnen, wenn der Absender das erkennen soll.
E-Mails an eine Internet E-Mail Adresse können naturgemäß nicht die GroupWise-Statusinformationen zugeordnet werden. Hier existiert ein anderes System, dass in GroupWise eingebunden werden kann. In diesem (internetweiten und daher in vielen Mailprogrammen integrierten) System werden von dem Mailserver (nur wenn dieser die entsprechende Funktion unterstützt!) Zustellbestätigungen (oder entsprechende Fehlermeldungen) als EMail verschickt, wenn der Absender dies verlangt hat. Sie können nun in GroupWise einmal diese Zustellbestätigungen von anderen Mailservern anfordern und dann die entsprechende Mailnachricht automatisch zu einer Statuseigenschaft Ihrer Ausgangsmail machen, so dass sie wie sonst auch über die Eigenschaften zu sehen ist. Sie können sich auch für den zusätzlichen Empfang der Mails des anderen Servers entscheiden. Lesebestätigungen (=Öffne-Bestätigungen) werden allerdings nicht angefordert. Diese werden auch nur begrenzt von anderen Mailprogrammen unterstützt und sind jedenfalls nicht bei dem anderen Mailserver, sondern bei dem Mailprogramm des Empfängers integriert.
Wie bei den sonstigen Einstellungen wählen Sie im Menü den Punkt "Werkzeuge - Optionen - Senden - EMail". Im Teilfenster Internet-Mail können Sie mit ein Häkchen die Zustellbestätigung aktivieren - das funktioniert aber nur, wenn der Mailserver des Empfängers diese Option unterstützt. Wenn Sie nicht das zweite Häkchen bei Benachrichtigungen an Mailbox senden setzen, wird die Bestätigungs-Mail automatisch analysiert und die Statusinformation wird als Eigenschaft der Ausgangsnachricht übernommen, die Bestätigungs-Mail wird dann sofort gelöscht und taucht in Ihrer Mailbox gar nicht erst auf.
Als Beispiel hier die Statusmeldungen einer erfolgreicht zugestellten Nachricht, kurz nach dem Absenden:

Nach Eigang der Mail beim Empfänger (bzw. dessen Mailserver):

GroupWise hat ein proprietäres Format, so dass alte Mails nur über einige Umwege übernommen werden können. Für alle gängigen Programme ist allerdings eine fertige Lösung in GroupWise eingebaut: Wählen Sie im Menü den Punkt "Datei - POP3/IMAP importieren", dann können Sie Konten (Einstellungen, Mails und Adreßbücher) von Mozilla, Outlook Express usw. halbwegs automatisch übernehmen.
Achtung: Für den Umzug der alten Datenbestände, ist eine Novell Client Anmeldung zwingend erforderlich.Über Webmail können keine Daten umgezogen werden
Geben Sie in das Antragformular ihren RZ-Account und ihr Passwort ein. Die Umstellung wird von der Benutzerverwaltung per Hand vorgenommen.
Die Migration von Linux nach GroupWise wird in diesem Dokument erklärt.
Mit diesem Tool können Sie ganz einfach ihre Kontakte und E-Mails von Pegasus nach GroupWise migrieren.
Die erforderlichen Clients für verschiedene Betriebssysteme finden Sie in unserem Supportbereich.
Nach der Installation des GroupWise Clients (optional auch durch die Installation des Outlook-Connectors) können Sie wie durch ein Wunder auch MS-Outlook (nicht Outlook-Express) als GroupWise Client benutzen. Unter der MS-Outlook Oberfläche ist sogar der Wechsel der GroupWise Betriebsarten (Online/Caching/Remote) und das Passwortändern möglich. Abgesehen von einigen Problemen im Vertretermodus bei privaten Terminen klappt die Integration fehlerfrei; Sie haben Zugriff auf alle Informtaionen. Die Unterstützung seitens der Rechenzentren für diese Betriebsart kann jedoch nur eingeschränkter Natur sein (immer noch besser wie IMAP4).

Im Online-Modus sind Sie über das Netzwerk mit Ihrem Post-Office verbunden. In der Mailbox werden Ihre gespeicherten Nachrichten und Informationen angezeigt. Im Online-Modus besteht eine kontinuierliche Verbindung mit der Netzwerk-Mailbox. Wenn während des Betriebs im Online-Modus der Post-Office-Agent beendet wird oder die Netzwerkverbindung ausfällt, wird die Verbindung zur Mailbox vorübergehend getrennt. In diesem Zeitraum sind Ihre Nachrichten und Informationen über den GroupWise Client nicht verfügbar.
Dieser Modus empfiehlt sich bei geringem Netzwerkverkehr. Sie können diesen Modus auch verwenden, wenn Sie verschiedene Arbeitsplatzrechner verwenden und nicht möchten, dass auf jede Station eine lokale Mailbox heruntergeladen wird.
Im Caching-Modus wird eine Kopie Ihrer Netzwerk-Mailbox, einschließlich der Nachrichten und sonstiger Informationen, auf dem lokalen Laufwerk gespeichert. Auf diese Weise können Sie GroupWise auch dann verwenden, wenn das Netzwerk oder der Post-Office-Agent nicht verfügbar ist. Da nicht die ganze Zeit eine Verbindung mit dem Netzwerk besteht, bietet dieser Modus die beste Leistung und es fällt wenig Netzwerkverkehr an. Zum Abrufen und Senden neuer Nachrichten wird automatisch eine Verbindung hergestellt. Sämtliche Aktualisierungen finden im Hintergrund statt, sodass Sie Ihre Arbeit nicht unterbrechen müssen.
Dieser Modus empfiehlt sich, wenn Sie genügend Festplattenspeicher auf Ihrem lokalen Laufwerk haben, um Ihre Mailbox zu speichern.
Der Remote-Modus wird von GroupWise-Benutzern verwendet, die den Mobildienst verwenden. Ähnlich wie beim Caching-Modus wird eine Kopie der Netzwerk-Mailbox oder der von Ihnen festgelegte Teil der Mailbox auf dem lokalen Laufwerk gespeichert. Sie können Nachrichten selbst bestimmen wann mit der angegebenen Verbindungsart (Modem, Netzwerk oder TCP/IP) abrufen oder versenden, er wird nicht automatisch eine Verbindung aufgebaut. Wenn Sie keine vollständige Kopie der Netzwerk-Mailbox benötigen, können Sie die abgerufenen Daten einschränken. So können Sie zum Beispiel festlegen, dass nur neue Nachrichten oder nur die Betreffzeilen von Nachrichten abgerufen werden.
Hinweis: Haben Sie eine Remote oder Caching Mailbox auf Ihrem Rechner angelegt, so wird diese auch synchronisiert wenn Sie im Online Modus sind.

Nach dem Einrichten können Sie GroupWise im Caching-Modus ausführen, ohne dass Sie den Modus von "Online" in "Caching" ändern müssen. GroupWise startet automatisch in dem Modus, in dem sich das Programm zuletzt befand.

Beim löschen des Remote/ Caching Verzeichniss geht keine E-Mail, Termin oder Kontakt, denn dieses Verzeichniss ist eine Kopie ihrer Online Mailbox. Wenn Sie den Remote Modus verwenden, sollten Sie vor der Löschung des Verzeichniss zwingend eine Synchronisierung anstoßen.
Zum Einrichten von Thunderbird / Icedove führen Sie folgende Schritte aus:
Evolution ist ein unter Linux häufig verwendeter Mail-Client. Um E-Mails auf seinem Linux-Home-Verzeichnis empfangen und mit Evolution bearbeiten zu können, ist es notwendig, seine Mailbox auf Linux umstellen zu lassen. Bedienstete der Universität wenden sich dafür an ihren zuständigen Workgroup-Manager. Studenten können ihre Mailbox bei Frau Angela Kellner bzw. Herrn Wilhelm Fleischmann im Rechenzentrum (RZ 0.04, Tel. 4882) umstellen lassen.
Wichtig: Bei der Umstellung der Mailbox muss der Server angegeben werden, auf dem der Benutzer sein Linux-Home-Verzeichnis hat. Um den Speicherort des eigenen Home-Verzeichnisses zu ermitteln, gibt man in einem Terminal-Fenster folgendes Kommando.
df -k | grep RZ-Account
Als RZ-Account muss natürlich der eigene Login-Name angegeben werden (z.B. abc12345).
Steht hinter dem Doppelpunkt /t7h, so befindet sich das Home-Verzeichnis auf dem Fileserver titan7.
Steht hinter dem Doppelpunkt /t8h, so befindet sich das Home-Verzeichnis auf dem Fileserver titan8.
Zur Verdeutlichung dieser Vorgehensweise hier ein Beispiel mit dem Benutzer teu14338.
rss3:~> df -k | grep teu14338
t7:/t7h/rz/teu14338 571822976 146116616 425706360 26% /home/teu14338
In obigem Beispiel ergibt sich als Speicherort für das Home-Verzeichnis des Benutzers teu14338 der Fileserver titan7 (/t7h nach dem Doppelpunkt).
Der ermittelte Home-Verzeichnis-Server muss bei der Umstellung der Mailbox auf Linux angegeben werden. Die Umstellung wird dann am nächsten Kalendertag wirksam.
Wichtig: Die Mail-Zustellung erfolgt direkt in die Datei Inbox im Mail-Ordner des Home-Verzeichnisses. Es ist darauf zu achten, dass immer ausreichend Plattenplatz zur Verfügung steht für die Zustellung von E-Mails (kann mit dem Kommando dquota geprüft werden). Falls der Plattenplatz ausgeschöpft ist, wird die Mail zum Absender zurückgeschickt.
Bei der Mail-Zustellung erfolgt eine spam-Vorsortierung. Durch diese Vorsortierung werden im Mail-Ordner des Benutzers die Mail-Folder delete und spam angelegt. Diese sollten von Zeit zu Zeit entrümpelt werden (E-Mails darin löschen), damit die spam-Mail nicht den ganzen Plattenplatz verbraucht.
Der Mail-Client evolution kann über das K-Startmenü (bei KDE) bzw. das Anwendungs-Menü (bei Gnome) über den Unterpunkt Internet --> Evolution eMail aufgerufen werden. Daneben ist natürlich auch der kommandoorientierte Start mit dem Befehl evolution möglich.
Hier wird zunächst die Identität des E-Mail-Benutzers festgelegt. Als E-Mail-Adresse wird die an der Uni Regensburg verwendete Adresse eingegeben.
Für das Abrufen von E-Mails wird als Server-Typ Standard-UNIX-mbox-Spool oder Verzeichnis ausgewählt, als Pfad wird das Verzeichnis angegeben, in das die E-Mail auch zugestellt wird, und in dem alle Mail-Folder erstellt werden. Dies ist bei jedem Benutzer der Mail-Ordner im Home-Verzeichnis (im Beispiel /home/teu14338/Mail).
Als Empfangsoption wurde hier nun Automatisch nach neuen E-Mails sehen alle auf 10 Minuten gesetzt. Wird diese Option nicht gewählt, so müssen eingegangene E-Mails manuell abgefragt werden.
Der Name des lokalen E-Mail-Kontos ist frei wählbar. In obigem Beispiel wurde der Name Privat gewählt.
Obige Eingaben sind nur dann relevant, wenn Daten von anderen Adressbüchern übernommen werden sollten.
Mit dem letzten Fenster ist die Konfiguration von evolution abgeschlossen. Die Aktivierung der Funktion Anwenden speichert die Konfiguration ab.
Danach präsentiert sich die Anwendung folgendermaßen.

Im Fenster von evolution sind auf der linken Seite die Mail-Folder im Mail-Ordner zu sehen, auf der rechten Seite befindet sich im oberen Bereich eine Liste aller E-Mails im derzeit eingestellten Folder, darunter der Text der ausgewählten E-Mail.
Im vorliegenden Beispiel wurde der eingestellte Mail-Bereich als Privat definiert. Dieser Bereich umfasst den Mail-Ordner /home/teu14338/Mail und enthält auch die Datei Inbox, in die die entreffende E-Mail zugestellt wird. Ferner sind die beiden Folder delete und spam zu sehen, in denen spam-Mails abgelegt werden. Diese beiden Folder sollten von Zeit zu Zeit entrümpelt werden (E-Mails darin löschen). Im Folder sent-mail werden Kopien aller gesendeten eMails gespeichert.
Zum Verschicken von E-Mails wird mit der linken Maustaste der Knopf Neu in der Kopfleiste angeklickt. Es erscheint ein neues Fenster.

Im Feld An wird die Zieladresse angegeben (Betreff nicht vergessen). Nachdem im Textbereich der Text geschrieben wurde, kann mit dem Knopf Abschicken die E-Mail verschickt werden. Sollen Dateien als Anlage zur E-Mail hinzugefügt werden, kann dies mit der Funktion Beilegen geschehen.
Erstellen von zusätzlichen Mail-Ordnern
Es ist sinnvoll, die eingehenden E-Mails, die man behalten möchte, geordnet abzuspeichern. Hierfür können weitere Mail-Ordner angelegt werden. Das Erstellen zusätzlicher Mail-Ordner erfolgt über das Menü Ordner mit dem Unterpunkt Neu.

Generell ist es möglich, einen neuen Ordner in den verschiedenen Mail- bzw. spool-Bereichen zu erstellen. Dies muss im Dialog angegeben werden (hier im Bereich Privat). Ordner, die im spool-Bereich erstellt werden, können über evolution nicht mehr gelöscht werden. Ein Löschen kann dann nur kommandoorientiert erfolgen (Löschen der entsprechenden Datei im Mail-Ordner mit dem Kommando rm). Der neue Ordner wird im Beispiel sportverein genannt und im spool-Bereich Privat angelegt. Dieser neue Ordner erscheint dann auf der linken Seite im evolution-Fenster. Nun können E-Mails in diesen Ordner verschoben und somit archiviert werden.
Damit nicht immer wieder die gleichen E-Mail-Adressen beim Verschicken von E-Mails manuell eingegeben werden müssen, sollten sie aus einem Adressbuch auswählbar sein. Um Einträge in das Adressbuch hinzuzufügen, muss die Funktion Kontakte auf der linken Seite des evolution-Fensters gewählt werden.

Wie oben zu sehen, enthält das Adressbuch noch keine Einträge. Mit einem Doppelklick wird das Fenster aufgerufen, in dem alle Kontaktdaten einer Person eingegeben werden können.

Im vorliegenden Beispiel werden nur die wichtigsten Daten wie Name und E-Mail-Adresse angegeben. Nach dem Abspeichern dieser Einträge mit OK befindet sich ein neuer Eintrag im Adressbuch.

Nun können die im Adressbuch vorhandenen Eintäge beim Verschicken einer E-Mail über den Schalt-Knopf An bequem als Zieladresse markiert werden.