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Mehrsprachige Schüler/-innen

Förderziel Bildungssprache

Mehrsprachige Kinder beherrschen häufig die deutsche Sprache in der mündlichen Kommunikation gut. Oft fehlen aber eine angemessene Wortschatzbreite und –tiefe, komplexere Satzkonstruktionen, das Wissen um Redewendungen und rhetorische Stilmittel wie zum Beispiel Ironie, Metapher oder Hyperbel. Dies sind Merkmale der Bildungssprache, die für den Erfolg im Schulsystem unerlässlich sind.

Förderalter Sekundarstufe

Derzeit sind noch überdurchschnittlich viele mehrsprachige Kinder an der Mittelschule und entsprechend wenige an den bayerischen Realschulen und Gymnasien vertreten.

Aus diesem Grund zielt die Sprachförderung im Mercator-Projekt bewusst auf die Sekundarstufe I (5. – 10. Jahrgangsstufe).

Es gibt bayernweit verschiedene Projekte zur Sprachförderung von mehrsprachigen Kindern im Vorschul- und Primarbereich. Diese müssen aber im Sinn einer durchgängigen und langjährigen Sprachförderung in den höheren Jahrgangsstufen fortgesetzt werden. Schließlich soll nicht nur möglichst vielen Kindern mit Migrationshintergrund bei einer entsprechenden Eignung der Zugang zu weiterführenden Schulen ermöglicht werden, sondern sie sollen darüber hinaus an diesen Schulen auch langfristigen Erfolg bis hin zum entsprechenden Bildungsabschluss haben.

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  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Germanistik

Professur für Deutsch als Zweitsprache

 

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Universitätsstraße 31, VG 3.27, 93053 Regensburg
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