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Zur Frage des Studienaufbaus stehen neben den Prüfungsordnungen und Modulbeschreibungen (Links dorthin finden Sie in der rechten Spalte dieser Seite) auch Planungshilfen zur Verfügung, die Sie im Abschnitt Studiengänge für jeden Abschluss herunterladen können. Daraus ergeben sich eventuell Fragen, die hier geordnet nach den Studienabschnitten behandelt werden:
Das Studium der Basismodule ist auf zwei Semester berechnet; lediglich in der Deutschen Sprachwissenschaft reicht es mit der Übung zur Sprachgeschichte ins dritte Semester hinein. Die Lehrveranstaltungen der Basismodule dienen der Orientierung im Fach und überprüfen die Studieneignung. Deshalb macht diese Regelung auch Sinn. Um den Leistungsdruck zu vermindern und der neuen Situation für die Studienanfänger Rechnung zu tragen, werden deshalb die Noten aus diesen Modulen nicht zur Notenbildung im Abschlusszeugnis herangezogen.
Wie alle anderen Studienleistungen im Studium des Faches Deutsch können auch die der Basismodule bei Nichtbestehen zwei Mal wiederholt werden. Eine Prüfungswiederholung muss aber zum nächsten möglichen Termin wahrgenommen werden - wird dieser ohne ärztliches Attest versäumt, gilt die Prüfung wieder als nicht bestanden.
In den Modulbeschreibungen stehen an einigen Modulstellen mehrere Lehrveranstaltungstypen nebeneinander (im extremsten Fall: Vorlesung/Seminar/Übung. Die Schrägstriche sind hier als 'oder' zu verstehen – überall, wo also mehrere Veranstaltungsabkürzungen mit Schrägstrich stehen (VL/Ü/S), können Sie eine Veranstaltungsform frei wählen!
Grundgedanke ist dabei: In jedem Fall müssen Sie in einem Modul auch eine Vorlesung besucht haben, weil Vorlesungen einen Forschungsüberblick in relativ großer Breite vermitteln. Die Arbeit in einem Seminar ist aber die Grundlage für eigene wissenschaftliche Arbeit, im Fall der Neueren deutschen Literatur der Modulabschlussarbeit. Deshalb gehört mindestens in dem Modul, in dem Sie die schriftliche Modulabschlussarbeit anfertigen, der Besuch eines Seminars dazu.
In Neuerer deutscher Literatur und in der Fachdidaktik gibt es zudem innerhalb der Module bzw. modulübergreifend Teilgebiete, die berücksichtigt werden müssen.
In einigen Modulbeschreibungen werden ausdrücklich Teilgebiete genannt, die bei der Wahl der Lehrveranstaltungen berücksichtigt werden müssen. Zunächst signalisieren diese Teilgebiete, dass innerhalb des Moduls eine gewisse inhaltliche Breite studiert werden soll, etwa dass innerhalb der Fachdidaktik nicht nur sprachwissenschaftliche Aspekte eine Rolle spielen sollen, sondern dass auch die Literaturdidaktik studiert werden muss. Ein Blick auf die Funktionalität von FlexNow und die ihr zugrundeliegenden Vorgaben der Modulbeschreibungen hilft hier zum Verständnis.
Die mündliche Modulprüfung im Teilgebiet Neuere deutsche Literatur wird in einem der beiden literaturgeschichtlichen oder im literaturwissenschaftlichen Modul abgelegt. Um die Prüfung ablegen zu können, müssen nicht alle Lehrveranstaltungen aus dem Modul absolviert sein, aber die Prüfungsthemen werden über eine einzelne Veranstaltung hinausgehen - diese vereinbarten Themen können dann auch im Selbststudium erarbeitet werden.
Prüfungszeiträume
Die Prüfung findet immer zum Ende der Vorlesungszeit statt. Prüfungswochen sind die beiden letzten Wochen der Vorlesungszeit und die erste Woche der vorlesungsfreien Zeit.
Prüfungsanmeldung
Informationen zur Anmeldung zu den Prüfungen sind in der Rubrik "Prüfungen" nachzulesen. Beachten Sie auch die Regelungen zu Rücktritt und Erkrankung. Achtung: Ohne Flexnow-Anmeldung zur Prüfung kann keine Einbuchung der Leistung vorgenommen werden!
Prüfungsvorbereitung
Nach der Einteilung zu einem Prüfer besucht man unverzüglich die Sprechstunde des Prüfers, um Themenschwerpunkte und Literaturlisten zu besprechen. Die Prüfung bezieht sich in keinem Fall ausschließlich auf eine Vorlesung, sondern auf das gesamte Modul. Geprüft werden (unter Berücksichtigung der Modulteilgebiete) zwei Schwerpunkte aus dem Modul, die mit dem Prüfer zu vereinbaren sind. Hierzu ist vor der Prüfung eine Literaturliste abzugeben. Pro Themenschwerpunkt wird Primärliteratur in einem vergleichbaren Umfang geprüft (3 Romane oder 6 Dramen oder 12 Erzähltexte kürzeren Umfangs oder mehrere Lyrikbände bzw. –anthologien). Als Sekundärliteratur sind pro Themenschwerpunkt wenigstens 2 Monographien und 2 Aufsätze anzugeben. Als Prüfer stehen ausschließlich die Lehrenden zur Verfügung, die Vorlesungen anbieten. Zur Prüfung können Studierende ab dem 4. Fachsemester antreten. Die Prüfung muss nicht in dem Semester abgelegt werden, in dem man die Lehrveranstaltung des gewünschten Prüfers besucht hat.
Die schriftliche Modulprüfung im Teilgebiet Neuere deutsche Literatur wird in einem der beiden literaturgeschichtlichen oder im literaturwissenschaftlichen Modul abgelegt. Die Prüfungsleistung ist bis zum Ende des Semesters (31.3. oder 30.9.) zu erbringen. Den genauen Abgabetermin legt jeweils der/die ThemenstellerIn fest. Er kann vor den genannten Terminen liegen.
Die Modularbeit schreibt man in der Regel im Anschluss an ein besuchtes Seminar. Betreuer sind die Lehrenden, die die Veranstaltung abgehalten haben. Es ist möglich, die Arbeit zeitlich versetzt anzufertigen (Seminarbesuch im Wintersemester, Prüfungsleistung im Sommersemester). Um die Prüfung ablegen zu können, müssen nicht alle Lehrveranstaltungen aus dem Modul absolviert sein. Eine Anmeldung zu den Prüfungen wird über GRIPS organisiert und mit einem Newsletter bekannt gemacht. Für das Wintersemester geschieht das Anfang Dezember, für das Sommersemester im Mai. Zur schriftlichen Modulprüfung können Studierende ab dem 4. Fachsemester antreten.
Studierende für das Lehramt an Gymnasien absolvieren in den fachwissenschaftlichen Teilgebieten ein Aufbaumodul und ein Forschungsmodul. Im Aufbaumodul entsteht im Hauptseminar eine klassische Hauptseminararbeit im Umfang von ca. 20 Seiten, im Forschungsmodul eine Modulabschlussarbeit im Umfang von 50 bis 60 Seiten. Zum Abschluss eines Lehramtsstudiums gehört ferner eine Zulassungsarbeit. Prinzipiell werden damit drei verschiedene und eigenständige schriftliche Leistungen verlangt und entsprechend bepunktet. Das schließt jedoch teilweise thematische Überschneidungen nicht aus. Folgende Fälle lassen sich beschreiben:
Diese Regeln gibt es und sie sind in der universitären Prüfungsordnung bzw. in den Modulbeschreibungen enthalten. Sie lassen sich so zusammenfassen: Die Vertiefungsmodule müssen nicht komplett abgeschlossen sein, um das Studium des Aufbau- oder Forschungsmoduls beginnen zu können. Aber es gibt Einschränkungen.
Ob man das Modul als Forschungs- oder als Aufbaumodul studiert, ergibt sich durch die Wahl der besuchten Lehrveranstaltungen und die Buchung der entsprechenden Prüfungsleistung. Meldet man sich im Modul z.B. zu einer Hauptseminararbeit in FlexNow an, muss man auch die weiteren Lehrveranstaltungen besuchen und studiert das Modul als Aufbaumodul. Meldet man sich zur umfangreicheren wissenschaftlichen Hausarbeit an, entfällt die Verpflichtung zum Besuch weiterer Veranstaltungen über das Hauptseminar hinaus. Hat man schon andere Veranstaltungen besucht, können die in den freien Bereich umgebucht werden.