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Redewettstreit


WS 2013/14


Am 20. November 2013 findet an der Fakultät zum zweiten Mal der von REGINA organisierte Linklaters Redewettstreit statt. Dieser schlägt eine Brücke zwischen Ausbildung und Praxis: Juristisches Handeln in typischen beruflichen und praxisbezogenen Situationen bedeutet insbesondere, Überzeugungsarbeit zu leisten, juristisches Fachwissen problemorientiert anzuwenden und auch Nichtjuristen verständlich zu machen.

Wann: 18 Uhr s.t. mit anschließendem Snack im Foyer

Wo: H 24

Preisgeld: 1. Platz 500 €, 2. Platz 300 €, 3. Platz 200 €

Am diesjährigen Redewettstreit können 10 Studierende teilnehmen. Bei Übernachfrage entscheidet das Los (öffentliche Auslosung am 25.10.2013 im REGINA-Kursraum, SG U 37).

Für die Anmeldung ist daher ein Formular auszufüllen und per Mail an Julia Speierer zu senden.

Die Themen, die maximal doppelt vergeben werden, lauten in diesem Jahr:

  1. Sollte es Straffreiheit bei Steuerhinterziehung durch Selbstanzeige geben?
  2. Sollten Spitzengehälter in der Wirtschaft durch staatliche Vorgaben begrenzt sein?
  3. Sollte es Volksentscheide auf Bundesebene geben?
  4. Sollte das Erstellen eines Plagiats zu einer Exmatrikulation bei Studierenden führen?
  5. Sollte es ein Facebook Verbot für Minderjährige geben?

Die Jury setzt sich aus vier Mitgliedern zusammen:

  1. Professor Carsten Herresthal, LL.M. (Duke)
  2. Dr. Stephan Morsch, RA der Wirtschaftskanzlei Linklaters LLP
  3. Professor Dr. Michael Thiele
  4. Dr. Astrid Freudenstein, MdB

Das anwesende Publikum hat eine weitere Stimme.


Rückblick WS 2012/13


Im vergangenen Jahr wurde der Redewettstreit an der Fakultät erfolgreich ins Leben gerufen: In zwei Wettbewerbsrunden traten 13 Studierende gegeneinander an und referierten im vollbesetzten Hörsaal VG 24 zu folgenden Themen:

  • Sollte ein Familienwahlrecht in Deutschland eingeführt werden?
  • Sollte Präimplantationsdiagnostik (PID) rechtlich zulässig sein?
  • Sollte für die Vorstände und Aufsichtsräte großer Unternehmen eine Frauenquote eingeführt werden?
  • Sollte die religiös oder rituell motivierte Beschneidung minderjähriger Jungen straffrei bleiben?
  • Sollten Vaterschaftstest oder das Wissen der Mutter um die Vaterschaft strafbar sein?
  • Sollten gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren dürfen

Eine Jury ermittelte unter Beachtung einer Publikumsabstimmung folgende Sieger:

  • Andreas Bernert (500 € Preisgeld)
  • Steffen Mähliß (300 € Preisgeld)
  • Christoph Karl (200 € Preisgeld)

Insgesamt war der Linklaters Redewettstreit 2012 nicht nur ein Festtag für die Redekultur, sondern dank des stimmungsvollen Rahmenprogramms und den 300 Besuchern auch ein bedeutsamer Beitrag für die Fakultätsgemeinschaft.

 


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Am 20. November 2013 kommt es somit zur Neuauflage des Linklaters Redewettstreits, an dem wiederum Regensburger Studierende aktiv teilnehmen können. Als praxisorientiertes Schlüsselqualifikationstraining ist der Redewettstreit sogleich die inoffizielle Auftaktveranstaltung des Symposiums "Zehn Jahre Schlüsselqualifikationen im Deutschen Richtergesetz", das am 21./22.11.2013 ebenfalls an der Fakultät stattfinden wird. Weitere Details zum Redewettstreit und zum Anmeldeverfahren für studentische Redner finden sich ab Oktober auf dieser Seite.

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