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Migration

Migration der Linux-Homeverzeichnisse auf neues Fileserver-Cluster

Um die Performance, Verfügbarkeit und Sicherheit der Linux-Home-Verzeichnisse zu verbessern, wurden die Daten auf eine neuere Hard- und Software umgezogen. Der Zugriff auf die Daten wird dann über das neuere Netwerk-Protokoll NFSv4 erfolgen. Bei der Migration wurden die Daten auch konsolidiert und reorganisiert. Das Standard-Quota wurde auf 1GB erhöht. Desweiteren wurde für jeden RZ-Account automatisch auch ein Linux-Homeverzechnis angelegt, d.h. der Antrag für ein Home-Verzeichnis entfällt.

Die Migration der Daten erfolgte an folgenden Terminen:

  • am 26.11.2014 alle Studentenverzeichnisse
  • am 05.12.2014 alle Mitarbeiter-Verzeichnisse

Alle Home-Verzeichnisse wurden konsolidiert, d.h. jeder Benutzer besitzt nach der Migration nur noch ein einziges Linux-Home-Verzeichnis. Die Unterscheidung zwischen CIP- und WAP-Home entfällt. Im Cip-Pool wird dann für Mitarbeiter das bisherige WAP-Home ausgeliefert.

Nach der Migration wird für kurze Zeit der Zugriff auf die "alten" CIP-Homeverzeichnisse über den Rechner rex1 ermöglicht (bis ca. 15. Februar 2015).

Die derzeit aktuelle Laufwerksangabe für eine samba-Verbindung von Windows-Rechnern aus auf das Linux-Homeverzeichnis kann über diesen Link ermittelt werden. Nach der Umstellung wird die samba-Verbindung die folgende Form haben:  //titannfs-<SHARE>/homes

Bei der Herstellung der samba-Verbindung über "Netzlaufwerk verbinden" muss nun als Benutzername "ADS\<benutzername>" angegeben werden ( Beispiel: ADS\teu12345 ).

Die Informationen auf dieser Seite werden ständig erweitert und aktualisiert.

Weitere Technische Informationen:

  • Der File-Server-Cluster besteht aus drei Servern, die insgesammt sechs Laufwerke exportieren. Dies ist auf Basis des SuSE Linux Enterprise Server mit High-Availability Erweiterung realisiert.
  • Ein Laufwerk kann zu Wartungszwecken von einem anderen Server übernommen werden, ohne dass der Linux-Client etwas merkt (außer ca. 20 Sekunden langes hängen).
  • Einfache Probleme (wie z.B. Kernel-Panik oder einfache Hardware-Probleme) kann der Cluster selbst lösen.
  • Beim Netzwerk-Protokoll findet ein Wechsel von NFSv3 nach NFSv4 statt:
  • Dadurch resultiert eine performantere Anbindung durch verbesserte Cache-Lease Mechanismen.
  • Verbesserte Bunutzerverwaltung in NFSv4
  • Kerberos-Authentisierung möglich und vorbereitet und zum Teil im Einsatz
  • Änderungen der ACLs (Access-Control-Lists): Im Dateisystem werden die bisherigen Rechte unverändert gespeichert. Auf NFSv4-basis müssen die Kommandos nfs4_editfacl, nfs4_getfacl und nfs4_setfacl verwendet werden. Es wird für erweiterte Rechte nicht mehr das "+" angezeigt, und getfacl zeigt NICHT die Rechte an (siehe "man nfs4_acl").
    An den bestehenden Rechten, inclusive ACLs ändert sich nichts.
  • Zur ACL Klarstellung: auf rex1 und rex2 ändert sich für die Verzeichnisse /homepages , /www , und /www-app nichts. Hier werden weiterhin die Befehle setfacl und getfacl benötigt, da hier weiterhin NFSv3 verwendet wird.
  1. Universität