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Forschung

Auf Grund der holistischen Ausrichtung der Informationswissenschaft auf ihren Gegenstand "Information", ergeben sich vielfältige, sowohl technische als auch theoretische Forhschungsgebiete innerhalb des Faches. Nachstehende Tag Cloud zeigt die verschiedenen Forschungsrichtungen, die am Lehrstuhl für Informationswissenschaft der Universität Regensburg verfolgt werden.

Png-forschung


Sammlung IT-Geschichte

Am Lehrstuhl für Informationswissenschaft entsteht im Moment eine Sammlung von historischen Rechenmaschinen/Computern sowie Ein- und Ausgabegeräten. Ein virtueller Rundgang ist unter diesem Link möglich.


Projekte in der Vergangenheit



2005-

Automatische Analyse der Textqualität von Online-Dokumenten

Die Bewertung der Informationsqualität von Online-Dokumenten ist heute weitgehend dem Nutzer aufgebürdet.Verfahren zur automatischen Qualitätsbewertung können den Nutzer zwar bei der Beurteilung und Auswahl von Dokumenten unterstützen, basieren jedoch vor allem auf formalen Kriterien eines Dokuments wie Linkstruktur oder Kohäsion. Inhaltliche Kriterien eines Textdokuments wie thematische Kohärenz, Informationsgehalt und Verständlichkeit hingegen werden nicht oder nur unzureichend berücksichtigt. Der Einbezug semantisch-thematischer Faktoren in die automatische Qualitätsanalyse verspricht daher ein verbessertes Rating von Online-Dokumenten. Dies soll anhand von Wikipedia-Artikeln überprüft werden, die gemäß dem Wikipedia-Qualitätsmodell als mehr- oder minderwertig ausgezeichnet sind. Zielsetzung dabei ist die Spezifikation und Realisierung eines Informationssystems, das sich am Wikipedia-Qualitätsmodell orientiert und auf Basis formaler wie inhaltlicher Textparameter intellektuelle Qualitätsurteile reproduzieren kann. Dabei soll in einem alternativen Szenario überprüft werden, ob sich die maschinelle Bewertungsprozedur gemäß dem Wikipedia-Modell auf allgemeine Online-Informationstexte übertragen lässt. Praktischer Einsatzzweck des Systems soll die generelle Unterstützung des Nutzers bei der Qualitätssicherung von Online-Information sein, beispielsweise bei der Auswahl von Dokumenten aus Suchdienst-Rankings.


November 2004

Arbeitsplatz der Zukunft - Assistenz in der Fertigung

Förderung: BMW AG, Regensburg


1998-2000

TransRouter - Translation Router (Telematics Applications of Common Interest - Language Engineering)

Gegenstand des Projekts TransRouter waren Entwurf und Entwicklung eines Entscheidungsunterstützungssystems zur Planung von Übersetzungsprojekten. Im Verlauf dieses Projekts wurden Profile für die Beschreibung von Texten, Sprachdaten, Übersetzungswerkzeugen und Übersetzern als Grundlage des Entscheidungsprozesses entwickelt. Darauf aufbauend wurde ein Entscheidungsalgorithmus entworfen und implementiert. Eine graphisch-interaktive Benutzungsoberfläche unterstützt den Auswahlprozess. Es wurden 3 Prototypen des Systems entwickelt und durch Nutzertests evaluiert. TransRouter wurde als Projekt LE4-8345 im 'Telematics Applications of Common Interest Programme' im 4. Rahmenprogramm durch die Kommission der Europäischen Gemeinschaft und das Schweizer Ministerium für Erziehung und Wissenschaft von 1998 bis 2000 gefördert. Mitglieder des Konsortiums waren: Berlitz, Dublin; CST, Kopenhagen; University of Edinburgh; TIM/ETI; University of Genf; Lernout and Hauspie, München; LRC, Dublin; Universität Regensburg.
Förderung: Commission of the European Communities: DG XIII, Telecommunications. Information Market and Exploitation of Research, Berlitz Ireland Ltd. (Berlitz GlobalNet.)


1997-2000

SMMI (Phase I/II/MOST/III/IV): Mixed Mode Interaktion: Teilprojekte " Sprachbedienungskonzepte für Navigationsgeräte und Telefonie" und "Rhapsody Modellierung"

Phase I: Mixed Mode Interaction in komplexen multiinstrumentellen und multimodalen Umgebungen. Phase II: Entwicklung eines Prototyps zur sprachlichen Bedienung von Navigationsgeräten. MOST: Technische Integration des optischen Bussystems Most zum Datenaustausch div. Kommunikationskomponenten in Fahrzeugen. Phase III: Erstellung eines natürlichsprachlichen Dialogmodells zur Nutzung von Freisprecheinrichtungen in Fahrzeugen. Phase IV: Auf der Basis des CASE-Tools "Rhapsody", das auf dem Paradigma der objektorientierten Programmierung der UML (Unified Modelling Language) beruht, wird eine Simulations- und Testumgebung geschaffen, die über den Austausch von Klassenbibliotheken im Stande ist, die gesamte sprachliche und haptische Bedienung und die dabei entstehenden Abhängigkeiten des MMI zu simulieren. Mit diesem Tool kann bei der Erstellung und bei Veränderungen des Modells gleichzeitig Code erzeugt werden, der für die Realisierung auf anderen technischen Plattformen benutzt werden kann. Im Vordergrund dieses Projekts stand deshalb die Erstellung möglichst allgemeiner Klassenbibliotheken zur Dialogbeschreibung und die Integration von allgemeiner Dialogfunktionalität. Dabei sollte auch die Eignung und Leistungsfähigkeit dieser Entwurfsmethodik ausgetestet werden.
Förderung: Audi AG, Ingolstadt


1996-1999

ACCESS - Automated Call Center Through Speech Understanding

Analyse von Dialogen im Call Center Bereich und Wizzard of Oz Experimente zum Design von natürlichsprachlichen Dialogen. Projektpartner: Tellit Direkt Versicherung. Versicherungen, Banken und andere Dienstleister bedienen sich zunehmend Call Centers zur Betreuung ihrer Kunden. Für Routinedialoge werden im Projekt ACCESS speech-server entwickelt, die einen computergesteuerten Dialog mit dem Benutzer führen sollen, der sich von operatorgesteuerten Dialogen nicht wesentlich unterscheidet. Projektpartner: DASA, Ulm; Daimler Benz, Forschungszentrum, Ulm; Interamerican, Athen; Toshiba, Regensburg; Tellit Direkt, Bergisch-Gladbach; Universität Patras; WCL, Patras. Erstellung eines Evaluationstools zur Auswertung von Dialogen.
Förderung: Daimler Benz, Forschungszentrum, Ulm; Europäische Union, Telematics Applications Program Nr. LE 1802-10347/0; Daimler-Benz Aerospace AG (DASA), Ulm

  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur (I:IMSK)

Informationswissenschaft

Forschung
Studierende bei einem Eye Tracking Experiment

Studierende führen ein Eye Tracking Experiment durch