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Auf der Tagung blicken die Institutspartner aus Regensburg und Košice (Slowakei) auf ihre akademische Partnerschaft während der letzten fünf Jahre zurück.
Das Ziel der vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) finanzierten Kooperation war es, den Aufbau eines germanistischen Instituts in Košice zu unterstützen. Dies geschah zum einen finanziell in Form von Sachmitteln und Büchern. Ein anderes und wesentliches Ziel der Partnerschaft war es, den wissenschaftlichen und interkulturellen Austausch zwischen den Instituten anzuregen und zu fördern. Die Früchte dieses regen Austausches, an dem sich jedes Jahr zirka 15 Professoren, Doktoranden und Studierende beteiligten, werden nun auf der Abschlusstagung in zahlreichen Beiträgen präsentiert. Das Spektrum der behandelten Themen reicht dabei von der Literaturwissenschaft über die Sprachwissenschaft bis hin zur Didaktik.
Freitag 13. September 9.00 Uhr
bis Samstag 14. September 2013, 13.15 Uhr
im Hörsaal 13 der Universität Regensburg
Kontakt:
Katrin Simet, M.A.
katrin.simet@zsk.uni-regensburg.de
Nähere Infos finden Sie unter Tagungen - Brücken bauen.
Wegen Renovierungsarbeiten ist das Sekretariat für Deutsche Sprachwissenschaft in der Zeit vom 26. Juli bis ca. 8. August 2013 nur bedingt funktionsfähig und im Raum PT 3.2.10 (Zimmer Prof. Scheuringer) untergebracht.
Die Anmeldung für die mündlichen Prüfungen zum Staastexamen nach alter LPO (Prüfungstermin Herbst 2013) ist vom 03. bis zum 21.06. auf G.R.I.P.S. möglich. Bitte füllen Sie dazu dort den Fragebogen "Angabe der erforderlichen Daten" aus. Anfang Juli werden Sie per Internethinweis auf der Plattform und auf der Lehrstuhl-Homepage (Aktuelles) über die Zuteilung zu den Prüfern informiert. In Examens-sprechstunden/Feriensprechstunden (siehe Homepage, Seiten der Prüfenden) werden die weitere Vorgehensweise und mögliche Prüfunggsschwerpunkte besprochen.
"An der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft: 'Experten'-Aussagen einschätzen lernen"
Workshop: Fr., 23. November, 13 Uhr - 20 Uhr und Sa., 24. November 2012, 9 Uhr - 18.30 Uhr
& Symposium (Mittw., 20.03.2013 bis Fr., 22.03.2013)
Hier finden Sie dazu die Einladung und die Anmeldung.
Die Deutsche Sprachwissenschaft erforscht gegenwärtige und historische Strukturen der deutschen Sprache (Systemlinguistik). Dabei untersucht sie auf ineinandergreifenden Ebenen die Laute (Phonetik/Phonologie), die Schrift (Graphie), die Wortbausteine (Morphologie), die Satzstrukturen (Syntax) und die Texte (Textlinguistik) hinsichtlich ihrer Form und ihrer Bedeutung (Semantik). Mit diesem Wissen leistet die Deutsche Sprachwissenschaft als Teilfach der Germanistik einen Beitrag zum Verstehen von Sprache als kulturellem Medium: Sie trifft Aussagen zu Art und Weise der Verwendung der Sprache in verschiedenen Kommunikationssituationen (Pragmalinguistik), gesellschaftlichen Zusammenhängen (Soziolinguistik) und Medien. Diese Erkenntnisse kommen allen Disziplinen zugute, die vom Medium Sprache ausgehen (z.B. Rechtswissenschaft, Geschichtswissenschaft und Theologie, aber auch Medizin und Wirtschaftswissenschaften) oder das Medium Sprache unter anderen bzw. allgemeineren Gesichtspunkten erforschen (z.B. Sprechwissenschaft, Medienwissenschaft und Allgemeine Sprachwissenschaft).
Im Rahmen einer universitären Ausbildung erwerben angehende Lehrkräfte aller Schularten (als Lehramtsstudierende) und zukünftig in den Berufen Tätige, für die ausgezeichnete sprachliche Kenntnisse des Deutschen unerlässlich sind (als Bachelor- und Masterstudierende), theoretische Kenntnisse und praktische Kompetenzen, wie Sprache als gesellschaftliches Mitteilungsmedium nutzbringend eingesetzt werden kann. Als mögliche Berufsfelder für Linguisten bieten sich dabei - neben dem muttersprachlichen oder fremdsprachlichen Sprachunterricht - die Personalarbeit, die interkulturelle Kommunikation, Presse/Medien und Public Relations, Berufe in den Bereichen Computer/Software/technische Dokumentation/Neue Medien, die Klinische Linguistik oder das Übersetzungs- und Dolmetscherwesen an. Nähere Informationen hierzu können Sie z.B. dem Buch "Becker-Mrotzek, Michael: Linguistische Berufe. Ein Ratgeber zu aktuellen linguistischen Berufsfeldern. Fankfurt a.M. 2000." entnehmen.Die intensiven Verbindungen des Lehrstuhls v.a. in den osteuropäischen Raum ermöglichen den Studierenden die Beteiligung an zahlreichen Forschungsprojekten im In- und Ausland und bringen sie in Kontakt mit ausländischen Studierenden.
Die Forschungsschwerpunkte am Regensburger Lehrstuhl umfassen die Erforschung, Beschreibung und Vermittlung von Sprachstandards, Sprachnormen und Sprachkulturen des Neuhochdeutschen (u.a. in der Wissenschaftssprache, der Werbesprache und der Rechtssprache). Einen weiteren Forschungsschwerpunkt bildet das Bairische in seiner Mundartenvielfalt als dialektales Kulturgut (u.a. in der Namenforschung und der Erforschung bairischer Mundarten im osteuropäisch-slawischen Raum und zu Sprecherbiografien, Mehrsprachigkeit und Sprachkontakt in deutschböhmischen Siedlungen weltweit).