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Dr. Ulrike Siebauer

Sprechstunde in der Vorlesungszeit:

Mo 12-13


Vita

Akademische Oberrätin

  • geboren 1965 in Deggendorf; verheiratet, 2 Kinder

  • Schulzeit in Deggendorf

  • 1984-1990 Studium für das Lehramt an Gymnasien (Katholische Theologie, Germanistik, Biologie) in Regensburg

  • 1. Staatsexamen 1990 in Germanistik und Theologie, 1991 in Biologie

  • Vorbereitungsdienst 1991-1993 am Werner-von-Siemens-Gymnasium in Regensburg

  • 1993-2002 Schuldienst am Carl-von-Closen-Gymnasium in Eggenfelden und am Robert-Koch-Gymnasium in Deggendorf

  • 1999 Promotion in „Neuerer deutscher Literatur“ bei Apl. Prof. Dr. Hans Peter Neureuter

  • seit 2002 akademische Rätin am Lehrstuhl für die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Regensburg

Publikationen

  • Ulrike Siebauer: Leo Perutz. „Ich kenne alles, alles, nur nicht mich.“ Eine Biographie. Gerlingen 1999.
  • Ulrike Siebauer (Hg.): Kontroversen um die Todesstrafe. Drei Umfragen unter prominenten Zeitgenossen aus Literatur, Wissenschaft und Gesellschaft 19910, 1928, 1931. Hg. und mit Nachwort und Register versehen. Regensburger Skripten zur Literaturwissenschaft. Reihe Edition. Band 3. Regensburg 2000.
  • Ulrike Siebauer: „Kameradschaft über alles. Selbst über Saufen und Weibergeschichten.“ Leo Perutz und Friedrich Reck-Malleczewen, 1926–1931. In: Georg Braungart, Friedmann Harzer, Hans Peter Neureuter, Gertrud Rösch: Bespiegelungskunst. Begegnungen auf den Seitenpfaden der Literaturgeschichte. Tübingen 2004. S. 231–243.
  • Ulrike Siebauer: Über das Gedicht „Schnelle Oktoberdämmerung“. In: Hans Dieter Schäfer (Hg.). Wilhelm Lehmanns Stimme und Echo. Eckernförde 2005. S. 25–28.
  • Siegmund Probst, Ulrike Siebauer (Hg.): Hans Dieter Schäfer. Im Dialog mit der Moderne. Eine Ausstellung des Instituts für Germanistik und der Universitätsbibliothek Regensburg. Neumarkt 2005.
  • Ulrike Siebauer: Wie man Gedichte auswendig lernen kann. Methodische Vorschläge zur Aneignung von Poesie. In: Kurt Franz, Rupert Hochholzer (Hg.): Lyrik im Deutschunterricht. Hohengehren 2006. S. 150–158.
  • Klaus Gattermaier, Ulrike Siebauer: D(eutsch) in A4. Deutschunterricht im Praxisformat. Regensburg 2007.
  • Klaus Gattermaier, Ulrike Siebauer: D(eutsch) in A4: Deutschunterricht im Praxisformat. Regensburg: edition vulpes 2007.

Din A4Auf jeweils einer Din-A4-Seite werden in diesem Buch die wichtigsten Aspekte des Faches Deutsch kurz und prägnant beleuchtet – praxisorientiert und theoretisch fundiert zugleich.

Es bietet:
- für alle Lehramtsstudierenden einen gut lesbaren Einstieg in die Didaktik des Faches Deutsch;
- für alle Referendare/ Referendarinnen zahlreiche Ideen und Hilfen für einen guten Start in die Unterrichtspraxis;
- für Deutschlehrerinnen und –lehrer aller Schularten wertvolle Anregungen sowie ein „Update“ zu aktuellen Entwicklungen.

   

  • Ulrike Siebauer (Rezension): Susanne Opel-Götz: Ab heute sind wir cool. In: Grundschule. Magazin für Aus- und Weiterbildung, Heft 1 (2011), S. 57.
  • Ulrike Siebauer (Rezension): Maria Parr: Waffelherzen an der In: Grundschule. Magazin für Aus- und Weiterbildung, Heft 2 (2011), S. 57.
  • Ulrike Siebauer: Wer spielt mit? Literarische Figuren erfassen am Beispiel von „JanBenMax“. In: Grundschule. Magazin für Aus- und Weiterbildung, Heft 7/8 (2011), S. 10-12.
  • Ulrike Siebauer: Muss es in- und auswendig sitzen? In: Grundschule. Magazin für Aus- und Weiterbildung, Heft 4 (2012), S. 33.
  • Ulrike Siebauer: Morgenstern, Soma. In: Gertrud Maria Rösch (Hg.): Werklexikon der deutschsprachigen Schlüsselliteratur 1900-2010. Zweiter Halbband Heinrich Mann bis Zwerenz. Stuttgart 2012. S. 461-465.
  • Ulrike Siebauer: Ein Wissensbuch für die Klasse. In: Grundschule. Magazin für Aus- und Weiterbildung, Heft 9 (2012), S. 6-8.
  • Ulrike Siebauer: Tollkühne Leseerfahrungen mit JanBenMax. Ein Kinderbuch mit hoch komplexer Erzählstruktur. In: Petra Josting, Ricarda Dreier (Hgg.): Lesefutter für Groß und Klein. Kinder- und Jugendliteratur nach 2000 und literarisches Lernen im medienintegrativen Deutschunterricht. München 2014. S. 65-75.
  • Klaus Gattermaier, Ulrike Siebauer: D(eutsch) in A4. Deutschunterricht im Praxisformat. 5. Überarbeitete und erweiterte Auflage. Regensburg 2014
  • Hans Lösener/ Ulrike Siebauer: hochform@lyrik. Konzepte und Ideen für einen erfahrunggsorientierten Lyrikunterricht. 2.überarbeitete Auflage. Regensburg: 2014.
  • Ulrike Siebauer: Wie geht man mit einem Außerirdischen um? Unterrichtsentwurf zu Susann Opel-Götz´: Außerirdisch ist woanders. In: Petra Josting, Ricarda Freudenberg (Hgg.): Norm und Normüberschreitung in der Kinder- und Jugendliteratur und ihren Institutionen. München 2015. S. 185-200.
  • Ulrike Siebauer: Anders sein ist außerirdisch. Zu: Susann Opel-Götz´: Außerirdisch ist woanders (Rezension). In: Praxis Deutsch. Zeitschrift für den Deutschunterricht, Heft 251 (Mai 2015). S. 62-53.
  • Ulrike Siebauer: Das Wechselspiel von subjektiver Involviertheit und genauer Textwahrnehmung – Anmerkungen zu einer bildungsbedeutsamen Beziehung. In: Leseräume. Zeitschrift für Literalität in Schule und Forschung Heft 2 (2015). S. 129-139.
  • Ulrike Siebauer: Materialien für den Unterricht zu Susann Opel-Götz: Außerirdisch ist woanders. Oetinger Taschenbuch-Verlag. Hamburg: erscheint im Februar 2016.

  

Lehre

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen finden Sie im LSF der Universität Regensburg

Projekte

Arbeitsschwerpunkte:


Tanz!Klasse!

Das Goethe-Gymnasium bietet im Schuljahr 2014/15 zum ersten Mal eine Tanz Klasse! für die 5. Jahrgangsstufe an.

Anlehnend an die Chor- und Bläserklassen, die im Fach Musik in Bayern erfolgreich evaluiert wurden, entwickelt nun das Goethe-Gymnasium gemeinsam mit der Tänzerin Kilta Rainprechter, Lehrern und Lehrerinnen des Goethegymnasiums und der Deutschdidaktikerin Dr. Ulrike Siebauer ein neues Konzept zur Vermittlung lehrplangebundener Inhalte der Fachbereiche Musik, Sport und Deutsch über das Medium Tanz. Das Projekt wird vom ISB (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung) begleitet und evaluiert.

Tanz soll hier nicht einem bestimmten Stil (Ballett, HipHop o.a.) zugeordnet werden. Vielmehr geht es - wie in der Musik auch -  um die Vermittlung eines soliden Tanzverständnisses aufbauend auf den tanzspezifischen Parametern Kraft, Zeit und Raum. In diesem Sinne wird der Begriff „Tanz“ ähnlich dem des in England gebräuchlichen „community dance“ verwendet. Er wird in Deutschland auch unter dem Begriff „Kreativer Tanz“ geführt.

In Zusammenarbeit mit Herrn Adam (Musik), Frau Greger (Sport) und Herrn Roggenbuck (Deutsch) schließen sich diese drei Fachbereiche über das Medium Tanz zur  sogenannten Tanz Klasse! zusammen. Frau Rainprechter (Tanz) wird in Musik die Hälfte und in Sport Dreiviertel des Unterrichtes übernehmen, um die entsprechenden gemeinsamen Inhalte durch Tanz zu vermitteln. In Deutsch wird sie punktuell das Unterrichtsgeschehen begleiten und themenzentriert unterstützen.
Somit erleben die Schüler in Bewegung wie fächerübergreifendes Lernen stattfinden kann und begreifen Inhalte „hautnah“ in unterschiedlichen Zusammenhängen.


Für das Fach Deutsch ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, kompetenzorientierten Deutschunterricht mit Elementen der Bewegung und des Tanzes zu verbinden:

Lernbereich Sprechen und Gespräche führen:

  • Tanz in Worte zu fassen bedarf eines genauen Umgangs mit der deutschen Sprache. Durch verbale Reflexion des beobachteten Tanzes finden die Kinder Wörter, die das Vorstellungsvermögen der anderen für eine bestimmte präzise Bewegung/ tänzerische Situation schärfen.
  • Nonverbale und paraverbale Elemente des Sprechens werden im Bewegungsunterricht kennengelernt und für eigene Redebeiträge, für Vorlesen und Vortragen genutzt.
  • Sprechgestaltungskompetenz und Sprachwahrnehmungskompetenz kann kombiniert erfahren werden.


Lernbereich Schreiben:

  • Das Planen von Erzählungen und die Gestaltung von Textkohärenz wird verbunden mit Bewegungselementen.
  • Durch Bewegungserfahrungen wird die Sprachgestaltungsfähigkeit erweitert: spannendes, wütendes, ruhiges, witziges Erzählen.
  • Im informierenden Schreiben werden Bewegungen, Bewegungseinheiten beschrieben, entsprechende Wortschatzerweiterungen erarbeitet, Beiträge für die Schülerzeitung über die Tanzklasse erstellt.
  • Gerade die Strukturierung einer Tanzsequenz sowie die Vermittlung unterschiedlicher Qualitäten der Bewegung bieten eine hohe Anschaulichkeit und Übertragbarkeit. Ebenso tritt hier die Förderung und Vermittlung von Tanzen/ Schreiben als Möglichkeit individueller Gestaltung besonders deutlich zu Tage.


Sprache untersuchen, verwenden, gestalten:

  • Syntaxanalyse mit Bewegungen
  • Wortarten Bewegungen zuordnen und spielerisch/ gestaltend umsetzen
  • Zeichensetzung in einer vorgegebenen oder improvisierten Bewegungsphrase anwenden


Sich mit Literatur und Sachtexten auseinandersetzen:

  • Elemente handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts in Zusammenhang mit Lesetexten und Schullektüren.
  • Gedichte erfahrungsbezogen erschließen im Zusammenhang mit Bewegung.
  • Themenbezogene Begriffe sammeln (Lexikon, Internet), mit eigenen Erfahrungen füllen und durch das Medium Tanz in Bewegung umsetzen.
  • Umsetzen der Textelemente Raum, Zeit, Erzählweise, Erzählerstandort, Erzählperspektive in Theaterinszenierungen
  • Perspektiven literarischer Figuren einnehmen, verändern, Figurenkonstellationen erfassen durch theaterpädagogische Verfahren

  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Germanistik

Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur

Dr.
Ulrike Siebauer
Dr. Ulrike Siebauer

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Telefon +49 941 943-3447
Telefax +49 941 943-2540
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