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Das Team des Lehrstuhls Prof. Gierhake

Lehrstuhlinhaberin

Prof. Dr. Katrin Gierhake

weitere Informationen


Sekretariat

Silvia Hutzler

Gebäude Recht- und Wirtschaft Lehrstuhlgebäude
Zimmer RWL 0.21
Telefon 0941 943-2622
E-Mail lehrstuhl.gierhake@ur.de

Bürozeiten:
Montag bis Donnerstag, 9 - 11 Uhr


Martin Heuser

wissenschaftlicher Mitarbeiter

Martin Heuser

Gebäude Recht- und Wirtschaft Lehrstuhlgebäude
Zimmer RWL 0.15
Telefon 0941 943-2616
E-Mail: martin.heuser@jura.uni-regensburg.de


Publikationen

1.  "Qualitative Unmöglichkeit: Eine verkannte Rechtsfigur"

- Das Verhältnis von allgemeinem Leistungsstörungsrecht und kaufvertraglicher Sachmängelhaftung, (mit J. Heyers),
in: Neue Juristische Wochenschrift (NJW) 2010, S. 3057-3061.

2.  "Versprechen, Verschulden und Pflichtverletzung (§ 280 BGB)"

- Teil 1: Zur Auflösung der uneinheitlichen Pflichtverletzungsdogmatik aufgrund des Merkmals der Rechtswidrigkeit,
in: Juristische Ausbildung (JURA) 2012, S. 663-670.

- Teil 2: Entfaltung und Exemplifizierung des subjektiven Pflichtverletzungskonzepts,
in: Juristische Ausbildung (JURA) 2012, S. 827-832.

3.  "Die Bestimmung rechtlicher Vorteilhaftigkeit bei Eltern-Kind-Geschäften"

- Zur Unwirksamkeit rechtlich nachteiliger Verfügungen,
in: Bonner Rechtsjournal (BRJ) 2013, S. 19-22.

4.  "Selbst- und Fremdbestimmung im Minderjährigenrecht"

- Zu einer weithin übergangenen Ungereimtheit im System des Minderjährigenschutzes,
in: Juristische Rundschau (JR) 2013, S. 125-134.

5.  "Vernünftige Gerichtsöffentlichkeit (§ 169 GVG)"

- Öffentlichkeitskritische Vergewisserung einer Form der Aufklärung,
in: Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft (Hrsg.): Von der Kontrolle des Gerichts zur Befriedigung des Informationsbedürfnisses der Gesellschaft - Gibt es einen Funktionswandel der 'Öffentlichkeit des Gerichtsverfahrens' (§ 169 GVG)?, 2014, Schriftenreihe der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft Band 5, S. 71-104.

veranstaltungen

  • Sommersemester 2014
    Konversationsübung im Strafrecht Allgemeiner Teil I für Anfänger
    (2 x 2,5 SWS)

  • Wintersemester 2014/15
    Konversationsübung im Strafrecht Allgemeiner Teil II für Anfänger
    (2 x 2,5 SWS)

    Rechtsphilosophischer Lektüre- und Diskussionskreis (offener Teilnehmerkreis): "Kausalität und Freiheit in Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft"
    (2,5 SWS)

  • Sommersemester 2015
    Konversationsübung im Strafrecht Allgemeiner Teil I für Anfänger
    (2,5 SWS)

    Ergänzende Konversationsübung zur Politischen Philosophie im Grundlagenschwerpunkt (Lektüreveranstaltung/geöffneter Teilnehmerkreis): "Die Grundlegung von Recht und Moral in Immanuel Kants praktischer Philosophie der Freiheit"
    (2,5 SWS)
  • Wintersemester 2015/16
    Konversationsübung im Strafrecht Allgemeiner Teil II für Anfänger
    (2 x 2,5 SWS)
  • Sommersemester 2016
    Konversationsübung im Strafrecht Allgemeiner Teil I für Anfänger
    (2,5 SWS)

    Rechtsphilosophischer Lektürekreis "Souverän ist, wer über Vernunft verfügt: Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft"
    2,5 SWS - gemeinsam mit Prof. Dr. Katrin Gierhake LL.M.)
  • Wintersemester 2016/17
    Konversationsübung im Strafrecht Allgemeiner Teil II für Anfänger
    (2 x 2,5 SWS)

    Rechtsphilosophischer Lektürekurs: "Souverän ist, wer über Vernunft verfügt: Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft/Kritik der praktischen Vernunft (Fortsetzung)"
    (2,5 SWS - gemeinsam mit Prof. Dr. Katrin Gierhake LL.M.)
  • Sommersemester 2017
    Konversationsübung im Strafrecht Allgemeiner Teil I für Anfänger
    (2 x 2,5 SWS)

Promotionsprojekt

Promotionsprojekt (2014‑2017): »Zur Positivität des Rechts in der kritischen Naturrechtslehre Immanuel Kants: Zugleich eine Interpretation derselben wider eine eigentumstheoretische Reduktion der sittlichen Willenssubstanz des Staates«

 

Die Untersuchung des begrifflichen Verhältnisses von Naturrecht und positivem Recht im rechtsphilosophischen Hauptwerk Immanuel Kants („Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre“ – 1797) zerfällt in zwei Teile:

Zunächst soll im Ausgang der Lehre von der transzendentalen Idealität von Raum und Zeit das Selbstbewusstsein eines freien Willens untersucht werden. Dabei erweist sich, dass die kritische Philosophie Immanuel Kants vor dem Hintergrund ihres Ursprungsproblems, und zwar der »Moral, in Ansehung der Zurechnungsfähigkeit der Handlungen«, begreiflich ist: Indem die reine Vernunft (das reine Denken) der praktischen Vernunft (dem Willen) nämlich das moralische Gesetz ursprünglich vorstellt, erweist sich reine Vernunft – tätig an sich selbst – als praktisch und hat so unter diesem selbst gewirkten Bewusstsein des moralischen Gesetzes ein ihrer vernünftigen Selbsttätigkeit zurechenbares Freiheitsbewusstsein. Das der reinen und an sich selbst praktischen Vernunft (d.h. dem freien Willen) zur freien Vorstellungstätigkeit zurechenbare Bewusstsein des moralischen Gesetzes konstituiert also – als ein »Factum der Vernunft« – das reine praktische Selbstbewusstsein eines freien Willens. Mit dem berühmten und zurechnungstheoretischen Begriff des »Factums« der Vernunft ist folglich nicht eine unausdenkbare sittliche Einsicht in den Anspruch des Guten als Faktizität für die Vernunft (D. Henrich), sondern ein zur freien Tat der reinen und an sich selbst praktischen Vernunft zurechenbarer Selbstbewusstseinszusammenhang bezeichnet.

Im zweiten Teil ist diese begrifflich erinnerte Einsicht in das reine praktische Selbstbewusstsein eines freien Willens für das Verständnis der Rechtslehre und ihr Projekt einer synthetischen Rechtserkenntnis aus reinen Vernunftbegriffen a priori (d.h. für eine Metaphysik des Rechts) fruchtbar zu machen. Dabei zeigt sich, dass die Rechtslehre Immanuel Kants eine vernunftbegriffliche Tiefenstruktur aufweist, die in der bisherigen Debatte bislang offensichtlich noch nicht annähernd geahnt wurde; keinesfalls handelt es sich nämlich um einen korrupten und daher reparaturbedürftigen Text (B. Ludwig), sondern um ein methodologisch präzise entwickeltes System von reinen Vernunft- bzw. Rechtsbegriffen. In diesem Bewusstsein lässt sich schließlich auch die weithin in der Sekundärliteratur vorherrschende »eigentumsspezifische Interpretation« (W. Kersting/B. Ludwig/K. Kühl u.a.) der kantischen Rechtslehre nicht länger aufrechterhalten, danach sich die praktische Notwendigkeit des Staates – gleichsam akzessorisch – aus der vorgeblichen Notwendigkeit von vermeintlich naturzuständlich bereits für sich selbst vorläufig subsistierenden Eigentumsverhältnissen ableiten soll. Vielmehr behauptet sich der Staat in der kantischen Naturrechtslehre als das absolute Subjekt (Substanz) allen Rechts der Menschen in äußeren Verhältnissen, darauf im Hin- bzw. Vorblick (‚pro‑videre‘) alles natürliche Privatrecht (d.h. provisorisch) als solches erst schon zum Voraus denkbar ist. Dem positiven Recht kommt dann im staatlichen Selbstbestimmungszusammenhang, und zwar als einer naturrechtlich-notwendigen Rechtsverwirklichungsinstitution, eine rechtsgesetzliche Zurechnungs-, Gerechtigkeits- und Friedensfunktion zu.


Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen

Anne Reinfrank

Gebäude Recht- und Wirtschaft Lehrstuhlgebäude
Zimmer RWL 0.14
Telefon 0941 943-2615
E-Mail: anne.reinfrank@jura.uni-regensburg.de


Studentischer Mitarbeiter

Simon Binni

Gebäude Recht- und Wirtschaft Seminargebäude
Zimmer RWS 2.04
Telefon 0941 943-2283
E-Mail: simon.binni@stud.uni-regensburg.de


Studentischer Mitarbeiter

Artur Gurjanov

Gebäude Recht- und Wirtschaft Seminargebäude
Zimmer RWS 2.04
Telefon 0941 943-2283
E-Mail: artur.gurjanov@stud.uni-regensburg.de


Studentische MitarbeiterIN

Maria Kirchberg

Gebäude Recht- und Wirtschaft Seminargebäude
Zimmer RWS 2.04
Telefon 0941 943-2283
E-Mail: maria.kirchberg@stud.uni-regensburg.de


Studentische Mitarbeiterin

Catharina Liebl

Gebäude Recht- und Wirtschaft Seminargebäude
Zimmer RWS 2.04
Telefon 0941 943-2283
E-Mail: catharina.liebl@stud.uni-regensburg.de


Studentische Mitarbeiterin

Sophie Kring

Gebäude Recht- und Wirtschaft Seminargebäude
Zimmer RWS 2.04
Telefon 0941 943-2283
E-Mail: sophie.kring@stud.uni-regensburg.de

  1. Fakultät für Rechtswissenschaft
  2. Strafrecht

Prof. Dr. Katrin Gierhake, LL.M.

Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsphilosophie

 

Illustration: Quadrat in der Farbe der Fakultät für Rechtswissenschaft
Sekretariat

Silvia Hutzler
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Telefax 0941 943-1950
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Öffnungszeiten:
Mo-Do 9 - 11 Uhr