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Berichte zur Verwendung von Studienbeiträgen

Stelle für eine direkte Studierendenbeteiligung
an Entwicklungs- und Evolutionsprozessen

Unsere IT-Angebote sind in den letzten Jahren rapide gewachsen. Einerseits wegen der sprunghaften Verbreitung der PCs – im Schnitt verfügt jeder Studierende über einen Computer und ein Smartphone – andererseits wegen der zunehmenden Digita-lisierung unserer Angebote. Damit einher geht eine enorme Beschleunigung der Marktveränderung, die direkt auf die Ausrichtung unserer Angebote durchschlägt. So wird es immer schwieriger die IT-Services an den Bedürfnissen und Erwartungen unse-rer Studierenden auszurichten und user-orientiert zu entwickeln und zu verbessern.
Deshalb soll ein permanenter Prozess etabliert werden, der unsere Studierenden direkt in die Entwicklung und Qualitätssicherung einbindet und sicherstellt, dass unsere IT-Versorgung an den Bedürfnissen der studierenden ausgerichtet ist und nicht, dass sich die Studierenden an unserer IT-Versorgung ausrichten müssen.
Dazu werden partizipative Ansätze etabliert sowie Möglichkeiten zur ständigen inter-aktiven Wertschöpfung geschaffen und an den geeigneten Stellen in unsere Systeme und Organisationsstrukturen eingebunden. Mit diesen können in kürzerer Zeit um-fangreichere und hochwertigere Ergebnisse gewonnen werden. Zugleich kann die Qualität über die Dimension der statistischen Erhebung hinauswachsen indem auch inhaltliche Mitwirkung ermöglicht wird.
Zur Bewältigung dieser Aufgaben wurde 12/2012 eine für 2 Jahre befristete Stelle  besetzt.


Aufbau UR-Apps-Angebot

Um unseren Studierenden künftig mobile Dienste bereitstellen zu können sind dringend Investitionen erforderlich. Die Schritte zum Aufbau umfassen
• Anforderungsanalyse um die wichtigsten Apps für unsere Studierenden zu ermitteln
• Etablierung eines zielgruppenorientierten, an den Wünschen der Studierenden ausgerichteten, Entwicklungsprozesses
• Konzeption des mobilen Serviceangebots
• Entwicklung von Pilotanwendungen (punktuelles Initialangebot mit Fokussie-rung auf wichtigste Apps, z.B. Vorlesungsvideo-App, Moodle-App)
• Aufbau einer Test-, Entwicklungs- und Produktivumgebung für die Bereitstel-lung der UR-Apps
• Langfristig soll die Mobilisierung der Web-Dienste erfolgen, sodass unseren Studierenden ein umfassendes und komfortables Angebot bereitgestellt und ein zeit- und ortsungebundener Zugriff auf Lernangebote möglich wird
• Planung und Gestaltung flexibler und benutzerfreundlicher Navigati-onskonzepte, die eine Auffindbarkeit der Inhalte ermöglichen und eine Verzahnung mit unserem Serviceangebot über Mediengrenzen hinweg bietet
• Einbettung ins Supportkonzept

Zur Bewältigung dieser Aufgaben wurde eine für 2 Jahre befristete Stelle bewilligt und 11/2012 besetzt.

Stelle für den Support von mobilen Geräten (Smartphones, Tablets)

Bedingt durch seine Personalressourcen muss sich das Rechenzentrum primär auf den Support von Windows und Linux Client-Systeme konzentrieren und konnte bisher nur sehr eingeschränkt Support für mobile Geräte leisten. Um generell mobile Geräte unterstützen zu können, müssen diese evaluiert und getestet werden, es muss eine Dokumentation erstellt und entsprechend Support dafür geleistet werden. Dies ist aber auf Grund der wachsenden Anzahl von zu unterstützenden Versionen und Plattformen wie Android, iOS, und Windows Phone schwierig und sehr zeitaufwendig, so dass sowohl der Support für die Geräte, als auch die entsprechende Dokumentation dazu darunter leiden. Der zeitliche Aufwand für ein Gerät, welches sich nicht sofort reibungslos einbinden lässt, kann teilweise bis zu 2 Stunden und länger betragen.
Seit dem 01.08.2011 steht für die Studierenden ein eigener Server zum Abgleich von mobilen Geräten mit der eingesetzten Groupware Lösung bereit, welcher es ermöglicht, E-Mails, Termine und Kontakte synchron zu halten. Von Anfangs (Stand 23.08.2011) 63 registrierten Nutzern, wovon 26 den Dienst aktiv nutzten, steigt diese Zahl stetig an. Momentan (Stand 22.11.2011) haben sich für diesen Dienst 455 Studenten registriert, wobei davon 163 aktiv von diesem Angebot Gebrauch machen. Zum einen zeigen diese Zahlen, dass die Anzahl der Studenten momentan stetig wächst, die diesen Dienst nutzen wollen, zum anderen aber lässt die Diskrepanz zwischen aktiven und registrierten Nutzern darauf schließen, dass die momentane Unterstützung des Dienstes nicht ausreichend ist.
Es kann also davon ausgegangen werden, dass die Anzahl der Studenten stetig wachsen wird, die mit einen mobilen Gerät zentral bereitgestellten Ressourcen und Dienste der Universität nutzen wollen. Insbesondere soll es den Studenten ermöglicht werden, über WLAN und VPN auf zentrale Ressourcen und Informationen, die auf das Uni-Netz beschränkt sind (z.B. elektronische Zeitschriftenbibliothek usw.) zugreifen zu können. Ein reibungsloser Betrieb auf Seiten der Studenten als auch im RZ ist wünschenswert. Weiterhin erfordert dies zum Teil auch ein Anpassen der bestehenden Dienste an diese mobile Client Plattformen (wie zum Beispiel die Anmeldung an HIS-LSF mit dem Smartphone) und es eröffnet die Entwicklung ganz neuer Dienste (wie z.B. die Synchronisation der belegten Kurse in den persönlichen Kalender in Groupwise und dann von dort auf das Smartphone).
Zur Bewältigung dieser Aufgaben beantragen wir deshalb für 2 Jahre ein/e technischer Mitarbeiter/in (TV-L E11 = BAT4).

Sachmittel für neues Betriebskonzept der CIP-Pool Rechner

Die öffentlichen Arbeitsplatzrechner in den CIP-Pools der Universität stehen sowohl für die Studierenden zur Erledigung ihrer individuellen Arbeiten am Computer als auch für die Ausbildung der Studierenden in Kursen und Übungen zur Verfügung. Durch neue Lehrkonzepte (Stichwort CIP-Pool der Zukunft) wie Whiteboards, Schüler/Lehrer- Klassenraumsoftware, durch ePrüfungen usw. und durch das neue Windows 7 sind die Anforderungen an die für die Ausbildung und den Betrieb einzusetzende Software und Betriebskonzepte qualitativ und quantitativ enorm gestiegen. Neben realen Rechnern sind in Zukunft z.B. auch virtuelle Rechner denkbar. Die bisher vom Rechenzentrum dazu eingesetzten Software-Komponenten und Konzepte sind dafür nicht mehr ausreichend und müssen grundlegend erneuert werden.

Für den CIP-Rechner der Zukunft ist eine einheitliche, schnell zur Verfügung stehende, zentral administrierte und variable Softwareumgebung notwendig, die trotzdem kurzfristig durch die Betreuer und Benutzer erweitert werden kann. Dies erfordert den Einsatz von neuen Techniken wie Streaming, Betriebssystem- und Applikationsvirtualisierung, Virtuelle Desktops, Terminal Services usw. Um dieses Vorhaben umsetzen zu können, beantragt das Rechenzentrum zur Beschaffung von Servern und Verwaltungssoftware Sachmittel in Höhe von € 50.000.

Unterstützung IT-Einkauf

Das Rechenzentrum ist verantwortlich für die Beschaffung von IuK Soft- und Hardware. Durch diese zentrale Beschaffung für alle Bereiche der Universität können leistungsfähige Geräte mit umfassendem Service zu für die Universität optimalen Konditionen erworben werden.
Zusätzlich zum bisherigen Beschaffungsvolumen wird ein signifikanter Anteil der IuK-Beschaffungen mittlerweile aus Studienbeiträgen getätigt. Um den damit verbundenen Mehraufwand zu kompensieren, wurde ein zusätzlicher Mitarbeiter aus Studienbeiträgen eingestellt.

Infostand

Der Infostand ist die zentrale Anlaufstelle für Studierende wenn es um Computerprobleme rund um die universitäre IT geht. Bei uns beraten Sie studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte zu sämtlichen Fragen rund um Ihren RZ-Account.
Für einen kundenorientierten Service haben wir für Sie die Öffnungszeiten des Infostandes aus Studienbeiträgen bedarfsgerecht erweitern können.
Eine Stelle zur Koordination und Organisation des Infostandes arbeitet an der ständigen Verbesserung unseres Serviceangebots.

Studienbegleitende IT-Ausbildung

Die im Wintersemester 2009/2010 unter der Federführung des Rechenzentrums an der Universität Regensburg eingeführte Studienbegleitende IT-Ausbildung stößt auf ein ungebrochenes Interesse von Seiten der Studierenden (eine Vielzahl der Kurse ist überbucht). Dies liegt u. a. daran, dass die Studierenden das Angebot als willkommene Möglichkeit nutzen, studienbegleitend berufsorientierte Schlüsselkompetenzen im Umgang mit IT und Medien zu erwerben, zum anderen daran, dass ein Großteil der Studiengänge die Leistungen, die Studierende im Rahmen der IT-Ausbildung erbringen, als Wahlfach anerkennt.
Im Wintersemester 2011/12 wurden vom Rechenzentrum insgesamt 40 Kurse angeboten, 30 davon wurden von aus Studiengebühren finanzierten Dozenten/-innen durchgeführt.

Informationsportal und Wissenmanagement

Ziel dieses Projektes war die Umstellung und Ausrichtung der Prozesse zur Inhaltserstellung auf Studierende im Medienangebot der Universität Regensburg sowie deren Ausrichtung am und Integration ins Lehrprogramm und die E-Learning-Plattform. Dabei wurden die Media-Asset-Management-Systeme (MAM) so vereinheitlicht, dass diese strukturiere Mediendienste bereitstellen können.
Es wurde ein auf Alfresco basierendes MAM aufgebaut, das die Datenbasis für den Mediathek-Dienst der Universität bereitstellt und ein Portal und Workflow geschaffen, der die Verwaltung und Onlinepublikation von Medien ermöglicht. Das System wurde auf Grundlagen offener Standards gestaltet und bietet Schnittstellen die die Einbindung der Medien in weiteren Systemen ermöglichen.
Parallel hierzu wurde ein Uni-weiten Betreuungskonzepts ausgearbeitet, das sowohl die Wartung und Pflege des Informationssystems selbst, wie auch dessen Anbindung an das Uni-weite Supportkonzept für den Support von Studierenden berücksichtigt.

Unterstützung beim Betrieb der E-Learning-Plattform G.R.I.P.S.

Seit Sommersemester 2009 können interessierte Dozentinnen und Dozenten unter https://elearning.uni-regensburg.de das vom Rechenzentrum betreute Lernmanagementsystem G.R.I.P.S nutzen.
Das Lernmanagementsystem (LMS) G.R.I.P.S , das auf der OpenSource Software Moodle basiert, geht mit seinen Möglichkeiten weit über die eines gewöhnlichen Content-Management-Systems hinaus. Es verbindet moderne Technik mit handlungsorientierten und anwendungsbezogenen Lernmethoden und Arbeitsformen. Per Mausklick kann der Kursleiter beispielsweise Chaträume oder Foren eröffnen, Gruppen bilden oder ein Wiki erzeugen, das von den Kursteilnehmern gemeinsam bearbeitet werden kann. „Learning communities“, „Peer teaching“, Lernpartnerschaften und Tutoren- und Helfer-Systeme können so sehr einfach etabliert werden.
Derzeit finden fast 3000 aktive Kurse auf der Plattform statt und zeugen so von hohem Bedarf und Akzeptanz durch den Nutzer.
Dabei ist das Rechenzentrum nicht nur für den technischen Betrieb der Plattform verantwortlich, sondern unterstützt als User mit einem abgestimmten Schulungs- und Supportkonzept.

Unterstützung bei (E-)Prüfungen

Computergestützte Leistungsnachweise werden den Forderungen der Studierenden nach genauer, konsistenter Prüfungsdarstellung sowie unmittelbarer Auswertung gerecht und stellen nachweislich eine erhebliche Entlastung bei der Korrektur dar.
Zum Februar 2011 wurde der neue Dienst „E-Prüfungen“ eingeführt. Parallel zum Aufbau einer technischen Infrastruktur wurde ein unterstützendes Schulungs- und Supportkonzept ausgearbeitet, das die Dozierenden bei der Erstellung, Durchführung und Auswertung ihrer Prüfung unterstützt.
Im CIP-Pool Bib3 konnten mittlerweile mehr als 2000 Prüfungen abgenommen werden. Trotz der räumlichen Beschränkungen (60 Plätze) ist ein starker Anstieg der Nachfrage zu verzeichnen.
Gerade in den Massenstudienfächern könnte eine erhebliche Entlastung der Dozierenden durch E-Prüfungen erreicht werden, viele Anfragen konnten jedoch mangels entsprechend dimensionierten E-Prüfungsraums nicht bedient werden. So wurden zusätzlich mittels OMR-Scanner im Jahr 2011 noch weitere 5000 Prüfungseinzelleistungen durch das RZ automatisiert ausgewertet und stellten damit eine erhebliche Entlastung der Prüfenden dar.

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